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Franckf. und Leipzig 1707. in 8. äe 8wtu HeipudlicT 6er.manicce Loh Lonraäo, Halle 1706. in 4. Hiüoria PhilosophiseAloralis apuä Orientales, Halle 1706. in 4. Historische Nach-richt von der Graffchafft Neufchatei und Valangin, worinnendie Ursachen angezeiget werden, warum seine Königliche Maje.stät von Preussen an. 1707. davon in die posseßion gesetzt wor-den/ Franckf. und Leipzig 1707..in 8. üütoris kküoloxkiLÜlorali8, ?ars I. in gua äe opirlionihus variarum seÄarum,äe lcriptin libris <L aucioribus eo pertiirentidus, ea, gua pareil, libertäre äiüerimr 6cc. Halle 1708. in' 8. Ivh. AventiniHiinales Lnjorum, c^uibus acceüit ejus Abueus L Lrancisci6uiUimsnni llelvetis, mit seiner vorrede, Leipzig 1710. in fol.äe Henrico Hucupe, Halle 1711. in 4. Di^triba ex sture Leu-äali atgue publico cle Leu'äis VexilU , vuIZo Fahnlehn, Hal-le 1715. M 4. Via aä Veriratem, Halle 1715. in 8. 6unä-iinchunL 44. Halle 171z. segg. in 8. Geschichte Kaysers Ri-chards , Berlin 1719. in 8. Auszug Brandcnburgischer ge-
schichte, ib. 1719. in 8. 8inxularia aä Lexem stlajeliatis, item-gue cle 8ilentio in koc Lrimine, Halle 1721. in 4. äe stureHuxuüiüimi Imper. L Imperii in lVlsgnum Ltrurise Oucs-rum, Halle 1722. in 4. und mit Heinrich Gvttlied Franckensvorrede, Leipzig 17)2. in 4. Lipeünrum krocalis. Nach sei-nem tode wurden die meisten seiner gehaltenen collexiorum anölicht gestellt, als : Ausführlicher Discurs über dessen abriß ei-ner vollständigen und rechten Reichs-Historie, Franckfurt undLeipzig I?;2. in 4. Discurs über Justiniani Institution SS,Franckfurt 17;;. in 8. Discurs über Jvhannis Francisci Bud-dei Politic mit Jac. Aug. Franckensteins vorrede , Franckf.und Leipzig 17;;. in 4. Ausführlicher Discurs über den jetzi-gen zustand der Europäischen Staaten, nebst einer vorredeJac. Aug. FranckensteinS, Franckf. und Leipzig 17;;. in 4. undChristian Gottlieb Iöchers, ib. 17^4- in 4. Vollständige Hi-storie der gelahrtheit, oder ausführliche discurfe über Heuman-ni LonlpeÄum steixukl. Litterarice theile, Franckf. und Leip-zig I7;4. segg. in 4. Ausser diesen sind auch folgende disputa-tionen von ihm bekannt: cle sture oppixnorati Letlicon, 5e.cunclum stus Oentium A Teutonicum, 1706. 8ckeäiasma,guo L. ftrebatius Telia stLtus ab Injurüs tam veterum guamrscentiorum auistorum Übsratur, 1710. cle Llkcientia lVletustum in promistionikus likerarum Zentium, tum etiam bo>minum privatorom avocilüsgus contra metum, 1711. cleOocstrina vulgari majorem a Losminis goam a Viris reguirentscallitatem, 1717. an nobilitet Venter? 1718. cle Iranstictio.num 8tabilitate L Instabilitate, 1719. äe Lausta ex Orixi.ne Lccäeris Leu llnionix LleÄoralis, 1720. äe Principe ü-e.reäe ex leüamento Livium, 1721. äe Lmptione Uxorum,Lots <L lVIorxenxaba, 1722. äs Lranlmiilions Hclorum inLL. Imperii permiüa ejulgue Hepetitione, 1722. äe Llu kra-«ltico Lcstionum bonce käei stricsti sturi8, 1724. äs llniver-sttats äelinguente ejustzue kcems, 1724. 8inxularia äe Le»nestcio Lxcustionis Lapita, 1728. äe stenunciatione H-ereäi-tatum Liliarum illustrium, 1729. äs Iranlacstione, takulislestamenti non inlpecsti«, 17^0. suppl. tom. X.
