Band 
Dritter Theil. D - Ha.
Seite
921
JPEG-Download
 

g r Y

Donner-Bühel geschlagen worden. Graf Peter lebte an.Antonius aber (welcher! Mannenberg Heinrich von

. 11, . II, lt»kn ^

g r y

924

sein " ln isavoyen, und Freyherr zu L-anen, an. 1448.

Ludovicus , so zugleich Herr zu Aubonne, Corberestz« Hallexeul gewesen, an. 1475. Franciscus, Baron zu Oron,h»^4yy. Michael war der letzte dieses stammes, welcher»Nd« " schlechtes haushalten endlich alle seine Herrlichkeitqii^mchisame seinen creditoren aufopfern müssen, welchebu^ anforderung den beyden Ständen Bern und Frey-das^edirt, die hernach diese Gräfliche länder also getheilet,«bk>> ,°n, Pallexeul und Giesseney an Bern , Grandvillarslen Sot, Albegue, Monthoven, rc. an Freyburg, gefal-tz '."'««r,», sbregs 9. 461. L 641. lib. VIII. 9. 274.

' p. i;o. L ;;y. eäit. novilk. *

d°AyUus, Xenophontis söhn. Er wurde nebst seinem brü-tet -Owdoro geschickt, sich mit den Atheniensern zu conjnngi-welche den Lacedämoniern wider die Thebaner zu hülffej,igwckt wurden, und beyde dienten unter demAgesilao, Kö-bev ^ Spartaner. Gryllus, als er hierauf in der schlachtliia. -'Kantinea tapfer föchte, wurde todtlich bleßirt, worzu ei-uvch sitzen, er habe nach dieser Verwundung so viel courage, daß er Epaminondä, der Thebaner General, diejenigedx^Mn beygebracht, an welcher selbiger gleich nach der schlachtHunden; es ist aber solches nicht allzu gewiß. (Siehe Epa-tvd- ^as.) Lenophon erfuhr die zeitung von seines sohnserer eben opferte, da er dann den blumen-krantz, dendv/M' vom köpfe nahm, als man ihm aber sagte, daß erseinem tode noch den feindlichen General getodtet, odert- w wnsten durch tapferes fechten grosse ehre eingelegt hat-^ er den krantz wieder auf den köpf, sagende: man«e, e sich mehr darüber zu erfreuen, als zu betrüben, or^e-

yg^ryüus, einer von des Ulyßis gefehrten. Als die Circete er Poeten vorgeben unterschiedliche von denselben in thie-jh^rwandelt hatte, und sich auf Ulyßis bitte entschloß, ihnengestalt wieder zu geben, war Gryllus , so zuvor in eindem«!" verwandelt worden, der einige, welcher weigerte »me-in mensch zu werden. So stellet die fache Plutarchusilin?» ^sprach zwischen Mysse, der Circe und Gryllo vor, wor-»,«'!! er zu erweisen trachtet, daß auch die thtere eine ver-" haben. äial. *

«a!§^Uus, (Anqelus) war von Genua, und Abt der Congre-Mont-Caßin. Sein vatter war Nrcolaus, Herrob" Mvntescagioso in dem Königreiche Neapolis, seine mutierdem Haufe Spmola. Er war anfänglich zu gro„enliiiV»>" bey der Republick gewiedmet, allein er hatte nichtem/arzu, und wurde ein Benedictiner, wobey er sich mitihin die studien legte, auch viel in der Poesie that, welchesM^jbenn Torquati Taßi , Baptistä Guarini, Ioh. Bapt.chxswl, und anderer freundschafft zuwege brachte, von wel-de ^hr geliebet, auch von viel Academien begehrt wur-den, »V ^ ^aäswia üumoristarum zu Nom machte ihn zu ihriiellen In seinem orden wurde er zu den vornehmsten

8>ei^ Kögen, und damit ließ er sich begnügen; denn ob ihnback?« .Zander VIII. zum Bifchoffvon Aleria in Corsica, undte, !u Albenga in dem Staat von Genua machen woll-hlbt-n bm er doch solches nicht an. Er starb an. 1629. in derSt. Jean äs Parme , und hinterließ 2. volumiim

xe ; 1e Kims Normli; Kasrime äsl kenitems; Lom-

^ ; Lc. L lcrüt. äslla Aigur.

