Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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925
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aiE?erwaltete, bis er den 26. oct. an. 1640. starb

lery 46, jghx^ elog. vir. lllustr. tl

. ( 8 ualid, der achte Calife oder luecellor Mahomets, trat7 ° 8 . nach seines vatters Abdulmalic tobe die regierung an.^Arabische ftribentennennen ihn GOltes sthwerdt, unddi b vaupt der viel auf «ich haltenden. So bald als er>.,Lrvne überkommen, nahm er den Christen die grosse ArcheMasco, welches eine der prächtigsten und herrlichsten derr^.?cw, sowol in ansehung ihrer structur, als grossen^Mhuins, und machte eine Moschee daraus. Ferner verbots^uch, aus haß gegen die Christen, den gebrauch der Griechi-nn spräche in allen seinen Herrschafften. An. 7-0. schickteMusa mit einer mächtigen armee in Afncam, die re-^"lschen Africaner wiederum zum gehör,am zu bringen.Mchdem Musa dieses vvlck gedemüthiget hatte, breitete erconqueten bis in Spanien aus, allwo er an. 7-2. dieAAs üdersttzte, und vesten fuß gewinnen ließ. ^mmittelst<,,V.Gualrd in Asien auch nicht müßig, sondern schickte unter^tnhrung dreyer tapferer Generalen, des Marvau, Alas undvMar, drey grosse armeen in die provintzen des Constantino-U"«wischen Reichs, welche in Romanien und Cilicien grossen^«ven verübten, und nachdem sie den Gouverneur von Ar-ä,Aen geschlagen, mit grosser beute wieder zurück nach Da-a>-n7° kamen. Nach diesem brachte Gualid noch eine anderela<i°? auf die deine, mit dem Vorsatz, Constantinopel zu be-, indem erden stillstand nicht eingehen wollte, welchen^eodostus III. ihm antragen ließ ; starb aber an. 7-8- eheiia/M dieses vorhaben zu wercke richte», konnte, und hatte zumSteiger Soliman Hasten. Elca Iib. II.

kDualid II. der zwölfte Calift, succedirte an. 727. seinemJezid II. Er nahm seinen vetter Hasten, wegen seinenMen,ahren, zum Mit-Regentcn an, und weil er mehr zum^°en als zum kriege geneigt war, befliß er sich zu ansang sti-Legierung prächtige palläste und Moscheen in Damasto undZandern vornehmen platzen seines Reichs aufzubauen. Nichts

vongros-dem ge-

der Ca'lifen in Syrien gantz entziehen wollten, sammel-in I.?- mächtige armeen, die eine in Egypten, und die andereu»Elca, schickte selbige in Spanien, und stillete endlich diesedi? An. Er starb an. 746. nachdem er 19. jähr regieret, undcz Fristen aufs heftigste verfolget hatte. , Lttr-

viSuaiid, oder Beni-Gualid, ist ein gebürge in der pro-chMrrif, in dem Afticanischen Königreiche Fez, so von rel-ni^»"khen bewohnet wird , welche dalelbst frey leben, und^'Ms als einen gar geringen tribut wegen der Handlung auf^ geben dürfen, sintemal es den König eine unsägliche muheb>-'° unzehiich viel geld kosten würde, wenn er sie m ihrem ge-lvvii/iurunterthänigkeit zwingen, und recht zinsbar machenliri-U' Sie haben 60. herrliche dörfer, die von mehr als 6000.b «waren Männern bewohnet werben , und dabey e,nen solchenher,,"' welcher alle zum menschlichen leben nothwendige dinge«>vr bringt Darneben sind sie auch mit einem gewissen

bringet. .

bis versehen, welches ihnen durch die Könige von Tu-kj vey jeglicher Veränderung eines neuen Regenten bestätigetA'd dieses in sich begreift, daß sie alle per,önen, dieWen b böses verwürckel, und bey ihnen schütz suchen, aufneh-der« ^^ken. Wenn sie nach Fez handeln , oder an einen an-kew'und man ihnen unrecht thut, suchen sie deshalbenvon >?Me bey den gerichten, sondern sie sehen, wie sie einenals bMn befteundten bekommen , den sie nicht eher los lassen,w man ihnen satisfaction gethan. >7«^»-s/r«rLkriLa 1 ib.IV.

