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Cornet (inügemckn der fchwartze Cornek qc-nannt) hat Johann Iulium auf Kierizsch, Troßdorff/ Pür-' rc. Königlich - Polnischen und Chur-Sächsischen Land-Jammer-Rath; und George Friedrichen auf Kostewitz und Nä-i-v»? ^ der folgende artickul handelt, gezeuget; dieser
ist ein natter Siegfrieds, der Königlichen Hoheit zu^acyjen-Zeltz Cammer-Iuncker worden, welcher seinen stammmännlichen erben fortgesetzet.
Äelldorff, (Georg Friedrich von) ein Meißnischer vomwar Hochfürstlicher Naumburgischer Premier-Minister,Warner Rath, Cantzler und Consistorial-Präsident, und ge-an. 164;. dessen gelehrsamkeit und auf reisen erlangtej„wyrung ihn fast allen Gelehrten bekannt gemacht, wie dannr, U grossen Minister gehaltenen reden einige von seinen^finden. Er disputirte zn Straßdurg 6ne kr-estäs, von.ar glena er . und den ieiner mrnckkunft er-
tj^klldrit, eine alte adeliche familie in Francken und Thü-^ngcn, so heur zu tage die güther Helldrit, Hetschbach undMMarsschmieden besitzet. Deren stamm-haus Helldrit, (wor-»> lchon an. 12;;. Adolph von Helldrit gewöhnet, als wel-besagten jähre zu Würtzbnrg aufdem turnier gewesen)ß m eure meile von Hildburgshausen. Heinrich war Vogt zu,.^urg an. 1)14. Hans, Hof-Gerichts-Lstellor daselbst an.dus-' Moritz, Hof-Rath an. 1570. Veit, Hof-Marschall umDiese familie ist zu unterscheiden von dem adeli-Zr "aefchlechte Helderich in der Ober-Lausitz, allwo es Klein-besitzet, sonsten aber sich nur in den städten aufgc-hat. H<Zns Cob. chron. Grossers Laus chron. x. 46.
Oll^b^e, des Königs von Thebä, Athamas tochter, welche,Und ihrem bruder Phryxo von ihrer stief-mutter weglief,Mai! " Widder über meer getragen wurde, in dieserhak "^n sey,,, und selbiger den nahmen llellel'pomuL gegeben^ soll. Ovicl. lib. VII. Mron. üb. II. c. 2V.
, des Deucalionis söhn, von welchem, einiger mey-No,,. "^ch, die Griechen ihren nahmen erhalten. Er hatte) Orsois ;. söhne, den Aeolum, Dorum und Tuthum.kitzi , üb. I. . iib. IV. in Lccis. /'/i-o-
^ Lvcl. igs. ^ üb. VIII. x. 4;?.bliUbllenbrunn, ein schönes lust-schloß, eine meile von Saltzs^ gelegen, und dem Ertz-Bischosse daselbst gehörig.
, werden nach etlicher Gelehrten meynun-ten 'wenigen Iüden genennet, welche ausser Palästinam leb-de>. eine besondere spräche hatten, die aus VermischungEbraia Mischen und Hebräischen entstanden , welchen dieenta^wn, das ist, diejenigen Iüden, so in Palästina lebten,stand? besetzet werden. Es ist aber diese meynung daher ent-stch in ^ daß Iostphus Scaliger, da er wahrgenommen, wieNe Griechischen llvlo des neuen Testaments Unterschiede-cz^^^karschx xedens-aiten gefunden , diese spräche Hellenisti-sch ^"/unet. Dem Scaligero folgte Daniel Heinsius, je-dm -/D er noch weiter gieng, und fast ein besonderes volck austea. ^Misten machte, die also auch ihre besondere spräche hät-recht/Astwol in der that, wo man Heinsii ausdruckungenbai^stehet und erweget, diese nation der Hellenisten mehr inlln, d?stseinbildung bestanden, und von diesem dem Heinsio,ivürchWben zu prostituiren, angerichtet , als von