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^^cn Friderici I. geführet, soll solches an die GrafenM ^uningen Würtemdergischerlinie erblich gekommen seyn,den denen von Hohenstauffen einerley Ursprungs vonden v'dellinern gewesen. Allein selbst die Würtemberger ge-es vor eine muthmassung aus, welche sie nicht erweisenaisM, auch dem genie selbiger zeit gar nicht gemäß ist. So istbu^ "°ch nicht ausgemacht, daß Conrad von Schlüssel-in der Reichs-sturm-fahne belehnet worden ; angesehensev o'? lchens-brief, darinnen er die bürg Grüningen von Kay-Ludwigen zu lehn bekommt, nicht mehr stehet, als daß ern,^n treuer führung der Reichs-fahne wider die Türcken nun-
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vuw, Uen geschehen , sondern es wrro auemai ore oeiey-r, 1 , 1,2 der Reichs-sturm-fahne vorher gehen / ehe der beleh-ter-^der^ Grafschafft Groningen gedacht wird , welche letz-lveknl^rs gar ausgelassen, und der sturm-fahne nur allein er-dvnwird, so nicht geschehen könnte, wenn es ein annsxumdas v?uningen wäre. Dergestalt mag man dillich schliessen ,
. Grafen und Hertzoge von Wurtemberg des Reichsals', Ghne nicht wegen der Grafschafft Grüningen, sondernbesonders Kayserliches xrivllegium, von Ludwig demtälin/d her erhalten. Was aber unter solcher Reichs-sturm-verstehen, davon siehe Bannier des Reichs. Lääs^Ur "Ett-schriften von Reichs-pannier spuä Muceüum elect.f>er X-rs>a«2r^. tkearrum xr-ec. üb. IV. c. ;7- Eursv.
l- p. 487. it. 250. ;2v. ausal. Luev. LÜ-
HRelchs-Archiv.
jnVruninqen, Groningen, eine stadt nebst einem schlösse,len i-i! Schweitzerischen Canton Zürich gelegen, ward vor al-eine Grafschafft genennet, darinn ehemals auf;4.biitev ""d edel-sitze gestanden, die meistens abgegangen, dar-ter.l, 4 ' Freyherren gewesen; item das Rüthi und Johanni--Bubikon, so noch im wessn. Sie führet den tituli>vev ^^rschafft, und hat ein gebieth, welches in der längeRai-/ ^ der breite aber eine grosse Schweitzerische meile aus-die m. ^-chre ehemalige Herren sind nach einander gewesen,Frenk- n von Nappersweil, der Abt von St. Gallen, diehin MNn von Regensperg, die Grafen von Habsburg, mit-ße g,, Haus Oesterreich, und letztens die Edlen Geßler, dietaae der stadt Zürich verkauften, welche noch heut zudas ei, ? Landvogt dahin setzet. An. 1440. und 144;. wardsin K, städtlein und gantze Herrschafft von den Eydgenos8 elm ..genommen, und der Zürcher Landvogt wider gegebenes«ran»-"" sicherheit vor dem schloß erschlagen. An. l 6 g;. ver-He,n„ 5 .das städtlein meistentheils. Bluntschli. Hottingers^ ,che kirchemgeschichte, k. II. *
Sen , oder vielmehr Groningen oder Gronin-
stite kleine stadt im Fürstenthum Haiberstadt an der ost-sey. Bode, in der gegend, die vor Zeiten Hartingowe geheis-Yg vd-v S wahrscheinlich dieser ort die bürg oder vestung Gro-lvvr^ss Gruona , in welcher sich Henricus I. ehr er Kayser^.aufgehalten, und von dem Kayser Conrado I. bela-HeilixMen, und welche er nachmals zur Pfaltz gemacht,vrt lohn Otto hat vermuthlich unter andern auch diesenSeivw/N Blschoff zu Halberstadt Hllliwardo abgetreten, als erbtid bas neue Ertz-Bißthum Magdeburg anzulegen,^tzieb-n Zantzen district der Halberstädtischen Dioecss zuabgeht»' Der ort ist an. 1179. von Heinrich dem Löwenbild i darauf zwar wieder gebauet, doch verpfändet,von dem.Bischoff Alberto II. vergebens belarM, An. i)7i. hat Albertus III. ihn wieder eilige-
Abe,, ,...aadt gemacht, und seine reßdentz dahin verlegt. Ihm§wal,m"Wschiedene Bischöffe hierinn gefolget, und das so-xftljch Groningen sehr wohl gebauet, dergleichen son-vis ^ 4 sertzog Henricus Julius von Braunschweig an. i;8c>.
