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von Lothringen tochter. Nach dem tode seines vatters an.917. führte seine mutter die vormundschafft; weil sie aber Be-rengarii l. damaligen Königs in Italien abgesagte feindin war,und allerhand intriguen wider denselben anspönne, nahm sieBerengarius nebst Guidone gefangen, mustc sie aber baldwieder los lassen. (flehe Bertha.) Nach dem wde fernermutter an. 926. heurathete er Maroflam, feines leiblichen vat-ters hinterlassene wittib, die wegen ihrer Unzucht und feind-schasst mit den Päpsten sich einen grossen nahmen gemacht ,(siehe Marofia) und ihn auch anhetzte, daß er an. 928. denPapst Johannem X. aus Rom verjagte. Er starb aber baldhernach, und hatte feinen bruder Lambertum zum Nachfolger.
lib. III. c. 4. L 12. m cüron. sä an. 928.
ocmi. äs Xegnv Itaü-e üb- VI. x. l;;. i;6.157.
Guido, von Amiens, Gualterr II. Grafen von Amienssöhn, und Fulconis bruder, dem er in dem Bißthum selbi-ger stadt um das jähr i->;8. succedirte, wohnte des KönigsPhilippi I. crönung bey; man findet auch seinen nahmen vorverschiedenen acten. Nicht weniger hat er sich auch durch feineschriften berühmt gemacht, worunter vornemlich feine erobe-rung von Engelland durch Wilhelmum Longuekorem. Erstarb um das jähr 1076. äe /«MreZe,, üb. VII. bist.
äs gsK. Xormsnn. , üb. III. bist. ,
Laü. Lbriü. tom. II. p. y6.
Guido, von Voulogne oder von Auvergne, war ein söhnRoberti VIII. Grafen von Auvergne, und Maxiä von Flan-dern. Einige aurbores confundiren ihn mit einem andern Gui-do von Auvergne, der Roberti VI. und Eleonorä von Baffiesöhn, und um das jähr 128;. Bischofs zu Tournay und Cam-bray war. Dieser aber wurde an. 1,40. Ertz-Bifchoff zu Lyon.Clemens VI. machte ihn 2. jähr hernach zum Cardinal. Erwurde in verschiedenen Verrichtungen gebraucht. Clemens VI.hatte das ^ubilWum auf 50. jähr gemindert, schickte also an.
ihn und den Cardinal Ceecan nach Rom, um daselbstdre heilige Pforte zu öfnen. Sie Meten auch daselbst einen tu-mult, der um des Wuchers willen entstanden. Kurtz dar-nach wurde er als Legat in Ungarn geschicket, und nach fei-ner rückreise gieng er in Spanien. Auch wurde er in Franck-reich gesendet, und weil er sich bey allen seinen Gesandtfchafftenwohl aufgeführet, schickte ihn Papst Gregorius XI. zum an-dern mal m Spanien, um den König von Castilien und Portu-gal! , die wider einander in krieg verwickelt waren, zu verein-baren. Er brachte auch selbiges glücklich zu stände, und alser mit gutem rühm nach Avignon zurück kehrte, starb er zuLerida den 25. nov. an. i;?;. Sein leichnam wurde nachFranckreich gebracht, und in der Abtey Val-Luifant begra-ben , allwo auch seine vorfahren lagen. Das Ertz-BißthumLyon hat auch unter seinen Prälaten einen andern dieses nah-mens gehabt, welcher an. 12;;. erwehlet wurde.in vsts LIsm. VI. /«sie/, bist. ä'üuvergns. Drill. purp.
bist. äe8 Lsräin.
Guido oder Guiaues I. Lartuüanns genannt, weil er derfünfte General dieses ordens war, wurde in dem schlösse zuSt. Romain in Valentitwis gebohren. Er succedirte um dasjähr 1109. Iohanni I. regierte in die 28. jähr, und machte vielneue statuten. Bernhardus hat die eilfte und zwölfte von seinenepisteln an ihn abgehen lassen. Er starb an. i,;7. Er hatHugonis, den man unter die Heiligen zehlet, leben beschrie-ben ; man schreibt ihm auch 8caiam Ll-mstrslium und andereschriften zu. LoA«,, s. 2. üb. IV. LÜron. L. 2.
