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oder 6VIVMM8, waren Aethiopisthe völ-^ in Africa, welche an EgYPten grentzten. Sie wurden also^nennet, weil sie beständig nackend waren. Kill. nsr.
8. VI. ;o.
Gymnosophisten, ist bey etlichen aurlwrikus der nähme,M welchem der Indianer klulosoplu überhaupt belegt werden.Avch öfters pflegen unter derselben benennung die kkilosopbiNAethiopier, (welche sich aus Indien nach des alten Jndi-Wn Königs Gangis, durch sie verübten mord weggemacht, undM um den Nilum niedergelassen haben sollen) vorzukommen,Mlchwie man der Indianer mehr unter dem nahmen derAachmanen (siehe ökkLLI 1 lVIML 8 ) und Germanen anfüh-ret. Als Apollonius V>'LNLnli8 sie besuchte, traf er sie nichtweit von des Nili ufer auf einem Hügel wohnhafft an. IhrMenthalt war meistens unter dern freyen Himmel; für die an-kommende fremdlinge aber hatten sie ein schlechtes und ausge-Mrtes hüttlein aufbauen lassen, als welches sie für gnugsamMeten, den leib zu beschützen und sich zu erholen. Ihre klei-oung betreffend , so deckte solche den wenigsten theil ihresd- ' und werden sie mit den in der sonne sich aufhalten-" Athenieiisern verglichen. In ihrer gantzen lebens - arlMen sie eine strenge Verachtung aller zärtlichkeit, und such-V." ihre Wahrheiten, um den nahmen in der that zu haben,Avs und ohne gesuchte wunder vorzustellen. Die VerehrungW/u die Götter dem volck einzuprägen, erdachten sie unter-Wedliche bildnisse, unter welchen sie auf was verborgenesMn wollten. Was weder lob noch strafe verdiente, hieltenvor keine tugend; recht thun, und verhüten, daß andere' Mt unrecht thun , Hielten sie für den Ursprung der meistenmgenden. Was die Unsterblichkeit der steten und deren na-'Uo antrift, änderten sie wenig die Pythagoreischen meynun-M Sonsten war ihre Weisheit treflicher als der Egyptier,Ich, musten sie den Indianern hierinnen weichen. Dahero^ vielleicht gekommen seyn mag, daß sie derselben Philoso-jFst e weil sie allzuviel zärtlichkeit an sich hatte, gegen dieorrge zu verkleinern suchten. In Africa machten sie keineaus, opferten auch nicht gemeinschaffklich, wie dieMissten, sondern ein jeder hatte sein werck vor sich. Dic-.'«gen, welche wider willen einen tod - schlag begangen hat-a,Dusten sich bey ihnen angeben , und sich eine strafeI"^en lassen, ehe borsten sie nicht in ihr vatterland zurücky,'Mn. Die vornehmsten unter ihnen hiessen Hylobier,rw>! in den Wäldern wohnten , da sie sich von blätternxI? wrlden fruchten ernehrten , des weins und beyschlafslvoÄ. on , den Königen auf ihre fragen durch boten ant->»,I"en , auch in der Könige nahmen die Götter verehrtenstn ^"rüsten. (siehe HVI.OLII.) Die vornehmsten nach die-U«^ven die Ueäici, welche in den Häusern herum gierigen,treu,» rühmten , daß sie so gar die Unfruchtbarkeit ver-q°Ien konnten. Andere legten sich aufs wahrsagen. Ins-der x "^bmen sie ihren respect in acht, so daß auch Alexan-s,e'.vor sie gerne wollte kennen lernen, eine Depntqtion andgb v'Htssen muste. Ihre schüler speistten mit ihnen, undtrag?« sie die gewohnheit, daß ehe die speisen aufge-kx.Iu wurden, ein jeder von ihren schülern auftreten, undmuste, was er von früh morgens bis zu tisch - zeitErrichtet habe, da denn einer erzehlte, wie er zwischendie -l^eltigen Parteyen schieds-richter gewesen, ein anderer,>vie beseht seiner eltern gehorchet habe, der dritte,»es n ^ andern was gelernet, der vierte, wie er durch eige-dexIWsinnen etwas erfunden habe, und fd weiter ; wer nichts«rI'vchcn anzuführen wußte, muste ungessen wider an die!j>, gehen. vic. llpoll. lib. II. c. I. lib. III. L. 20.