gethan. In diesem schloß ist die kirche noch se-a^'cks -rvig njchj, nur lvegen des schönen gips und mahl-te in ,w"bern fnrnemkich wegen der orgel, welche die grö-bcheh^"sschland seyn soll, und ohngefehr aus zooo. pfeiffenhgl.und ohne tremulant und koppel an manualien;y. re-v viert-, das grosse Weinfaß,so 161. fuder,;. ohmen undwen vder 966. ohmen und ;r. stübigen hält, und vonUvsse >-!_/?^chael Werner verfertiget worden, welcher das?^ussen svgWe vorher gemacht batte. Der König vonAr tz^Mt em Forst-Amt ailhier. Mit dieser stadt und schloß^ölijAAboMngen muß nicht confundiret werden Sud-dem H wie eine vorstadt, und nur durch eine aasteW qa»k^oern unterschieden wird, noch auch das verwüstete1-L wen.^^^ugene rrorddorf- oder Nord-Groningen,Mir hwgA aber Wester-oder Clofter-Groningen, welcheslss.Heinri-iv^/^s ^ bis ;oc>o. schritte liegt, und um die zer-N von Voglers von Siegfried, der vermuthlich einAbt oder Hartingvw gewesen, gestiftet, und
übergeben worden, der sich auch nochii>^ Cavim// ob es schon im Westphälichrn frieden vonbn?' Md an das Haus Braunschweig gekom-
ib,^ Wiede?^ ^ Churfürst Friedrich Wilhelm zu Branden-3.//abgekauft; doch hat es mit der stadt nichts zu^ Äbeis Preußische
'öiffo
^«rcs» I//. Theil.
und Brandenburgische Staats-geographie, x.288. LeEÄ.
snügultÄtes ermningeules, tzueäünb. 1710. 4. /< in gntiaulk.
Halberü. x. 161. sg. werckmeisters beschreibung der orgelzu Groningen.
* Grüninger, ( Erasmus) ein Würtembergischer Vüeolo-xu« , gebohren zu Minuenden den 14. nov. an. r;66. studirteanfänglich zu Heidelberg, allwo er dem von Ioh. Jacob Gry-näo angestellten religions-gefprach beygewohnet. Nachachendsbegab er sich mit Michael Mästlino, nachmaligem krofsssorsNAtüelsos nach Tübingen, allwo er in das Fürstl. Lcipsncüumaufgenommen, und an. 1586. SlaMer, an. 1590. Repetent,und fteötor lVIulice8, folgends an. 1591. Diaconus zu Kirchenunter Teck, an. 1592. Diaconus zu Stuttgard, an. I?94. ?a.üor zu St. Levnhard allda, an. i;97. Special-Vuperinten-dent zu Canstadt, an. 1598. Conststorial-Rath und Hof-Predi-ger, an. iSiL. Abt zu Mauibrunn, und endlich an. 1614.Probst zu Stuttgard, mithin Tücologus primarius der Wär-tembergischm kirchen worden, und an. i6;i. den 19. dec. qe.starben. Weil er keine Ander hatte, stiftete er unterschie.dene Lmenäia. Er hat viele predigten drucken lassen. Mo-sers erläutertes Wurtemb. F-r/ct-ü«, mcm. Tb. ^ürr.
