Band 
Dritter Theil. D - Ha.
Seite
977
JPEG-Download
 

hab

hab

Y77

und Gewissen fetz, tSlö H- verwüstet wurde. Le» Mrms/. Lkris.

''"Adon-. « -i° MÄm« der PMIfch,n hm» ««»beiwen"s?üdiß n 1717. in 8. fünf Predigten von Eydfchwmen, Hemiens Gesandten dieses Konrgs einen grossen schätz

Win 17^. m 8- unter dem NMULeme thevlog.sch^sch g^Abgesandten,,zog Anen nn^ von befand, und warf

zusammen drucken lassen. Er arbeitete auch an einem bibli-Den Haupt-Schlüssel, oder einer vollständigen Verbal-undReal-Concordantz, und war willens, LbulusfurisäikkioniL Lc-rlsliLckic<L <L sturis katronam« ; ingleichen Uulliz errantes perTäcks vsriorum Ulld volumen Lpiüollirum V0N allen berühmtenrbevloZis , wie auch Viwm Dr. Match, von Hönegg druckeniu lassen, starb aber darüber an. 171;. den 26. jul. Dessen»eben findet man bey seinen kleinen theologischen schritten.

Ivm. II. p. 7;l- Unschuldige Nachrich-ten, 1728. p. 286.

Habacuc, ist unter den kleinen Propheten der achte. DieH-Schrift bemercket nicht die eigentliche zeit, wenn er gelebthat, noch aus welchem stamme er gewesen. Allein weil er vonbem Unglück, so durch die Chaldäer über die Iüden kommenWUte, weissaget, muß er nothwendig noch vor Zedekiä regierungUeber haben, und also entweder in den ersten jähren des Königs- - ^ n ^ ^ OIvmv. XX.da

Anrieben worden, oder zu den zeiten ocv ... ..

cher den götzen diente, denen sein vatter Manasse zu ansang sei-ner regierung angehangen. Gestalt wir denn auch sehen, daßHabacucs Weissagung zwischen die prophezeynng Nahums, wel-cher zugleich mit Manasse geledet, und des Zephania gefttzetworden, welcher unter Iofla gelehfet hat. irr van. Le/-

/ a,d'-cer/Äl, §cc.

^Habacuc, ist ein anderer, dessen in der Historie von Bel zuKaoel gedacht wird, welcher durch einen engel aus Iudäa nachAadylon soll geführet worden seyn, um daselbst den Propheten-Daniel in der löwen-grube mit demjenigen essen zu speisen, wel-ches er für die schnitter fertig gemacht hatte. Es kan demnach^tter der vorgedachte Habacuc nicht seyn , welcher vor der Ba-bylonischen gefängnis gelebet hat, und der aus dem stamme Si-chevii gewesen, da dieser hingegen ein Levite war. Allein wannvle geschtPt vom Bel zu Babel eine pure fabel ist, wie heut zu'"ge fast kein Gelehrter, auch so gar unter den Catholischen daranAcsselt, so fallt dieser scrupel von sechsten hin. Stücke in Da-niel. Ü-Lr-ME,. l/A-»-. smisl *

ihn aufden Haussen golds, sagend: Ew. Mai. vergönnenmir, daß ich dieses hinzu thue. Der Kayser ließ stch selbigesnicht verdrießen, sondern sagte: habe danck. Woher dem Hau-se dieser nähme entstanden. inehrou. «

Asic6svra, kick. kol. üb. !!l. c. 9. in bist. kol. Iib.II»

p. ^y. orb. kol. k. I. P. 2. kg.

-Aabelfchwerd, eine stadt in Böhmen, in der GrasschasskGlatz an der Misse, 2. meilen von Glatz gelegen, hat an. i; 19.von König Johanne ihre privilegia bekommen. An. 15 zz. fun-den sich viel Anabaptistenallhier ein, welche man aber um dasjähr i;zo. wiederum fortjagte. miscsU. Lok.

Glatz. chron. x. 218.