solchembiiiz ^ behauptet worden. Also widersetzte sich hier Clau-trioz ^Iwasius in seinem Lommentsrio äs üiiiAua Helleni-wals'ki w in andern schriften, und wollte beweisen, daß nie-t>el,„x« v. besonderes volck gewesen, welches man Hellenistenten ^"le, sondern man mäste vielmehr sagen, es wärbraG. oder leuthe von Griechischer mund-art, so he-gebl-g.,.?' oder nach dem Hebräischen schmeckende redens-artenteriuK ; welchen auch Johannes Crojus , Matthäus Cot-hätten andere Gelehrte beypflichteten. Welche jedoch leichtlvgvy, '"chcken sollen, daß alles auf einen puren wort-streit oderGrieHjW ausliefe, indem man beyderseits einig war, daß diesonder« w -redende Iüden nicht gar kein Griechisch redeten,Daher« .5 tlskrailmos in ihre mund-art liessen einfliessen.schein-, ^warm Ap. Gesch. VI. 1. der Hellenisten gedacht wird,bie IhxlT" fuglichsten zu seyn» nur schlechter dtngs daselbstlUndia gs" verstehen, die der Hebräischen spräche nicht sow ihrem baß sie selbige geredet, auch aus dieser UrsacheKch di- Mtesdienst die Griechische gebraucht haben, wie dannM six ische Version der 70. dollmetschcr hauptsächlichein bat; woraus aber keineswegs folget, daß die-
Uabr ^"ber volck gewesen, oder eine besondere spräche-heinsius etwas dergleichen verfochten hätte.^^Jüdjsch?« allda die Griechen verstehen, die sich zubekannt hatten. in animgä-
w; ' Um p. L2l. , in exercit. sä dlon-
Hüll K in exercit. Iriarss in l^l. V. sts
r> ,ervgt. iii N Hellen. Hellenist-irum. < 7 i-o/'«,,
, exerc. cle üelleulstiz L linguaersti«ue ^ 77 ' ^ Oriri« Lera c. gu. 9.
^stvr , Maren ' """ 6r-xeu8, und V«,
^»istor. L^"/^'^le,emgen, welche das gelb em-
«ahmen, so die andern Griechen, die -er Athenienser bundsrverwandten waren, zur flotte geben musten. Man weiß nichteigentlich, wenn solches aufgekommen. Vermuthlich ist es,daß, als Lerxes Griechenland überzogen, die Athenienser abersich noch am besten hielten, und aus dieser Ursache bald hernachzu dem Haupt oder den anfuhrern Griechenlands wider diePerser, um sie hinwiederum mit krieg zu verfolgen, erwehlctworden, die andern-Griechen sich zu dieser arr schatzung ver-standen , und man also auch dergleichen Schatzmeister zu er-nennen angefangen habe. , äs kep. Listen, c. ;o. Ä-
F»»,»,, äs step. Listen. *
-Aellenftern, ein altes schloß und Herrschafft in Schwa-ben , dem Hertzoge von Würtemberg gehörig, hatte ansang,lich seine besondere Herren, welche auch zugleich Heidenheimbesassen. Der letzte dieses stammes ist Degenhard Bischofs zuAugspurg gewesen, welcher an. i;o?. gestorben. Von der zeithaben die Grafen von Helffenstein sowol die Herrschafft Hellen,stein als auch Heldenheim besessen, von welchen das meistehernach an Würtemberg gediehen, (siehe Heidenheim undHelffenstein) daher ist Hellenstein und Helffenstein nicht miteinander zu vermengen. Jenes ist ein schloß und Herrschafft,und liegt nahe an Heidenheim, dieses aber eine ziemliche Graf»schafft, davon die Grafen bis an. 1627. geblühet, ob sie schonlange zuvor die Herrschafft Heidenheim und Hellenstein andie von Würtemberg verkauft gehabt. , s. 1. «L lib.
