hen
worden; Berthold, so an. »484. Ertz-Bischoff und^ Mayntz, und (weil er ein verständiger und gelehr-evzweien) Kayser Maximiliani I. Cantzler worden, daandern dem Kayser gerathen hat, daß er den Schwä-ound wlder die friedcns-störer im Reich errichtet, auchdie beygetragen hat, daß das Cammer-Gerichte, um
cn ber parteycn zri mindern, vom Hof nacy Speyerwül-kv ^ ^ auch endlich seinem geschlecht die Fürstlicheajfst^nwvrben, und an. 150s. an der damals neuen und sthrARe der Franzosen , welche man auch unschuldiger'elchtilch erben konnte, gestorben ist; Otto V. welcher inthat . " A §eüdt war, eine reise nach dem gelobten lande0» Ritter des heiligen grades geschlagen wurde, und,,«^o?.ln der fchde wider PfaltzgrafFriedrichen bey Rhein das(.-»„""..hatte, von diesem gefangen zu werden, daß erchch theuerUnd ^ müssen, aber an. 1496. ohne kinder gestorben ist ;all?i.?ich II. so der älteste unter seinen brüdern war, undFürn stamm fortgesetzet hat. Er war also der ersteM'j^'chachischer linie; weil er an. 1476. von dem Kayser"mllano gefürstet worden , und weil er das schloß zu Nöm-vxxl^auet, auch daselbst von Hartenberg seine Hofhaltung hinNet Mird seine lmie insgemein die Römhildrsche qenen-«» >.-ssMch seinem tobe, der an. 1488. erfolget, fiel die regierungHermann, den er mit Elisabeth,Gräfin vonDjes/?m>erg und Mümpelgard, Graf Ulrichs lochtet, gezeuget.stani t Hermann VIII. wurde an. 1486. bey Kaysers Marinst-reis-j,,'^nung zum Ritter geschlagen, that an. einelin K.'/as gelobte land, und starb an. 1;;;. von seiner gemah-blira /l^ch , Marggraf Albrechts Churfürstens zuBranden-thvid viv ^ ^nf söhne hinterlassend, davon der älteste Ber-l>Mram7 zwar Annam, Graf Ernsts zu Mannsfeld tochter,Hasst w-' aber mit ihr keine erben hatte, daher er die Herr-UaM.ss^mhild nicht ohne Widerspruch der Schleufingifchenfeld Ä Agnaten und Lebns-folger an die Grafen zu Manns-gemahlin brüder, verkaufte. Diese vertauschtena». nebst den pfandschafften Lichtenberg und Bruckenauder W' mif etlicher Hof-Räthe Vorschlag wieder an diebrü-tz^j-burfursten Johann Friedrichs söhne und Hertzoge vondhchW mr das guth und dvrf Oldensleben und Dchiideck,r»ll vorbehält der Fürstlichen regalien, folge, stener,, auchElches ,5^ ^ wie auch des stammst stirecli und zoooo. gülden,M a°x,stew doch auch andern mehr, als den Herren selbst, zuöstAwnimen. Der letzte, so von ihnen übrig blieb, war Al-Hermanns anderer söhn, Fürst zu Schwartza; der ver-MgfgstM kstament seine lande seiner gemahlin Catharina,thtey gp?mens zu Stolberg tochter, czuosä usumsruclum, unddoch ^orudern, den Grafen zu Stolberg, das eigenthum , je-, a, ^ommlsto, und indem er an. 1149. ohne kinder>che mit ihm zugleich der gantze Ascher-Hartenbergi-. Crk'i. .vmhildische stamme ab.
