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(Hyas, ist der nähme eines Trojaners, welcher den Ae-neam begleitet, Ln. Üb. I. v. 220. L 616. üb. V. v. 1 r 8-Lg. ingleichen eines Thebaners, von welchem Stalins schreibt,lüeb. üb. II. V. 610. und üb. V. V. 222. Ein grosser theil derum Syracufa herumliegenden, und dem Tyrannen Dionysiozuständigen gegend Hat gleichfalls Gyas geheissen. in
Liane.
*Ofbsonus, (Thom.) ein berühmter Englischer IVleäicusaus Morpeth in Northumberland, florirte in der mitte desXVI. üxcuü , und schrieb Herbarium Nsgrvim; contra iVIcby-mistaz imperitos, üb. I. kroäitionss krkelatorum a Oongusstuäs lanancüo morbis communibus , üb. I. äs Oeremoaüs ?spa-rum, üb. I. äs ntrogue Lamme. Er hat auch an einem wer*cke , so den titul : äs Varia LritaimlV 8tatu , führen soll , zuarbeiten angefangen, ob er aber damit zu stände kommen, findetsich keine Nachricht. La/-»r, äs lcriptoribuo Lngücanis cent.IX.x. 719.
Gygäa, eine tochter Amyntäl. Königs von Macedonien.Sie ward dem Bubares, einem Perfianischen Herrn, zur ehegegeben, welcher auf ordre des Megabyzi, so bey dem KönigeDario aus Persien General war, geschickt wurde, den tod derPerfianischen Ambassadoren zu rächen, welche Alexander,Gygaäbruder, durch einige junge Macedonier, die in weibs-kleider ver-kleidet waren, an der tafel hatte tödten lassen, und zwar dieses,weil sie gegen die Hof-Damen einige insolentz verübet. Bubares,als er der Prmtzeßin Gygää ansichtig wurde, verliebte sich inselbige,welches denn Amyntas gerne sähe, damit er sich aus demkriege wickeln möchte, und gab selbigem seine tochter, fand auchvon demselbigen schütz. /«//,»«,, üb. VII. c.
* Gygantius, (Hieronymus ) ein Italiänischer Rechtsge-lehrter in dem XVI. Lciilo, gebürtig von Fossombrone, einerstadt im Hertzogthum Urbino, studirte zu Padua und Bononien,da er sich denn sonderlich aus das fus Osnomcum legte. Erkam auf recommendation seines lehrmeisters, Antonii Burgos,an den Römischen Hof als Päpstlicher üeferenäariu8. Beyder eroberung der stadt Rom unter Elemente VII. an. 1526.hatte er allein das glück mit seiner baarschafft in zeiten zu ent-rinnen , da er sich dann eine zeitlang in Ancona aufhielte, zuletztaber nach Venedig gieng, und daselbst bey den geistlichen Ge-richten advocirte. Er starb auch daselbst an. 1560. und hinter-ließ ein gelehrtes werck cle üenüonibus, welches mit ungemei-nem beyfalle aufgenommen worden. ?«p«Uoxsü üist. Oymn.kstsvim, tom. II.
Gyqes, wird für einen Hirten des Königs Candaulis in Ly-dien ausgegeben, der in einer unterirdischen hole soll einen ringgefunden haben, durch dessen unterschiedliche Wendung er sichbald sichtbar bald unsichtbar zu machen vermögend gewesen;und will man ferners, daß ihn dieses an den Hof des Königsund unter dessen leib-bediente gebracht, dessen gunst er auchvöllig besaß; wiewol eine unnöthige Vertraulichkeit denunbe-dachtsamen Candaulem, wie bey seinem nahmen ist erwehnetworden, um leib und leben durch diesen Gygem brachte. DerUrheber dieses getichts, Plato, will, daß er durch Verleitung sei-nes wunderthätigen ringes, schon zu mehrmalen des Candaulisgemahlin ungeziemend bedienet, und dannenhero sich desto fer-tiger entschlossen, abgedachten Candaulem, unter dem vorwan-de der seiner gemahlin zu unehren verletzten schamhafftigkeit,umzubringen, und sich hernach aufden thron zu setzen. Indes-sen ist ausser zweifel, daß dieses alles falsch, und von Platonenur zu dem ende errichtet worden, damit er die wichtige frage,ob nicht ein mensch schuldig wäre, sich der tugend zu befleißenund alle übelthaten zu meiden, wann er schon sicher wäre, daßihm alles ungestraft hingehen würde, desto klarer vorbringenmöchte. Gyges hat lediglich durch die im artickul Candauleserzehlte weise und mittet den Lydischen thron bestiegen. Seine; 8-jährige regierung ist durch nichts als durch den reichthum ,so er besessen, und durch die ansehnlichen geschencke, die er alsder erste unter den Barbarn nach DelphoS geschickt, sonderlichbekannt worden. Die zeit, da er gelebt, fällt in die Olymp.XV. 4. L. 0 .L. IVl. ^267. st. 0 . 717. Üb. I. c. 7.