oder Wals, gebürtig von Chartres, ward an-wies,Abt bey den Augustinern zu <Lt. Quintin, hernach,bnwn, "'kt des König« von Franckreich, Philippi I. grossemBlschoff von Beauvais, und endlich an. 1099. vongebenK H- zum Cardinal gemacht. Dieser schickte ihn nach-als seinen Legaten in Polen an Hertzog Voleslaumhub " rc denn dessen söhn Uladislaum II. aus der taufelew' "uch r. Bischöffe, unter Gnesen gehörig, absetzte. Zu-Uu«a .'?" 3 te er das Bißthum zu Paris, und wohnte der cro-bvn A'bovici Lrslk bey. Sein ehemaliger lehrmeister Yvobertus^res, ingleichen der he»ligeAnselmus,undJlde-khm ä-^Fch°isvon Mans, hielten grosse freundschafft mit

k's "arb den 2;. febr. an. i" 4 . Seine 8 rsmcs I>noäa-

iu hMen sich in der bi bliork. kk-; auch hat man zu Paris,kk»n L-rkbtey zu St. Victor, unterschiedene msnulLrixra von

^E°"^erlus, mit dem beynahmen üne Habers , Franz,lvar ein i ^ ^voir, oder Lli8 srgenr, wegen seiner armuth,kriege sehr erfahrner Französischer Edelmann, undllelch.^,wegen an. 1096. bey dem ersten creutz - zuge nach demaber >,"Awe über eine armee zum General gemacht; hattefhlacbk b Unglück, daß er noch in selbigem jähr in der erstenbist ss,, wlt den Türcken ohnweit Nicäa umkam.

»»er. Iib. II. L. 4. 6«r/re/^r. 7 ^,«,, Iib. I. c. rz.legg.

dstM Lriemienlis, König von Sicilien , der dritte

avmens, aus der familie von Brienne, war Erardi ll."»iror. Lemco« ///. Theil»

'ccs«. OÄsr«. annal. kolon.

und der Agnes von Montbelliard söhn. Er that eine reist inOrient, und hielt sich in beschützung der stadt Ptolemais widerdie Saracenen an. n88. sehr wohl. Er wurde nachmalsdürch seine gemahlin Maria Alberie, welche Wilhelmi IU.schwester, und des unächten Tancredi tochter war, König vonSicilien und Hertzog in Apulien, unterließ auch nichts, seinergemahlin rechte zu behaupten; als es aber zum treffen kam,ward er an. 12c-;. verwundet, daran er auf dem schlösse Sar-no in Apulien starb. Er hinterließ nur einen einzigen poilku.nwm, von dem der folgende artickul. /'aoewc, äs rsb. 8ie. 11b.VII. cle bello läero.

Eiualterus Rriennenlis, der grosse zugenannt. Seinvetter Johannes war fein Vormund, welcher ihm die Graf-schafft Brienne an. 1221. übergab, woraufer in das gelobteland meng, nyd Graf zu Joppen wurde. Er bewiese seinetapferkeit bey verschiedenen gelegenheiten wider die Sarace-nen, welche ihn letztlich gefangen nahmen, und auf eine grau-same art hinrichteten. Sanutus mercket seine gefangenschasstunter dem jähr 1244. an; Matthäus kmitienlls aber setzet sei-nen tod auf das jähr 1251. Er hat Mariam aus Cypern, desKonigS Hugonis tochter, zur gemahlin gehabt. Tl/E-b««-