'^'cher rss' -v^nrichs viil. ältester söhn, Graf Berthold VIIIanfänglich von den elcern zum geistlichen stand«, und in das Dominicaner - kloster zu Erfurt ge-Mr nach des vatters tobe ausbes Papsts dispenfation mi^ud^mng gezogen wurde, die er anfänglich mit seiner^meinschaffrlich verwaltete. Nach geschehener erb.ii> ^>l,^ regierte er über oberwehnten Schleufingischerehelichte an. 1263. Sophiam, Graf Heinrichsd-^Dburg tochter. Als König Carl von Fcanckreicl^ Eicilianischen vesper kriegs - volck in Teutschlant>,A- Mb er sich in Französische dienste, starb aber antst,/^isciw^vchellier, und wurden seine gedeine in das Hen., Röster Bessern zu seiner gemahlin gebracht, di«be daselbst beygesetzt worden. Unter ihren kinderr. ^ der erst-gebohrne geistlich, und ist ein JohanNir>en, ss»!chtlich Prior der Johanniter - Häuser in Polenbren und Oesterreich, auch Commenthur-Herr zrb; s?/" « Kundorf und etlicher Häuser inFrancken ge«..i fuccedi^')'. der jüngere aber, welcher an. 1272. geboh-"täte,, A femem vatter. Er war ein Herr von trefficherjä ver kii.'marfem verstände, beredt und gelehrt, weshalberbvch ^ ^Sraf Lerthold geheißen, und von allen un!jssuver, gx^Yalten worden ; wie ihn denn auch sein ältererrin^rs wderegiment verwüsten müssen, gleich nach desg' v e?. jähre seines alters in die regierung gezogen,
tzu!? Mitssj^mechm solchegäntzlich überlassen hat. In denMn von N>^?Eers brudern wurde ihm an. 1287. die scha-EMarznaTE' biegulher zuKühdorff und diefischereyzu^Men bxss w ochen. An. 1291. stiftete er mit seinem obge-von Aib,I"^uv-hofzu zu Schleusingen, und bekam8 eo Fran^,»o ^angraftn in Thüringen, die durch Heim8 ke>-Wstnckt tod Heimgefallene Vogtey Altenbreitun-
Ü>Ä?'^ge tu ^^recht machte ihn an. i zc>4. auf dem
gyMen fachen ^ feinem Rath, und brauchte ihn in
HWum kriege hatte er grossen Widerwillen, der
TMras HeLjzusschchg, G^f Walther von Barby,fohuA f° aber em>!ia> ^^?be«churg Statthalter der PflegeMeiK'" Kayser Albreck? M^^urde. Im jähr izo;. de-tligeder Böbmia!,^ Verwaltung über etliche orter inGraf^vtzel unläiiast ss/? strentze,die er vom Böhmischen Ko-LZbvld das MZ°Lwen hatte, und an. kaufte«tstor. von Graf
hen Z7
Walther zu Barby. Als aber Kayser Heinrich VM. zur regte,rung kam, bestätigte er ihm nicht allein alle habende pnvllegig.sondern machte ihn auch zu seinem geheimen Rath. Über diesesverordnete er ihn zum Statthalter des Reichs in Francken aufSchweinfurt, und verordnete ihm auf dieselbe Reichs-stadt2000. marck löthigen stlbers jährlichen einkommens, wie er ihmdenn auch die stadt verpfändet, und vergünstiget, vor des ReichsBurgmann und auf des Reichs Unkosten em schloß in dieserstadt zu erbauen. Endlich machte ihn berührter Kaystr an.i z 10. auf einem Reichs-tage zu Franckfurl zum Fürsten. Nachdiesem begleitete er auf des Kaysers befchl dessen Printzen Io-hannem, als er in Böhmen zog , wurde auch nachmals zumStatthalter in Böhmen verordnet, welches er aber ausschlug.Als der Kayser Ludwig aus Bayern zu der regierung kam, mach»te er ihn zu seinem geheimen Cammer-Rath und Orswr, undbrauchte sich seiner in wichtigen Reichs-sachen ; wie er ihn den»anch zum Reichs-Statthalter in Thüringen, über Mühlhausenund Nordhausen gesetzct. Als an. izch. der Kayser seinensöhn, Hertzog Ludwigen , zum Churfürsten von Brandenburgmachte, setzte er ihm Fürst Bertholden zum Vormund, wobey erviel unruhen gehabt. Sonst