. 46. segg. Gelehrte Zeitung. 17;». p- ;6;. Legg. Sto.lles.ist. der gelahrth. ill. 4. §. 2;. Levens-befchrywinck van be-roemde en geleerde mannen, tom. II. Nachricht von derstadt Halle und der Universität daselbst, p. 122. iegc,.
Gunning, (Petrus) ein gelehrter Englischer Bifchoff,ward zu How in Kent den n. ian. an. r6i;. gebohren. Nacherlangten xraäibus wurde ihm die kroselsto XeZia IbeoloxiXzu Cambridge anvertraut, welche er auch nut gutem lobeversehen, gestalten er viel gelesen und für einen feinen dispu-tier, der alle Sophistische kunst wohl besessen, paßirte. Erwohnte an. i66o. der Unterhandlung in der Savoye bey , inwelcher man an einer Vereinigung der Englischen kirche mit denPresbyterianern arbeitete; daselbst disputtrte er mit Rieh. Bax-ter über die streitige Puncten, und liesse darbey alle seine kunstsehen, obgleich nichts damit ausgerichtet wurde. Nach die-sem wurde er zu dem Bißthum Chichestcr, und darauf zu demvon Ely erhaben, bey welchem er biS an seinen tod, so an.1S84. den 6. jul. erfolget, verblieben. Er war ein guthertzi-ger mann, darneben sehr aufrichtig und liebreich gegen die ar-men , trachtete die schuld der abgötterey, so man den Papi-sten zuleget, auf alle weise von ihnen abzulehnen, und unter-hielte gegen ihnen nichts als friedens-gedancken, wodurch erbey vielen in den verdacht kam, als ob er lust hätte zu ihnenhinüber zu gehen, wovon er doch weit entfernet war; er wünsch-te , daß man sich in allen dingen den regeln der alten Christli-chen kirche gemäß aufführen möchte, dahin auch sein werckvon der 40. tägigen fasten zielte, und vermeynte, es sollte dasgedät für die verstorbenen-, der gebrauch des öls und anderedergleichen gebrauche mehr wieder eingeführet werden. Er warsonst ein mann von schonen gualitäten, doch fehlte ihm bis-weilen an genügsamen kräfften eine fache wohl zu beurtheilen,und an nöthiger klugheit in ausfuhrung seiner geschäffte.Man hat von ihm in Englischer spräche: Dilcours <,5 Lem,oder von dem 40. tätigen fasten, worinn er behauptet, daßsolches aus dem Apostolischen alterthum herfliesse, in 4. an.1662. 8ckilm-e äetecium Lc. L«xi>ree, silier. okLngl. I^ooä,Alken. Oxvn. Le Xer-e, kill. *
Guntharius, Clodomiri, Königs von Orleans, anderersöhn, wurde nebst seinen brüdern, Thibaldo und Clodoväo,
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bey seiner groß-mutter Clotilde erzogen. Ihr vetter, Clotari^I. als er sie auf eine listige weife ihrer groß-mutter entriw'hatte, massacrirte die beyden erstem an. ;;2. (siehe Clodvm^rus und Clotarius I.) Üb. m. c. 18-
Guntharius, des Königs Caroli Lslvi Ober-Almostmer /wurde an. 8;r. Ertz-Bifchoff von Cöln, und erlangte EI>reputation. Allein sein grosser ehr - geitz brachte ihn ftuhM,7zum fall. Lotharius II. König von Lothringen, liebte^dradam, und damit er selbige heurathen könnte,seine gemahlin Thretbergam zu verstossen. Dieses desto >ew-ter zu vollbringen , brachte er Guntharium , als welcher v"andern in dem Reiche viel vermochte, auf seine feite, vereouaber denselben, wo er einmal von Thietbergen los wäre ,1«'des Gunthar« baase zu heurathen, welche aber eine gantz,dere person als die Valdrade war, und von gewissen str>^'ten bishero sehr unrecht mit derselben ist vermischet wE -Guntharius, durch solche Hoffnung angespornet, trieb Vie i^che sehr heftig, gab unter andern sich selbst zum zeugen an, «ob ihm Thietberga verschiedene grobe Missethaten ftA'.bekannt hätte. Worauf er dann nebst Thietgaudo, Ertz^schaff von Trier, und andern für Lotharium gewonnenen ^schössen , meist aus Lothar« provintzen, auf denzu