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beydem Orsnd-Lonfsil, begab sich auf feine güther,wit ^677. mit tobe ab. Von seinen söhnen, die er
von " Cousinot gezeuget, ist Renatus du Guesclin, Herr?u mercken. Derselbe war an. 1647. gebohren,an. 1667. bis an. 1676. als Lieutenant kriegs-dienste,an. 1714. Er hat eine Historie von seinem Hause ge-lim°« u, und von Maria Sourdrille, Frau von LEscoublere,re hadern folgende zwey söhne hinterlassen: 1.) Der junge-Olivier du Guesclin, so an. 169;. gebohren,Anpachte sich an. 1727. mit Maria Anna Juigns. 2.) DerGabriel Bertrandus du Guesclin, Herr von Beaucs,ciu Dgssays, la Brocherie und 1 'Estoublere, so an.die«-! gekwhre», und einige jähre in Spanien als Officier ge-vermählte sich an. 172;. mit Maria Anna Phelypeaux,Ol k an. 1726. Bertrandum Ludovicum, und an. 17; 1.,^'°erium gebohren. bitt. geneal. wm. VI. p. igi-
- koni. IX, p. 460.
H^uesclin, (Bertrandus von) Connetable von Franckreich,^chog von Molina , Graf von Burgos und Longueville, aus^.Mgne, Guilielmi von Guesclin, Herrn von Broon undr^vanna von Malemains und Sace, söhn, an. i;i4. geboh-Äen« Ertrug im 16. jähre seines alters aus einem turnier zubx "ves , worbey er sich wider seines vatters willen befunden,»vereis davon. Von selbiger zeit an hat er sich stets in denin L? geübet. In den kriegen unter dem Könige Johanne II.fg.?krtggne zwischen Carolo von Blois und Johanne von Mont.iän/- "leit er die partey des erster», und ward von den Engek-über. ' bie dem letztern beystunden, sehr gefürchtet. Erdv» » belte das schloß zu Fougerny, nöthigte den Hertzogjtzg^Jüncaster die belagerung von Reimes aufzuheben, über.
auch zu eben selbiger zeit in einem scharmützel Wilhelmsx' -ölambourg, einen Engelländischen Cavalier. Nach die-torki rr zu Dinant war, überwand er Thomam von Can-der sich in einem selbe verschantzet, weil derselbe mittenge«' Mande des Bertrandi bruder, Olivier Guesclin, gelän-ge «lammen hatte. Er nahm den Engelländern verschiede-M ab, und erhielt das Gouvernement von Guinguant.r Konig Johannes nach der schlacht bey Poitiers an.
- gefangen war, arbeitete man an einem frieden in Breta-dvn '^vrbey er einer von den geisseln war, die dem Grafensthlua- lfort gxgxbx,, wurden. Als sich diese tractaten zer-
und die geisseln wieder gegeben wurden, behieltden Guesclin zurück, der aber bald aus der gesan-ßty!,basst entwischte, und dem Dauphin Carolo, Hertzoge infe kabble, und damaligem Regenten in Franckreich, zuhülf-Äielin,' ^^ich anfangs that er ihm grosse dienste, als er"ud verschiedene andere örter den Engelländern wiederW ??' ""d die Seine frey machte, weshalben ihn Carolus,E°tson ^^4. zur regierung kam, zum Gouverneur von Pon-er^!. machte. In eben selbigem jähre den 2;. may gewannsche»^.vie schlacht bey Cochcrel, wider den berühmten Engli,scv„i'^'-'"eral, Johann äs Grailli, Captal von Buch in Ga-und ward davor zum Grafen von Longueville, under ber Normandie gemacht. Nachmals commandirtebe qg "^ul-garde in der schlacht bey Auray den 29. sept. wur-d»n Zarinnen gefangen. Als er wieder durch eine ranzionPiips. ovvo. francken, welche der König in Franckreich, der>hn von Castilien und andere nach und nach für
Henti/"blten, los kam, führte er die hülfs-völcker, welcheKönia ' Grafen von Trastamare, wider Petrum Lrudelsm,idvhi, Castilien, zugeschickt wurden, und hielt sich sehrgleich mürbe aber durch den Printzen von Wallis, Ednardum,Sefg^ Hettt Lrncielis partey hielt, an. 1)67. geschlagen lindHe w Er wurde endlich gegen eine sehr grosse caution, wel-gys von andern, auch so gar feinen feinden selbst,
^ sich w ^ estime für ihn bezahlt wurde, losgelassen, woraufHeiurj V^oer zu selbe begab, und an allen Vortheilen, welcheg>«r be? ?"der Petrum erhielt, theil hatte. Das wichtigste?g§ bey Montiel den 14. mertz an. 1,69. darin» Pe-
.^cherl-^. 6lbst umkam, und welcher Henrico die Crone'I bierai.-^-O'eser, um seine erkenntlichkeit zu bezeugen, mach-§erkg»M ben Guesclin zum Connetable von Castilien, zumHg l von Molina, und Grafen von Burgos. Als der Kö-8eligyh»ganckreichCarolus V. in eben diesem jähre milden En-M ^derum in krieg verfiel, berufte er ihn nach Hause,diese ^ 7 "- zum Connetable in Franckreich.
