Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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- Hemid, oder Amida, eine stadt in Meso-poraimen, siehe Caramit.

ein klein gefäß,damit dieGriechen undNömer flüs-H rAm zu messen pflegten, und welches so viel, als 10. untzen^-„^.^ehwer ist, in sich hielt. Der heilige Benedictus hat inia„k ?^gel Mönchen des tages nicht mehr als so viel wein er--

^et. L« , äs msof. lL pon äsr. lib. I.

«>emina, ein Römischer Historie, siehe Caßius Hemina.

^emminga, (Slptus »h) war an. 15;;. den 6. febr. inn„!s,Meßland gebühren, und studirte zu Cöln, GröningenNe» - ^ wie auch in Franckreich die Mathcmatic und Artz-

^ ums jähr 1 ;8S. gestorben, und hat Mrolo-chtions L expsrislitss rekutLtÄM, Antwerpen i;8;.viu gleichen 8sntsntiLS 8ctpientixe prLcepti8 L luiä. Iflillyss-

^pIunLtione rekert 38 , Cöln i;74. geschrieben.

Lsl§. bibl. Zeig.

- Äemminger, (Sebast.) ist gebohren zu Gruningen imrg^mbergtschen an. 1577. den 20. jan. allwo sein vatter Con-°ourgermeister ward. Als er sich in den 2 umÄmoribu 8 erst«

licsi '""/»»meliter waro. Ais er ycy in oen numLniorwu8 ern«k,Ä.^uf der schule zu Stuttgard, und nach diesem auch auf den- schiije« ,,, Adelbera und Bebenbaustn veste aesetzet bat-

d/- ^chte er es im ssuäio kbüofopkico in kurtzer zeit so weit,E^-.konnte lVI^gisser werden, worauf er sodann dieTheolo->vurd- ^^^m ernste trieb , und fleißig disputirte. An. 1599.«„ er Prediger lind prs-septor in dem kloster zu Blaubeuern,kEor an der kirche zu Rorenacker, an. 1606. zu A 1 -- l> n, und endlich an. 1611. ärsviäisconus zu Regenspurg,

Glittst amte er bis an. 1627. vorstund, dider^'tntcndent der Arche daselbst bestellet wurde. An. 1604.

- thete er sich mit Barbara, Jacob Fabers, gewesenen7. tgl'f zu Gemmeringen tochter, mit welcher er;. lohne undvcn gezeuget, davon ihn aber nur 4. töchter überlebet ha«Alters ^^rb nemlich den 9. jul. an. 1628. im 51. jähre seinesihm hat man eine Predigt, gehalten bey legungr>, d-n L steine zu dem vorhabenden gebäude einer neuen kirche^^^"gelischeu predigten, Regenspurg 1627. in 4.

viror. illuitr. p. 4)9. msmor. Ideolog.

»reutl)2rA. p. II.

bEwnliiIius, (Nicolaus) war an. i;iz. in dem dorfel»i^j ws aufder insul Laland gebohren. Sein vatter, Hem-kr jM Nicolai genannt, war ein bauersmann; als aber die-ei»eu!i">ng verstorben, wurde er von dessen bruder JohanneNe,„ Schlosser auferzogen. Ais er die ersten fulissmsnm in sei-»achMerluude zu Rothschild und zu Lunden gelegt, gieng erter h^Mnberg, woselbst er 5. jähr des Melanchthonis zuhö-be„ s?' und sich sowol mit privat - informiren als mit schrei-ka», Abringen muste. Als er wieder in Dänemarck zurückM von Melanchthone recommendations - schriften mitr chter, ^' begab er sich anfänglich zu einem von Adel, dessenM^zu lnformiren. Nachgehends wurde er an. 1,4;. kro-M^"Griechischen spräche, an. 1545. Professor viuleÄicrsHebräischen spräche, an. 1547. Pfarrer zum heiligen6jlH^.a>i. l;;;. Professor, und an. r;;7. Ooctor IkeologiL,Mj^e ' ^"tzler bey der Academie. Als er nun diesem amte^gestanden, auch wegen dem sogenannten Lrypro-einiger Massen verdächtig wurde, (wiewvl er selbi-Uwals widerruffen ) wurde er von König Friderico II.Mt hohen alter, oder weil man ihm in der religionr ^ ej„ 8" trauete, und seinen widerruf vor verdächtig hielte,Avti,f^wu8 solches amts erlassen, und ihm einCanonicatU daLwnd angewiesen , daß er seine übrige lebenö - zeit ru-? zubringen sollte, woselbst er, nachdem er zuletzt