Aachen und Metz die Königin als eine im ehebrncy "fundene person verdammete, auch Lotharium von «>r "sprach, und ihm erlaubte, zu einer neuen ehe zu a,--Jedoch empfieng dieser treu-lose Geistliche seine verdiente Il -se bald, Massen erstlich der König, so bald er seinenmit der scheidung erhalten, die Valdrade öffentlich M " ^nahm, und Gunthar» baase mit schimpf, auch gaseinige sagen, entunehrt, vom Hofe zurück schickte. Soo«unterließ Thietberga nicht, ob sie schon anfänglich ,,ausgestandenen drangsalen zu entgehen, in die scheidung»williget, wider die ihr aufgebürdete laster sich zuund durch ihre brüder bey dem Papste Nicolao l. huW? ,,«vchen, welcher auch, da er befunden, daß GunthariusThietgaudus an allem schuld wären, dieselben absetzre. t ^.he Lotharius, König in Lothringen.) Thietgaudus gas'endlich gutwillig darein; aber Guntharius schrieb einenten brief an den Papst , und verrichtete sein amt, ohE" §tet der Päpstlichen excommunication , hieng sich auchPhotinm, den Patriarchen zu Constantinopel, und verw ^te durch sein anhetzen das schürn» zwischen der Orientaus.74und Occidentalischen kirche. Endlich aber, da Lotharius n' ^genöthiget war, in seine absetzung zu willigen, subnmmlsich dem Päpstlichen stuhle, und wurde an. 869. vonno II. von dem bann erledigt, empfieng aber nur v>eh,rnunionem laic»m; und da er den 8. jul. an. 874>wurde ihm das Nachtmahl auch nicht änderst gereichet- ..
Fr«s. /Ä/ä. ^
^cis äivort. Lothar. L ftheutberg. Lpi/L
Guntharius, Bifchoff von Regenfpurg an. 9j0, Er>v^anfänglich ein Mönch in dem kloster St. Emeram,hielte obiges Bißthum auf eine gantz sonderbare weise. ^,es wird gesagt, daß, als das Bißthum erlediget wor, .^der Kavser Otto I. ein gesteht gehabt, er sollte solches demMönch, der ihm bey dem eintritt in selbiges kloster oeunen würde, geben. Des andern morgensgienger dawund Guntharius war der erste, der ihm begegnete. ,rman, daß der Kayser diesen guten bruder gefraget,darum geben wollte, wenn er Bifchoff würde, da ermit lachendem munde gesagt, er gäbe seine schuh darum- ^nun der Kayser sein gesichte den Mönchen und der gautzft-, ^risey entdecket, wurde Guntharius darauf zum BückenWehtet. Uetrox. 8a1isb, s
Guntramnus, König in Burgund, ein söhn Cll>mKönigs in Franckreich, bekam in der theilung nut ^dern an. 561. das land Burgund und Orleans, (siev^ rnari^rius l.) und als sein bruder Charibertus, König Mstarb, fiel ihm auch ein theil von dessen landenLhilpertcus I.) Als die Longodarden unter Albo '^„p,Italien kamen, thaten sie. auch einen einfall i» AuM /und schlugen erstlich den General Guntramni/wurden aber hernach von Mummulo wieder zurück ^ ^je-der auch den Sachsen, welche sich mit den Longobm r ^,feiniget hatten, und nun durch Burgund nach haust wo» „istder reise aber alles verheerten, an der Rhone autM. ^ Ls""sie zwang mit grossem gelde sich zu ranzioniren. Awgebärden nach diesem abermal in Burgund emmu ^„ir-den sie von Mummulo wieder geschlagen, worauf ^ ^ ^ni anderer General Chramnichis in Italien bis " (dent eindrung , aber auch bald zurück getrieben ach derMittlerweile hatte Sigebertus, König in Auftrage»gelegenheit bedient, und seinem bruder Guntramno e« ^her-genommen ; als aber Guntramnus dargegen Avignv Ete, machten beyde wieder friede. (L) In diebrüder mischte er sich gar wenig ; alö aber an. ,^7„chstE
bertus starb, nahm er sich seines hinterlassenen uu, Ms
Printzen Clotarii an, wider den König m Amu"deberlum II. und wider Gondebaldum Bullomer. c > kr>otarius II. und Gondebaldus.) Er fieng hieraus ^ ,vaan mit Leovigilbo, der Gothen Konig m al>