Haberkom, eine von dm ältesten adelichen falnilien inFrancken , allwo sie vormals Zellingen ihr altes stamm-hausbesessen. Sie hat an. 12,5. dem turnier zu Würtzburg beyge-wohnt, ist auch vor 400. iahren in der grossen Fränckischen Ver-einigung gestanden, und hat auch sonst den Kttis-und Land-tägen beygewohnet. Um die mitte des XVI. Lculi aber hatsie durch die innerlichen Unruhen, insonderheit durch den banrenskrieg, viel güther eingebüsset, worauf sich einige in die Wetterauund Hessen, einige aber in die Laußnitz gewendet, woselbst sienicht allein bey der Ritterschafft willig angenommen, sondernauch zu den höchsten adelichen bedicnungen gezogen worden.Anna von Haberkorn starb an. 1529. als Aebtißin des damali-gen Jungfer-klosters Unterzell, am ufer des Rheins, und beydem schloß Roßberg gelegen. Margaretha Haberkornin vonZellingen war um das jähr 1600. Florians von Hütten erste ge-mahlt«. Nach ansang des XVIII. s«culi florirten auf denen in-er Nieder-Laußnitz unweit Luckau gelegenen Ritter-güthern Hoshendorff, Sellendorff, Schöneich und Bvhrau unweit Guben,Heinrich Peter von Haberkorn, vormaliger Fürstlicher Mecklen-burgischer Direktor der regierung Güstrauischen antheils , si»hernach inFürstlichenMerseburgischen diensten aisGegen-Händ-ler in der Nieder-Laußnitz verstorben,und dessen söhn HartmannPeter von Haberkorn, Hochfürstlicher Merseburgischer Vice«Präsident bey der Ober-Amts-Reaiernng und Ober-Cvnststorial-

Mr. VF-r. annsi. " Pra,,vr,u vc«, v.»

Habäus, (Joh.) von Llchtenstein aus Teutschland, war Direktor in derN Konigl. Schwedischer 8eeretm-iu8 zu Stockholm, gieng ,67. Km.

tab. 167. , kranc. reciiv. Münsters costnvgraph.

p. 1075. Lünigs R. Archiv von der freyen Reichs-Ritterschafftin Francken. 6erm. läera p. I6o. Lucher-saal,

Lom. IV. x. qyt. fg.

* -Haberkoxn, XHenr. Petr.) aus Hessen, war f. D. Doktoroommows fuit LurlanctiL imcsnr und krofellor , wie auch Lvnäicus der Universität zu Giessen,

welche auch in Londorpii akti» tom. VIII. hernach aber Synäicus zu Gorlik rn der mrtte des XVII. s-xculi,

wwesen äiar. äe Icrixt. tult. und schrieb: DeciiioE ; äs sselißione Zurisconsultorum, Leip-

' ' zjg 1677. M 4- äs füre krLlätionis Lreäitnrum. Leipzig 1677. De-

linsstionem Nsnutenenäi teu kotleckorii lummuriitttmi, Giessen1669. in 4. ^uliitism , Giessen in 12. äs Xunäl'rus,

Giessen 1670. in 4. und verschiedene andere tractate, besonderswider Regnerum ab Oosterga, wovon bekannt ist 8pscimeaLenüirD Xegnsriilnre.

-^aberkorn, (Petrus) einer aus der obgedachten familie,

.........- . . war den 9. may an. 1624.;» Butzbach in Hessen gebohren, und

S-s nichts mehr übrig, als die mauren und temvel. Ihr war^ in der schule daselbst unterwiesen; an. 1620.

Umfang ist sehr klein , und der Alfaqui.der grossen Moschee, zog er aufdas Dymnastum zu Ulm, und rm 22. jähre seinesWelcher das land als Vasall besitzet, verleihet es jährlich um den AAz a„f^Universität nach Marpurg. Hieraufdesuchte er die

ruis an andere, die es bauen, . äessripr. äu Konsums Achgschen Academien, und dre zu Straßburg, und wurde bey

ker tom. II liv iV 0.24. 2V>om. , Ulktion. ^ ... «

M Konrgl. Schwedtjcyer ^

5^ uls Abgesandter an unterschiedene Höfe in Teutschland,vurdc endlich Dänischer und zuletzt Kaystrl. Rath , und starboct. an. 1680. Wie Placcius tste-irr. Lnonxm. n. 179.vu ^ ^ -er sutkor einer schrift, unter dem titul: Laulse, ob

7, ^ 8uesiL sommotus fuit LoclsnäiK Ducsm sulioäiL^ 16^8. in 4. Well * ' Vtls.