Grünrode, Grünrodt, ein altes adeliches geschlecht inMelssen, welches Seyffersdorf, Wiederode und andere gütheemehr besitzet. An. rooo. lebten Ulrich und Dietzmann, da-von der erste bey dem Hertzoge Wilhelms zu Sachsen Hofmei-ster gewesen. Heinrich ward um das jähr irgy. CburkürstWenceslai zu Sachsen geheimer Rath und ein thätiger Krieas-Oberster genennet. Er hat die stadt Lünedurg wider HerkoaMagnum ern gantzes ,ahr defendiret, und ihn darauf mit arotzsem Verlust davon weggetrieben, endlich aber ward er mit einerschleuder erleget, als er das schloß Reichlingen belagert hielt,und hmterlleß ö. söhne. Von dem jüngsten stammen alle nochlebende Grunrode ab. Von seinen nachkommen war Otto umdas jähr 160;. ein Reformirter 1beolo§us. Regina hakan. 1609. ein buch , den geistlichen Wagen genannt, dru-cken lassen. Heinrich Caspar war an. 1671. Chur-SächsischeüCammer-Herr und Oberst-Lieutenant von der Teutschen leib-garde zu Pferde. rkeatr. 8ax. xroär. ikliüi.
annal. Lax.
Grünthal, eine Freyherrliche familte, welche ihren Ur-sprung aus Bayern haben soll. Wickerus, mit dem deynahmeuvon Capella, lebte um das jähr 1197. Wolfgang in Kremseckmeng an. 1576. als Kayserlicher und Ober - OesterreichischeeLands-Rath mit tobe ab. Von dessen 9. söhnen war Jacob mZeidlern, Chur-Sächsifcher Rath und General-Kriegs-Lommist.Lrius, wie auch an. 1619. Abgesandter in Schlesien. Phi-lipp Jacob, Kayserlicher General - Proviant - Lommistarius,zeugte nebst andern Wolf Dietmarum, welcher unterschiedlichekinder nach sich ließ, von welchen Dietmarus seinen stamm irrdem Mannsfeldischen fvrtpflantzte, Johann Wolfgang Nicolausaber, Kayserlicher Reichs-Hof-Rath, eine zahlreiche nachkom-menschafft hinterließ. bist. inügn. 0.4;. Lucä Schless
chro«. LÄce/.üemm. k. III.
Grüt, siehe Greuth.
* Gruet, (Jacvbus) von Genf gebürtig, lebte in der erstenhelfte des XVI. steculi, und war einer von den sogenanntenLibertinern in seiner vatter-stadt, welche nicht zugeben woll-ten , daß man auch in den sitten eine reformation anstellte.Weil er nun einst vor dem Lonüttorio erscheinen, und auf denknien das von ihm gegebene ärgernis abbitten muste; wollteer sich rächen, und schlug an der kirch-thüre zu St. Petri ei-nen zetlul an, worinnen er gegen die daselbst befindliche TKeo-losos sehr harte drohungen gebrauchte. Hierüber kam er inaefänqliche verhafft, und wurde hiernach!! auch aus seinen ei-genhändigen briesschafften, deren man sich alsobald versichert,überwiesen, daß er mit aller religion Überhaupt, als mit einerblossen fabel, sein gespött getrieben, und Calvinum nicht al-lein aufs härteste verleumdet, sondern auch so gar um dessenwillen die Republick mit einem auswärtigen Printzen in ver-drieslichkeit setzen wollen; weswegen er denn an. 1549. oderi;;o. öffentlich enthauptet wurde. Nach seinem tobe fand mannoch in seinem Hanse eine schrift, die der Magistrat um deedarinn enthaltenen fpöttereyen und gottslästmmgen willen durchden hencker alsobald verbrennen ließ, und wovon verschiedeneGelehrte gemuthmasset haben, daß es ein entwurf, oder selbstdas buch cls tribus Impoiioribus gemessn. H>o» , kill. lls 6 e.neve tom. I. ecl. r?;o. ia not. x. 288 °
Grütlin - Reutlin, ist eine runde wiese, Mit holtz umge-ben , nicht weit von Milterstein und Brunnen an dem Wald-Mer-see in dem Canton Schweitz gelegen,, welcher dre;.
auf daEusseM und hiemit den gründ zu der
L-üdaenoßistben Republick geleget; allda haben auch die CatonenUrv? Sckweitz und Unterwalden zu zeiten ^sonderlich in wich-tigen Nässten" ihre Zusammenkünfte gehalten.
Nercur. Dslvst. , ,
tTirumbach, (Wilhelmvon) em Franckischer vom Adel,
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