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aber, Johannes II. und Antonius, suchten ihren stamm fortzu-pffantzen:
(L) Johannes von Grossolles II. Baron von Montastruc,Herr von Fkamarens, I-, Chapellerc. Johannisl. ältester söhn,zeugte mit Antoinette von Lustrac, die er an. i;°i. geheurathet,folgende zwey söhne: i.) Johannem von Grossolles, welchersich in den geistlichen stand begeben, und als krownowrius Lpo-üoliLus noch an. i;4). gelebet. 2.) Arnaldum von Grossolles,Baron von Flamarens und Montastruc, Herrn von l-r Chapelleund Manroux in Lomagne, Seneschall von Marsan, Bailly vonNivernois und Gouverneur von I'Esparre, welcher sich an.i;;8.mit Catharina von Is Tour verehlichte, und an. 154;. ohnbeerbtmit tobe abgieng.
(L) Antonius von GrossolleS, Ritter, Herr von Buzet, Jo-hannis I. anderer söhn , wurde nach seiner jetztgedachten vet-tern ableben Baron von Flamarens und Montastruc. Seinegemahlin, Beatrix von Noaillan, die ihm an. i;o6. beygelegtworden, qebahr ihm zwey söhne: i.) Der ältere, Herardvon Grossolles I. Ritter, Herr von Buzet rc. verehlichte sichan. iczy. mit Franciscavon Montpezat, und zeugte mit.ihrzwey kinder, die ihr leben nicht hoch brachten. 2.) Der jün-gere , Renaldus von Grossolles, Ritter, Baron von Flamarensund Montastruc, Herr von la Chapelle, Buzet, Vignau rc.Seneschall von Marsan, Tursan und Gavardan, Ritter des or-dens St. Michaelis und Königlicher Cammer-Juncker, stundbey Carolo IX. und Henrico III. in grossen gnaden, machtean. 1574. sein testament, und lebte noch an. i? 8 r. Von sei-nen drey söhnen, die er mit Anna von Montlezun, Frauvon Vignau, gezeuget, begaben fich Johannes und JohannesArnaldus in den Maltheser-orden; der älteste aber, Herard vonGrossolles II. Baron von Montastruc und Flamarens, Ritterdes ordens St. Michaelis, Königlicher Cammer-Juncker undNarecksl äs Lamp, hinterließ von Brandelise äs Narbonne,die er an. 1574. geheurathet, drey Ander. Diese waren 1.)Renaldus von Grossolles, welcher an. 160;. sein testamentmachte, und im ledigen stände das zeitliche gesegnete. 2.)Johannes von Grossolles III. von dem sogleich. ;.) Margare-the, welche an. 1614. mit Johanne Gastone von Foix äeCan-dale, Herrn von Mllefranche, vermählt worden. JetzterwehnterJohannes von Grossolles III. Ritter, Baron von Flamarens .und Montastruc, Herr von Buzet rc. Oberster von einem infan-terie-regiment, entleibte den Herrn von Lusan in einem duell,und zeugte mit Francisca, einer tochter Henrici von Albret,Herrn von Miossens, die er sich an. 1609. beylegte, unterschied-liche kinder. Von denselben büssete Antonius Agesilas vonGrossolles, Ritter, Marquis von Flamarens, Baron von Mon-taftrucHerr von Buzet rc. an. 1652. in der schlackst bey St. An-toine aufdes Printzen von Conds feite das leben ein, und hinter-ließ von Francisca, einer tochter Sebastiani 1 s Hardy, Herrnvon 1s Trousse, drey söhne: 1.) Der älteste, Franciscus vonGrossolles, Marquis von Flamarens, muste wegen eines gehab-ten duells sein vatterland mit dem rücken ansehen, und starb an.1706. zu Burgos im ledigen stände. 2). Der jüngste, Johan-nes von Grossolles, insgemein der Ritter von Flamarens ge-staunt , gieng ohnbeerbt mit tobe ab. ;.) Der mittelste, Fran-ciscus Agesilas von Groffolles, Graf von Flamarens , so an.1710. zu Paris gestorben, war bey dem Hertzoge von Orleans,Ludovici XIV. bruder, erster Klsitrs ä'llötsl, und zeugte mitMaria Gabrielle 1 s Tillier drey söhne. Diese waren 1.) Ema-nuel Felix von Grossolles, welcher an. 1702. in der schlacht beyLuzzara unverheurathet geblieben. 2.) Agesilas Gaston vonGrossolles, Ritter, Marquis von Flamarens, Herr von Buzet,
Is Barthe und Mauroux, welcher an. 1719. Brigadier der Kö-niglichen armeen worden, und sich mit Anna Agnete von Bean-vau vermahlet hat. z.) Maria Clemens Joseph von Grossol--les, Herr von Montastruc und Aurenque, Oberster von eineminfanterie-regiment, welchem Margaretha Louise von Bruet, dieer an. 1722. geheurathet, unterschiedene kinder gebohren.
