Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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ckenlE^^^mellariat Münsterbergischen und Fran-kM-«"Wen, und erhielt sowvl von dem Kayser, als den Pia-A zu Liegnitz und Brieg den titul eines Raths.

siadt Franckenftein durch die Böhmische kriegs-un-verf-Ä^ verwüstet wurde, begab er sich nach Breßlau, undscbl^iiÄ- ^ ^ sein Otium Lrsrizlsrienie. Weil aber seine ge-der 4 r/,^^ und Verdienste bereits bekannt waren, so machte ihnov „^"lusche Rath den zo. sept. an. e 6 ;y. zu seinem 8 zmäi-dxi^, ^'che ehre» - stelle er bis zu seinem den 2 ;. jul. an. 1656 . inEr m^'^re seines alters, erfolgten absterben verwaltet hat.^' der in der Schlesischen Historie etwas haupt-gethan hat. Seineschriften sind Weliogrspüia <Löre 8 >

e brrmcos. 20 . 1614 .; Lommentsrius äs Vererum^Ltis,

inliitiL ssomsnse templum exLäiÜLLdum eü>in 8 .; äe chirs LoMütü L Lommnnione KcmorumiiN ^vn;uM 8 . hlpü-e 1 Ü 00 . in 4 .; Otium Lrstislavi^rrse, ,je-vorban^' Über diese sind noch andere, so noch in manuscriptrjz^ ven , nemlich 8 iIssiÄ wMt»; 8 sries Lpsseoporum vrs-^ 'vw; LenekIoZive vmnium pene 8 iieiise Oueum; Lüro-"^Lstus ZVlonüerber^ensis cxsserritorüsrnnLokeinenüs;Luchnriüicns; 8 ermone 8 8 oteriei; Lkriilu 8 piMens ;vsso v ^^spkrsses koecicL; Volumen Lsrmmum Lc knr-chükl?FEoIsrum. Seine 8 iIe 5 l 08 r 2 püi 2 M renov-Uam hat Mi-zu Nx^lephus Fibiger zu St. Matthiä in Breßlau, ÄsZlKerekuna?« E * 704 - in 2 . vol. in 4 . mit weitläustigen anmer-L 0 !, heraus gegeben. Fe«e/E , TilelioZrapk. c. 7 . §. 100 .6 a/ 6 r«r,F, in mifeeü. üili. äse. I. üb. III. c. 6 . §. r.aä lebtorem Lileliogmxü. renavat-e, §. 6.

dern^^l' ein volck in Paphlagonien, welches unter an-der Driamo mit zu hülffe gegangen, nach ervberung

dysxMl Lroja aber mit dem Antenor nach Italien gezogen, und

Philip' Venetis den Ursprung gegeben. Ihre gegend in Pa-»>,>.?VNjen '' ' — a.,»,, lSiinnnp Ireat

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hat. ^ baher noch im Lateinischen veneu^ yeiye,

Vinige wollen den nahmen Venett von den Teutschensthe„ ä" herleiten, und glauben , daß diese mit den Asiati-. ^neriz entweder einerley, oder doch von ihnen entsprossenwes aber Cluverius widerleget. /toMe,«,. pr-ek.

^ > Oerm. Lnt. , äs reb. 81-lV. §. 6.

thlini^Lersderg, ein Bayerischer marckt - stecken, so im Biß-sciy^ vassau oberhalb Hofkirchen an der Donau liegt, undH^Larrd - Gericht hat. ssbur - Bayern, ?.; 2;.

' der erste Sächsische König in Keilt zu ende des V.tapf^? Minute her von Wodan, einem Sachsen, der feinerjag in klagen zum gott gemacht worden, welchem der vierteAoena !?vche, nach ihm Wodans - dag, im Holländischen^ndk/^g, im Englischen wednes - day, und imTeut-M vv„ Mittwoch genannt, gewiedmet war. Nachdem Hen-vet,, j^Migern, dem Könige der Britannier, ersucht wor-^ 'vider die Schotten und Picten zu hülffe zu kommen ,^, ^.^erst die insul Thanet; als nun sein beystand glücklichr ibs kr uunmehro vxsten fuß in der insul hatte, welche er^ 1 , fruchtbarkeit sehr bewunderte, lud er andere von

