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wurde noch ein anderer theil von dem meer überschwemmet,mcht mehr, als ein einig kirch-spiel darinnen ist.Kn!.-aus dem obern und untern theil. Jenes ist ein« Astn, auf dessen höhe ein eben feld liegt, so 900. ruthen^."wkrers hat. An Wasser hat dieser seifen auch keinen man-ist daher eine natürliche vestung; wie bann allezeit ein^,Munann mit einer compagnie soldaten darauf gehaltenDer untere theil ist auch bergicht, und hat 2. gute Ha-in-.^ Die ernwohner, deren etwan ivoo. sind, »ehren sichAm von dem cabeliau-fang. Danckwerrhs deschr. Schleßw.^^^EclN, k. II. c.iz. x. l;2. issgog. sä kick.
«.^biliglandg, sind einige insuln an der küste von Norwe-»rn^vle sich auf viel meilen in die länge erstrecken.«-AEsburg, Allersberg, lat. Heilsbergs, eine kleine stadtA,,? schlösse, in dem Polnischen Preussen, «n dem fluß«77s/ vhngefthr 8. meilen von Königsberg. Der Bischofs von^rmiand hält daselbst seine ordentliche restdentz.
* Aeilly, (Jacobus III. Herr von) insgemein der Marschallvn« genannt, war der andere söhn Jacobi II. Herrn
«g, Hully und Pas, den ihm seine gemahlin Ade von Raine«»Fohren hatte. Er war einer von den vornehmsten Be-' v'syabern unter der armee, welche der Hertzog von Burgundrssi'n^?. wider die Lütticher ins feld führte. An. 1410. com-d-n-^'re er in der Picardie die Burgundischen völcker, welcheatzen, so sich vor das Haus Orkans verbunden hatten,tzgWen ruckte, und schrieb sich einen Marschall des HertzogsAn. 14". brachte er nebst den Herren von Par-der« ^ St. Severe, Poitiers , Chissay, Nyort, und an«m Poitou gelegene platze unter Königlichen gehorsam.^ vertrat er bey der belagerung von Bourges an stattvei^M" Boucicault, die stelle eines Marschalls von Franck-schickte ihn der König Carolus VI. als Kieme.Hj^vAwrsI in Guienne, woselbst er aber wegen des mißver,Är^wsses, so zwischen dem Herrn von Albret und Grafen vonricht,» "«c eingerissen war, wider die Engelländer nichts aus,Schfnk kannte» und noch dar;» in einem gefechte mit demrier ' Hauptmann zu Soubize gefangen wurde. Nach sei-u^^reyung muste er an die grentzen der Picardie gehen,Nebg jss die Engelländer, so zu Calais ausgestiegen waren,n,xz vem Coynetable und Herrn von Rambures, ein wachsn.Ästn,'» haben, da er denn an. 141;. in der schlacht bey
Nr,,, gefangen, und unter dem vorwande, daß er zwey
^ wider sein gegebenes wort aus der gefangenschaffttvrv v?' niedergemacht wurde, , trist, genesl.
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Fr^^bbronn, ein altes kloster, und berühmtes Oymnskium inden, M mitten zwischen Nürnberg und Anspach, so nebstWeinstu Ir wFränckifchen Marqgrafen von Brandenburg ge-hetlsam- besitzen. Die urfach der benennung von einemUnd»drunn, davon einer von Heydeck curiret worden ,als >Kapelle hier erbauet, ist wol fabelhafft; eben sowolrvvtzy»" nachgehends der donner in den brunnen geschlagen ,Net stine krafft verlohren, und der hagels-brunn genen-Kainb,?»"' Hingegen ist gewiß, daß Otto, Brschoff vonMch./g'welcher ein gebohrner Graf von Andechs und Kay-str-v^ Cantzler gewesen , an. uz 2. dieses kloster Cistercien-schen, "".herrlich erbauet , und mit reichen einkünften ver-weiche durch die alten Burggrafen von Nürnberg ver-M^wvrden. Diese haben auch die hiesige kirche zu ihrem,v/Vwehlet, in welcher die epitspkis Friedrichs des'Urstxi>wtV Jyhannis des ll. Friedrichs des V. item der Chur-^euen W^werici I. Friderici II. und Sigismundi I. einigerhebst jh^ggrafen und sehr vieler andern stands - Personen,t>M das j^wapen und schildern zu sehen gewesen, ehe nochwodurch »vr >712. die reparation der kirchen vorgenommen,Men a, muthlich ein und anderes originakdocument ver-buchxxl, fangen. Dergleichen auch den vielen geschriebenen«ine conir^ kloster-bibliotheck widerfahren, deren jedoch nochles ma«,./rable anzahl vorhanden, unter welchen ein sehr al-ivjch. 0, wt von dem Martino kolono sonderlich ästimiretMiedrjL^U der religions-änderung hat Marggraf Georgvor an ,/» ^fandenburg die Mönche abgeschafft, und da--w>n aegiM. denapril an seinem geburts - tag ein Oymns-!?svrtnatw«^.w welchem 1000. landes-kinder freye Wohnung,ue sich kost, bücher und kleidnng geniessen , und so langehch aüi^^brsitaten und ausser diensten befanden, iähr-^ diese fU/u empfangen sollten. In den folgenden kriegenMas rurnirt w..