, äs vita Lsrtus. , bibl. Lsrtus.
, 6sll. Lbriü. , ötat äs Dauphins. , bist.
litt. p. 4;;.
Guido oder Guigues II. General der Carthäuser, wegenseines herrlichen Verstandes der enge! zugenannt, succedirte<rn. 1174. Basilio, legte aber solche würde nieder, nachdemer selbige in die 2. jähr geführt hatte, lebte auch noch bisan. ri88- Er hat ein buch geschrieben , äs guaäripimira Lxer-citio Osü-e, so Petrus Franciscus Chiffletius ediret hat.
Lr»^. C-borre»-.
Guido von Montleheri äs Rochefort, mit dem zunahmender rothlichte, war unter des Königs von Franckreich, Phi-lippi I. regierung Seneschall von Franckreich und Staats-Mini-ster, und hatte die ehre, daß nicht nur seines neveu, des Gui-donis Tronssel, tochter Elisabeth, an des besagten Königs na-türlichen Prmtzen, Philippum, vermählt ward , sondern daßauch, nach seiner zurückkunft aus dem gelobten lande seine eige-ne zehenjahrrge tochter, Luciana, dem Cron-Printzen, Ludo-vico VI. dem fetten, zur gemahlin gegeben ward. Als aberan. 1108. Papst Paschabs II. solche ehe vor ungültig erklärte,verließ Guido dett Hos, und schlug sich zu dem mißvergnügtenTheobaldo, Grafen von Blois und Chartres, starb aber nichtlange hernach, und ward in der kirche des Priorats von Gour-vai, welchen er selbst gestiftet hatte, begraben. in Du.äov. Lrr>6o. , in kbil. I. *
Guido, ein Burgundier, war anfangs Abt und hernachGeneral des Cistercienser-ordens, endlich aber wurde er vonUrbano IV. welcher seine klugheit, exemplarische anfführungund wissenschafft sehr hoch schätzte, mit der Cardinals-würdebeehrt. Clemens IV. schickte ihn als Legat in Dänemarck.
gu,
prasidirte er mit einem gleichmäßigen chara^
Nachmals prastome er mrr einem gmllinu^u,c>>an. 1267. auf dem zu Vienne in Franckreich verstimme ^Lonsiüo. Ferner verrichtete er noch unterschiedene Legau')in Polen , Schweden , Teutschland und Franckreich,welchen allen er grossen rühm erlangte; und zuletztan. 1272. o/äo,'«. in vic. Drb. IV. 2
tom. XIV. äs reb. koloa. ck »
iu purpura D. Lerub. Craeeo».
Guido von Perpignan oder von Terrena, war vonpignan, aus der Grafschafft Roußillon. Er wurde aucy ^meüm genennet, weil er ein Mönch desselbigen ordens ^ ^Er wurde DoSor zu Paris, und an. i;i8. zum Genera«
. - >d nachmals M
Er starb zu Avignon den 21. aug. an. i;;o. wiewolso gar gewiß nicht ist. Der gedachte Johannes XX"- ^sehr viel von ihm. Er hat ihm auch ein buch dedicire»« ^kerfeÄioue VitX Latboüc-e; sonst hat er geschrieben ' As8eursutis8; tzuoäübetu; t)usestione8 oräinr>ris8; äs Oc>n . .Lvangsliksrum; Lorreclorium Decrsti. üe ^ ^
escl. /H,, in bibl. Lsrmelit. ^
äiko Lsrmeüt. uct. 14. c. 5 8- LÄuk, bist. ütter. spp. ?-* Guido von Dampierre, Graf von Flandern, E ^jtandere söhn Margarethä, Gräfin von Flandern , den e,ihrem andern gemahl, Wilhelms II. Herrn von DaMvvSt. Just und St. Dizier, gezeuget hatte. Er schriebfänglich, da sein schwieger-vatter, Robertus VII. Herr vo>> ^thune und Dendermonde rc. mit tode abgegangen, nm .Herrn von Bethune und Dendermonde, nahm aber nacy'ältern brudersWilhelmitode, der an. 1251. erfolgte,.