Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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923
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und Christoph an. IÜ8,. Woywodc von Posen gcwe-

' orb. kol. tom. I. O/«Z. bild. kol. tarn. I.

fn,* Gstöttenau, ein schönes in Ober-Oesterreich auf einerM ü arm ebene gelegenes und auf die neue art erbautes, welches nicht weit von dem schlösse Schaumberg ent-gM, und zugleich mit dieser Grafschafft an. 1572. an diebn» von Stahrenberg gekommen. Von Hohenecks beschr.^»Ober-Oesterreich,wm. II. x.594-bgMadagne, eine alte adeliche familie in Franckreich. Sieb^wren Ursprung aus dem Florentinischen. Thomas Gua-»en ^ ^er setzte sich zu Lyon in Franckreich veste. Er hatte ei-st? vruder, nahmens Philippus, von welchem Johann Bapti-Z>k/, »er Abt von Guadagna genannt, erzeugt worden , dessen^.7» so oft gedencket. Dieser Thomas kaufte viel güther inikiÜ '^reich, und that König Francisco I. gute dienste, streckte„-"Mch nach der Macht bey Pavia ;c>ooo. Rthl. vor, wan-hü Uv ihn derselbe zu feinem Hofmeister machte. Ein ande-ste>! ^Awas von Guadaane war Königs Henrici III. Hofmei-k;,'.Sein söhn war Wilhelm, von dem so fort. Thomas vonreg »vagne III. war Balthasars und Claudii, Herrn von Beau-»es ^ »alter. Balthasar hinterließ von seiner gemahlin Re-ch! »E Clos, Thomam und Wtlhelmum von Guadagne, wel«ten N bey verschiedenen gelegenheiten im kriege wohl gehal-' eloge üiüorigue äs siion. *

rc ^adagne, (Wilhelm von) Herr von Botheon, Verdun,vtdst« Gouverneur von Lionnois, und Ritter der Königlichendp», »-3m 18. jähre seines alters gieng er in den krieg, that mitsank ZEschall von St. Andre eine reise in Teutschland, be-''ch »». i;54. in der stadt bey Renti, und bey der belage-N^Avon Thionville, an. i;;8. bey der. eroberung von Calaisandern gelegenheiten mehr. Konig Heinrich II. machteAbwetzt zum Seneschall, zum Königlichen Lieutenant vonteai""ois, und zu seinem Cammer-Juncker. Unter Caroli IX.A,»^»»g hielt er sich bey eroberung der städte Blois, Tours,b^ ^sse, Poitiers und Bourges, auch an. i;62. in der Machtwohl, und commandirte unter dem Hertzoge von,.die armee in Lionnois, und unter dem Marschall vonbor ^ bey eroberung Havre äs Grace. Hierauf warb erKönig eine compagnie von 200. mann, und wurde darrMter gemacht. König Henricus III. schickte ihn alsNiaM»dten in Teutschland, ingleichen nach Venedig, undder^. En bey seiner rückkehr zum Staats-Rüth und zum Gourln Lionnois, Forets und Beaujolois. Henricus IV.sich Mr ihn an. i?9?. zum Ritter des H. Geistes, und brauchtea^ber in vielen wichtigen geschähen. Er starb kurtz daraufssa/brdruß, daß einige schnap-hahnen seinen einzigen söhn, Ca-teo„vvn Guadagne, ermordet hatten. Sein enckel von der äl-Eer Diana, Balthasar genannt, nahm den nahmen und» von Guadagne an. 74/i?«?ti're»',eIc>Zs ülüorigus äs üion.

ChM^Kagnolo, (Philippus ) Lsüot' der Arabischen undwqx Äschen spräche in dem LollsZio 8spiemiB zu Rom. Erder ersten, welchen man zu der Araor'Mn überse-fls H. Schrift brauchte, nachdem in der Kongregation»>y ».opsMnäs kille solche war beschlossen worden, als einigeDies-iahe 1624. deshalben Urbanum VIII. ersucht hatten,diese»,Umsetzung wurde dem Ertz-Bischoff von Damasco undMg an ^^bagnolo aufgetragen, wiewol dieser letztere eine zeit-da jh»7^n daran arbeitete, bis Jnnocentius X. Papst wurde,Rvm die correctur selbiger Version oblag. Er starb zuMertz an. i6;6. Er hat siinZUL Lrsbics: Iniil-Nz ^Khtieben, auch äxologlsm LbriltisnX üeügionis con-Miuii-, ^,0NS8 Lcümeä Leu Llsbsäin, so Hackspan sehr