Kill. genesl. tom. IX. x>. ; 84 -l 9 i-
Grossuto, ist ein schöner grosser flecken und die dritte ge-meinde des Velttinischen Ober-Tertiers, eine halbe stunde unterGrosse gelegen. Zwischen Grosso und Grossuto lieget die altebürg Venosta, ein stamm-haus derer von Venosta, welches einder enden ansehnliches und berühmtes geschlecht ist, sowol alsder Robustellen, die zu Grossuto wohnhafft sind. Es gehörenzu dieser gemeinde auch die dörfer Pi'azza und Pradsa.kiiset. üb. XII. p. 17;. K.
Eiroß-Vezter, siehe Vezier.
Eiroß-waradein, eine berühmte stadt und vestung inOber-Ungarn, an dem Köres-fluffe. Sie liegt in dem Biha-rer-Comitat an den Siebenburgischen grentzen, in einer frucht-baren gegend , und hat gegen aufgang ein verwachsenes gehöltze.Der Konig Ladislaus 8snökus hat sie erbauet, ein Bißthum hierangerichtet, so unter Colocza gehöret, und ist in der Dom-kirchebegraben. Zu des Königs Belä IV. zeiten haben sie die Tar-tarn ;. mal gäntzlich ruiniret. König Ferdinandus I. hat sieder Printzeßin Jsadellä, Stephani äs Zapola, Fürsten inSiebenbürgen mutter, abgetreten, nach deren tobe sie aberwieder an die Cron gekommen ist. Worauf das schloß nochftärcker bevestiget worden. Der Kayser Rudolphus II. trat die-sen ort, nach vorher ausgestandener sehr langen belagerung, an.1606. an den Siebenburgischen Fürsten Botzschkay ab. End-
gr 0
lich ist sie den r?. aug. an. 1660. von den Türcken erobert wor-den , aber an. 1692. wieder in der Christen Hände gerawGagredo, Ottomann. Pfort. Iib.XIX.kol. ;i8-
tom. IX. kol. ;8- äskcr. üung. x. 248-
milcell.
Eroßwin, eine alte stadt in Pommern, siehe Anclam-
* Erosteste, (Marinus) Herr von Mahls, war zuden 22. dec. an. 1649. gebohren. Nachdem er seine jtuonendiget, bekam er eine Prediger-stelle zu Bionne, wojewn ^Reformirten von Orleans, als seine alaubens-genosscn / en'^che hatten; bekannte sich aber daraufan. 1681. öffentncyju x,Römisch-Catholischen religion, und ließ sich folgends anschiedenen orten, als zu Orleans, Lucon , und in Poltol'"'nen NiKonarium gebrauchm, da er denn nach widerrlMuny ,edicts von Nantes viele Protestanten, und besonders ferne seltern überredete, daß sie sich gleichfalls zur Catholischenbegaben. Er starb als ein Viscontis und Lsnonicus ve ji-leans den 16. oct. an. 1694. und hinterließ eonliäersuonskckiüns äesLroteüsns; ssrsits äs Is krslence rssllsäs ,j. L. äsns I'kucksrilkis; und Is Verits äs In düt
tkolicstis nrouvee psr 1'Lcriture lsinte , Welchemk. Quesnel unter dem nahmen Gilles Jousset eine wer«»lebens-beschreibung des Verfassers vorgesetzet. jy
Grote, eine adeliche und zum theil FreyherrlicheNieder-Sachsen, welche bey die 800. jähr anfangs un«i ^nahmen der edlen Herren von Wolffenbüttel, nachgeherw ^zu den zeiten Henrici beonis , uitter dem nahmen und m ^Grafen von Schwerin in grossem ansehen gestanden- ^schreiben sich nicht von, sondern blos Grote, welche»von Ottone, den man wegen seiner länge den grölen ossen genennet, sollen bekommen haben. Thomasan. 