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den Fürsten zu Schwartzburg, theils den Grafen zurg, wiewol die letztere ihre helfte an den beyden vor-machten Übten den Fürsten zu Schwartzburg versetzt, undl in den Adel und Ritterschafft gemeinschafftlich, die bestel-der Archen und schulen aber wechseis-weise vorbehalten,rer. Ituir. lom. I. p. 17s. LeeZsttr jetzt-flor. Thür.
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cndüldenhelm, (Carl Carlsohn) Freyherr zu Barquara,
' Admiral m Schweden. Er wurde von dem Könige>aroio IX. aus Schweden, als er noch unvermahlet und ein'»nger Herr war, ausser ehe erzeuget, und an. 1572. geboh-Als an. 1597. sein vatter Joachim Scheelen mit 8. schif-nach Dantzig sendete, um den König Sigismundum vonAvie» j,i Schweden zu führen, wurde er ihm mit zugegeben.Aes gedachten Königs reise erfolgte aber damals nicht, son-^n vielmehr kam es zwischen beyden Königen zu einem krie-sv I °a denn dieser Güldenhelm der Macht bey Stangebro,n,S' ^98. gehalten wurde, bcywohnete. Er gieng hierauf,,, a Samuel Claussohn vor die stadt Calmar, um selbige"delagern, welche auch, als sein vatter davor gerücket, sichj,M 6. nionaten ergeben muste. Er befand sich an. 1601.H den, Lieständischeri kriegs-zuge, da dem Könige in Polen, Felin, Leise und andere örter abgenommen wurden.Umals kam ein verrather zu ihm, welcher ihm Borcka inwa« dande zu liefern versprach. Als er sich aber mit ;oo.«mm auf den weg begab, führte er ihn in des Polnischena°„ , inls Georg Fahrenbachs armee, von welchem er geschla-'vurbe. Der König Carl belagerte hieraus diesen vesienkg,? Borcka, und gewann ihn. Als er bald hierauf Korken-tvnn> "üi Proviant und andern Nothwendigkeiten versorgenk„,"/e, st^ß ex unterwegs auf den Polnischen Obersten Liß-den er umringte und mit 400. mann in die fluchtibn Ein anderer Polnischer Oberster, Sicinsky, überfielte« hierauf, da er sich denn in das schloß Oellen salvi«link Er brachte aber ;oo. mann wieder zusammen,
den cn ^ darmit Kockenhausen zu entsetzen, worüber er mitNie k, umrr dem Fürsten Ianuschto Radzivil und obbe-liaiÄ , Sicinsky an. 1601. in ein wessen gerieth, welches er,Kvck-s cher stunden gegenwehr, verlohr, worauf das schloßanzuhäufen sich an die Polen ergeben müsse. Dieserwegenlvel^ öer König Carl mit neuer macht in Liefland anrücken,sta>Akrdlestn Güldenhelm und Jacobum äs la Gardie in diehg^Wollmar legte. Allein als der Polnische Feldherr, Jo-lsö, Zamoysky, diese stadt belagerte, musten sie sich an.da- ' <luf gnad und Ungnade ergeben, und schreibt Piasecius ,de« Wachter Zamoysky, als sie beyde vor ihn gebracht wor-ä^ar den Herrn äs In Gardie höflich tracttret, diesemihn ai.^er nicht einmal die Hand bieten wollen. Er sendeteouf k^s 5"iängs nach Marienburg in Preussen, und folgendsbisse ° ichloß Raven in Polen, da er in einem Übeln gefäng-«>, 1 von allen menschen abgesondert, von an. 2602. bisden ^ gesessen, da mittlerweile sein vatter an. 1611. verstor-gestkei^^ ^eser gefangcnschafft hat er 8ckolam Laptivimrissie den , darinnen er die gründe der Jesuiten, mit welchensich k Catholischen religion bewegen wollen, zu widerlegenEtvstk, , det, es ist dieses buch an. 16,2. und an. 1644. zulvord voim jr, Schwedischer und Lateinischer spräche gedrucktKvreÄ' Als er endlich an. 1614. gegen den Fürsten Carvlumbien ^ den die Schweden auf einem schiffe gefangen bekom-EbovnkÄ noch einen andern Polnischen Herrn, Andreamk(l>n, °vskl, ausgewechselt worden , und. in Schweden zurückdvy pachte ihn Gustav Adolph an. 162;. zu einem Freyherr«den, 8""da und Sundlyholm, gab ihm auch ein neues wa-
