Band 
Dritter Theil. D - Ha.
Seite
927
JPEG-Download
 

gua

h *Aualtperius, ( Otto) gebürtig von Rotenburg-nahe^^.inUlda, nahm den grsänm eines Iloctoris UreoloZiM an,s»!,. ssucde darauf kroksssor der Griechischen und Hebräischenund Oirector der schule zu Lübeck. Er

gua

927

»ezuMarpurg,

chiai?chelbst an. 1624. den 28. decembr. nachdem er eine Grte-^ >cye und Hebräische Grammatic, wie auch einen 8)-1Isbumq-schch exoricsrum di. leltsmenti, Wittenberg 1608. in 8.leben. ?>e^. tbestr. Ludovicr schul-hist. äs

ssl ^aä.

>j?Nuamanga, eine Bischöffliche stadt in Peru, bey acht-h°„o^nzosischer meilen von Pisco, liegt an dem fusse eines ho-^k^^urges, in einem sehr gesunden und fruchtbaren lande,vornehmster Handel besteht in leder und eingemachten sa-

' voisZe äs Ismeräubuä rom. I. x. Z2z.

von ^irnahani, jst Americanifche insul, und zwar einerida oo» Lucayischen , welche gegen das östliche theil von Flo-liegt, und die erste landschafft war, so an. 1492.00»nichVhoro Columbo entdecket wurde, welcher ihr den nah-Salvador gab, weil er durch diese entdeckung sein le-kröii.. le. Denn die Spanier, nachdem sie durch seine ver-jh«' Wgen sich nicht länger wollten begütigen lassen , droheten»en „. r bord zu schmeissen, wofern er ihnen nicht bald ei-glei^l zeigte, an welchem sie anlanden könnten. Weil man»iinn gold bey den einwohnern sahe, so gab solches grosse hoff-l>e>vn?o» dieser erfindung. Die insul war dazumal sehr wohleiu^Aiet, und die Spanier erzeigten sich anfänglich gegen dielh°, »»er sehr höflich; allein hernach brachten sie einen grossenhj„^ von ihnen ums leben, und führten die übrigen mit sichbra,5^, um sie in ihren gold-gruben in leres kerms zu ge-viek,. Der erdboden in der insul ist sehr fruchtbar und zurLeucht geschickt, inmassen sich mitten darinnen ein see befin-M Welcher fünf meilen im umfange hat. < 7 s/,Eö«>,ovn > eriLLe. , Nist. gen. äss voisges A

äes LslüUsns äsn« Isslsles L lerrs keime äes In-^oeiä. äe Lmeries. *

iuUUanvelica, eine kleine stadt von etwa hundert familien,»nd ^-(lochzig Französische meilen von Pisco. Sie ist reichlvird ^uhmt wegen des vielen qnecksilbers, so daselbst gegrabensch^j . Es ist auch daselbst ein brunnen, dessen wasser ge-bavvn z» stein wird, und sind die meisten Häuser dieser stadtvz? gebauet. voisgs äs la wer äu 8uä tom. II.

;ri.

b«lHuanuco, eine Süd - Americanifche stadt in Peru, liegtv oeir, see Chincacoca, und gehört den Spaniern.tuRuarda, lat. Ousräis, ist eine Bischöffliche stadt in Por-E». in der provintz Beira, unter den Ertz-Bischoff vondvssN gehörig , sintemal das Bißthum von Igadita , welchesdern-i-, s die Ertz-Bischöffliche stadt von Braga war, dahinstellt worden. Schauplatz von portugall.korwgsl. ^ -

LswsiOUardafuy, oder Guardafun, lat. Ousräskuium»vn y? vin vorgebürge in Aethiopien bey der äussersten ost-seitegea^ssm, dem glückseligen Arabien und der insul Zocotorarr qlz- Oer. Man hält es vor des Ptolemäi Aromata, welches»nc n, e stadt und vorgebürge beschreibt. nor. orb.

' 8. §. ^9.

viq^uurdamar, eine kleine stadt, in dem Spanischen Kö-M, wo Valencia, an dem auslauf des flusscs Segura in dasRu^i mische meer, zwischen Alicante und den grentzen vondie ^,„ 5 / gelegen. In dem allda befindlichen Hafen pflegten^ouander zu friedens - zelten viel saltz abzuholen. c-.E-äel.c. I-Ksp. p. „7.

