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lj»^6uide, ein berühmter mahler aus Italien , war Danke«1w-'« i ' eines berühmten blulisi söhn, und erlernte seine mah-von dem berühmten Niederländischen mahler, Dionysioij^vart, gab sich nachmals bey den Caraches an, und verfer-y^e unter ihrer anführung verschiedene wercke. Er hatte eines? in mahlen, welche des Michaels 6s Angeli Caravage
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zuwider war; denn dieser stellete alles im schatten
b°ss/ i? Guide aber mahlete alles ins licht, um seine kunst destoqenk ^hen M lassen, welches denn anlas zu allerhand ungele-»n^ltvn zwischen diesen beyden gab. Er sammelte viel geld,wurde stets bey grossen Mitteln und ehren geblieben seyn,le st! br sich nicht in seinen letzten jähren dem spielen ergeben hät-sxj'wvdurch er nicht allein um alle das seinige kam, sondern auchdc!!>. evutation , worauf er vormals so viel gehalten, verlohr;
als er durch grossen Verlust in armuth gerieth, wendete erwUwehr so grossen fleiß anfseine stucke, als zuvor, sondern>vin« alles geschwind weg , damit er nur desto eher geld ge-hi wen möchte. Er starb an. 1642. seines alters 67. jähr. ke-6es ksintre« k. IV.
Guidi, (Alexander) ein berühmter Italiänischer Poet,Pavia den 14- iun. an. 1650. von bürgerlichen ellernhau» n. Ob er gleich in seiner jugend wenig studirt, soßg ^er doch in der Poesie so besondern fortgang, und machteKon» urch dermassen beliebt, daß er deswegen von dem Her-üea« Parma, Rainutio II. mit einer jährlichen Pensionil>j.'aavlget, von der Königin Christina in Schweden aber inc»«,Vlenste genommen, desgleichen auch von dem Papst Jnno-lirk. mit einer einträglichen präbende versehen, und end-o^vor, Elemente XI. seiner gewogenheit auf vielerley weisej^'chert worden. Als an. 1690. die Academie äs gli brca6i
ansang genommen, wurde er gleich in dem folgendenzu deren Mitglied erwehlet. An. 1709. aber machte er sichtff! e'ner in seinen eigenen angelegenheiten nach seinen» vat-h^ande angestellten reise um dasselbe besonders verdient, in-te,', er bey demPrintzenEuqeniovon Savoyen zuwegebrach-hss..vaß das in de»n Mayländischen Staat errichtete neue undschwerlich«: reglement »viderruffen und abgeschafft wurde, wo-y^wm an. 17(0. die besondere ehre widerfuhr, daß man sei-Hau, > en in die classe der Edlen und Desurstnum der stadtwie?. hinschreiben ließ. Er starb zu Frescati, da er auf derjiff öu dem Papst Elemente XI. begriffen gewesen, den ir.gei^aa. 1712. nachdem er nur r. tage weniger als 62. jährEr war im übrigen dem leibe nach überaus un-«„ssw, inmassen er nicht nur bey seiner kleinen statur eineng^ervrdentlichen grossen und dicken köpf, und nur ein äuge' sondern auch über diß vorne und hinten ziemlichle gewachsen gewesen. Seine schriften sind : kosbs biricbo;Ir 'M; LLnstmions, <Ls. welche zu Verona an. 1726. in^Wammen heraus gekommen. Man hat aber nachgehendsf,iss(/lnige andere von seinen bisher ungedruckten getichtcn ge-bina ,' welche zugleich mit 2. discursen des I. Vinc. Gra-Venedig ebenfalls in 12. aus licht gestellel worden,dexf^yden orten ist auch sein leben, welches Crescimbeni- het, anzutreffen. 7/Es», märn. tom. XXVII. L,-^^«0 /ra/. xom. II. L VII.
