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äuge, und an dem ersten finger einen eingebogenen nagcl, wleGuerre. Er wußte die geheimsten dinge, was zwischen Mer-ke und seiner frau paßiret, weil er lange sein camerad gewesen,und sich alles gar genau erkundiget hatte. Endlich ohngefehvnach drey jähren geschahe es, daß einer der verwandten Ber-trandä mit dem äuTilh wegen gewisser Verwaltung der guter desGuerre viel Unterredungen gehalten, und rechnung gepflogen,auch zuletzt gar in streit gerathen war, denselbigen anfieng einesbetrugs zu beargwohnen, und ohne mühe auch seine baase baldausgleiche gedancken brachte, welche dann die fache vor demRichter zu Rieux anhängisch machte, da dann nach nöthigemexsmine das urtheil dahin fiel, daß Tilh sollte aufgehenckt undgeviertheilt werden. Er appellirte hiervon an das Parlementzu Toulouse, allwo man grosse schwierigketten fand, weil vonbeyden theilen zeugen da waren, die entweder vor, oder widerihn aussagten. Endlich kam der rechte Guerre eben zu derzeit, als der aussprnch geschehen sollte, und wurde, ob ergleich ein höltzern dein mitbrachte, weil ihm das rechte in derWacht vor St. Quintin abgeschossen worden, gleich vor denchemann erkannt, 6» Tilh aber als ein betrüger, ehebrecherund meineydiger zum stränge verdammt,und hernach verbrannt,welches zu Artigat in Languedoc in der viosces Rieux im sept.an. 1560. vor des Guerre Hause geschehen. Caspar BarlausHat hierbey anlas genommen, das fürtreflich Lateinische geticht,Hmplütruo lololsnus zu verfertigen. Oe /toso/ei, Iss imxostsursiustgues. *
Guerrero Alvarez, (Alphonsus) ein voökor surls in Spa-nien, war ein Königlicher Rath und Präsident in der Rechen-Eammer zu Neapolis, und nachmals an. 1572. Bischoff zu Mo-nopoli in eben demselben Königreiche. Er hat verschiedenes ge-schrieben, als: Tkessurum LdrittisnX Ileligiouis; 8peculumiummorum ?ontiücum ; Imperstorum ; tteZum A 8. Lpikco-porum; äeNoäo L Oräins generslis Loncilü selebrsuäl;äs Läminittrstions sulkitise; äs LsIIo justo 6L Injulko.
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Guerry, von Paris, insgemein der Capitain Guerry ge-nannt, hielt sich indem kriege wider die Hugonotten an. i;6-?.sehr wohl, und defendirte nach der Wacht bey St. Denys einemühte vdn gehauenen steinen, wider ihre gantze infanterie, der-gestalt, daß die feinde / als sie viel von ihren besten leuthm da-vor verlohren, genöthiget wurden,sich nach St. Denys zurück zuziehen. Diese mühle ist von ihm des Guerry mühte genennetworden, und ihm gab der König darnach die vornehmsten char-gen bey seiner armer. hiüoire äu Lslviullme.
Gürtler, (Nikolaus) ward den 8. dec. an. 1654. zu Baselgebohren, und in dem 15. jähre seines alters unter die 8ruäiolosaufdortiger Universität aufgenommen, auch an. 1672. mit derAlsgilisr-würde beehret; worauf er das 8ruälum Pheologicumunter Welstein, Werenfels, Gernler und Zwinger eifrig fort-setzte, und an. 1676. unter die Kirchendiener aufgenommen wur-de. An. 1678. that er eine reise nach Gens und Saumur, undkam nach einem jähr wieder zurück nach Basel, da er die jugendin Tkeologicir, kkilolvZlLis und Historicie unterwiesen, bis eran. l68;. zur krolettlons kkilokupdixe L Llogueutike nach Her-born beruffen worden, und an. 1686. auf dem suiUlLo zu Hei-delberg die voökor-würde in IbeoloZm erhalten. An. 1687.ward er stroksllor TkeologiT, kkiiosophiX HistoriX zu Ha-nau, und an. 1696. kwksllor Meologl-L L IIsÄor 8LstoIsrumzu Bremen, bis an. 1699. da er zur ?rof«Mone Theologie zuDeventer, und von dannen an. 170;. nach Franecker beruffenworden, allwo er auch den 23. sept. an. 1711. verstorben. Vonseinen hinterlassenen Wissen sind sonderlich bekannt: I.exiLou1-ingnN I.stiuL, Lermsnic-e, 6r-eM LsIIics:; UlliorisTemplsriorum; OrIgine 5 Munäl; Ilieologis 8^ttemsrlLS,Lleucktics L krsäkiss ; Vsticiniorum Orssulorum Olvino-^uin 8^ttems Lc.