keiH. iVak-, poüt. üb. II. L?,c. äs vstic. üb.XIV. v.L-rrZ-. camp. bist. univ. x. 16, *
Gylippus, ein gewisser Lacedämonischer General. Erwurde Olymp. XOI. 2. L. 0. zzp. st. IVI. ^569. st. 0.415. denSyracusern in Sicilien zu hülffe geschickt, woselbst er in ver-schiedenen schlachten die Atheniensische Generalen Niciam, La-machum , Eurymedontem und Demosthenem schlug , so daßLamachus und Eurymedon dabey umkamen, die übrigen zweyaber, nach verlohrner gölte und dem grösten theile der land-trouppen sich mit dem noch in sieben tausend mann bestehendenÜberrest gefangen geben musten. Als hierauf zu Syracufa be-rathschlaget wurde, was mit den gefangenen zu thun, und ver-schiedene vornehme Syracusier zur gelindigkeit riechen, giengim qegentheil Gylippi rath sehr ernstlich dahin; daß man mitselbigen die allergröste schärfe zu gebrauchen hatte; wie dannauch geschahe, und die Atheniensische burger in die steingrubenverdammt, die Feldherren aber, famt den übrigen geworbenensoldaten getödtet wurden. Er diente hernach noch ferner wi-der die Athenienser, und half sonderlich unter Lvsandro zu derenNiederlage bey Aigospotamos. Als ihm aber dieser General allesgold und silber anvertraute, so man bey selbigem siege in den
gyl gym
kindlichen schiffen gefunden, und sich aufi;oo. eLlsncdbeiie^so in eine anzahl säcke, die man oben zusiegelte, gethan wuroe'wollte Gylippus feinen theil auch davon haben, ließ daherosacke unten aufmachen, und nachdem er bis auf taier"heraus genommen, dieselben künstlich wieder zunehen. ^nun die Lpkari oder der Magistrat zu Lacedämon etwas vo»der summe vermißten,welche in denen von Lyfandro ohne wllsi'des Gylippi oben in jeden fack gesteckten briefen bezeichnet wUliessen sie die fache fleißig untersuchen, und nach dem urlM.des diebstahls forschen. Jnmittelst geschahe es, daß GOPPdiener, welcher um den Handel wußte, und gleichwol NAHerrn nicht öffentlich verrathen wollte, einstens bey geftuM^sagte: daß viel eulen unter seines Herrn Hauses ziegeln vegr"ben wären. Weil nun die Atheniensische müntze die figur eweule auf dem.gepräge führte, so erriethen sie die meynuna anbald, schickten dahero hin, liessen bey Gylippo hauösuch"^thun, und fanden auch das geld. Dieses jagte demselben eusolche schäm ein, und schmertzte ihn dermaßen , daß er duverließ, und seine übrige lebenö-zett im lande der ThurtAItalien zubrachte. k)ro-isE, üb.
