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der vornehmste war. Weil «iu» der vornehmste LrcKMmco-^LarsAndersohn, selbiger beystel, ließ sich Gustavus vonL'N unterrichten, und machte ihn zu feinem Hof-Cantzler.to^.auch innen wurde, wie einige Fürsten in Teutschlandd?« nr .hre angenommen, und vor sehr gut hielten, daß mangeistlichen den allzu grossen reichthum beschnitte, gieng erum, wie er dieselbe in Schweden einführen möchte.«Mtvlder setzten sich die Bischöffe aufs äusserste, unter welchentMZnn Brask zu Lincöping der heftigste war, so die andern Bi-K-W st^s anreitzete, des Lutheri lehre zu widerstehen; aucho», Dapst deshalben seinen Gesandten, Johannem Ma-al-iÄ Schweden, um diese neue lehre auszutilgen, und zu-ZrN.des Ertz-Bischoffs Gustav Trolle, und der enthauptetervon«fache eigentlich zu untersuchen. Dieser verlangte°em Könige, er sollte die alte religion nicht verlassen, dieseherischen nicht hegen, die Archen ihrer schätze nicht entblös«b?» ein beeret unterschreiben, darinnen den Schwedenv Verlust ihres guths und lebens verboten würde, LutheridipMmg anzunehmen, und seine bücher zu lesen. Weil aberJohannes Magnus dem Könige durch die sinaer zu sehenall ^machte er selbigen zum Ertz-Bischoff, und besetzte über-
aor x- llen mit Lutheranern. Nachdem er nun die Bischöffe^,'^iese art abgewiesen, nahm er sich vor, Gothland wiederh -,si?chweden zu bringen , aus welcher insul Sören Norby,Christians beständiger anhanger, den see-fahrenden gros-'haben that, so, daß die Lübecker dem Könige Gustavo sehrsolchen zug vorzunehmen. Dieses nun auszuführenBernhard von Melen verordnet, welcher auch das platte- Nd bald eroberte, und die stadt Wisby nebst dem schlösse hartakIWe, daraus sich Sören Norby tapfer wehrte. Als eriahe, daß er der Schweden gewalt in die länge nicht wi-flehen konnte, ergab er die insul an König Friedrich von^aneiriarck mit dem bedinge , daß er selbige als ein lehn vonsA besitzen, und wider die Schweden schütz gemessen möchte,ab!-« sollte zwar mit Gustavo nicht öffentlich brechen, hätte>0/7» auch gern Gothland gehabt, brachte also zuwege, daßaek«,? lclbiger insul eine zufammenkunst zu Malmö möchtewerden. Als Svren Norby von diefer zusammen-„."'^uachricht erhielte, beredete er Bernhard von Melen, sei«ihm ten bekannten, daß er die belagerung aufhübe, und mitwissen Gustavi und mit grossem Unwillen derÄrschen armee, einen stillstand aufrichtete. Allein König- "achdem er zuvor mit seinen Räthen zu Jencöping dieüberleget, und sich sattsame geissel geben lassen, erwieseznsi^Mmo, daß die Vereinigung der Reiche den Schwedentz^ochsten Nachtheil gereiche, und daß Gothland, Bleckingen,;,,zwnen, Lüster, Huen und Halland den Schweden zukämen.