e°hl>e, , den 2,. may an. 1600. verstarb. Mit seinemM»i stl^banne Hemmingio , war er ziemlich unglücklich;e ^benk>, war bereits Professor der Griechischen spräche zuWendjr/Mn, wurde aber wegen seinem üblen verhalten su-Nr und endlich durch ein Königliches beeret seines amts*r. Seine schriften sind : Inssimcioriuni

y^Utzrj,, ; Lncbiriäioii sslieologiculn ; kossilln; Lom-, ; kpiliolss klluü, psrri, luäiL , ^olillirois ; VitLL^ 74. OrLtin univerfnli Ac. /iLnä. Hssst.

^ chestr. p. ; 12. , in Dnnin ortlrocioxn.

b>r. Spologer. oomrn Älssti Osninni ortboäoxam.i 4 ». s^^ueixt. Onn. p. Iv;. , in h^xomnem.

^ 7. Dänischen insuln, Zeland, Fünen,

Mela aie» w ^Ulster, Laland und Femeren, die von Pomps-> * benennet worden.Cluverius hält Schetland davor.

ern,goldenen A,.- Albrecht Ephr.) war gebohren zu Rosla in*67°. den 24. april. Dein vatter warsein Üblich 'hernach LrokillirrcoE zu Heringen,

tat ^ ulters Franckcnhausen. Im 16. jähre

cig Er nach Leipzig, schrieb daselbst eme dispu-

n ö LkrM. und hielt solche an. 1688.

Nb^ul„ko "L^o- M. i6y'o.perorirte er am Oster-fest7?^. unter uach Wittenberg, disputirte da-

^ jchmann und Löschern äs OnomscologiL

^ Lripjig ward und äo sssfurroctions fpiriwnli.

r an. IÜ89. Magister, zu Wittenberg an.

da er zum Pastor und

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1697. Istesatiatu8, und an. 1711. Ooüor ssbeologi-e. An.1692. ward er Pastor zu St. Maria aufdem berge in Nordhau-sen, an. 1701. zu St. Jacob, wie auch des Oonststorü stsssk-lor. Er starb an. 1722. den 2;. mertz. Unschuldige Nach-richten , 1722. p. 497.

* Hempel, (Mich.) war in seiner geburts - stadtFreybergsteckor , und starb an. 1611. den z. jan. im 78. jähre seines al«ters. Er hat Lnaleista O. Hier. geller. 1596. in 8. Hoclxx.xoricou acl 2. Neilanclum; 2efcriptionem Monumsntorum8axoni-e Llecstoribüb ereÄorum; Ifli). cle 8taiu sssip. prsiderg.an. 1558- eine Erklärung des Buchs der Weisheit ; äs Vsta LObiru 6eorgii pabricii , Leipzig 1584. in 4- plalmoäisrumIibrv8 tres <L kreeationum 1 ibro 8 äuo , Wittenberg 1596. in 8.u. a. m. geschrieben, , äiar. , earai. autlior.

Hemskercken , (Martin) ein kunstreicher Holländischermayler aus dem dorfe Heimskercken, (da sein vatter Jacob Wil-helm van Been ein bauer war) an. 1498. gebohren. Er hattevon jugend auf eine starcke zuneigung zu der Mahlerey, lernteselbige auch schon würcklich bey Cornelis Wilhelm in Harlem;sein vatter aber (der nicht viel über seinen pflüg verstünde, undsich nach dergleichen leuthen conce'pt einbildete, das bauren - ge-werb wäre die allersicherste handthierung,, weil man darbeyallezeit genugsam fände, seinen bauch zu füttern ) nahm ihn,ob schon zu seinem grossen Widerwillen, von den ansängen diesersubtilen kunst wiederum zu seiner groben arbeit nach Hause; alser aber einsmals aus Unvorsichtigkeit einen eymer voll milch vondem köpfe herunter stürtzte, und ihn hierüber der erbitterte nat,ter mit einem harten prügel empfangen wollte, setzte er sichdurch die flucht in sicherheit, und kam also mit beyhulffe seinerMutter, welche ihn mit etwas kleidern und geld versehen, überHartem nach Delft, da er ohn weiteres bedencken seine erstereprofeßion von neuem ergriffe, und bey Johann Schorel demmahler in arbeit trat, auch in kurtzem gantz sonderbare pro-gressiv machte. Von dort gieng er nach Rom, allwo er sich;. jähr lang in den muiokes, und anderer fürtreflicher meisterwercken geübt hat; als er aber in Italien zuviel verdrieslich.ketten einschlncken muste, begab er sich in die Niederlande, undsetzte.sich wieder zu Harlem, allwo er an. 1574. gestorben ist. Erhat viel Ander hinterlassen, doch ohne schaden , weil er schönemittet hatte; er machte deswegen auch verschiedene stiftungen,und legirte unter anberm einen Hof, woraus etliche arme er-halten wurden, die jährlich seinen sterbe - tag mit tranren bege-hen sollten, wie denn ein solches noch jetzund üblich seyn soll.