üb. IV. *
Gyllius , (Petrus) war von Alby aus Languedoc E"tig , und legte sich, nebst der Lateinischen und GriecksisEspräche, hauptsächlich auf die antiquitäten. Nachdem er M" xbesehen, begab er sich nach Paris, und bekam daselbst in kury.zeit eine solche Hochachtung, daß ihn der König Francrscu» 'nach Griechenland, Asien und Africa zu gehen beorderte, "einen vorrath von guten Griechischen büchern einzusammmund die beschaffenheit derselben lander genau zu beschrewvUnterwegs fiel er den see-räubern von Algier in die Hände, wchen er aber glücklich wiederum entkam, und seine reise,
9. jähr fortsetzte. Nach des gedachten Königs tode .gleichsam in der irre herum, bis er bey dem Cardinal ArnEzu Rom freye station bekam. Indem er aber bemühet w"dasjenige in ordnung zu bringen, was er auf seinerreise angeschaffet hatte, riß ihn ein hitziges sicher an. sdem 65. jähre seines alters, weg. Obgedachter Cardinal'hierauf einige von desselben Manuskripten in Franckreich druc^die meisten aber soll Bcüonius unterschlagen haben.vornehmsten schriften, welche man von ihm hat, sind wollÜbersetzung Lüsni üb. XVI. äs animal. Oelcr. üolpbott t ^cici, und Ooakaminop. üist. aä an. 1555. N«»
rüeatr. pruUent. iu bibl. p. ;47.
*6)sMst8IstXettI, waren zu Athen diejenige, Edenen, so sich in kalseüra oder ringen öffentlich sehen lassen rvsten, die Unkosten zum öl, womit sie sich befchmierten, hergao^L'rcei'», Verr. IV. 4. , äsüuäis Lircenü II- l-l ..
, äs IVlagistr. IVIunicip. II. 22. äs kaxk. ü ^
II. 2. äs üep. ivrüen. IV. 4. In andern Grieehlflyund Asiatischen Republicken besorgten sie alles, was nurOymnaiio gehörte, und währte ihr regiment einen monar ," ^weilen auch etliche. , inlcripe. p.;27.
tom. II. x. ;;6. ,77.4;6. 4,7. Weil nun dieses einegeidfi"^war, so wurden die kbüolöpüi, Xberores, LrammakiLl "Msäici, als welche der Republick sonst schon dienste thunkoi^ten, damit verschonet. L««»-. , äs Oymnw. ^ ^
I. 4. , in klacco p. 984. IL-r'/rs». in Lüan- ü-
sääenä. p. 982. , üex. ant. tom. I. p. 88i-
, wurde der ort genennet, wosi^iipGriechische jugend im lauffen, ringen, fechten, wersten? ^allerhand arten des kampfs, eine dauerhaffte stärcke des"erhalten, übte. Auch hielten da gemeiniglich du Genund Weltweisen in den vorhandenen spatzier-gange"angebauten gemächern ihre Unterredungen. Aus Griem. ^ jakam dieser nähme und auch mit demselben die fache u .Italien; wie denn das Ovmnalium Neronis, Traiaw "derer bekannt ist. Wer von den begütherten etwas ruwstiften wollte, ließ ein solch Ovmnaüum aufbauen,zeiten Trajani that solches Sura Licinius. Auch v«? »Herren in Rom liessen auf ihren land-güthern solche Aaufbauen. Daß es bisweilen zu einer honorablen gr«" ^ gss.hat dienen müssen, ist aus der beerdigung Timoleonus uMarcelli zu sehen. Lüac. r. Xrxtt/. Xsron. ^ ,r.
k/r». üb. II. epist. 17. 5«4>rt. sp. aä OlL. fam. üb. t''
Co^re/. vit. limol. Us arte Oymnsst. * «isthest
Gvmnastus, (Dominicus) Cardinal und EA.von Manfredonia, war von Castel Bolognese, eine"'städtlein ohnfern Bononien. Sein vatter war em 0 m. AUeäicns daselbst, und hinterließ ihm grossen relchM'legte sich aber hauptsächlich auf die civil-und canonu»)te, ingleichen aufdie heil. Schrift. Als er uach ^^orlUxkam er daselbst gar bald in grosses ansehen, daher ihn AxtusXIII. zum kekereiiäirrio beyder signaturen machte. ^ schick^gab ihm das Bißthum Manfredonia, und Clemens v; " ^ awihn als seinen Luncium in Spanien. Hierauf wurv^ M1604. Cardinal, letztlich Lecsnub desselbigen Ooü^. 0
schoff von Ostia, und starb an. 16^9. bey einem hohe"bat verschiedene stiftungen gemacht, auch einen Oomnüber die Psalmen geschrieben. Orano«,«-.gx. Lrb. xin. 1, c. 99.