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und auf ihrem guthe zu Egede den 17. ianuarii an. !?ry. ge-storben. i.) Christian»«, von dem hernach ; 2. f Christia-nam, gebohren an. 167;. die an. iü8?. eine gemahlin GrafenFriderici von Ahlefeld worden, und den 12. seht. an. 1689- ge-storben ; ;.) Sophiam Christianam, gebohren an. 1675. soan. 1684. den 18. aug. gestorben ; 4.) Annam Chrtsnanam,die an Christian Detleven von Reventlau versprochen, aber an.1689. den ii. aug. verschieden;;.) Ulricum Christianum Gul«denlöw, gebohren an. 1678. General-Admiral von Danemarck,der sich an. 1708. mit Charlotta Amalia, des geheimen RathsOttonis Krabbo einzigen erbin , vermählt, jolche aber das jährhernach durch den tod verlohren. Christianus Guldenlow, ge-bohren an. 1671. im dec. war erstlich in Holland erzogen, dientehernach als Oberster in Franckreich, bekam an. 169;. den Ele-phanten - orden, ward an. 1700. Statthalter von Norwegen,starb an. 170;. den iz. julii, und hinterließ von zweyen gemah-linnen, nemlich Charlotta Amalia, einer tochter Uirici FridericiGüldenlöw, die an. 1699. gestorben, und von Dorothea Krage,einer Wittwe Jani Freyherrn von Juels, i.) Christianam Char-lottam, gebohren den 8- julii an. 1698. starb den octob. an.1699. 2.) Fridericam Louifam, gebohren an. 1699. den 2. oct.wurde den2l. julii an. 1720. an Christianum Augustum, Her-tzog von Holstein - Sonderbnrg, vermählt; z.) ChristianumDaneskiold , Grafen zu Samfon, gebohren an. 1702. den i.aug. zu Verona, so an. 1721. den 24. april mit Conradina Chri-stiana, einer tochter Grafen Nicolai von Fries zu Friesenburg,nach deren den 2;. junii an. 172;. in kinds- nöthen erfolgte«absterben an. 1724. im oct. mit Catharina Christian«, einer toch-ter des Dänischen Ober - Hof - Marfchalls Christiani Fridericivon Holstein, vermählt gewesen, an. 1728. den 17. febr. gestor-ben , und von der ersten gemahlin Fribericum Christianum, ge-bohren an. 1712. den 5. jun. Christianum Nicolaum und Ulri-cum Adolphum, zwey Zwillinge, gebohren den 16. jun. an. 172;.davon aber Christianus Nicolaus an. 1724. wieder verstorben;von der andern gemahlin aber Conradinam, gebohren den 9.dec. an. 1725. Sophiam Dorotheam, gebohren an. 1727. denic>. febr. und X. eine tochter, gebohren au. 1728. den 12. may,bekommen hat. 4.) Fridericum Daneskiold, Grafen zu Sam-son, der den r. nov. an. 170;. nach des vatters rode gebohren,und an. 1724. den zi. julii mit Dorothea, einer tochter GrafenHannibalis Wedels zn Wedclsburg, vermählet worden, die ihman. 1726. den iz. may Sophiam Dorotheam gezeuget hat.
Neralci. ?. spes. III. 12. Hovers Dänemarckische ge-schichte. äs reb. 8uss. VI. ÄIsm. äs äs
tom. II. T'ösaen tarn. IV. EUVSP. E>rvc>Id» Imbo/.
not. kros. Imp. IV. §. 29. ;o.