befindlich gewesen

.Dabar, eine Africanische stadt in der eigentlich sogenann,landsehasst Fez. Man hat dieselbe zwey stunden von der stadt«s-, an einen sehr hohen berg, ziemlich hoch angebauet, so daßd'A von gedachtem orte aus das gantze umliegende land ent-nen kan. Ihr erster anfänger «st ein Morabite gewesen, wel-s^,, der erste Alfaqui in einer Moschee war. In dem Saydr-Mege ist sie zerstöret worden, und bleibt davon heutiges ta--- mauren und temvel. Ihr

'^ogr.*.

iv. IV. c. 24. Aächjiicyen ..... ... ^ ..

seiner ruckkunft an. 16;-. Lrokessor k-TÜLSL, nach Verlaufeiner

, eine alte Persische stadt, welche chedessen sehr weit- ^ wbren' I^s^Äol^er

^e'vesen, nun aber sehr zerstöret ist, und von vielen Ar- Aiae AcadenÄnstar/ aer^ckitet war m .A^n- NachdemMan 7 ? Lohnet wird. Die ebene, welche dahin führet, wann AM M V " ,n stand geriet war, wurde er zugleich ssro.

Ä x-'VZangan kommet, ist sehr fruchtbar, und sind daherum d 8 - ^ U.?/r>Med^ welche man

qn ^°rfer hin und her darauf angeleget worden. Es hat einen ^?'Astörben Seme schriften^nv^v- ^ april an.ist »« weinwachs daselbst, und die gegend dieses flachen landes "76- ge,toroen., seine Written^sind: Vwämsrio DmksmnÄ

Mit r zweyen selten, und benanntlich gegen morgen rmd abend, " '

bj°r„°wey strecken von hohen bergen eingeschlossen; doch hältwo sie am allerbreitesten ist, nicht viel über drey^. ,'Müiche Meilen. , voxags äs ferse tom. 1 . c. 6.

- , Dick. OeoZr.

fv^Aat,eine Africanische provintz in dem Königreiche Fez,und!g,,t M «n stuck von lVIaurimnis TinZitnn-i. Sie liegt am At«le, zwischen dem gebürge Errifund dem fluß Ergai-

Mid w^?/!st"ausfluß nach der meer-enge von Gibraltar zu ,

Das der länge 100. meilen, in der breite aber 80. auS.der elS« m mit aller Nothwendigkeit versehen, und beydes inKit?» und auf dem gebürge wohl bewohnt. In vorigen^>en, Ä^ ^ mit viel schonen städten angefüllet, so von den Go-den/km^!?ee" und alten Africanisthen Maurern erbauet wor-^Mam, ^^der ist es durch die kriege sehr verheeret und wüste

U«d Ttt'm» vrter darinnen sind Arzilla, Deut« daraus entjEenen ...

man. Allhrer stund auch Tanger, ehe es von Komg Ca- Hadert, Adt von Cmsy und äe m Rvche, war ein brude-

«rmor. ///. Theil. Nnnnz Phi,

1S7S. , _

xiäei Lomm DsIvicum virieum Dunnium; 8vntgLm^DiM.'r7TkeoloZmarum; LnN-V.iermous; Kelmio g klomm LoilogmL

Lkemkslssm; Depts« Dckpiiwtionum änti^LllenburLmsrum.Lc. , memor. slleo!. x>. izy;. auent,ur§msrum»

* ^aberkorn, (Joh. Balth.) ein söhn Peilst, gebohren an»,646. wm anfangs Superintendent zu Kirchhapn in der Lausstz,und bey Chrrstrano I. Hertzoge zu Sachsen, Hof-Prediger, her-nach TkeoioßiX DoÄor, Superintendent zu Sondershausen -und Hof-Prediger bey den Grafen von Schwartzbuka, balddarauf Theolog!« frofeckor und des ÜVlim'sterii 8etiior tu Erfurtund dann zuletzt bey Gustave Adolphs, Hertzoge zu Mecklen!bürg, Ober-Hvs-Prediger, Kirchen-Rath und Siiperintendentzu Gustrow, und starb an. 1706. KsM bibl. nobil. Theoiou.Rrause, Schief. Priester-quelle, II. p. 6. b

Herbert, eine Französische familie, die wegen unterschiedlichendarausentsprossenen,vornehmett^ulhenberühmtist. Hermann