^Mc!5?<rlajara, Nord - Americanische provintz in Neu-?»lisc» Krischen den provintzen Zacateca, Mechoacan undiv fch^.. Die luft daselbst ist sehr temperirt, und der erdboden»Uch ??»ar, daß er hundertfältige frucht bringet, wie dennkg. ^Europäische früchte daselbst in grossem Überfluß wach-»ex a-.'W darinn befindliche stadt gleiches nahmens, welche ei-a»f ber Gntzmannischen familie an. i;?r. erbauet hat, liegt^»»n a>. «wigcn ebene, so mit verschiedenen strömen undEs beä«!. .en angefüllet, nicht weit von dem flusse Baranja.si» u,,!^tsich daselbst ein hoher Königlicher Gericht-stuhl undyvsteila ..Mexico gehöriges Bißthum, welches erstlich zu Com-»brjqMgerjchtet, an. 1570. aber dahin verlegt worden. Die^°/lq Mw sind Zaporaco, Chutiquipaque, Quaxacatlan, rc.(L' ^W.VII. üle,,,,«.

bv» A>5^Iajara, eine feine stadt in Neu-Castilien, 4. Meilen- »»des Lstelegen, auf einem niedrigen Hügel bey dem flußHe-p»d p'anKw lst zwar mit alten mauren, aber mit feinen HäusernÜblich»,versehen, und ins besondere wegen des daselbst be-"„ballasts des Hertzogs von Infavtado berühmt, 7/»-c?o/M,»«^, äelices ä'Lfxsßris. Schauplatz^vamen, p. 717.

AöyL^dalaxara L Lavier, (Marcus äs) ein Carmeliter-daa>,Manien, war von Saragossa gebürtig, und starbdem R seinem kloster an. iüi;. den i;. jan. Er hatKassen Philippo IV. eine Pension von 200. ducaten

Ml der'4,' ^ ^ Spanischer spräche den vierten und fünften^Ludo^i!-.konriücum, welche Gundisalvus äs Iüescasv>cus Babia angefangen, und zu Saragossa 1612.

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und 1614. in fol. gedruckt worden. Ferner ssdosaumm spiel-walem von dem Carmeliter-orden, ib. 1616. in 8. Vrnäicion xOellierro äs los NorilLos äs LaWIs <Lc. PaMpelona 1614.

M 4. Lxpulüon äs los Norilsos äs sspLnns , ib. i6i;. in 4>verfertiget, kibl. Ursp. pl^rtte, ämr.

* Guadalcanal, lat. duaäslcgnalum, sonst ein städtgen,jetzt ein dorf in Andalusien in Spanien gegen Estremadura zu,zwischen Sevilla und Ellerna. Sie hat sehr reiche silber-gruben, welche denen in Potosi nichts nachgeben, wenn sierecht in gang gebracht wurden. Nahe dabey liegt ein altesberg-schloß.

Guadalentin, ein fluß, der im Königreiche Granada ent-springt , durch die stadt Guadix, neben Sora vorbey in dasKönigreich Murcia läuft, und nachdem er die stadt Almacaronbenetzet hat, sein wasser in das meer ausladet. *

Ouadalete, ein fluß in Andalusien, der durch die stadt Le-res äs I-l Fontera, sich in den meer-busen von Cadix ergießet. *

Gadaloupa, eine von den Antillischen insuln, welche vonvielen unter die Caraibes in Nord-America gerechnet wird, undseit an. i6 zden Franzosen gehöret. Die einwohner nennen sieCaracucwa auch Carucueira. Sie hat die inful St. Doming»sud-und Marigalanta ostwärts. Die Castilianer gaben ihr dennahmen Guadalouva von einem orte gleiches nahmens in Neu«Castilien, so wegen den vielen ptlaramen, so dahin wallfahrten,sonderlich berühmt ist. Die insul wird in zwey theile oder halb-insuln unterschieden. Die große liegt ostwärts, wird daSgrosse land genennet, und ist das rechte Guadaloupa. Die an-dere aber liegt gegen abend, oder vielmehr halb gegen Westen,und halb gegen füden, und wird wiederum in 2. Herrschafsteaeingetheilet. Sie ist fruchtbar an zucker-röhren. Die Fran»'zosen fiengen an. 16;;. an, sich darinnen niederzulassen, so, daßsie anjetzo treflich wohl bewohnet ist. Es liegt eine stadt darin-nen gleiches nahmens, und an der see-küste sind etliche I'ores auf-gebauet worden. /rocibe/o^, Kilt. äss chuillss. äessr. äsI'Hmerlgus.