A, Und er anen scmzugru vcc. >>.>>,»
p°vew,„ ?at viel darzu, daß ihnen die provintzen Poikou,N Wxl,bnd, Limosin, nebst verschiedenen andern platzen uiM ex "wandle und Bretagne wieder abgenommen wurden.«,?°Ne. das neue schloß zu Randon in Bretagne be-
b-gs. F/chuckte er, und starb denjul. im 66. jähre seinesb-Mnia,U'g Carolus V. ließ ihn mit unqeMeiner pracht inv^ysek- gruft zu St. Denys neben seinem eigenen gra-ki^iiq ,^'-Carolus VI. ließ ihm gleichfalls an. >;8y. ein sehr^ halten; es findet sich auch zu St. Denys
bn ballev ben nahmen von ihm hat, und stets brennet,ggcin, v»>. Tiphanam Raguenel, und nach deren tode Jo-alpo n,.^^^ baue aber mit beyden keine kinder , hin-gvu fi?"^«en einzigen natürlichen söhn, nahmens Mi-liil> o,. leitn. /)«
^ Osrolo 5 ^' ^ klu Luosolm. -i/ese/«-), L L>a«re/, com.II.
///. Theil,
wohnte er allen feldzügen wider die Engelländer
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* In Guesle, ein Französisi-Hes gefchlecht. Franciscus vonIn Guesle war Gouverneur von Auvergne, und stund bey derKonigin Catharina von Medicis, Henri« II. gemahlin, in sol-chem ansehen, daß sie ihn zu ihrem Mgirre ä'llürel erklärte.Er hatte 2. söhne: i^) Antonium, welcher sein leben nichthochbrachte, r.)Johannen;,welcher, wie aus seinem artickulzu ersehen, an. r;88. gestorben, nachdem er mit MariaPmret fünf söhne gezeuget. Dieselbe waren i.i Jacodus vonla Guesle, von dem hernach. 2.) Franciscus von la Guesle, wel-cher an. i;79. Ertz-Bischoff zu Tours worden-, und an. 1614.ben^c>. oct. mit tode abgegangen. ;.) Alexander von ls Gues-le, Marquis von O, der als Oberster bey dem regiment vonChampagne ohnverehlicht gestorben. 4.) Johannes von la Gues-le , Herr von lu Chaux, welcher 8vnäicu8 des Adels von Au-vergne gewesen, und von Margaretha äe Beraut eine einzigetochter, Mariam, die an. 1623. mit Renato von Vienne, Gra-fen von Chateauvreux, vermählt worden, nachgelassen. 5.) Ca-rolus von la Guesle, welcher an. 159;. bey der belagerung vonDreux das leben emgedusset. Oberwehnter Jacvbus von I»Guesle, von dem ein eigener artickul folget, war General-?ro.cm-stor ,n dem Parlemente zu Paris, und hinterließ bey sei.nem an. 1612. erfolgten tode, von Maria äe Rouville , Frauvon Chars, zwey tochter, Mariam von la Guesle und Mar-garetham, Marquisin von O, davon jene mit Henrico von laChastre, Grafen von Nancey, diese aber mit Petro Seauier,Herrn von Sorel, verheurathet worden. tust. stu
Larlcm. cle Lans. 63II. Llu-iK.