dvn «-"diccione, (Vartholomäus) Cardinal und Bischoffwar aus einer der vornehmsten familien zuLucca,brka wachte sich durch seine wiffenschafft und frömmlgkeit sehrben ^ Er nahm in allerhand wissenschafften zu , und kamsejnx .^Cardinal Farnesio in dienste. Dieser vertrauere ihmkai-v^vsten Heimlichkeiten , machte ihn auch zu seinem Gene-ych^no in dem Bißthum Parma, und als er unter deintreffe'x ^w'li III. Papst »vorden, sorgte er vor diesen seinenvhnf" °vn»estiquen. Er hatte sich aufs land gemacht, und lagw Lucca den studier» ob. Der Papst aber berief ihnthy» di»N/ und ernennete ihn an. iz;y. zum Cardinal, gabn.^wthümmer Chiusi, Teramo und Lucca , machte ihn. Gouverneur von Rom , zum Damno und Groß-en IrjMMo , Lc. Guidiccione aber übergab die beyden er-stine^Mummer dem Papst wieder, und das letztere trat erjaL?etter ab. Er starb den 22. aug. an. i;8y- seines altersve». Sein leichnam wurde in der kirche zu Lucca begra-stichch "wo man auch sein grabmahl flehet. Er hat verschiedeneVwkLi ^uhrieben. , Itslia sasra. Ls /tocl-oxosa^ , no-
0»'. ^6in.
te N^cwne, (Johannes) Bischoff von Fossombrone, leb-Kielt» in. um das jähr i;4°. Durch seine Verdienste^ljx« er viel bedienungen an dem Römischen Hofe, und hin-war geschiedene poetische schriften, briefe und reden. ErLeben selbiger samilie als der Cardinal; woraus auchMe. esutdiccione entsprossen , welcher um das jähr 16; z.
wurde von dem Cardinal Borghese sthr ästimiret,M ei»"Mals von dem Cardinal Antonio Barberino, welcherMpstff Muomcat zu St. Maria Magqiore gab. Er hat desw ein Mu" v. leben beschrieben, und andere schriften, dieKuou, , umen zusammen gebracht sind. rbeatr.
^eipt v-.Mesr. xsg. I. in sp. Drb. 6s
, pin. II. c. 40.
^?"salem non Lusignan, war -er neunte König zu5 °>stgs AMff Franckreich gebürtig. Er hatte des vorigenw-s V»Kwnlnl V. mutter Sibyllam, die eine schwester Ko-wu»n» IV. j», Jerusalem war, nach ihres gemahls Wil-
helmi von Montferrat tobe gcheurathet, und aus begierde selbstzu regieren, an. n86. seinen stief-sohn durch gift hinrichtenlassen. Er besaß aber das Königreich nicht lange , indemjahrs darauf ihn der Egyptische Sultan Saladin vonland und leuthen verjagte, hernach gefangen bekam , und ihnzwang , daß er das Königreich Jerusalem verschwören undaügeloben muste , unverzüglich nach seinem vatterlande zukehren. Allein nachdem er hiemit feine freyheit bekommen,und von den Bischöffen von seinem eyd absolvirt wurde, be-mirhete er sich wiederum sein verlohrnes Königreich zu erlan-gen. Zu dem ende zog er zu Tripoli einige trouppen von deneinwohnern und Den zerstreueten Creutz-drüdern zusammen,und belagerte an. n88. die stadt Accon oder Ptolemais, »vor-über aber die Saracenen sich so hönisch bezeugten, daß sie auchnicht einmal die stadt-thore schlichen liessen, es war auch diebesatzung in Accon viel stärcker als Guidonis armee, welche-aus Zaoo. mann zu fuß und 700. zu Pferde bestünde; doch demungeachtet ließ Guido den inuth nicht sincken, begieng aber den»noch gleich anfangs diesen fehler, daß als er sich der offenen tho-ren bemächtigen, und in die stadt dringen wollte, mitten insolcher Verrichtung aber ein falsches geschrey auskam, als wennvorerwehnter Saladin mit einer starcken armee ihm auf demrucken wäre, er gleich abblasen ließ, und sich auf einem Hügelverschantzte ; welches versehen er aber nachgehends verbesser-te, als es daraufzwischen den Christen und Saracenen zu ei.nem blutigen treffen kam, Massen ihm und Jacobo 6'Aveineblos zuzuschreiben war, daß die Saracenen nicht einen völ-ligen sieg