ernennte ihn nach Georg Güldensterns absterben zumdisclip nr miral in Schweden. Als auch an. 262der Schwe-kvnswp ^eral Eberhard Horn vor Pleßkau in Moskau umge-ihnl M ^ deries ihn gedachter König dahin, und vertrauetecvnijMe armee, mit welcher er die belagerung vor Pleßkauda db-n e. An. 1621. schiffte er mit dem Könige in Liefland,er»>e,x lmdt Riga belagert und erobert wurde, that auch mitsetzte Könige an. 1627. einen zug in Preussen, und be-er ben 5^mr stylte den Hafen zu Dantzig. An. 1628. langteführe, l^lsi'tzung solches kriegs mit 10. schiffen zu Pillau an,aus ^auch an i6zo. den König nebst seiner armee persönlichboH^Mweden in Pommern. Er selbst aber begab sich wieder°de dl?T^bden, da er nach des Königs an. 26; 2. erfolgtemvier r^^lchswormundschaffc direction, nebst den andernbigiu V-Reichs-Räthen , in währender minorennttät der Kö-^assebn ^uina geführet hat. Er brachte auch die Herrschafftsind j>,an sich , war Präsident im Loliegio der Admiralität,des LAr-La»d-Richter in Smaland. Er vermählte sich mitMte>? Mischen Reichs-Schatzmeisters, Siebard RibbingsEndlich ^vristina, von welcher er aber keine erben verlassen.Alters ^ Vvb er den 9. mart. an. 1650. im 78. jähre seinesstiftete den dec. 1629. ein stipemlium vor zwey, "Helnut-T ""f öer Universität zu Upsal, die man die Gül-tdhalte,, Ad Lluwnos nennet, und damit selbige könntenn^Nierck ,.^n, gab er 2. vorwercke zu Olanda, dritthald^w^' sHoqbhy, und eines zu Maron darzu.
"b-VIII. LÜron.
, öuecm licrer.
1 ^^denhorn, siehe Horn.
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ff (Hüldmlow, werden der Könige von Dänemarck natür-liche söhne genennet, und führen den Mut Hohe ExceUentz.Die von König Christians IV. erzeugten waren folgende: I.)Christianus Ulricus Güldenlow, gcbohren an. 2622. war Dä-nischer Hof - Marschall, hernach Ambassador in Franckreich.An. 1640. warb er zum dienst der Spanrer in den Holsteinischenlanden 700. mann, ward aber auf dem marsch nach den Nieder-landen von den Holländern bey Neustadt unweit Cöln an. 1640.überfallen und geschlagen, wiewol andere feinen tod in das jähr1661. setzen. 2.) Christianus Woldemarus, von dem ein ar-tickul folget. ;.) Johannes Ulricus, so an. 1658. in der blo-quade von Coppenhagen geblieben. 4.) so in Spanien er-zogen worden. 9.) Ulricus Christianus, gebohren an. i6;o.der anfangs den Spaniern diente, hernach an. r6z8- in derbelagerung von Coppenhagen sich tapfer erwiese, aber noch indiesem jähre den n. dec. gestorben, und eine oration cls Lere-ÜLMia Liuerarum- geschrieben, , rÜLr. Des Königs Fri-derici III. natürlicher söhn war Ulricus Fridericus Güldenlöw,Graf zu Laurwtgen, Jahrlsberg und Hertzhorn, Königlichergeheimer Rath, General - Feld - Marschall, oberster Cämme-rer, Gouverneur der provintz und stadt Bergen , Ritter desElephanten-ordens, gebohren an. i6;8. den 4. junii. Er warein verständiger, tapferer Herr, der sich durch sein bezeigen beyjederman beliebt machte. Schon in seinem 20. jähre that erin der belagerung von Coppenhagen gute dicnste, war hernacheinige jähr Ambassador in Cngelland, und von an. 1675. bisan. 1700. Vice-Konig in Norwegen, nach welcher zeit er alleehren-stellen aufgegeben, und sein leben an. 1704. den 17. aprilzu Hamburg beschlossen. Sein vatter hatte ihn dermaßen lieb,daß viele, wiewol ohne sattsamen gründ, davor halten, er habeihn wollen zum König von Norwegen crönen lassen. Er er-hielt von Christians V. daß alle descenbenten derer Güldenlöwensollten Daneskivld heissen. Seine gemahlinnen waren erstlichCäcilia Grubben, aus einem adelichen geschlechte, von der ersich scheiden lassen, und keine Ander mit ihr gezeugt; hernachan. 