Guesle, (Johann von la) Präsident des Parlements «u Pa-ris , war in dem XVI. LLuIo sehr berühmt. h>a Guesle ist eingewisser strich landes, so in der Grafschafft Auvergne gelegen,worvon diese familie, welche eine der ältesten in selbigem lan-de ist, den nahmen hat. Franciscus von la Guesle hatte dasgouvernement darvon, welcher nachmals bey der Königin Ca.tharina von Medicis Hofmeister war, und von selbiger in be.sondern gnaden gehalten wurde. Franciscus hatte 2. söhne,Antonium und unsernJohannem. Dieser waranfangs zudemgeistlichen stände gewiedmet; als aber sein ältester bruder starb,brauchte man ihn in civilen Verrichtungen, welches er auchwohl verdient, indem er unter den berühmtesten keuchen seinestudien mit gutem succeß getrieben, auch, als er Parlements-Rath zu Pariü wurde, grossen verstand, nebst einer sonderba-ren frömmigkeil von sich spüren ließ. Die Königin Catharinavon Medicis machte ihn zum obersten Präsidenten des Parle-ments von Bourgogne, und König Carolus IX. ihr söhn, brauch-te ihn in verschiedenen Verrichtungen, welchen er allen mit son-derbarem fleiß abwartete, daß auch selbiger König, weil erihn gern nach Paris haben wollte, ihn an. i;7<,. zu seinemGeneral-kroLurstcir des Parlements machte. Caroli bruder undNachfolger, Henricus III. bediente sich auch seiner, und mach-te ihn an. i;8;. zum Präsidenten des Parlements. Als an.i;88. den i2. may die stadt Paris belagert wurde, und selbigercvoltirte, wurde der König genöthiget, sich nach Chartres zuretiriren, weshalben das Parlement, welches wider die Urhe-ber solcher unrnhe sehr ungehalten war, diesen Präsidenten anden König abschickte, um ihr mißfallen darüber zu bezeugen,welches er auch sehr wohl ausrichtete. Allein weil er den da,raus erfolgten innerlichen krieg leichtlich zuvor sehen konnte,begab er sich in sein Haus Laurean in der provintz Bcausse, ohn-fern der stadt Efpernay, und starb daselbst an. i;89> etliche mo-nat darnach. Er hatte von Maria Poiret, Frau von Laurcau rc.;. söhne. Der älteste war Jacob von lri Guesle, General-l>m.cumtor bey dem Parlement zu Paris, welcher den ). ja», an.1612. starb, und 2. töchler hinterließ, Mariam von Is Guesle,Henri« von la Chastre, Grafen von Nancey, gemahlin, und Mar-garetham, Marquisin von O, so an Petrum Seguier, Herrn vonSorel, vermählet. Der andere war Franciscus von la Guesle,Ertz-Bischoff von Tours, welcher den ;o. oct. an. 16,4. zuParis in währender Versammlung Per Geistlichkeit verstarb.
IMuira des kreiici. kill. du karlem. do
Lourg. tom. I. Lall. Lkrik. de Lrak. Vurcm. L in
elog. Oall. dockt.
* Guesle, (Jacobus von la) General-Procurstor in demlarlemente zu Paris, war der älteste söhn Johannis, und folg-> demselben in dem amte eines General-krocurator^. Er that,enrico III. gute dienste, und begleitete diesen König, als ern. i?88. wegen eines aufruhrs die stadt Paris verließ , hatteber an. r;8y. das unglück, daß er dessen Mörder, Jacobumlement, zu ihm ins zimmer führte, und den bösewicht nacherübter Mordthat auf der stelle erstach, welche Übereilung «-ige auf schlimme gedancken brachte. Indessen verfertigte ern nahmen der verwittibten Königin an Henricum IV. eme re-lonceimce wegen dieses Mordes, und blieb, ob er gleich derkatholischen rcligion zugethan war, diesem Komgc beständigetreu. Er starb endlich an. 16 2. den ;. ran. zu Paris,stan hat von ihm unter andern einen brief von derermorduug>enrici 111. welcher dem ^ournsl d Uenn III. beygefüget ist;igleichen unterschiedene die Grafschafft St. Paul betreffendetu-ifren. welche nach seinem tode an. 1674. und 16;;. anschl gekommen? Von seiner-gemahlm und kmdern siehe den
escblecbts-artickul. L« de 8. Vloud.
re, tom.' III. liv. II. L. 21. Le LEZ, bilsl. tlütorigus,
Kkkk; Guß