* Güldenlöw, (Christianus Woldemar) so von Kayfer Fer-dinands II. zum Grafen von Schleßwig und Holstein geinachtward , war Königs Christiani IV. in Dänemarck natürlichersöhn, den er mit Christina Munckin erzeuget. Er war ein Herrvon ungemeiner geschicklichkeit, daher ihn fein vatter fast wie sei-nen Erb - Printzen hielt, und in Gejandtfchafften an dem Kay-serl. Schwedischen und verschiedenen Teutschen Fürstlichen Hö-fen brauchte. An. i6;6. trat er nebst seinem Hofmeister Hen-rico Ernstio die reife nach Holland, Franckreich, Teutschland undItalien an. An. 1642. ward ihm durch eine besondere Gefandt-schafft, die aus 80. Personen bestand, eine Vermählung mit desCzaaren Michaelis Föderowitz Printzeßin Irene, so von andernAnna genennt wird, angetragen, zu deren Vollziehung erflchan. 164;. mit grossem gefolge nach Rußland begab. Allein weiler sich nicht nach gewohnheit der Rußifchen kirche wollte um-taufen lassen, so gieng der gantze Handel zurück, und der Grafward selbst mit allen den feinen in verhaßt genommen, konnteauch ungeachtet aller vorbitten feine freyheit nicht erlangen, son-dern ward vielmehr, als er sich an. 1644. durch die flucht zu ret-ten gesucht, wieder ergriffen, übel mißgehandelt, und hernachum so viel genauer bewacht, weil feine leuthe im tumult einigeRussen entleibet hatten. Der folgende Czaar, Alexius Michae-lowitz, stellte ihn erst an. 1649. auf freyen fuß, und ließ ihnreichlich beschencket nach Hause ziehen. Unter des Königs Fri-derici III. regierung stand der Graf am Dänischen Hofe inschlechtem ansehen, und lag also nebst Ahlefelden der KöniginChristinä in Schweden sehr an , daß sie die Wiederherstellungseiner ehemaligen gewalt auch allenfalls mit gewafneter Handbefördern möchte. Um diese zeit stund er auch mit dem Hertzogevon Lothringen in tractaten, der ihm seine tochter von der Prin-tzeßin von Cantecroix zur ehe, und seine volcker zu ausführungdes gedachten Vorhabens anbieten ließ. Allein seine anschlügewurden entdeckt, und der Graf muste das Reich meiden; wor-auf er einige zeit in Teutschland hin und wieder lebte, und end-lich an. i ü;6. in Schwedischen diensten in Polen starb. ?»/s«ä.äs reb. 8uec. XIV. XVI. 0 /s«»r reise - beschreibung. L 7 -«««r,mein. WIN. II. Hoyers Danemarcklsche geschichte.
Güldenstirn, ein berühmtes geschlecht in Schweden. ESkommet selbigeS von einem Dänen, Erico, her, dessen söhnNicolaus Reichs-Marschall in Danemarck gewesen. Dessen vor-enckel, Ericus von Foglewig genannt, war Schloß - Haupt-mann zu Borgholm, hatte des Königs Caroli Canuti in Schwe-den tochter, und starb an. 1470. Dieses Erici enckel war Geor-ge von Foglewig, Herr zu Lindholm, Reichs - Rath in Schwe-den , und soll nach einiger meynung den nahmen Güldenstirnam ersten gefuhret haben. Wiewol von andern 'solches feinem
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söhne Nicolao Güldenstirn zugeschrieben wird; eben dieser N-colaus zeugete mit Ebba , Herrn Axel Bielcke von Herell'ß.tochter, George Güldenstirn, Schwedischen Reichs - Adnmw sJohannem; Ericum ; Axeln; Nicolaum; Elifam, Er >Abrahams zu Wiesingsburg ; Gonillam , Graf Johanstn iBogesund; und Christianam , Petri Rünings gemahn"^'Canutus von Güldenstirn , ein söhn Henrici aus Dänemaw'ward an. 1427. Bischofs zu Odensee in der insul Fünen; er wder letzte von Catholischer religion. An. izzr. ward er vdem Könige Friderico I. mit einer flotte in Norwegen wider ^nig Christiernum II. welcher Aggershufen belagert hatteschickt, welches schloß er auch glücklich entsetzte. Als er arohne vorwissen seines Königs mit Christierno friedens - tr»»ten pflöge, und denselben nach Coppenhagen brachte, w»er seines Bißthums entsetzet. Er erlangte solches zwar an. "--sswieder, muste sich aber jahrs darauf nebst allen andern Lo -schen Bischöffen auf befehl Königs Christiani III. in ein Mgefängnis werffen lassen. Er ist nachqehends wieder losmen, und hat auf feinem schlösse Vorgard ein privat -» ^geführet. tom. VIII. chron. Lau. It. in cliroa.
