Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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Woselbst er eine rede Hielt, die von allen admtrirt wurde. Mein,weil sein Generalat zu ende lief, konnte er das Loneilium nebstandern nicht mit untersiegeln. Er war in der Lateinischen, Grie-chischen , Hebräischen, Chaldäischen und Arabischen spräche er-fahren , auch in den theologischen controversien wohl geübt. Erwurde an. 1574. zu Aix in Provence von eines gewissen BsschoffsEdelmann mit dem degen-knopfe dergestalt geschlagen,daß er dar-an starb. Die ursach soll gewesen seyn, daß er dem Bischofs, wel-cher die Catholische religion zu verlassen gedachte, einige remon-stration gethan, um selbigen von seinem vorhaben abwendig zumachen. 0s - Kilt. catk. äes tiommss L ciames lUuür. *

Guiche, eine alt« berühmte familie aus Franckreich. Wil,Helm, Herr von Guiche, lebte an. 1140. und hatte von Isabellavon Nanton Iohannem, der sich an. 1565. mit Maria äs l'Espi-ttace verheurathete, und von selbiger Girard, Herrn von Guiche,Ober-Amtmann von MLcon, Ritter, Königlichen Rath, und deSHertzogs von Burgund Cammer-Herrn zeugte, welcher an. 1406.in dem kriege wieder die Lütticher dienste that. Er heurathete an.1402. Mariam von Poquieres, mit welcher er Claudium zeugte;Iohannem, der in des Königs diensten starb, und Cathartnam,Robetti von Damas, Herrn von Digoine frau. Claudius aber,Herr von Chaumont und Martigni ls Comte, heurathete an.145 5. Claudiam äs la Baume, Claudii u. äs 1 a Baume, Herrn»oMMontrevel, tochter, mit welcher er 4. töchter zeugre. Nachderen tode verheurathete er sich zum ändern Mal, und hatte ausselbiger ehePhilibertum, PriorN von Sauciüanges; Antonium,Lanonicum von MLcon; Iohannem, Priorn von Lüne; Iohan-«em,welcher Carolo ^uäasl,dem letzter» Hertzoge von Burgund,diente, hernach den Königen Carolo VI ll. und Ludovico Xil. end-lich aber ausser ehe starb; Petrum; Girardum,Herrn von Mar-tigni le Comte, welcher von seiner frau, Johanna von Iaucourt,nur 2. töchter hinterließ; und Catharinam, so an Philipp vonVienne, Herrn von Clervaut, verehlichet war. unter diesen hatPetrus,«Herr von Guiche und Chaumont, Königlicher Rath undCamMLr-Herr, Ober-Amtmann von Autun und MLcon, das ge-schlecht fortgepflanzt, auch den Königen Ludovico XI. Carolo> 111 . Ludovico XII. und Francisco I. viel dienste geleistet. Erwurde als Abgesandter nach Rom, in Spanien, Engelland, undzu den Schweinern geschickt,welche Amdassaden er auch mit gros-ser reputation führte, bis er in dem 8 ->. jähre seines alters starb.Er hatte zur ehe Franciscam von Chaseron, Antonii, Herrn vonChaseron und Annä von Ambosse tochter, von welcher er Jaco-buin zeugte, der in dem 16. jähre seines alters starb; Petrum,sine ordens-person von Cluny, und Priorn zu Lüne, der ebenfallsgar jung verstarb; Iohannem, welcher an. 1522. in der schlachtbey Bicoque blieb; Gabriel, von dem hernach; Claudium, wel-cher Prior von Lüne, und nachmals von St. Peter zu MLcon,Abt von Baubec und Hautecombe, Bischofs zu Agde und Mire-poix, hernach Ambassador in Portugall und zu Rom war, aüwoer an. 155s. starb; Franciscum, ärcbläiaLonum von Tours,Probst von Surene, Abt von Luzerne und;St. Satur, DechantUnd Osnonicum zu MLcon; Philibertum, eine ordens-person vonCluny, Priorn von Sauciüanges; Gedrgium, von welchem derSivignonische äst herstammehvon dem hernach; Carolum,Herrnvon St. Anbin und Perriere, Ritter der Königlichen orden, wel-cher an seinen wunden, die er in der schlacht bey Moncontour an.1569. bekommen, ohnverehlichet starb; Sebastianum, Priornvon Lüne; Johannam, Iacodi Palatini von Dyo gemahlin;Margaretham, so an Antonium, Herrn von Montmorm, vereh-lichet,und Susannam, eine Nonne zu Marcigny. Gabriel, Herrvon Guiche, Chaumont und St. Geran, rc. war Ritter der Kö-niglichen orden - Gouverneur und Ober-Annmami zu MLcon.Er that sich bey verschiedenen wichtigen gelegenheiten hervor,undzeugte Mit Anna, Caroli Sorelli Herrn von St. Geran einzigertochter, Philibertum, von dem hernach; Claudium, welcher dasgeschlecht fortsetzte; Iohannem, Priorn von Sauctllanges;Franciscum, Abt von St. Satur und Probst von St. Peter zuMLcon,und Pierretten oder Peironen von Guiche,so an Ludwig,Herrn von Pompadour, vermählet. Phllibert, Herr von Guicheund Chaumont, von dem ein eigener art. folget, hatte in der er-sten ehe Eleonoram von Chabannes,Frau äs la Palice,und in derandern Antotnette von Daillon äs Lüde, mit welcher er Henriet-ten äs 1a Guiche erzeugte, Frau von Chaumont, so zum ersten anPetrum von Matignon, Grafen von Thorigni, vermählet war;zum andern mal aber an Ludwig Emannel von Valois , Hertzogvon Angouleme: hiernächst Annam von Guiche, Heinrichs vonSchomderg, Grafen von Nanteuil, Marschalls von Frankreich,andere gemahlin. Claudius äs la Guiche, Herr von St. Geran,Ritter, vermahlte sich mit Susanna von Serpens, LudwigsHerrn von Chitain und Jacqueline von Chaugi tochter, mit wel-cher er Joh. Franciscum erzeugte, der hernach folget; nächst demGottfried, Herrn von Chitain; Franciscum, Abt von St. Sa-lur; Franciscam, so an. 15 84. an Caspar von Coligni, den erstendieses nahmens, Herrn von Saligni, vermählet war; Margare-tham, Philiberti von Serpens, Herrn von Gondras, gemahlin;und Claudiam, so mit dem Herrn von Linas en Ltmosin verbun-den. Joh. Fraiiciscus äs 1a Guiche, Marschall von Franckreich,von welchem in dem folgenden artickul, hatte zur ersten gemahlinAnnam von Tournon, Justi III. von Tournon tochter, und zurandern Susannam aux Epaules, Henrici Roberti, Herrn vonSt. Marie äu Mont, Königlichen Lieutenants jn der Normän-die, einzige tochter und erbm. Von der ersten hatte er ClaudiumMarimManum, der hernach folget; Mariam Gadriellen, so zum«rsten mal mit Gklbert, Baron von Chaseron, und zum andern