> - leuthen zu sich, um an seinem glücke theil zu neh-

Sachsen begaben sich also in grosser menge dahin ,^dglin-, v ohne verdacht aufgenommen, doch unter dieser be-^UfgxL' daß sie die Picten sollten helffen zurück halten. Dar-, h, Wc es, Laß Hcngists tochter, eine überaus schöne Da-sselcher kam, "ls aleichstim eine lock - speise vor Vortigern,^h Rotve^^m Hengist auf ein banquet geladen wurde, wor-vew lsv hieß seine tochter) von ihrem vatter beordert war,Ü^l)rerid?AMe hasche wein zu präsentiren, und ihm unteri auch vk» banquet immerfort aufzuwarten. Der König wur-chesta«? ^hver schönheit eingenommen, ob er gleich bereits»Min lebte, und ersuchte dahero Hengist, sie ihm zur ge-hfnn wM^ben. Seliger stellte sich anfänglich, als ob er nichtMich dem s- ^ 'hu desto begieriger zu machen, und als er zu-Me vorhielte, weicher gestalt Thanet vor die wach-

Dortiger LIemer leuthe viel zu enge wäre, so erweiterte ihmKwt, ,«grentzen, und schenckte ihm die gantze provintz'"chte Hxss ^ wm Hengist seine tochter zur ehe gab. Hierauf?Utze m hch des Königs gnade immer mehr und mehr zuu„d dentL^ ""d erhielte bald darnach erlaubnis, den Ve-, unter ^ leinen und seines bruders fohn, zu sich zuihnen verwände, daß, wofern die nördlichen gren-M wider dte^;^" ^aren, sie dahin bedacht seyn sollten , fel-siegend bem^'! beschützen, gleichwie immitteist er die öst-

Ä Nrte; Hengist starb aber an. 489. L^«. 6./-"°Är. in ÄMislibus. e?«/ ^9^. .t/t,/-

. * ckron. Ileg. Lngl.

Rosses ge^tM ' oder Pks Normmio of llengiit, ein§anm?^urge ,n der Englischen vrovintz

absicht, die Engelländer zu vertreiben, sie wurden aber von demKönige Egberts wmürer geschlagen. Lrü. x>. i;.

Henichius, (Johannes) war im jan. an. 1616. gebohten»

Sein vatter war Philipp Henich, Pfarrer zu Winhusen. Seintauf - pathe war der berühmte Johannes Arnd, welcher ihn son-derlich werth hielt, auch adoptiret hatte, wofern er nicht dar-über verstorben wäre. Er wurde bald nach Zell und Lüneburgin die schule, und im 18. jähre seines alters nach Helmstädt ge-schickt. Zu ende des jabrs i6zy. begab er sich nach Hildesheim.

Als er hieraufeine reise über Cöln, Mayntz, Coblentz, Franck-fürt am Mayn, und andere berühmte orter von Teutschlandgethan, hielt er sich eine Zeitlang bey dem bekannten Juristen ,Jacobs Lampadio zu Hannover auf. An. 164;. wurde er zuRinteln zum krokeüore Iüetspü^6ce8 und der Hebräischen sprä-che bestellet, und nach anderthalb jähren zum Superintendentenzu Bardewick, da er sich dann so wohl dabey hielte, daß ihmder Hertzog Augustus auch die Jnspection über die Wolffenbut-telische Üiosoe8 auftrug. An. 1651. wurde er Professor sslwo-logike zu Rütteln, bald daraufConsistorial - Assessor und Su-perintendent der Grafschafft Schaumburg. Er starb den 27.jun. an. 1671. Seine schriften sind: Lompenclium sskeo!ogi°e;äs Veritsle sseÜNoni8 LüriKiause; Inüssmionss ssheologicse;fliss Lcslsüäitic'ce psrtss trs8. , in msm. ssüsvl. p. 1716.introäuäk. aä üsst. ecsi.

waren völcker aus dem Asiatischen Sarma,tien, zwischen dem konw Luxino und dem berge Corax, wel-cher ein stück von dem Caucaso war. Man hält dafür, daß sievon den Lacedämoniern herffammen, welche unter des Rhecäund Amphistrati, so Castoris und Pollucis kutscher waren, an-führung, eine colonie dahin schickten. Es wird gesagt, als hät-ten sie bey ihrer eltern begrabnis ein grosses fest gehalten, undihr eingeweyde verzehret. Nach der heutigen Geographie möch-ten sie ungefehr um Alba und Calen Sui, oder nach anderncharten, um Pezoda und Eschisimuni in der Circaßischen land-schafft Abasa gewohnt haben. Jedoch weil ihr sitz bey den Al-ten so unrichtig ist, so kan er auch jeko so genau nicht bestimmtwerden. , üb. V. , üb. ll.