elog. ä'kuom. lettsr. 9. 2. ,

IN.

i>»d^"aug, (Simon) war in dem städtlein Beringen, soSar . Hvhenzollerischen Grafschafft gelegen, an. 149;. voneitern gebohren. Anfänglich wurde er in sei-Men >(N"de in den studien unterrichtet, hernach aber nachdie tzz.Mlckt, allwo er wenige zeit darauf lVlngilker, auchbgch^"schssche spräche zu lehren ernennet wurde. Als er sichiieymK zu der Protestantischen religion bekennet, wurde erEchui p angefochten, zumal zu Ofen, allwo er einige jährev>»d A war, indem ihn die Mönche daselbst anklagten,U u.,«aefangnis brachten, woraus er aber auf interceßionPitMufchen Adels entkam. Aus Ungarn gieng er nachfec x/Arg, allwo er mit Luthers und Melanchthone wegenMh »1»lvn conferirte. Als er wieder zurück in sein vatter-Aieckim' wurde er an. 152z. nach Heidelberg beruffen, dieden RN spräche daselbst zu lehren. An. 1^9. gieng er aufD xx wAag zu Speyer, um einige freunde zu bejprechen.r "ige k>, «^selbst den Faber von Costnitz, mit welchem erUten kMEt hatte, predigen, und einige dinge scharf ver-gieng er nach der predigt zu ihm, um sich mitihn «k^ch !u unterreden. Faber nahm ihn gar höflich an,? ihn dabey, den andern tag wieder zu kommen, daAtden . angab, daß er sollte bey dem köpf genommenL dem',,« warnete ihn aber eine unbekannte Person , daßb-v"och entgieng. Bald darauf wurde er nach' daß er nebst der H. Schrift auch die bestenVv« gurren sollte. An. 1^4. berief ihn Ulricus, Her--iVurtemberg , nach Tübingen , um die schule und

kirche daselbst zu refornuren, er kehrte aber nach r. jährenwieder zurück nach Basel, und war ben dem Erafmo bis ansein ende. An. i?4<>. wohnte er mit Melanchthone, Capitone,Bucero, Calvin» und andern dem Loiioguio zu Worms bey.Er starb endlich an verpest den i.aug. an. 1541. Erhatvie.les geschrieben , und zumal einige dücher Aristotelis und Plu-tarchi ins Latein übersetzet , viel bücher mit sommsmgrürediret; äs Vim L Obim OesolLmpaäil geschrieben; rc.

-«/eo», lib. III. Prolog. vitT Ttisol. 9. ;6.

tkssrr.

Grynäus, (Thomas) war ebenfalls zu Beringen an. i;,-.gebohren. Als er den ansang seiner studien in seinem vat-terlande gelegt, nahm ihn sein Vetter Simon Grynäus zu sichnach Heidelberg , von welchem er auch treulich unterrichtetwurde. An. i;?9. gieng er mit ihm nach Bafel, fieng auchdaselbst an privatim zu dociren. Er wurde hierauf nach Bernberuffen, allda die Lateinische und Griechische spräche zu lehren.Als er aber an diesem orte n. jähr zugebracht, und sich eini-ge theologische streitigkeiten zu äussern bcgunten, kehrte erwieder nach Basel, und trieb daselbst seine studien in der stil-le. An. 1547. wurde er daselbst MMer und krokeilor. Alser nun mit dociren sowol als predigen auch an den benachbar«ten ortern seinem amt ein genügen that, und Marggraf Carlvon Baden in seinen landen zu reformiren anfieng, berief erihn zum Pfarrherrn nach Röteln, allwo er den 2. aug. an.1564. an der pest starb, und 4. söhne, Theophilum, Simo.nem, Ioh. Jacobum (von dem der folgende artickul) undTobiain hinterließ. ?a«r«/eo», lib. III. xrolop. vir.

Tbeol. x>. 191.