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mal mit Timolesn voll Espinay, Marquis von St. Luc -schall von Franckreich, vermählet war; Jacqueline, Renan,-m .quis von Boville, gemahlin; Dianam, Aebtißin von Cust«,» .?. andere töchter, so in das kloster zu Marcigny gegangen.der andern ehe hatte er Mariam vbn Guiche, so an. E-^Carl von Levi, Hertzog von Ventabour, Gouverneur von > .sin, vermahlet wurde; und Susannam, so unverehlichck uClaudius Maximilianus äs 1a Guiche, Graf von St. Gera»la Palice und Jaligni, Gouverneur, Senefchall und Mar w,in Bourbonnois, vermählte sich mit Susanna von Longa»Jvhannis, Herrn von Amigny, welcher zu Moulins den z l-' ^an.1656. starb, einziger tochter und erbin. Sein söhn warhard äs la Guiche, Grafvon St. Geran, gebohren am > ^Die geschichte, wie er gleich nach der geburt seinen eitern wM,stöhlen worden, ist sehr merckwürdig, doch haben ihn st'W Hge hernach wieder gefunden und erkannt, da er dann auweinen Parlements-ausspruch den 19. julii an. 166;. fm^-^rechtmäßigen söhn ist erkläret worden. Er war Oberster ^ ^giments von Anjou, und General-Lieutenant der KonlguA Ka-meen. Er verheurathete sich an Mariam MagdalenaM ä, x,nen Cardonel, des Marquis von Montfreville einzige wwmit welcher er keine kinder gezeuget. ^ I»

Der äst der Grafen von Sivignon stammet von GeE^ss,Guiche, des Petri achtem söhne, her. Er war Capitain des l" ^ses Semur, Ober-Amtmann von Chalon, der Königinrä aus dem Hause Oesterreich Lof-Juncker, Herr von §und Nanton. Er hatte von Margarethen von Beauoa» /an. 1549. geehlichet, Antonium, so als Lieutenant vonterie an. 1574. seines alters 24. jähr bey St. Lo in der -j-die sein leben verlohr; Jo. Baptistam, Capitain unter dem ^,ment von Languedoc, so beyMontpellier umkam; Jo. ts«Commandeur von Malta, welcher auf den Maltesischen g^h;blieb; Petrum Calais, Herrn von Nanton, so ohne erben