1492. als Bischoff zu Lübeck, welchen man wegeneingezogenen lebens-art insgemein Hudewinckel genenne c AchGrote, der um das jähr r;o9. Fürstlicher Zellischer ^gewesen, hatte unter andern zwey söhne: 1.) Jacobuw,sich in Ost-Indien mit einer Möhrin verheurathet. ^mam, der an. i;6z. als Fürstlicher BraunschwelglM,mcr Rath und Statthalter zu Zelle verstorben. W. «eEOtto, Erb-Herr auf Brese, StillhornundFalckenM'Achte Ottonem, Erb-Herrn auf Brese rc. Fürstlichen Lan ^ ßchund Hauptmann zu Vallersleben, welcher ;. soL»e Zy,,gelassen, 1.) Julium Ernestum, auf Brese, dem»gustus an. 1700. als Lüneburgischer geheimer Räch ss' .xq
Ernestum Joachimum, welcher erstlich E""' niM.tions-Rath, nachgehends aber Königlicher Groß-Bulw ^und Chur-Braunfthweigischer Land-Rath worden.mam, Erb-Herrn aufFalckenfelde und Wedesbulieischweigisch-Lüneburgifchen geheimen Rath und Grov' .^ >nZelle, dessen söhn Otto die Freyherrliche würde erlangAV^xpi-in dem folgenden artickul zu sehen. ;.) Johannemschen Obersten, von dessen enckeln, Dietrich / MadenPreußischer Amts-Hauptmann zu Lieber, Thomas Aw> >Königlich - Preußischer General-Major und Caniniev-vden. .„.schyiE
Grote, (Otto) Reichs-Freyherr zu Schauen, Bra»»^
Luneburgstcher geheimer Rath und Cammer-Praside -Mdeszu Friedlgnd, Hauptmann zu Knesebeck, Erb-Herr w '^§aWbüttel und Jühnde rc. war ein söhn Thomä Grölen i»? >rinä von Ahlefeld, gebohren an. i6;6. den 2;. dec. a«>ward er nach Lüneburg auf die Ritter-schule, und »»'>.6.die Universität Helmstädt geschickt, allwo er bis an. I x zyr»aund darauf;, jähr mit reisen zubrachte. NaA-'r»kunft ernennte ihn Fridericus III. König in Daw ^ zgrHofmeister seines Printzen Georg«, welcher bedlenu^schtM!vorstund. An. i66;. erklärte ihn der Hertzog zu CvLüneburg,Johann Friedrich,da er nach dem Wde AUE», ^stian Ludwigs die posseßion des Fürstenthums Zeur ^ Ko>?^ ^seinem geheimen Cammer-Rath, schickte ihn a" „ gicceß^'xFranckreich, und gebrauchte ihn bey der gedaE' > ^1, ^fache. An. 1666. muste er den conferenzien, welA ° a»g^,Cron Schweden und der stadt Bremen zu Nienv'Ah geye>waren, beywohnen, an. 1668. aber nach FranA Mne^und seines Hertzogs Vermählung mit der Printzsv^^^ ,vHenrietta Philippina, gebohrner Pfaltzgrafin aw« gMA,ziehen, welches auch auf dem schlösse zu FraA,
An. 167;. ward er nach dem Elsaß zu dem WUer,. Ks,reich, an. 167;. und 1676. an den Bischofs -"Amestrchen an. 1679. da die Französische völcker an öer^^yser»Lpan den Churfürsten von Brandenburg und ven -einGeneral-Lieutenant Montecuculi abgefertiget. ^nd rygedachten jähre, da es wegen der damaligen »»M ^ketten ^rung der stadt Hamburg zu gefährlichen w/ÄÄ„htscha>>'^kommen schiene, hat er die ihm aufgetragene Gel»den König in Danemarck glücklich verrichtet, 167^^,
von an. 1668. bis an Hertzogs Johann Friedrich ^ half,folgtentoddasäirsÄorium inpuklicisgefnhks-.-.,xverstwxit,nestus Augustus die regierung angetreten, bestätignicht allein in den bisher geführten bedlenungea ^ Hrno ^ordnete ihn auch zum Land-Drosten des HaustHagen. An. wnrde ihm von dem gantzen