Grynäus, (Ioh. Jacobus) H. Schrift I)oÄor und I'rvfss.kor. wie auch Lnristes per Archen zu Bafel, ward gebohren deni. octod. an. 1540. zu Bern, allwo der letzt - angezogene Tho-mas, sein vatter, damals lehrte, (der erstere, Simon, war sei,nes groß-valters Johannis bruder) Er kam schon in seinerkindheit nach Bafel, und trieb allda feine studien sowol inHmn3moribu8, als der Theologie, bis er in seinem 19. jährevon Sim. Sulcero, als vissonus zu Röteln, inauguriret wur-de. An. i?6;. zog er nach Tübingen, und hörete daselbst An-dreä, Heerbrandum rc. Als ihm der erstere seine tkslss vogdem H. Nachtmahl öffentlich zu defendiren übergab, wurdeer von I. Scheckio also in die enge getrieben, daß er an Lu-theri lehre , deren er bishero beygepflichtet, zu zweifeln an-fienge; doch ließ er sich nach abgelegten lpeciminibus vonJac. Heerdrand daselbst zum Ooüor Vbsolog!« creiren; hier-auf erfolgte an. 156;. nach absterben seines vatters die voca-tion zu dem Pastorat nach Röteln, welche er auch angenom-men, und sich an. 1569. mit Lavinia äs Canonicis vonBono-nien verheurathet. Weil nun seine zweifel betreffend das H.Abendmahl und Ubiquitat sich je mehr und mehr vergrösser-ten, und er keineswegs die damals aufgenommene fformu-Illw LoiiLoräiL unterschreiben wollte, gerieth er in vieler haß,und nahm desto leichter dje ihm an. i??;. zu Basel aufge-tragene IVolslstan des A. Testaments an, welche er bey 9. jäh-ren verwaltete; dabey aber hatte er auch von dem BadifchenMarkgrafen Carolo die Jnspection der Marggräflichen kirchenmit jährlicher befoldung von 20. fl.^empfangen. Als er nun we-gen geänderter meynung in dem ^acraments - streit auch hierviel widriges erlitten (wie ihm dann Sim. Sulcerus ziemlicheverdrieslich ketten verursachte) ward er auf ansuchen Churfürst-Ludovici von dem Bayerischen Magistrat nach Heidelbergdimictirt, da er bey 2. jähren die Theologie und Historie mitgröstem applaulu docirte. Auf Sulceri absterben wurde eran. i;8;. mit sonderbarem verlangen zu annehmung des Ln-cittitii der Archen zu Basel und der krofelk. des N. Testamentsbegehret, welche beyde ämter er auch das folgende jähr, nach-dem er wohl befchencket von dem Churfürsten erlassen wor-den, angetreten, und darinn sein leben beschlossen. Er liessesich seine geschäffte treulich angelegen seyn, und wie er GOttjederzeit gedancket, daß er ihn von den irrthümmern , inwelchen er in seinen jüngern jähren gestecket, befreyet, so be-mühete er sich die Baßlerischen kirchen bey der alten reinigkeitder lehre, sonderlich betreffend das H. Abendmahl und die Per-son Christi zu erhalten. Die schule half er wohl reformiren ,und hielte jährlich zu aufmunrerung der jugend 2. feyerlichepromotiones lslrolasticus. Neben seiner theologischen krokes.Iion hielt er auch, und zwar ohne einige befoldung, historischelectionen, welche auch von Fürstl. Grast, und andern Adels-personen besuchet wurden. Er wurde viermal kecsor derUniversität, öfters aber vscsnus der theologischen Facultat. Erverrichtete auch mehrmals Kirchen-Gesandtschaffren, als an.i;7;. wegen der Sacramentier-sache nach Mümpelgard; an.i;88. zlveymal auf befehl seines Magistrats nach Mullhausen,um die dortige schwürische bürger zum gehorsam, und das Ni-Nlüerium in eine bessere ordnung zu bringen j, "schaff mesemjähre wurde er nach Bern gesendet, um !"^t

Sam. Huber und Claud. Alberto ""^ru beyzulegen,nnd an 1-02 nack Heidelberg, um m dem nahmen der vierEvangelischen Cantons dem neuen Churfürsten Friderico IV.wegen des vorigen abschied zu condolwen, und ihm zu seinerangebenden regierung gluck zu wünschen» In der that warer ein mann von schönen gaaben und lugenden, freundlich, aus-rlcht.g" gutth7t^ mäßig, gedultig und gottselig,