* Aeilischrus, (Georgius) ein berühmter Necücus, ?üi-1 ologu 8 und A2tüsm2ticu8, war zu Bartfelden in Ungarn den24. april an 1549. gebohren. Nachdem er seine studien aufAcademien geendiget, und an. 1576. zu Basel die würde einesDnctons lVieäisins: angenommen , wurde er noch in selbigemjähre nach Augspurg beruffen, da er denn anfänglich die krc>-fsssionsm üogicse L IVlscüemsrum an dem O^ninLÜo, und kurtzdarauf eine stelle in dem dasigen Lollegio lVleäiso, endlich aberauch nach Hieronymj Wvlfii tode die Oder - Aufsicht über das67MN2ÜUM und bibliotheck erlangte. Erstarb den ;i. mayan. 1618. da er zuvor in seinem gantzen leben nicht einmal kranckgewesen, und hinterließ verschiedene schriften, als da sind Jo-hannis Tzetzis LLÜolss in Opera fjesiocü; flesioäuL Orseso - üs-tinus, cum LommsnMrio; Inlticutionum Oialeöiisarum ÜbriVII. ä: ssepetitionum üb. II. krsecsptlonum ssüstoricsrumüü. V. L Lxerciwriormm üb. II. äs Lsss L ksrtilni8 sju8 Opu-ssuluin; Ilief-wru; üinWL L Rapieutise OsrmarucX; äs diu-inerarioiie nuüripÜLl, veceri L recenri; ärirkmetica psrssclaL äemanürats; Lomment2riu8 in Spüseram krosü ; Item Lorn-putu8 LsoleüsÜicu8 eum Oaienäario L krognollrLO ssempetts-rum Lc Orcu L Occasu Zdellsruin; Lncüiriäion IstsäisinX;LcioloZica , Hemeiocica <L ssberapeurioL Norborum asurorumL äiurnorum Lretisi Oappallosix Or-ec. L ü'-ir. oonjuncIim sä.cum Lammenr. Sonsten wird ihm auch die im iahr 1600. her-aus gekommene erste edition des csmloß! der Augspurgischenstadt - bibliotheck sehr wahrscheinlich zugeschrieben. Beytragezur kritischen Historie der Teutschen spräche, k. IV.

-Xenlev, ein Engelländischer marckt - flecken in Barlichway-Hundred m dem westlichen theile von Warwickshire, sonst Hen-ley in Arden genännt, um es von dem folgenden Henly in Ox-fordshire zu unterscheiden.

-Henly, ist ein guter marckt - flecken in Bien - field - Hu »drehin der süd - östlichen gegend von Oxfordshire an der westlichenfeite der Themse, worüber daselbst eine schöne brücke gehet.Henna, eine stadt in Sicilien, siehe Enna.

Henneberg, ein gefürstete Grafschafft, davon jetzo das mei-ste dre Hertzoge von Sachsen besitzen. Es liegt dieselbe an derWerra zwischen Thüringen, Hessen , dem Fuldischen, Würtz-burqischen und Coburgischen. In den alten zelten cst dre gegend,,, Thüringen gerechnet worden, bis sie zu der Francknchen Kö-nige zelten , oder wol noch langsamer ihre eigene Regenten undGrafen bekommen, die von ihrer resident; nach damaliger ge-wohnheit genennet worden. Solche hieß yenneberg von demberge Hayn, worauf sie erbaut, »«d davon der daselbstige soge-nannte Forst Hayn, und das nahe Romhudlfthe dorf Hayneauch ihren nahmen haben. Daß man aber die Grafen von einerHenne benennen, oder aus Italien herfuhren will, als wennsie von einem Colnmneser, der rm V. lWulo zur zeit des einfallsAttilä seine sicherheit in Fragen gesucht, und bey beliebung deraeaend und grundlegung des scblostes Henneberg, eine wildeHenne mit ihren jungen auf selbiger stelle gefunden, und dcswe-aen dem schlösse den nahmen gegeben, ist niemals aus glaub-würdigen Urkunden erwiesen worden. Die erste gewisse Nachrichtder Grast» von Henneberg findet man an. nzi. da ein solcher

Gras,