, üc-iä. kick. k. II. lib. III-.p. 274. *

Hemstead, ein Englischer marck, flecken in Broadwater-Hundred, im nördlichen theile von Harfordshire.

Arm), lat. tzmissa, oder besserLmela, eine stadt in Sy-rien , von den Türcken 2 -unsn genannt, so ein Ertz - Bischöff--licher sitz unter dem Patriarchen von Antiochien ist. Sie liegtan dem flusse Orontes, und ist 4z. Meilen nordwärts von Da-masco und 80. ostwärts von Antiochien entfernet. Es ist einziemlicher ort, mit einer mauer von schwachen und weissen stet.nen, einer halben Pique hoch, umgeben; der stadt - graben aberist mit alten steinen und eingefallenem mauerwerck angefüllet.Sie hat 2;. thürne, 6. thore und ?. Archen, unter welchen dievornehmsten von St. Helena auferbauet worden. Die Türckeneroberten sie in der mitten des XVI. s^ouli nicht ohne grossesblut-vergießen, weswegen sie auch den ort ruiniren und einge-hen liessen. , p. 22;.

Aenao / (Gabriel äe) war an. 1612. zu Valladolid geboh-ren , und begab sich an. 1626. in die Societät JEsu. Nachdemer viel jähre an unterschiedenen orten die Theologie gelehret, ister zu ausgang des XVII. üeouli zu Salamanca gestorben. Sei-ne schriften sind : äs Lmpyreo Loslo ; äs kchsbarilii-e 8-iLiÄMsa-to ; äs Misse 8acrssoio ; äs Soisrssia Neäm; ssksoloziL 8siso-r,L MeäiL Lc. ÜVr-Mi-/, bibl. 8oo. stet.

-Henares, ein fluß in Spanien, welcher in dem gebürge vonStquena entspringt, und durch den nördlichen theil von Neu-Castilien seinen lauf nimmt. Daselbst gehet er beyden städtenPadilla, Hita, Tortosa, Guadalajara und Alcala vorbey, biser endlich unweit dieser letzten stadt, die von ihm ihren beynah-men bekommen, in den fluß Xarama fällt.

Renault, ein Französischer Poet in dem XVII. sssulo, wel-chem man das bekannte sonnet auf eine frühzeitige geburt zu-schreibet , war von geringen eitern gebohren, Massen sein vattercin becker, und er selbst im lande von Forez ein Steuer - Ein-nehmer gewesen» dabey er doch nicht gar reich worden. Esmangelte ihm nicht Ungeschicklichkeit und der kunst einen gutenvers zuschreiben; und dienet ihm sonderlich zur ehre, daß dieberühmte Mad. äes Houlieres hierin,, das meiste von ihm geler-nct hat. Allein bey diesem allen war er so unsinnig, daß er sichmit dem grösten fleisse bemuhele für einen Atheisten angesehen zuseyn, und mit seinen meynungen sich groß zumachen suchte,sich auch würcklich ,. unterschiedene Memsts oder eindildun-qen, wie die seele ihre würckungen verrichten und dennoch sterb-lich seyn könnte, ausgesonnen, und ausdrücklich nach Hollandqieng, um mit dem Dpinom bekannt zu werden, der abernichts sonderliches auf ihm gehalten. An seinem ende bekehrteer sich, und wollte durchaus das heilige Abendmahl nicht an«ders als mitten in dem zunmer und mit einem stricke um denhals zu sich nehmen, wovon ihm sein Beicht - vatter mit ge-malt