kDualterus Lriennensis, Hertzog von Athen und Reichs-Marschall rnFranckretch, der sechste dieses nahmens, aus der fa.mitte von Brienne, ein söhn Gualteri V. und Iohannä vonCha,tillon, wurde an Robertr Koni, Königs von Neapotts und Si-cilien Hof erzogen. Carolus, des jetztgedachten Roberti sobn,welcher Hertzog m Calabrien war, schickte ihn an. 1-26. alsseinen General-Lieutenant nach Florentz, und an. 1,27. sendeteihn eben derselbige Konig wider Kayser Ludovtcum Lsvsrumwelcher in das Königreich Neapotts eindringen wollte. Aml?;i. suchte er das Hertzogthum Athen zu recuperiren, undals er wider zurück gekommen war, diente er dem Könige Phi.lippo Valelio von an. 1,40. bis l;;o.jedoch nur von einer zeitzur andern in dem kriege wider die Engelländer. Als er an.r;42. zum andern mal in obiger qualität zu Florentz war, be.diente er sich der damaligen Uneinigkeit und regiersucht derbürger zu seinem Vortheil, und als er sowol die vornehmstengefchlechter als den geringsten theil des volckS (welche bey.de den guten bürgerlichen samilien das ansehen , so sie imregiment zu der zeit hatten, mißgönneten) auf seiner feite hat-te, wurde er für lebenslang zum Herrn von Florentz erwehlet;er mißbrauchte aber sogleich diese gemalt, vcrstärckte sich mitvielen Franzosen, bevestigte das Rath-haus, fieng an die bür-ger zu entwafnen, ließ den seinigen viel ausgelassenheiten mitweibern zu, verfuhr sehr grausam mit denen, auf welche er ei.nen argwohn hatte, und erpreßte bey diesem allen so viel geld,daß die Floreütinische Historie, versichern, er habe in zeit vonmonaten und etlick) weniger tage, alldieweil er meister vondieser stadt gewesen, über 400000. ducaten daraus gezogen, oh-ne zu rechnen, was das land noch Herschiessen muste. ' Diesesverursachte einen allgemeinen haß wider den tyrannen, dassauch die, so zuvor am meisten wider einander verbittert ge,Wesen, sich mit einander verstunden und gesamter Hand denschluß faßten, ihn zu stürtzen. Der anschlag gienge wider sei-ne eigene Person, welchen er zwar entdeckte, zugleich aber auchvernehmen muste, daß viel und vornehme bürger theil daranhätten. Wie er nun dennoch die gröste schärfe zu gebrauchen ver»meynte, und von verschiedenen orten schon hülffe beschriebenhatte, achteten sich die Florentiner gezwungen, damit sich bestfen tyranncy nicht um ein mehrers verstärckte, das äusserste zuversuchen, und denselben noch vor ankunft der beschickten hülssezu unterdrücken; sie bedienten sich nun hierzu dieser list:sie liessen einige schlechte kerls um die zeit, da das votck vonder arbeit gieng , zum schein auf dem marckt unter einanderHändel anfangen, und darauf mit grosser ungestüme lärmenschreyen, welches diese zuvor schon abgezielte würckung halte,daß die bürger durchgehends zu den Waffen griffen, ohne daßnoch der mehrere theil wußte, was da vorgegangen wäre, oderwarum es geschehe. So bald sich aber das volck mit dem gewehrpräsentirte, fiengen die zusammengeschworne an, freyheit undes sterbe der Heryoq von Athen auszurussen, welches so-dann durch die gantze stadt in einem augenblick wiederholetwurde, obschon man es zuvor mit den wenigsten abgeredthatte. Alle bediente des Brienne, sonderlich aber die, welchesich zu eintreibung der gelber, oder ausübung seiner vielen ge-wallthätigkeiten gebrauchen lassen, so fern sie das Unglück hat-ten dem erbitterten volck in die Hände zu fallen, wurdenjämmerlich hingerichtet. Der Hertzog hatte zwar einestarcke leib-wacht sowol zu pferd als zu fuß bey sich, welcheanfangs den platz vor dem pallast tapfer wider das volck be-schützte, aber doch zuletzt mit Verlust und Hinterlassung der Pfer-de in den pallast hinein gejagt wurde; dessen ohngeachtet de-fendirte sich der Hertzog an diesem wehrlostn orte mrt ihnenbis an den neunten tag, da er sich endlich den ;. aug. an.1,4z. glücklich schätzen muste, daß man ihn und seine leuthsmit accord ohnbeschädigt abziehen liesse, nachdem er vorheralles über die Florentiner bishero erlangte recht cediret, und eyd-lich versprochen, das letzt beschehene nimmermehr zu rächen. Erhielte sich hierauf einige zeit in dem Neapolitanischen auf, undgieng von dar in Franckreich. Durch die guten dienste aber,so er allda gethan, erhielt er den 9. may an. iz.; 6 . die charge

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