* clu Guestlin, ein uraltes geschlecht in Bretagne, wel-ches man von einem, nahmens Richer, der um das jähr ro;o.das schloß Richeust oder Richer erbauet, und zwischen Dol undSt. Malo unterschiedliche Herrschafften besessen, herzuleiten pfle-get. Sein söhn, Clamaroch, war ein vatter Bertrandi I. dervor an. ii zo. gestorben, und Godofredum nachgelassen. Die-ser nahm von seinem schlösse Guarplic, so nachmals Guestlingenennet, und indem Xlll. Lculo zerstöret worden, den bey-nahmen an , starb an. 1182. und hinterließ Bertrandum vonGuarplic II. Desselben söhn, Petrus I. Herr von Guarplic,war ein vatter Bertrandi m. Herrn von Guarplic, welcherum das jähr 12;?. das schloß Pleßis-Bertrand bauete, undzwey söhne hatte t i.I Der älteste, Petrus äu Guestlin II. Rit-ter , Herr äu Pleßis-Bertrand, trasan. 129;. mit seinem bru-der einen vergleich, und zeugte mit seiner ersten gemahlin, Ma-thilde von Broon, eine tochter Thiphaniam, die mit Bertrandovon Chateaubriant, Herrn von Beaufort, verehlicht gewesen;mit der andern aber, Johanna von Montfort, Frau von Lar-gentaye, Plancoet und Montbran, bekam er einen söhn, Pe-trum äu Guestlin III. Herrn äu Pleßis, Largentaye rc. Desseneinzige tochter, Thiphania äu Guestlin, so sich erstlich mit Jo-hanne von Beaumanoir, und hernach mit Petro von Tournc-mine verheurathet, an. 1417. ohne erden verschieden. 2.) Ber-trandus äu Guestlin IV. obgedachten Bertrandi III. jüngstersöhn, bekam in der Heilung Is Ville-Anne, Vauruze rc. und
gilt
zeugte mit Johanna von Broon zwey söhne , davon, der DAgere, Hugo äu Guestlin, sich in Spanien niedergelassen, .älteste aber , Wilhelmus äu Guestlin, Herr von Broon / vterließ von X. von Beaumont ;. söhne: i.) Robertum, -v" ^von Broon, von dem sogleich. 2.) Bertrandum, Hettss,^,Vauruze, von dem §. I. gehandelt wird. ;.) -Ollverl"Herrn von Ville-Anne, der ohne männliche erben versM^Der älteste, Robertus äu Guestlin, Ritter, Herr von Brv".hielt es mit Carolo von Blois und dessen gemahlin, Jvh"von Bretagne, wider den Grafen von Montfort, starb an,und hinterließ von Johanna äs Malesmains unterschied» ^kinder, von denen folgende drey merckwürdig: 1.) Berlra»äu Guestlin, welcher, wie aus seinem eigenen ar ,"erhellet, Connetable von Franckreich gewesen, und an.ohne rechtmäßige erben mit tode abgegangen. 2.) O"*"Guestlin, welcher nach seinem bruder Graf von LvngucvHerr von ls Guerche , Poancs , Rochetesson und Broon ^de, sich im kriege bey unterWedlichen gelegenheiten hervorund an. 140;. ohne erden starb. ;.) Juliana äu GMiwelche an. 1404. als Aebtißin von St. George zu Nennes,zeitliche gesegnet.