: ruinirt worden; kdoch hAen «
— ,cyen » und die stipsnäis m vrdnuus Ruthen auch denK Fsirsten-schuk hat unter andern seichrlen ^ ^^cher derberühmten Fridericum Taubmannmn g v ^ ^^n auch dasselben zum ostern rühmlich gedmcket- die er auf
vornehmste dieser erzrhlung aus Aner . gehalten »Marggraf Georg Friedrichs tod zu AsrsnäenburA
bvmmett ist. Lää. pr-ewr tcripwies genera , des 4^
sonderlich Rentschens Brandenburg, cedernym , dttM^esrnm KsÄoris Sludners besondere rem
Hümbach. ein kloster und Cvmturey des JohannlM-or.HiA^r. ke«»«» Theil»
dens, m dem Unter-Elsaß nahe bey Landau gelegen. Es istwegen des Vergleichs berühmt, welcher zwischen dem Groß«Prior von Teutschland, Conrad von Braunsbergen, und deinJohanniter-Meister, Bernhard von Schnlenburg, auf deman. i;8r. daselbst gelegenen Convent aufgerichtet worden, ver-möge dessen die Lommenäacore» des Heermeistekthums in derMarck Brandenburg macht haben, einen Heermeister nach ih-rem gefallen zu erwehlen, welchen der Groß-Prior von Teutsch«land ohnwidersprechlich confirmiren muß. Es ist dieser ver-gleich in dem gedachten jähre von dem Großmeister von Aho-rns auf dem General-Capitul zu Valence in Franckrcich confir-mirt worden. Beckmann, vom Joh. ord» p. 12z -1;?.
* -Aeimburg, ein ziemlich weitläuftiger wohlgebauter fleckenund Amt in dem Furstenthum Blanckenburg, 2. Meilen vonHalberstadt,und ebenso weit von Wernigerode gelegen. Nahedabev siehet man noch einig verfallen mauerwerck von dem ehe-maligen berq-schlosse gleiches nahmens, welches von dem Kay-ser Henrico IV. im II. keculo erbauet, von dem Bischoffe zuHalberstadt Burcardo II. aber und dessen Allurten an. 107;.emgenommen, und zerstöret worden. Es wurde zwar nach-gehends wieder in guten stand gesetzt; allein an. irgz. durchein donner-wetter gantzlich in die aschc gelegt. Rohr, vomHartze, p. 8;. segg. Abels Sächsische alterthüm. tom. II.
x. 5^4. wm. III. p. 17z.