1677. im augufto Antonietta Augusta, Grafen Antonii vonAltendurg tochter, die an. 1701. den 14. julii gestorben; end-lich Sophia von Uhren, welche an. 1714. gestorben. SeineAnder von der zweyten gemahlin waren i.) Ulricus Fridericus,so den 15. april an. 1678. gebohren, aber gleich wieder verstor-ben. 2.) Christianus Antonius, gebohren den 17. sept. an.1679. starb noch in selbigem jähre den 1. dec.' z.) FridericusChristianus Daneskivld , Graf zu Laurwigen, Königl. Cam»mer-Herr, qehohren den 17. nov. an. 1681. der an. 1696. den-4. junii auf der reise zu Cöln am Rhein gestorben. 4.) Char-lotta Amalia, gebohren an. 1682. den 1,;. nov. wurde den 27.nov. an. 1696. an Christianum Güldenlöwen vermählt, starbaber den 7. dec. an. 1699. nach den sechs wocheü, z.) Ulricus Au,gustus, gebohren den 1;. ian. an. 1684. starb den 26. man sel-bigen jahrs. 6.) Ulrica Antonia, gebohren an. 1686. den 12.jan. wurde in ihrer jugend an Christianum Detlev, Grafen vonRanzow, versprochen, heurathete aber den 2. mertz an. 1702.Carolum, Grafen von Ählefeld in Rixingen, welcher an. 1722.den 8. sept. starb. 7.) Christian« Augusta, gebohren an. 1687.den 27. jan. so tobt seyn soll. 8.) Ferdinandns Antonius Da-neskiold, Graf zu Laurnstgen, Ober-Stallmeister, Cammererund Ritter des Elephanten-ordens, gebohren den n. julii an.2688- heurathete an. 1711. Metten, des Vice-Lrtatthalters vonAhlefeld tochter, welche aber ohne kinder den ?. mertz an. 1712.zu Hamburg gestorben. Darauf heurathete er an. 171;. den20. dec. Ulricam Eleonoram, eine tochter des Groß-CantzlersConradi von Reventlow, die ihm an. 2717. den i;. may Ferdi-nandum Ludovicum, an. 272;. den 22. may Christianum Conra-dum, und an. 2727. den 22. julii Antoniettam Augustam ge-bohren hat. 9.) Margaretha, gebohren an. 2694. den 28. julii,wurde den 2. febr. an. 2712. an Georgium, Grafen von Leinin-gen-Westerdurg vermählt, und zur wittwe an. 2 726.2c-.)Wolde-mar, Baron von Löwenthal, gebohren ausser der ehe von der letz-ten gemahlin den 2;. sept. an. 2660. welcher erstlich Statthalterin Norwegen gewesen, hernach in Konigl. Polnischen und Chur-Sächsischen bleusten nach und nach geheimer Rath, Cammer-Prasident, Ober-Hof-Marschall und geheimer Cabinets - Mi-nister , auch Ritter des Elephanten und weissen Adlers worden.Er hat sich erstlich an. 2637. den 26. februarii mit Dorothea vonBrockdorff, aus dem Hause Bothkamp, die an. 1706. den 20.aug. gestorben, hernach an. 2710. mit Benedicta Margarethavon Ranzow in Neuhaus vermahlt, und mit der ersten gezeu-get, i.) Fridericum Ulricum , gebohren an. 1694. Königlich-Polnischen und Chnr-Sachsischen Cammer-Herrn, der sich mitWilhelmina Elisabeth« von Creutz den 12. nov. an. 2720. ver-mählt , welche aber im And-bethe an. 1727. im dec. gestorben.2.) Hedwigcn, gebohren an. 2695. eine gemahlin Benjamins,Barons von Schmettau, die an. 272;. gestorben. ;.) So-phiam Margaretham, gebohren an. 2697, wurde an. 2720 anBenjamin Baron von Bibra vermählt. 4.) Woldemarum, Kö-niglich-Polnischen und Chnr-Sachsischen General-Mawr, ge-bohren an.2700. zo sich an.172z. nut X. Baronesse von Schmet-tau vermählt, e.) Ulricam Antomettam, gebohren an. 2702.Von der andern gemahlin sind Augustus, gebohren an. 2710.im. dec. so aber bald wieder verstorben, undAnna Sophia, ge-bohren den-:, dec. an. 2722. Christianus V. zeugte mit SophiaAmalia , der tochter des Königlichen Leib-IVlecliLi V. Pauli Mo-tbens, die nachmals zur Gräfin von Samson erhoben ward,
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