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Wird vielmehr für eine afpirationoder anhauchung, als vor einenbuchstaben gerechnet, wie es dennPristianus aus der zahl derbuchstaben auswirft, welchemauch Voßius folget; Becmannaber ivill solches unter die buch-staben gerechnet wissen. Die La-teiner haben es von den Hiriti-Ku8 der Griechen entlehnet. Esbeschweret sich schon Gellius dar.
_ über, daß man es vielen Wörtern
^ ohne noth beyfüge. Heut zu
kern suchet man es vor Vocalen und consonanten, wrewol Ci-lin^ ^ "icht weiter, als vor den erstem gebraucht haben will,>v das andere vor einen fehler hält. Die fache kommt daraufes k es vor einem vocZli gantz allein stehet, so verursachtdas selbiger mit einer aspiration muß ausgesprochen werden,ivi-etwas stärcker und härter,als wenn kein II dardey stünde,so den Worten iiabero, konor, lLa. Wenn II bey k stehet,«Ig . ^ben beyde buchstaben zusammen wie k ausgesprochen,Seb^» nomenon , kkiloiopku8. Nach dem ft wirb es wenigchen 17' 9 ls.iu Kkenus, IIKetnriLs, Lc. Die Niederländer spre-tuu»s e? Wörter mit einem alis ohne noth, darüber schon Ca-seinen einen , nahmens Amis, spottet. Naugelas hat in
vnssw-!-''^/°"berlich in der Spanischen spräche, wirv n vor nlio^^eses für jenes gebrauchet, als für Habs, ksba; Lorcleum,Unter Es ist aber dergleichen schon vor etlich 1000. jährenven Griechen in Übung gewesen, Massen da andere für ei-bnstrs u einen Hiritum »Herum, so die krafft und würckunglbelcb- e, 1 " ber aussprache hat, gesetzt, allda die Aeolier undbgsU wicher mund-art gefolget, ihr so genanntes äigsmm»,lileor,, >?rsser § hingethan haben; daher dann die stadt der ka-ihrxz "w m Italien, in den ältesten zeiten von diesem nahmender Il,„, Ä ntfters klalelus genennet worden, bald darauf, weils'üiw!. de dialect in Italien üblich,kslssus-,und die einwohnerstadt kalerii geheissen haben. Also meldet Plinius, dieUgh^bnna, auch in derselben gegend, hätte vor alters denan ag, 5 Hormia getragen; und Servins, man hätte ehemalsden b ebriS' Hebris gesagt. Wann sonst dieser buchstabe in
Romischerssstein-schriften allein stehet, so bedeutet erin 0.,, konor, kseres , bor» und anders mehr. Ocero,t>qr^ ,.^E. /z. jik. II. L. , epigr. 85.
I. ^ cis orchograpki-i. üb. III. c.
III. »m. ei. i z. in Äineiä. VlI. v. 69 ;. *
djÄ^wmend, wurde an. 1542 . Bürgermeister ,N ^ ^ wh,r//^Issehnliche würde wiederum auf, als er st ^.^^tztfchafftenvexM rühm bekleidet hatte; er hat etliche We ^ ' Frankreich,dLIn' als an. iz;6. an Francsscum I- Komg m zra» ^seinenEvangelischen,«rnd an. l 5 i 2 . Burgun-diL Ulm und nachfo ger, wegen Verlängerung ve -o a
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schönt wan an der einen feite die nahe see, an der andA 2 ? diesen, und an der dritten erneu lustigen wald hat- Errrnd "emen Mauren, sondern nur mit waffer-qrabenmngever,° um mg-brücken versehen, gehet aber vielen ansehnlichenDistor. L«r,ce» ///. Theil.