Aiq>Muarde , (ls üsc) lat. 6usrä!-e ÜSLUS, ein see inu»v s,^">?u Africa gegen die Königreiche Gago, Guber, Cano* Wdes zu , durch welchen der Niger-fluß läuft.Hvrc^ardia, ein flecken in der landschafft Belvedere indes dem Golfo äl Zonchio, auf der nördlichen feite

Nyd.Mvs Guardia, welchen Sanson auch Mudari nennet,vvh stunden von Navarin nordwärts.

Nnssjj 5 ubia Alferes,.oder Guardta Alferia, eine kleineAvlii- sich wüste stadt in der Neapolitanischen GrafschafftBey^ ' uebst einem Bißthum unter das Ertz-Bißthum von0« »w gehörig. Xespolis.

sskln - ein ort in Andalusien, nahe bey Iaen, wel-M h^vulg Philippus II. den titul einer Grafschafft beyge-

U>cchr»^Ol/llei, von dem Französischen Worte gsräer, be-'' wird in den Franciscaner-klöstern der kseer 8uperior'uhr ass^i' welche würde einer ordentlich nicht langer als drey. uu erneriey ort verwaltet.

chileW^utzala, ein Königreich in der Numidischen wüste, inu»d ^gjvid m Africa, au der grentze des Königreichs AgadesOvt dxs Es hat von der Haupt - stadt den nahmen, welchegrar, "Mai Tamarka gehalten wird. Sie liegt unter dem^vhner 'o^8- und 2;. grad 59. nun. lat. Die ein-

, d treik,-« ^.steundlich und höflich, sonderlich gegen fremde,A iwrcke Handlung. Der Landes-Fürst hat jährlich9-Tu Oucaten einkommens.

^wl.^wnt, ein sehr ansehnliches adeliches geschlecht inj^n wannen 'es sich auch in andere provintzen der erb-0 ltop. LeEo« ///. Theil»