^«eines Grafen von Flandern an, und leistete dem KoMge ^ ^vico IX. die lehns-pflicht. An. 1252. wurde er, nebstIX Ge-brüder , Johanne Dampierre, in Seeland in einer schm^ Zrfangen, und erst an. 1257. wieder auffreyen fuß geW"'u ekschrieb sich auch einen Marggrafen von Namur, theils'«pcstdurch Balduinum von Courtenay, Kayser von Constam"^^ein recht darauf erlanget, theils aber, weil Henricus ,Luxemburg, seiner andern gemahlin vattcr, ihm alle Mu . ^habende forderungen an. 1264. abgetreten, und nahm ^ ^den Grafen von Hennegau zu lehn. An. 1270. befanobey Ludovico IX. auf dem zuge nach Africa , und an- sietrat ihm seine mutter die Grafschafft Flandern ab, m^.,sbe-sich nicht mehr als 8000. pftmd jährliches einkommensdünge, und im folgenden jähre das zeitliche gesegnete. ^0leistete er sogleich dem Könige Philippo III. den lehns-eyo«trieb die unruhigen städte zu paaren, bekam auchmit dem Herrn von Oudenarde wegen der gerichtsvar« ^^4städte Flobeck und Lessen, sondern auch mit dem Grat» ^Hennegau wegen des schlosses zu Quenoy, irrungen,durch Vermittelung Philippi IV. an. 1287. M ComMg''^than wurden. Diesem Könige hatte er das jähr vmv,§ ^huldiget, und dabey versprochen, dem an. 1225. zu D-
yulvltjcr, unv vuoey vcriprveyen, dem an. 1225. zuschlossenen frieden genau nachzukommen; dagegen m«lippus IV. vergönnete, das schloß Pettinghen bey Ouoe > ^so er zu bauen angefangen , in vollkommenen stand ,»"Dessen ungeachtet lebte er mit den Engelländern m g«' ^ Mständnisse, und verlobte an. 1294. seiner tochter PM^ MißEduards, Cton - Printzen von Engelland, welches y,evon Franckreich dergestalt verdroß, daß er beydes ihn ^tochter an. 1296. zu Paris gefangen nehmen ließ, uns ^rspAeher wieder auf freyen fuß stellete, als bis er enbncv Äs-chen, dem oberwehnten zu Melun geschlossenen,ch-ezuleben, und mit Engelland kein bundnis zuwar aber kaum nach Flandern zurück gekommen .«stEek aufs neue eine aüiautz, und kündigte der Cronan. 1297. den krieg an, der aber vor ihn ungmu»^„chmindem seine völcker bey Furnes geschlagen , und stM ^pes-sten städte erobert wurden. Wie er sich nun von AM ^genossen verlassen sahe, so kam er an. -299. nebst iältesten söhnen und zwey enckeln nach Paris, m/gnade zu erlangen ; allein der König ließ sie gefaws^ Eund schickte Gouverneurs nach Flandern, welche w .hielten, daß die einwohner zu den Waffen griffen überniglichen völcker an. izv2. den n. iul. bey Cou » ^ mHaussen warfen. Im folgenden jähre kam vs zu w gstände, und da erhielt Guido crlaubnis nach br>u^,phen, und, wo möglich, den frieden zur richttgkeir» beg^'^eWeil er aber seinen zweck nicht erhalten konnte, ^ ^ seisich an. i;o4. im april wiederum nach Francrre« ^ starb ^gefangenschafft, versprochener müssen, rurua ^^tte,Pontoise, wohin man ihn von Compiegneizo?. den 7. mertz in dem 80. jähre seines altcrs.nam wurde anfänglich an dem erwehnten one w s' ^ciscaner-kirche beygesetzet, den folgenden sommer av , A,eidern geführet, und ln der Abley Flines deerdw^Egv.Graf hat die Herrschafft St. Omer. Oöstinrbey Oudenarde, ingleichen die städte Dunkirchen, ^ xow-Bailleul an sich gebracht, , üür.
k- 7^ I-g. ^^v,w-rveL
* Guido von Flandern, Graf von Seemnv,dere söhn des vvrherstehenden Guidvnts von Vamp