III. k. III. s. i;.
* Heller, (Joachim) Lrolellor Mtlisleos zu Nürnberg,war an. i;i8. zu Weissenfels in Sachsen gebohren, studirtedie IIumsiücM und Mathematic zu Wittenberg, und gelangtean. 154;. aufMelanchthonis recommendation zu dem Netto,rat in Nürnberg. An. i?4s. ward ihm allda die krofellor-stme in der Mathematic aufgetragen, welcher er mit rühmvorstünde. Er richtete eine druckerey auf, und war selbst Lor-rettor darinn. An. 156;. verließ er Nürnberg, und gieng inSachsen, allwo er das pradicat eines Chur-Sächsischen Lüro-nomi erhielte. Endlich zog er nach Eisleben, richtete alldawiederum eine druckerey an, und starb an. 1590. Doppel,mayr, von Nürnbergischen Nmbemsricis.
, anjetzo die meer-enge der Dar-danellen , oder Ltrerw äi Ostlipoli genannt. Es ist ein engerarm des meers, welcher Eurvpam gegen abend, Asiam ge-gen morgen, kroxomis oder die see Marmora gegen Mitter-nacht , und das Aegeische meer oder den LrcbipelgWm gegenmittag hat. Die benennung kommt her von der Helle, weichedarein gestürtzt und ersoffen seyn soll. Man muß diese meer,enge mit deren, so zwischen dem meere äi Marmora unddem Euxinischen meere, hiemit oberhalb oder nordwärts derDardanellen liegt, nicht vermischen. Solche wird öolpkorus1krscicu8 genannt, von Thracicn, einer Griechischen provintzauf der westlichen feite desselben, und Lolpboi-us, welches Wortherkömmt von K«?, ein ochse, und , ich trage, weilochsen darüber schwimmen können, oder vielmehr, weil dieGriechen gelichtet, daß die Jo, nachdem sie von dem Jupiterin eine kuhe verwandelt, hernach gezwungener weise in selbigergestalt der Juno geschencket, von dieser göttin aufs heftigstegequäkt, und aller orten herum getrieben worden, endlich, umderen Verfolgung zu entfliehen, an dieser gegend ins meer ge-sprungen , und von einem uftr an das andere hinüber ge-schwommen sey. In der that ist diese meer-enge nicht übereine halbe meile breit, in der länge aber erstreckt sie fleh ohn«gefehr auf rz. weilen , und ist zu beyden feiten mit casteüenbevestiget, welche die schwartzen thürne oder Dardanellen ge,nennet werden, unter welchem nahmen man sie beschriebenfindet. Über diese berühmte meer-enge ließ der König in Per-fien, Terxes, nach Herodoti bericht, eine brücke von ohngefehrL2o8> kühnen machen, um hinüber in Griechenland zu gehen;als aber selbige durch ein plötzliches fiurm-wetter zerschlagenund von einander gerissen wurde, ließ er dem meere ?oo. strei-che geben, und ein paar fesseln hinein werffen, um dadurch zuerkennen zu geben, wem es unterwvrffm sey. Seine armerbestund aus etlichen hundert tausend mann. Als aber die Per-sier die grösse seines triegs-heers treflich heraus strichen, undihn dadurch aufgeblasen machten, sagte ihm Artabanus,daß er sich vor keinen feinden mehr fürchtete, als vor demmeere und der erde, weil nemlich jenes keinen bequemen Ha-fen vor eine solche flotte hätte, diese aber einer so erschreck-lich grossen mannschafft keinen gnugsamen unterhalt verschaf-fen könnte. Endlich geschahe es auch, daß diese flotte durchdie tapferkeit der Griechen und ungestümiakeit des meerS-ermaffen zerbrochen und vernichtet, auch Terxes sonsten insolchen schrecken und angst durch die erlittene Niederlagen ge-bracht wurde, daß er sich nicht mehr getrauete, zu schiffezurück zu kehren, sondern durch Thessalien und Macedonienzu lande wieder an den Hellespont eilete. Wie er aber alldaseine schiff-brücke von heftigem ungewitter zerrissen und auf-gehoben antraf, muste dieser zuvor in seiner einbildung ge-wesene beherrscher und bezwmger des meers, und kurtz zu-vor Herr von so viel tausend grossen schiffen in einem arm-seligen fischer-kahne davon fliehen, welcher noch barzu we-gen allzugrvsser last sincken wollte, und ohne zweiftl dem Kö-nige seinen gantziichen Untergang würde verursacht haben,woferne nicht die um ihn befindlichen Persianer hinaus ge«
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