an sich aber hierüber nicht vereinigen konnte, wurde end-cs x^et, daß die Hanfee-städte den streit entscheiden sollten;rviöp«x auch zwischen selbigen und beyden Reichen ein bundcinio- sättig Christian aufgerichtet. Indessen hatten sichh^rtäufer zu Stockholm einqeschlichen, welche vie-len anfiengen; die Catholisch - geflnneten setzten sich ih-Ttz.js'ht entgegen, und die Lutheraner sahen durch die singer.sie der gemeine mann einen aufstand erregte, machtenh-nss Dalekerls aufrührifch. Allein der König ließ, als er nachMkommen war, die vornehmsten von diesen leuthen,Ring und Knipperdolling, bey dem köpfe nehmen,^ard n b dem Reiche relegiren. An. 152;. machte ihm Bern-«Uck . 5 " Melen viel zu thun, welcher ihm Calmar vorenthielte,ruL^gten sich die Dalekerls und die Bischöffe, welche nichtHeltr ?> waren, daß der Pfarrer in der grossen Arche, Olausdie k!n<- ach öffentlich trauen ließ, daß der König seine reuter inderte '^gete, und von den Bischöffen den zehenden for-rn Une.,H^auf wurde den -r.dec. an. i;r;. eine disputationsiceitiao ^^schen I). Peter Gallen und M. Olao Petri von dentzuna xss Wr-puncten angestellet, in welcher auch die überse-^»rd?b Neuen Testaments, so Olaus gemacht, angenommenstitu», ' Der König legte hierauf den Geistlichen schwere geld-Kö„ia" au>- worüber es grossen tumult gab, und ob gleich derCgthAWe andere disputation ansetzte, wollten sich doch dieden s-f'^hen nicht einlassen. Die Geistlichen hingegen wur-bey übermüthig, wie denn auch der Ertz-Bischoff von Upsalsaß, ai, w?V§uet auf einem gleich hohen stuhle mit demKönigesche,,^ besser silber-geschirr als der König samt eigenen wund-ste rxUU und vorschneidern hatte, und im zutrincken sich die-vrinu°„ art siegen dem Könige gebrauchte: Unsere Gnaden,*en es Eurer Gnaden ; worüber denn die Holleuthe ih-" Meben. Man hetzte aber eines bauren söhn, Hansein/^"f^er sich vor Streu Stures söhn, Nlls Sture, so, ubereits verstorben,ausgab. Dieser fand beyivinal ir.si.bvls groß gehör, und machte dem Könige viel unruhe,stkschs.ow auch der Bischoss zu Druntheim in Norwegen un-«bv aus Allein, weil der Rath an sie schrieb, daß kei-«wrem Mittel dein errichteten Sture anhangen würde,^"ve, ruhe. Jedoch hatte immittelst der falsche
strömn wai, insgemein den Dahl-Iuncker nennete, beyDzn^g^l, ziemlichen beysall bekommen, denen er zu-ÄSvejchU wieder zu geben, wenn er durch ihre hülffe das Kö-gaben ^^bden erlangen konnte, welche ihm auch einige völ-Mvich v'u«d. Ache zu erhalten versprachen. Der KönigDanemarck sahe hierzu durch die finger, weil erallem Wyck, sondern auch gantz Schweden
///. Thers.
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darvon zu tragen, wenn Gustavus mit innerlichen kriegen ver-wickelt würde. Als indessen Papst Clemens VII. von des Kay-sers Caroli V. völckern auf der Engelsburg zu Rom belagertwurde, nahm Gustavus der gelegenheit währ, und suchte derreichen Clerisey Mittel zu beschneiden, und ihrem unruhigen sinnzu steuren, sttzte auch zu dem ende einen Reichs-tag zu Weste-raas an. Der gemeine mann war zwar durch die Catholischensehr aufgewiegelt, als welche grosse beschwerde sühnten; alleinals der König dem volck der Geistlichen ungebührliches ver-fahren und übermuth vorstellete, gaben sie sich zufrieden. In-dessen stellete der König den Ständen vor, wie alles unheil vonden Pfaffen herrührete, und daß selbige die besten Cron-gütheran sich gezogen hätten, verlängere also, daß die Clerisey, wasüber ihren nöthigen unterhalt wäre, wieder an die Cron ge-ben möchte, auch daß diejenigen land-güther, so nach KonigCarl Cnutsons an. 1454. gehaltener Untersuchung an die Geist-lichen geschencket worden, an die rechten erben wieder zurückgegeben würden-; versprach hingegen, dem volck mit schatzun«gen zu verschonen; darbey forderte er die fchlösser von den Bi-schöffen ab, und verbot, die coufirmation geistlicher dienste vondem Papst zu begehren. Allein, weil der Clerisey dieses nichtanstünde, auch die weltlichen theils sechsten keine tust darznhatten, mißfiel es demKönige dergestalt, daß er aufstund, und sichvon dem Königlichen amt absagte, niit