Osn. x>. 44.
ten Nicolai söhn. In feinen jungen jähren zog er nach -.iMland, studirte anfänglich zu Wittenberg, da er sich ^
Melanchthonis Unterweisung bediente, und hernach zu Love" ^Brabant, worauf er Engellanb, Schottland und Spa'U' er-sähe. An. 1 ?68. machte ihn der König Johannes ausden zum Freyherr», und schickte ihn an. 1570. zu den «z,tractaten, welche zu Stettin zwischen Schweden, und dem §nige Friderico III. in Dänemarck gepflogen wurden. Erhierauf als Gesandter zu dem Kayser, zu der Königin von ^gelland und zu dem Landgrafen Philipp von Hessen. ss.-Adiesem wurde er Reichs - Rath, Reichs - Cantzler, und em ^nach Graf Petri Brahen tobe an. 1590. Reichs - Dro^o«Schweden. An. 1; 92. erklärte er nebst einigen andernren des verstorbenen Königs bruder, Hertzog Carolum vondermannland, zum Reichs - Kubernswrs in Schweden. . ^er wol nachmals Sigismundi crönung in Schweden beywooso berief er doch nebst andern obbemeldten Hertzog Carom» ^1,94. von Ntcöping nach Stockholm, um das Reichs - re«!zu übernehmen, und war der vornehmste, der ihn am ^Reichs - tage zu Sudercöping nachmals zu einem 6ubsmdes Königreichs declarirte. Ob nun gleich an. 1,9z. vrelmRäthe und andere Schwedische Herren, Sigismundo Mblieb er docssCarolo getreu. Er wohnte an. 1,9,- dem .Convent zu Ardo, oder vielmehr Sudercöping, auch an-. xeMeinem andern zu Iöncöping bey, und renuncirte hiera«'Könige Sigismundo allen gehorsam. Als sich nun dch^lenCarl in Schweden veste gesetzt, brauchte er ihn widerzur see, und an. i6n. wider König Christianum IV. von^ z„marck. Der König Gustav Adolph ernennte ihn an.seinem Reichs - Admiral, und brauchte ihn im Dänische"bis er an. 1619. starb. Lasse«» Lmlgulr. Huss. .
* Güldenstirn , (Johannes) Schwedischer Reich^Mwar unter des Königs Caroli XI. regierung sehr beruW'.^yBdieses Königs Minderjährigkeit suchte er den Grafenäs 1a Gardie, und dessen anhänger, über deren anievch ^ jmbisch war, und mit welchen er sich wegen gewissen vorza) Mrang nicht vertragen konnte, zu stürtzen, und wtde-.ic° ^mit grossem eiker der bon ihnen vorgeschlagenen verdtno«Franckreich. Nach der zeit fand er Mittel sich dem KoMS^stn aufführung er immerdar auf eine schmeichelhaffre U ^ ^ligte, und ihm dagegen des Senats bezeigen aufs aum ^schhaßig vorstellte, dermaffen gefällig zu machen, daßbe eydlich versprochen haben soll, niemals einige deich» , jhgwider ihn anzunehmen; dagegen er dem Könige veryem ß^-li,niemals zu verlassen, und ihn wieder aus den Mon s«wenn er von demselben gestürtzt werden sollte. Gleicvw" ^ sol-Hiebey des Gülbenstirns absichten gar nicht redlich, Ax gefM"len dahin gegangen seyn, daß der König dereinst i" ome > ^7».lichen gelegenheit, in welche er ihn sehr oft, sonderuch s l^bey dem zuge nach Schonen zu verwickeln gesucht, v>',,M!chden kommen, und hernach Schweden entweder em Caroivoder eine Republick werden möchte. Überhaupt g<w e ^schlimme'anschläge, worunter insonderheit der gedacmv^iESchonen zu rechneu, bemühete sich die Vermählung v Mmit der Dänischen Printzeßin zu hintertreiben; und aw ^ ^i>ches nicht gelingen wollte, erweckte er wenigstens vey ^dieselbe eine grosse kaltsinnigkeit. Bey seiner anweany,. y>,cVnemarck, von da er die Printzeßin abholte, machte er > . ^,„ersein unanständig bezeigen allenthalben verächtlich, m die,Wiederkunft fuhr er fort den König gegen den Seum, ^ aber,sen hinwiederum gegen den König zu erbittern, AM-
um sich aus allen fall in sicherheit zu setzen, nicht allem - sa-bassador an dem Dänischen Hofe, welchen er, w» gelrEchen vor ihn in Schweden übel liefen, zu gewinnen ym,te, sondern auch zum Gouverneur von Schonen M
Bleckingen ernennen; wiewol auch bey seiner entft ^fte,Hofe doch alles nach seinem sinn geschahe,und^^ Edw entweder von dem Könige, oder an denseweg»unen giengeu, allemal aufbrach, auch die antwort rM ^