'^-c. 7 .fegg.
in , alte Sarmatische völcker
Hech„ht Europäischen Sarmatia, wohnten um den Tanaisihre,, ' siv sollten keine weider unter sich haben , daher sieÄwM "ahmen bekommen. Sie verheurathen sich mit denihnMnen, aber nur mit dem bedinge, daß diese nicht unterMohnen, und die söhne ihnen, die töchter aber dencker ssvnen werden sollten. Math bringt diese zweifelhaffte vol-m seinem Vi6k.
sch^ndes, ein fluß in Asien, entspringet aus den Armeni-dnx^hvrgen, die Mac-Äru genennet werden, läuft mittenAr-a,.L "Vdanien hindurch, und ergießt sich endlich in den Tr
von
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* ^ a netz.
Aied^"^i, Getzy, oder Giezy, (Andreas) wardsihickz vurgischen Fürsten Bathvri nach Constantinopel ggliznhl.chm hülffe wider den Woywoden in der Wallach«m»e M,n , verleumdete aber den Bathori, und ward eHn mit Siebenbürgen belehnet. Er fiel mit den Tüics! bathori in sein lager bey Cronstadt, und erschlt"Nd j,, ?- mann; ward aber von diesem wieder überfalle!flucht geschlagen , daß er kaum nach Cronstakonnte, da er zuvor viele von den seinen i/.envo» ///. Theil-
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sticht gelassen. Endlich überließ er die vestung Groß - Wa-radein an Bethlem Gabor. Oree/,«,, Hangar, k. II. xsg.
(Zyan oder Gton, ein schlechter ort in der Spanischenprovintz Asturien, nicht weit von Avila ostwärts, auf einerkleinen halb-insul, welche das Biscayische meer daselbst for«mirt, gelegen. Vor alters ist es die Haupt-stadt von gantzAsturien, und zu ansang des VIII. ILLuII die residentz des be-rühmten Pelagii gewesen, welcher am ersten die Monarchieder Christen in Spanien gegen die Mohren erneuert. Es ha-ben auch , nach dessen exempel, die nächstfolgende ChristlicheKönige sich Könige von Gyon zu tituliren pflegen, bis endlichzu ansang des IX. üLculi Alphonsus II. den titul eines Königsvon Oviedo zu brauchen angefangen. Nach der Hand hat Kö-nig Heinrich II. diesem orte den titul einer Grafschafft beyge-legt. 8. H/arr-e, er. äs I'Llp. p. 269. clsliL. äs I'Lsp.
x. 114.
* , ein nähme, welchen man den sclaven, soman auf öffentlichem marckte verkauft, gegeben , nicht, wieeinige meynen , dieweil ihre schuhe mit gips angestrichenwaren, sondern weil ihre nackenden füsse weiß bemahlet ge-wesen. Die , so man aus Bithynien oder Cappadocien hatkommen lassen, um zu Rom verkauft zu werden, wurdenalso feil gestellet, wie aus Iuvenali Lr. 7. lib. III. v. 16. zuersehen.
Hitera guos nuclo traäuclt OsIlicL Valo. '>
Plin. lib. V. L lib. XXXV. c. 17. zeiget diese gewohnheit klar.Siehe auch csp. >8- und Illevr. 1. lib. I. V.;.amor. lib. I. eleg. 8- v. 6;. lib. IV. eleg. v.
§ 1. äe lerv. cle calceo. /VzZrs«r«,, äs
csliga, Kc.