erhielten. Nach diesem wurde die belagerunq zwarmit allem ernst fortgesetzt, es verzog sich aber dieselbe dennoch,aller guten anstalten ungeachtet, bis in das dritte jähr, daendlich Konig Richard in Engclland und Philippus AugustusKonig in Franckreich mit ihren flotten ankamen, und die stadlmit accord erobern halfen. Es konnte aber Guido dennochnicht dadurch zu seinem endzweck gelangen, sondern weil söwolzeit wahrender belagerung , als auch nach eroberung der stadtsich ein, grosser streit zwischen dein Könige in Engelland undden» Könige in Franckreich, wie auch zwischen dem Marg-grafen von Montferrat, welcher auch mit einer flotte im la-ger angekommen war, und dem Guidone ereignet hatte,indem ein jeder König zu Jerusalem seyn wollte, wurde diefache endlich so ausgemacht, daß Guido von dein Könige inEngelland das Königreich Cypern, welches er in währenderreise nach dem gelobten lande erobert hatte, vor eine ge-wisse summe gelds erkaufte, und sich dahin begab, woselbster an. ny6. in seinein pallast aus einem fenster herunteraestürtzet, und den hals gebrochen, und von seiner gemahlinkeinen erben hinterlassen. Er war sonst der letzte König zuJerusalem, der das gantze gelobte land würcklich besessen:und ob gleich König Richardus in Engelland nach erobe-rung der stadt Accon einem Grafen von Champagne, (eini-ge sagen dem vorerwehnten Margqrafen von Montferrat,)das Königreich Jerusalem überlassen, so hat dennoch Guidobeständig den titul als König zu Jerusalem zugleich geführet.KoKe»-, bist Ilierolol. /äst milicia stcrL.
, bistoire 6es Lroistclsr.
Guido oder wido, ein söhn Lambertl, Hertzogs vonSpoleto, welcher ihn mit Pipini, Königs von Italien tochter,gezeuget hatte. Er suchte sich unter Carolo Oralst an. 88».zum Könige von Italien zu machen , »vard aber von dem Kay-ser daran verhindert, (a) (siehe Berengarius I. Hertzog vonFriaul.) Als an. 887. Carolas Oralst« abgesetzt wurde, un-gleich hernach mit tobe abgieng, machte er und BerengariuSHertzog von Friaul prätension , weil beyde, wiewol nur durchdas weibliche geschlecht, von Carolo lVl. herstammeten, undniemand sonst aus ächtem geblüte vorhanden war. Sieverglichen sich also mit einander, daß Guido Franckreich nebstdem Kayserlichen titul, Berengarius aber Italien habensollte, (b) Guido meng auch würcklich nach Franckreich, undward an. 888. zu Langres gecronet, er fand aber wenig an»hang, und weil er etwas zu lange verweilete, die Franzosenaber inzwischen Eudonem zum König gemacht hatten, musteer »»»»verrichteter fachen wieder zurücke gehen, (s) Er zerfielhierauf mit Berengario, wider welchen er an. 88y. und an.890. zwey blutige schlachten erhielte, und ihm seine residentzPavia abnahin , worauf er an. 891. von dem Papst Stephan»zu Rom zum Kayser gecrönet wurde. (6) Als aber Arnulphus,der von den Teutschen zum König war erwehlet worden, an«9». in Italien kam , jagte er Guidonem nach Spoleto, wei-cher zwar eine armee sammle» wollte, aber indessen an. 894.an einer blut - stürtzung (e) starb, (a) , in bist
Dvngob. an. 8z;. bkerm. 6. a. (b) st«/ck.
a6an.888- Ist. I. c. 6. (s) 66. II. /V-slEst Ist. IV.
bpist (6) /»o-r. 6e laucl. IlersnZar. ap. kst/--
/stnr. bilior. bongest, an. 888- 6.1.
A a6 an. 888- cbron. Oalan-
riens. in Dacbsrii lpicileg. tom. V. pag. ;97. oonk.tom. X. annal. sscles acl an. 888- n. (e) M?»
gcl. gy4. cit. Leo Obron. Oa»in.
lik. I. c. 64. conk. KZEc, 6e stegno Ital. Ist. VI. x. i)9-ssgg.
Guido, Marggraf von Thuscien , ein söhn Adalbert»,Marsgrafen von Thuscien, und Berthä, Königs Lothar» ist» von