,<Auadalquivir, lat. L-xii8, ist einer von den berühmtestenflussen in Spanien, wie denn der nähme, welchen ihm die Mau-ren gegeben , so viel heißt, als ein grosser fluß. Er entsprin-get aus den Castilianischen gebürgen, an den grentzen vonMurcia, läuft durch Andalusien nach Sevilien zu, geht beyCordova vorbey, und ergeußt sich endlich bey St. Lucar äsBarrameda in den meer-busen von Cadix.

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Guadamena, ein fluß, der in Neu-Castilien hinter Alcaraxentspringt, und sein wasser dem Guadalquivir in Andalusienzuführt. *

Guadel, eine stadt in Persien in der provintz Kirman, liegtan dem Gosso von Ormus, und hat einen sehr schönen Hafen.

* Guadiamar, ein kleiner fluß in der Spanischen landschafftAndalusien. Er ist zwischen dem Tinto und der Guadiana.Er hat zwey quellen, welche eine zeitlang absonderlich flies,sen. Sie vereinigen sich aber unterhalb Arzacolla. Endlichfället er unter Sevilien in den einten arm des Quadalquivirs ,welcher daselbst eine insul formirt. ' 7? carte äs

1s Lsltille.

Guadiana, Uns oder Lass, einer der grösten flüssen inSpanien, welcher in Neu-Castilien bey Is Ossa, in dem seid«Lsmpo äs Nontlsl genannt, entspringet. Ein wenig weiterhinunter unterhalb Calatrava, nahe bey Santa-Crutz, verliereter sich fast 10. meilen lang unter der erde, und kommt unweitArgamasilla wieder hervor. Dahero pflegen die Spanier zurühmen, daß sie eine brücke hätten, worauf roooo. schaafs wen-den, und worüber eine gantze armee in geschlossener Macht-ordnung marschiren könnte; wiewol nicht wenig daran zwei-feln, daß er sich so weit unter der erden verschließe. Der nähmelins 8 , welcher ihm von den Alten gegeben wurde, und eine entebedeutet, zeiget an, daß sie diesen fluß mit derselben verglichen.Die Mohren,bey denen Gnad ein fluß heißet,haben ihn Guadia-na genennet. Er fließet durch Castilien, Calatrava , Medellin,Merida, Badojoz und Elvas vorbey, und ergießet sich endlich,nachdem er verschiedene kleinere flüsse zu sich genommen, ohn-fern Ayamont zwischen Algarbien und Andalusien in den meer-busen von Cadix. Är-«öo, lib. III. lVr«/«i, üb. III. o. i. 7/0»/«,»in äelcr. Hilp. p. ;i;. /r/?c 7 o/«i, geogr. rslorm. Üb. X. c. 7.§?«»«««. üiK. orb. teer. c. z. §. 10.

* Guadiera, oder Guadiara, ein kleiner fluß in Spa-nien , läuft Ronda in Granada vorbey, und fließet hernachdurch einen kleinen theil von Andalusien, endlich stächet evsich in das Mittelländische meer, zwischen der stadt Gibraltarund Estapona. Einige deogrgplü nehmen diesen fluß für denBarbesola der Alten, welchen andere für den Nid verde halten,welcher zu Marbela, so ebenfalls in Granada siegt, in dasmeer fließet. .

*Guadilbarbar, oder Magrada, ein großer fluß in AM«ca, nrmmt seinen Ursprung in dem eigentlich sogenannten Bi-ledulgerid, an den grentzen des Terchortischen; hernach laufter Borgio, Pescare und Tebelle m dem lande Zeb vorbey ,und fällt sodann in das KönigreichTums, worinn er zuerst Ma.sti vorbey fliesset, und sich bald darauf m zwey arme zertheilet.Der östliche theil wird alsdann Magrada geheißen, und fallt