begehren, man sollte ihmdie von seinen eigenthümlichen güthern angewendete Unkostenzur befrcyung desReichs wieder abstatten,alsdann wollte er ger-ne aus Schweden ziehen, und nie wieder kommen. Er ver-fügte sich damit aufs schloß, und machte sich 4. tage mit seinenkriegs-leuthen lustig. Die Stande wurden darüber sehr be-stürtzt, bis auf den Reichs-Marschall, Thuro Johanson, wel-cher vorgab, man sollte ihm doch nicht Luthers lehre aufzwin,gen. Als nun die Stande mittlerweile diesen Handel überleg-ten, funden sie auf zusprechen des Cantzlers, N. Lars Ander-sens, und P. Mäns, Bischoffs zu Stregnes, kein anderes Mit-tel, als sich nach des Königs willen zu bequemen. Man bere-dete auch den Reichs-Marschall, sich in die zeit zu schicken, unddie Stockholmer erklärten sich vor den König. Als nun dieStände sich nach desselben willen bequemeten, und ihn zumöfter« um gnade baten, kam er von dem schlösse wieder zu ih-nen herunter; da wurden nun alle güther, so von an. 1454.an die Geistlichen geschencket worden, reduciret, die kostbarenmobilien aus den Archen und klöstern an die Cron gezogen, dieüberstüßigen glocken von den kirch-thürmen genommen, unddie Lübecker damit bezahlt; die Bischöffe musten ihre fchlösserhergeben, die heilige Schrift muste in den schulen vorgelesen,die Archen mit Priestern versehen, und die Canonicate ohnedes Königs wissen nicht vergeben werden, die layen sollten nichtmehr unter der Geistlichen gewalt stehen, und im gantzenReiche sollte Lutheri.lehre qeprediget werden. Hierdurch nunhat der König die Königlichen einkunfte nicht wenig vermehret.Zwar waren viel von den vornehmen übel damit zu frieden,daß sie nicht auch eine Portion von diesen güthern bekamen ,Und stellten deswegen dem Könige öfters nach, deren anschlügeaber allezeit mißlungen. Mittlerweile empörten sich die Da-lekerls auf der Bischöffe verhetzen wiederum, deswegen ließder König ihnen durch seiner Mutter schwester, so des rechtenStures mutter war, zuschreiben, und sie zum frieden ermäh-nen. Weil sie aber an diesen bricf sich nicht kehrten, schickte ereine grosse armee gegen sie, worauf sie einen stillstand begehr-ten, und demKönige gehorsam zusagten , wofern er ihren auf-stand verzeihen, dem Juncker Nils einen sichern abzug verstat-ten, Lutheri lehre ihnen nicht aufdringen, keine bunten und zer-setzten kleider mehr an sich und seinen bedienten brauchen, auchbewilligen wollte, daß, die am freytage fleisch äffen, mochtenverbrannt werden. Allein der König bewilligte nur die 2.ersten stücke, und der falsche Sture packte sich nach Norwegen,von bannen nach Rostock, und ferner zu andern anhängernChristians Unterdessen hakte der Ertz-Bischoff Johannes Ma.gnus in Polen wegen des Königs Sigismundt tochtcr, Heb-ung, vor König Gustavum geworben, in welche Heurath endlichder vatter nebst einem braut-schatze von ivoooo.ducaten gewillt-get, jedoch, daß König Gustavus Lutheri lehre absagen, und diealte Catholische religion behaupten sollte, welche bedingungaber Gustavus rund abschlug. Weil auch dieser Sigismundwegen der mutter von dem Könige Waldemar abstammete, tru-gen sowol dieser Ertz-Bischoff als andere mißvergnügte Her-ren in Schweden ihm die Schwedische Cron zum öfter« an,die er aber wegen entlegenheit ausschlug. Hierauf ließ sichGustavus den 12. febr. au. 1528. zu Upsal crönen, bändigte dieunruhigen Dalekerls, zog darauf in Helsingland, und strafte dievornehmsten um geld, ließ auch die ansehnlichsten von der Cle-risey zu Orebro zusammen ruffen, auf welchem Convent desKönigs Cantzler das älreäorium führte, und wurden hreselbstdie meisten Catholischen lehren abgeschafft, und dre Luthmschenhingegen eingeführet, auch verordnet, daß bey >edee Dom - Ar-che ein Lutheristher krotsllor i^eoiogi« sollte bestellt werden.Als aber derieniae, io nach Skara verordnet war, mit erklärruna des Evanaelii Matthai anfangen wollte, ward er aufdes Bischoffs und der vornehmsten vom Adel aus Wester-Goth-
neu 2 aufrührifch machen möchten ,
beschuldigten sie ihn öffentlich der ketzerey und anderer nuß-bräuche, weshalb?» er von^dem thron zu stossen, und dw