lande ausgebreitet, hat feinen Ursprung aus Italien von Vel>rona, allwo die Marchesi von Guarientt nocb anjctzo in sehrschönem flor stehen. Was die ältere zeiten betrift, so findetsich zu gemeldtem Verona, in der kirche St. Euphemiä derk?. Eremiten des ordens St. Augustini, gleich gegen dem ho-hen altar über ein grabmahl von rothem marmor mit einerÜberschrift, darinnen Petrus äs Guarientis , ( der an. 140».verstorben,) ein vornehmer vorn Adel, und dessen in ge-meldrem jähre verblichener söhn, ein sehr angesehener Ritter,kxlenäiäus Lgues, genennet wird. Auch der berühmte JuristLudovicus Menochius hat um das jähr i;6ü. biß, als eine wich-tige Ursache, angezogen, warum ein gewisses ehe - versprechenzwischen Camillo Guarientis und Vienna lM. könnte aufgeho-ben werden , daß Camillus aus einer hoch-adelichen familie ent-sprossen , dessen vatter auch einer der vornehmsten Patricken inVerona wäre, und zugleich sehr grossen reichthum besässe, der-gleichen vortheilhaffte umstände sich bey der prätendirten verlob-ten nicht finden liessen. Der erste, welcher seinen sitz von Vero-na ins Tyrol verlegt, war Petrus , der an. 1440. gelebt; seinsöhn Simon hatte zur ehe Beatrix von Caldeß, aus einem sehralten geschlechte, dessen güther hernach durch Heurath an d«SHaus von Thumm gefallen. Simon bekam von dem Bischofsund Fürsten von Trident das schloß Malosco mit den davon ab-hängenden guthern zu lehen, so noch jetzo bey diesem geschlechteist; der von thnen beyden erzeugte söhn, Hteronymus, Ober-ster in Kaysers Caroli v. diensten, ward für sich und feinenachkommenschaffl in den Ritter-stand von Tyrol aufgenommenSein bildnis in lebens-grösse von weißem marmor mit einerweilläuftigen inscription ist annoch in der kirche unser liebenFrauen zu Civezzano, zwey meilen von Trident, zu sehen ; wieer denn auch in selbiger gegend das grosse schloß Seregnano,eines der schönsten gebauden, welche daherum zu sehen sind,von gründ auf erbauet hat. Er hinterließ einen söhn , nah,mens Ioh. Baptist«, dessen gemahlin Faustina aus dem Hauseder Baronen von Prato, und welche eine gebohrne Gräfinvon Thienne zur mutier gehabt, ihm gebahr Franciscum vonGuarienti; dieser vermählte sich mit Ursula von Roccabruna,ebenfalls aus einem hoch-adelichen und weitberühmten Hause.Deren beyder groß-sohn, welcher anjetzo lebet, und den stammfortpflantzet, ist Carolns Aosephus, Grafvon Guarient, Herbzu Malosco , Ihro Königlichen Ungarischen Majestät Ober-Oesterreichischer Regierungs - Rath , welcher mit Joseph»Maria , Gräfin von Althann von Grusbach, des an. 1722.verstorbenen Kayserl. Obcrst-Dtallmeisters Graf Michaelis vonAlthann baafe, verheurather ist. Noch mehrere fürtrefliche Per-sonen dieses geschlechts, welche bey beyden linien des Durchl.Ertz-Hauses in Teutschland und Spanien in vornehmen be-dienungen, und sonderlich in kriegs-ämtern, gestanden, erzeh,let die zuschritt eines buchs, so an. 1697. zu Brünn in Mäh-ren von k. Martins s St, Brunone unter dem rilul: MrsÄchäex , heraus gegeben worden. Es wird auch von Burgieh.rrer in dessen beschreibung der Tyrolischen fachen bezeuget, wasMassen ein und anderer dieses Guarientischen geschlechts den voralten zeiten durch die Ertz-Hertzogliche Landes-Fürsten in Tyrolgehabten Ritterlichen turmeren beygewohnet und mit gehaltenhabe. Jene von Guarient betreffend, welche in Oesterreichangesessen, wollen einige glauben, daß selbige wegen gleichheitdeS nahmens, auch zum theil gleich führendem wapen von ob-beschriebenem geschlechte aus Tyrol herstammen; die vor tut«tzem im leben gewesene zwey brüder, Frantz Antoni und Chri-stoph Jgnatius, waren absonderlich berühmt, Massen >enerLand-Vice-Marschall in Niebcr-Oesterreich, dieser aber Kayserl.außerordentlicher Abgesandter an den Moscowitischen, undnach dem zu Carlowitz geschlossenen frieden auch an dem Tür-kischen Hose zu Constantinvpel gewesen, /.«a. Lontil.

;8;. e/encnc. in äecif. äs mstrim. äecif. i;. n. ;o.a 8. L''«»- in lkstrXS ^uä. /aMr/.

in msnufsript. *

Ejuarimondus, ein Franzose aus der vioece« von AmienS,folgte den Christen in ihren creutzfahrten, und nach dem todeArnulphi setzte man ihn an. m8. auf den Patriarchal-sitz zuJerusalem. Er verwaltete selbige kirche gantzer zehen lahr,und starb an. I ir8. üb. XII.

sbion. sä sn. Hi8>

* Guarin, (Dom Petrus) ein berühmter Benedictineraus der Congregation St. Mauri, war von Vexin-Normandgebürtig, und hat sich einig und allein auf die grundsprachen derH. Schrift, und die darmit verknüpfte wissenschafften gelegt,auch darinnen es so weit gebracht, daß, sonderlich in anse-hung der Hebräischen spräche, seit dem bekannten Genebrardo,in dem Benedictiner-orden sich niemand gefunden, der ihmhierin,, zu vergleichen gewesen. Er hat auch eine HebräischeGrammatic geschrieben, deren erster wmu« zu Paris an. 1724.unter solgendem titul an das licht getreten : ersmmstics Hebr.L Lbslä. SLLLäirTexicon üsbr. L Lkslä. vol. III. M 4. Er starbin der Abtey von St. Germain äes ?res den 29. decembr. an.

1729. seines alters 5;. jähr.

* (Suarini, (Alexander) ein söhn des berühmten Bapti-stä , der an. >6i;. oder nach andern an. 1612. gestorben ist. Erwar anfänglich in dem dienst Alphonsi II. Hcrtzvgs von Fcrrara,welcher ihn in Toscana sandte; nachgehends begab er sieb anden Hof des Hertzogs von Modena, dessen Abgesandter nach