stadten an grosse, fchönheit und reichthum vor , ist auch mitstadt-gerechtlgkeit versehen, und von alters her von den Regen,ten von Holland den anlagen nach unter die beschlossenen städtegerechnet, und mit vielen freyheiten begäbet worden. Es habenauch jederzeit die Haagischen Deputieren den Versammlungender andern Holländischen städte mit beygewohnt, bis endlichdieser ort in der Spanischen unruhc sehr ins abnehmen gera-then ; nachdem er auch schon vorher an. 14-8- von Martin vonRoßen, des Hertzogs von Geldern Kriegs-Oberstea, war ausge-plündert und verwüstet worden , welches bis aufdasjahr 1585.gewähret, da, nachdem er sich wieder erholet, ihn die Staatenvon Holland und West-Frießland in seine vorige freyheiten ge-setzt. Worauf er an menge der einwohner und fchönheit dergebäude sehr zugenommen, sich auch noch täglich mehr verhel-ftet. Sein umkreis ist bey 2. stunden, und begreift auf ioo.gasten ohne die canäle, davon einige sehr schön und mit bäumenbepflantzet sind. Ferner sind 6. öffentliche Plätze, vortrefliche pro,menaden, darunter sonderlich das Vorhout berühmt, und überdem wasser-graben ein schöner thier-garten. Die Holländisch-Reformirten haben hier z. kirchen, darunter die sogenannte gros-se Arche an. i i9y. von Hertzog Albrecht von Bayern gedauet,undmit unzehlichen wapen,sonderlich in dem chor von den wapen derRitter vom göldenen Vließ, ausgezieret ist, welches einige ver-anlasset zu glauben,daß diese Ritter ehemals ihrCapitul darinnengehalten. Die Franzosen haben die Hof-capelle innen, und dieHoch-Teutschen und Engelländer haben eine kirche zusammen.Die Lutheraner haben gleichfalls ihre kirche,und die Catholischcnverrichten ihren gottesdienst bey den Abgesandten, sonderlich imSpanischen Hofe. Von weltlichen gebauden ist das vornehmsteder Hof von Holland, welcher die restdentz der alten Grafenvon Holland, und nachgehends der Printzen von Oranien gewe-sen. GrafWilhelm von Holland, der auch Römischer Königworden, hat solchen, als er aus Teutschland zurück gekommen,an. 1249. bauen lassen, und darinnen residiret. Es ist ein weit-läuftiges gebäude, mit einem graben an ;. feiten, und an der4ten mit einem grossen viereckichten teiche umgeben. Allhierwerden die Versammlungen von den gesamten Ständen der ver-einigten Provintzen, und auch der Stände von Holland undWest-Frießland gehalten; Die vornehmste Versammlung ist derGeneral-Staaten, welche die höchste Obrigkeit der 7. vereinigtenProvintzen sind, und durch die Deputirte, so jede provintz darzuabsendet, z. LoUegi» machen, das von den General-Staaten,dasvon dem Staats-Rath, und das von der Rechen-Cammer. Fer-ner sitzt hier der Generalität Müntz-Cammer, der Rath undLehn-Hof von Brabant, wie auch des landes von Over-Maase,und der hohe Kriegs-Rath. Nachgehends versammeln sich all-hier die Staaten von Holland und West-Frießland, und ihrecommittirte Räthe, der hohe Rath von Holland, der Land-Rathoder Hof von Justitie, die Nechnungs-Cammer von den domai-uen der Grafschasst Holland, die Cammer zur audientz von ge,meinen lands-rechnungeu von Holland , die Holtz-Förster undWegmeister von Holland und West-Frießland und das Lolle-xmm der societät, welches aus 4. andern Lollexils bestehet, alsaus den Deputirten von dem hohen Rath,von dem Hofe von In,stitie, von der Rechnnnqs-Cammer der Holländischen domainen,und von dem Haagischen Magistrat. Nächst an diesem Hofevon Holland stund der kostbare pallast , welchen Graf Moritzvon Nassau, Gouverneur in Brasilien, von dem, was er m die-sem lande gewonnen, hat bauen , und mit den besten Indiani-schen raritäten auszieren lassen, der aber zu ende des 1704. jahrsabgebrannt ist. Ferner ist der sogenannte alte Hof ein seinesgebäude mit einem schönen garten, darinnen die verwittibtenPrintzeßinnen von Oranien zu residiren pflegten, und welcherseit dem tode Königs Wilhelmi von Engelland dem Könige mPreussen zugehöret. Das Stadt-Haus soll vvr diesem der Hof derNnn » s Herren