§. I. Die Herren von Vauruze und ls Noberie-
Bertrandus äu Guestlin, Wilhelmi, Herrn von Broon, AH,gerer söhn, bekam in der theilung die Herrschafft Vauruze/ ^hinterließ bey seinem tode, der um das jähr 1^64. erfolgt^Thomasse le Blanc, Frau von 1 a Roberte und Is Bouvertt,verium äu Guestlin, Herrn von Vauruze. Dieser hielt e"Carola von Blois wider Johannem von Montfort, schlug.nach stinen sitz zu ls Mvreliere in Anjou auf, brachte dttschafften Villechien und Brisarte an sich, und zeugte mä-^chpena von Bouille, Frau von I» Mvreliere, unter andern >0G. ^zwey söhne: i.) Der älteste, Bertrandus äu Guestlinvon ls Mvreliere, starb vor dem 2;. may an. i;97. nachve"Jsabella von Ancenis, Frau von I'Isle ä'Aurille, ssvtha">äu Guestlin, Frau von la Mvreliere, Roberte rc. gebohren, ^che an. 140;. mit Carolo von Rohan, Herrn vonverheurathet worden. 2.) Der jüngste, Wilhelmus äuRitter, Herr von Vauruzs, bekam in der theilung, >v'-.M,1417. mrk seiner jetzt-erwehnten muhme Catharinavvr'' ^unterschiedliche güther, und hinterließ von Flora Mor» p 1,hanncm äu Guestlin, Ritter, Herrn von 1s Roberte « BBouverie. Derselbe verehlichte sich an. 14;». mit Ioh^/Mste,Sevignä, und zeugte mit ihr zwey söhne, davon der g; ^Aegidrus, ohnbeerbt starb; der jüngste aber, WtM"'Guesclin, Herr von Is Roberte, so an. 1504. mit tode av» - p,gen, wurde durch Johannam von Dence ein vatter o?'äu Guestlin, Herrn von ls Roberte, welcher sich ÄlnattN"mit Renata Haussart verehlichte. Diese gebahr ihm ä»°'.äu Guestlin, Herrn von ls Roberte, welcher von sti''dern gemahlin, Johanna äs Vaulx, Frau von Cyrv Ddie er sich an. i;;9. beylegte, unter andern Bertranv^ ^heGuesclm , Herrn von Is Roberte, nach sich ließ. ^war Ritter des ordens St. Michaelis, und Königlich^,, ^xbmer-Juncker, that sich als Capitain im kriege hervor,xjfl-an. 1586. nachdem er mit Julia äs Chastelier verschtt^der gezeuget, von denen Cäsar, Herr von Is Roberte, ^, zubriet, Herr von Beaucs, von dem §. II. gehandeltmercken: Der ältere, Cäsar äu Guestlin, Herr von ^st^rie, war Ritter des Königlichen ordens, und hiittermvnein tode, der an. 16,7. erfolgte, von Jacobina wFrau von Boisby und Is Proustaye, Bertrandum «u Kxe>Herrn von Is Roberte, welcher bey dem Parlemenle ^^ 0 /lagne die stelle eines Raths bekleidet, und an. 167?. ^,„te^
nachdem er mit Judith äs Casteigner und Renataschiedliche kinder gezeuget. Sein jvhn anderer >v^
dus Carolus Baptista äu Guestlin , Herr von I» Roo^^ ar>'bey dem dragoner-regimente von Bretagne Capitain,
1710. und hinterließ von Renata Gouret unter ander»'drey söhne: i.) Bertrandum Cäsarem, von den»al>'L.) Bertrandum Oliverium Mariam äu Guesclm,
1702. gebohren, und an. 17;°. bey dem regimenre v Iren«'als Rittmeister gestanden. ;.) Bertrandum Bap«o" , s)bertum äu Guestlin, so an. 17--;. gebohren, und an.
Vicsrius zu Pontvise, wie auch Königlicher Aimon'' r vssen. Obbesagte'r Bertrandus Cäsar äu Guesclm, ^arIs Noderie und Montmartin, so an. 1694. gevvMu,
I7;o. Meüre äs Lsmp bey der cavallerie und van>cker bey dem Hertzoge von Orleans. Er vermay ^ ^ Mr172;. mit Elisabeth Angelica Drcux, und an. 172»' SapUgaretha Bost, welche letztere ihm an. i7;o. Joha»'stam gebohren.
§-H- Die Herren von BeaucL
)„ jg Roberi^iü//"' H^r von Beaucs , Bertrandi,
m Bretagne , vertäu bey dem ^Aard
a. ,642? Er h . diese chargc an.