. Franciscam, so an. 15 78- an ev'/Me

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Jacobum, der jevon Amanze verheurathet wurde

t>v» Ivurve, und zwey andere

jung verstorben. Jacvbus äs la Guiche,Herr von Stvtgno» BNanton,rc. wurde anRenaram von Chateauvieux vermav" ,z.welcher er einen söhn, nahmens Claudium, hatte, deran-verstorben, und von seiner gemahlin Dele äs Nie, Cyrm I x-Marquis von Varembon tochter, Henricum Franciscum,folget; Ferdinandum, den Ritter von Sivignon genanmdrey töchter hinterließ. Henr. Franciscus äs la Gurchevon Sivignon, vermählte ffch mit des Grafen vonschwester, von welcher er kinder hatte. äe j-.

äs ÄlLcori. Le//«/, 111 s. III.

Guiche, (Johann Franciscus) Graf äs Is PattA /n vonvon St. Geran, Ritter der Königlichen orden, MarIM" pikFranckreich und Gouverneur von Bourbonnois, war ^söhn von Susanna von Serpens. Er diente dem Komgricv iv. und nachmals Ludovico XIII. welcher ihn a»-zum Marschall von Franckreich und Ritter der Königucyki ^ ^machte. Nachmals commandirte er die Königliche armerbelagerung von Clerac, Montauban, St. Antomn urw -pcllier. Er hatte grossen theil an den affairen selbiger xesstarb endlich auf seinem fchlosse äs la Palice in Bourbomm ^2. dec. an. 1652. als er 6;. jähr alt war. Sein leiaM"begraben in der Pfarr-kirche von St. Geran, die er m"

Viren lassen. äs lVILsou.

bilioir. äs 8avoie. äs ^ - mches

*Ia Guiche, (Philippertus,Herr von) RitterderKoEorden / Großmeister der artillerie von Franckreich, Av Ziestevon Lyon und Lyonnois, Foret und Beaujolois, war ^fohn Gabrielis, Herrn von la Guiche, nnd Anna ^.

von St.Geran. Er wurde011.1578. den 6. ml. vonAran des Marfchaüs von Biron stelle, zum Großmeisterlerie erkläret, und den folgenden ; 1. dec. mit dem äu l>eodes H. Geistes beehret. An. 1590. föchte er in der IM> ^!,esJvrv mit grosser tapferkeit, legte an. 1596. die cv ^^7- '!!Großmeisters von der artillerie nieder, und starb an. pemLvon, nachdem er unter Henrico III. und wuw/

Staat unvergleichliche dienste geleistet. Sein lelchna^^.-,,e.nach Chaumont abgeführet, und daselbst beerdiget. ^ si-bist. geneal. tom. VII. p. 444. rom. VIII. x. i8I- row-

Guichenon, (Samuel) einer der berühmtesten ^, yeIUM, gebürtig von MLcon , war Advocat zu ^ v>e vHaupt-stadt des landes Bresse. Er publicirte an. r 7^ Mt

storie von Bresse, und nachgehends arbeitete er an

rla Lens-ilogica von dem Haufe Savoyen, weidy trugin 2. folianren drucken ließ, wofür er diesen titm oav^^„Hedaß er sich nennete Herr von Painessuyt, ^r. e rgpkvs»Majestät und Königl. Hoheit Rath und .Nordens ^

Reichs-Hof-Psaltzqras , Lgues aNrawb , auch bes/'

Lazari und Mauritii. Varillas will ihn zum rtas ,. avechen. Es ist gewiß , daß er anfangs Reformnt gew ' ^nachgehends hat er sich zu den Papisten bekanul,'.^,um fo weniger zu zweifeln ürjach hat, w "

Jean Leger in seiner biltoire gsnersls äes

weil man E'Aoiss-

^zeaii L'egcr IN ,einer Mlioire gsnsrses

IHM solchen umtritt mit klaren, aber harten worle ^ hMu

Er ist den 8. sept. an. 166^von Bresse, und der von Savoyen

gestorben, und hat a"m §ebu ,

>avoyen,auch8wm«

)re,,e, orrvon oavoyen, 7 7

geschrieben , welches eine collectiv» von mx ^ ^ 71

aääit. aux msmoiies äs Lslrsln-w ^

, xrek. äu III. toP. äs Lbiüolrs äs I ne