Heimburg, eine alte und berühmte adeliche familte in beirrBraunschweigischen. Es hat selbige ihren nahmen von demschloß Heimburg, welches aus den Teutschen Historien zu deSKayfers Henrici IV. zelten bekannt ist, indem selbiges die Sach-sen mit 6voo. mann belagerten. Ob sie- gleich anfänglich sel-biges nicht überkommen konnten, bestachen sie doch nachmalsden Commendanten, welcher es ihnen übergab. Hierauf wur-de zwar selbiges niedergerissen; als aber die Sachsen von Heusrico an der Unstrut geschlagen waren, musten sie die schlössenwieder aufbauen, worunter auch dieses Heimburg war. Nachder zeit haben die Sachsen diese schlösser am Hartz wieder ein-genommen , und mit ihren völckern besetzet, indem zu Hein-richs des Löwen reiten selbiges noch gestanden, da es sichan. i i8s. dem Kayfer Fridericv I. ergeben. In dem bauren-kriege ist selbiges folaendS gantz zerstöret worden, daß man je-tziger zeit nichts als noch einige ruäers übrig findet. Es hakaber dieses schloß Kayfer Henricus IV. sonder zweifel einem ,der ihm in dem Sächsischen kriege gute Dienste gethan, über-geben , dahero die gantze familie den nahmen bekommen.Der erste dieses geschkchts wird Anno genannt, welcher, wieeinige wollen, aus Frießland, oder wie andere sagen, ausSchwaben gewesen. Dieses Annonis söhn scheinet ein ande-rer gleiches nahmens Anno zu seyn, der dem Kayfer HenricoV. grosse Dienste gethan. Dahero als der Kayfer PfaltzgraftnFriedrich von Sachsen seiner lande beraubte, so gab er ihm ei-nige güther um Schöningen davon. Weshalber denn dieserPfaltzgrafan. m6. Annonem zu einem Duell ausforderte, wer«zu er auch bereit war. Allein weil sich Brschoff Reinhard vonHalberstadt, und dessen Probst Guncelinus in das mitte! schlu-gen, wurde die fache noch beygelegt. Man weiß nicht gewiß,was er vor söhne gehabt; jedoch findet man um das jähr1146. drey brüder, Annonem, Siegfridum und Henricum vonHeimburg, welche, wie es gar wahrscheinlich ist, .des obigenAnnonis söhne gewesen. Henricus war ein Benedictiner indem kloster St. Johannis von Magdeburg; Siegfridus hin-terließ einen söhn gleiches nahmens. Dieser junge SregfriduSlebte um das jähr n?6. an Hertzogs Henrici des Löwen Hofe»Seine söhne waren Henricus und Aimo, deren um das jährH99. gedacht wird. Beyde haben die mühle zu Wechsungenund ein stück acker zu Himmelreichsrode dem kloster Wateten-rieb verkauft. Henricus lebte auf seinem schlösse Heimburg, wie«wol er auch bey Ottone dem ersten Hertzoge von Braunfchweigin diensten stund. Er hinterließ;. söhne, Nicolaum, Lippot-dum undJvhannem, davon nur Lippoldus erneu söhn, Henri-cum, verließ, welcher in der jugend gestorben zu seyn scheinet»Der andere söhn Anno aber fetzte das geschlecht fort. Er waran Ottoniö Hof Truchfts, und in gar grossem ansehen, wie erdenn auch bey dessen söhn und Nachfolger Alberto in gar grosssen gnaden blieb. Er hat auch einige zeit die Vogtey überdas Schöningtsche saltzwerck gehabt, welche er aber an. 1256.wieder aufgegeben. Er hatte z. söhne, Henricum , Annonemund Heimonem. Heimo gieng in Liefland unter die Schwerdttbrüder, und wurde an. 1249. von selbigen zum Großmeister er-wehlet. Weil er aber zu schwach war, danckte er nach r. jäh-ren ab. Anno war Dom-Herr zu Halberstadt; Heimo aber hatdas geschlecht allein fortgepffantztt, und gezeuget L. söhne »Annonem und Henricum., Dieser letztere hatte wiederum 2.söhne, unter welchen der jüngere Henricus an. 1288. in einemtumult zu Helmstädt erschlagen wurde. Der altere Anno aberstarb gleichfalls ohne erben.. Es haben um selbige zeit die vonHeimburg ihre meisten guther verlohren z denn weil es da-mals in dem grossen Interregna sehr wunderlich in Teutschlandzugieng, und mancher ohne urfach aus seinen güthern gejagtwurde, scheinet es auch, daß drescs ungluck den ältesten Anno-Uem betroffen. Wiewol auch gesagt werden will, als wenn ereinen Grasen von Rheinstem m einem duell umgebracht, und1 dahero die flucht habe ergreiffen muffen. Dieses ist gewiß, daßseiner schwester Bia gemahl, Graf Heinrich von Rheinstein,das schloß Heimburg besessen, die güther um schöningen aber,
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