* Gyron, ein kleiner fluß in Ober - Languedoc, hat seinequelle ohnferne Puylaurens, und fällt in die Garonne, zwischenToulouse und Verdun.
(VVÜ, (Jacob) ein gelehrter lVleäicus, gebürtig von Arauindem Berner - gebieth, allwo er an. 1679. das licht dieserweit erblicket hat. Da seine eltern seiner fertigen gemüths-gaaben gewahr worden, haben sie ihn so bald zu dem Pre-dig-amt gewiedmet. In dieser absicht sandten sie ihn genBern, um allda den gründ seiner studien zu legen. Seinesonderbare nergnng zu der Philosophie machte ihm dieses ttu-clium leicht, und war er in seinem 17. jähre bereits im standeine gelehrte dispuration aufzusetzen , und selbige mit rühmzu vertheidigen. Obwol er, wie gemrldt, von seinen elterndem 8mciio Vkeologico gewiedmet, auch in demselben bereitsschon weit gekommen war, so trieb ihn dennoch seine natür-liche neigung, daß er besagtes 8mäium verliesse, und sich aufdie Artzney-kunst legte, darinnen er auch herrliche progressengemacht, davon die von ihm damals geschriebene dissertatio-nen, deren die eine lle Vcmperamentis, die andere aber clsLeLlstioiübus gehandelt , genügsame proben seyn können.An. 1704. nahm er zu Basel mit grossem rühm den voekor-grad an, und begab sich hierauf in gescllschafft des berühm-ten Baselischen Nstbematici, Jacob Hermanns , auf einereise in Holland, Engelland, Teutschland und Franckreich,da er dann an jedem orte die damals berühmte Männerbesuchte, und sich ihre gunst und dekanntschafft erwarbe.Zu Leiden sahe er Hottonum , Dekerum und Bidloo; zuReinsburg Petrum Poiret; zu Groningen Bernoullium undEssenum; zu Paris den k. Malebranche, den Marquis äsl'Hopital und andere. Der fleißige brief-Wechsel , den ernnt den meisten besagter Gelehrten , wie auch zu Basel mitden grossen Gottsgelehrten Werenfelsio und Frey , und zuZürich mit Scheuchzero, Heideggers und Zimmermanno ge-pflogen , zeuget genugsam von der achtung , so sie für ihngcheget. Übrigens hat er sich auf seine reise auch eine sokostbare als wohl ausgesuchte bibliotheck angeschaffet. Erkam endlich wiederum in seinem vatterlande an, und wardallda seiner wiffenschafft halben nicht nur bald berühmt,sondern auch von einer ehren - stelle zu der andern befördert,bis er an. 1718. zu dem Schultheißen- amt erhoben ward,in welcher wichtigen stelle, sowol als in den zuvor getrage,neu ämtern, er durchgehends seinen patriotischen eifer undseine liebe zu der gerechtigkeit rühmlichst an den tag gelegthat. Übrigens brachte er alle die zeit, so er den öffentlichengeschässten entreißen konnte, mit studiren , und sonderlichmit metaphysischen betrachtungen zu, wie er es dann in derMetaphysic sehr hoch gebracht , und seine hinterlassene ge-lehrte schriften davon zeugen. Mit dem bekannten Herrnäs Crousaz stund er in genauer correspondentz, und Andteverschiedene stücke, die Harmoniam prseitäbilitani« betreffend,in den Neuenburgischen Nercure ein. Hauptsächlich aberließ er sich angelegen seyn, die Zweifel der Dclsten und Athei-sten zu bestreiten und zu widerlegen, und nahm sich bey die-sem anlas vor, seine betrachnngm zu paprcr zu bringen,und durch den druck bekannt zu machen ; hieraus nun ist dasan. 17,7. von ihm an das licht gegebene werck, der historischenund Morak-Demonstratron der Christlichen rcligion erwachsen,welches mit allgemeiner approbation von der gelehrten welk