hat er überall viel gutes gestiftet,auch die stadt Mainburg samt dem Walde, desgleichen die Ge-richts-zehenden zu Beringen, ingleichen die Herrschafft Fran-ckenstein an seine Grafschafft gebracht, und das recht der erstengeburt in seinen landen eingeführet. Er hatte 2. gemahlinnen,deren die erste Adclheit war, Landgraf Heinrichs zu Hessen roch-ier ; die andere Anna , gebohrne Gräfin von Hohenlohe, mitwelcher er keine kinder gezeuget. Er starb endlich an. i?4o.und hinterließ von der ersten gemahlin 4. söhne und eine toch»ter. Unter den söhnen war Berthold XM. Iohanniter-Rit-ter und Cowmenthnr-Herr zu Schleusingen ; Ludwig II. warDom-Probst zu Magdeburg; Heinrich XU. wurde von seinemvatter mit zu der regierung gezogen. Er diente Kayser Ludwigenaus Bayern wider Friedrichen, Hertzog von Oesterreich, undkaufte nachmals die stadt nebst dem schloß Ilmenau. Er ver.wählte sich an.i;i4. mit Gutta,MarggrafHermasts von Bran-denburg tochter, und brachte hierdurch die Pflege Coburg wiederan Henneberg. An. 1)44. wurde zu Eisenach an einer Ver-mahlung zwischen Friedrich dem strengen und Fürst Heinrichstochter Catharina gearbeitet; weil aber der Landgraf zu vielstädte und schlösser zur mit-gift verlangte, gieng es zurück.Kurtz nach diesem stund er dem Grafen von Swwartzburg wi-der den Landgrafen bey; es wurde aber durch eine gütlicheUnterredung auf dem schlösse zu Wachsenburg die Heurath end-lich geschlossen. An. i;46. geschahe die Vermählung zu Eise«nach; weil aber Fürst Heinrich die mit-gabe nicht also einrich-ten wollte , wie es der Landgraf verlangte, sthickte er ihm dietochter wieder zurück nach häufe. Hierüber kam es zu einemkriege, welcher aber endlich dergestalt beygelegt wurde, daß diePflege Coburg samt Sonneberg und andern schlösseru nach FürstHeinrichs tobe an die Landgrafen von Thüringen fallen sollte.Er starb den 10. sept. an.i;47. und hinterließ von seiner gemah-lin Gutta nur töchter, deren die älteste Elisabeth an GrafEberhard den GreinervvnWürtemberg vermahlet wurde, undihm Königshöfen , Wildberg und Jrmelhauftn zubrachte.Die andere, Catharina, brachte ihrem gemahl, Landgraf Frie-drichen von Thüringen die Pflege Coburg zu. Die dritte, So-phia, BurggrafAlbrechts von Nürnberg gemahlin, hat ihmSchmalkalden, Scharffenberg, die Vogtey Herrenbreitungen,wie auch das Gericht und halben zehenden zu Benshausen zu-gebracht. Berthold des X. jüngster söhn, Johannes!, hatdas geschlecht fortgepflantzct. Er lebte anfänglich an dem Dä-nischen Hofe, folgte aber an. 1)47. seinem bruder in der regie-rung; jedoch, weil dessen Wittwe viel lande behielt, auch dietöchter ihren gemahlen so viel zugewendet, bekam er kaum denvierten theil der lande. Ihm conferirte Bischofs Albrecht vonWürtzburg das Erb-Burgmanns-amt auf Meinungen undLandswehr. Hingegen verkaufte er an. den Grafen zuSchwartzbnrg das Ämt Ilmenau auf wiederlosung vor ^70.marck löthigen stlbers. Er fiel an. 2;; y. in seinem gemache, daßer bald darauf starb < und hatte von seiner gemahlin Elisabeth,gcbohrner Landgräfin zu Leuchtenburg, 2. söhne. Der ältesteBerthold XV. nahm zwar die regierung an , trat aber selbigestimm bruder Heinrich XHI. ab, und ward Dom-Herr zu Bam-berg. Ihm folgte also sein jüngerer bruder, Heinrich XIII.welcher mit seinem Vetter Hermann V. auf Aschach krieg füh,rete. Er starb den 26. dec. an. 1409. und hinterließ von seiner' gemahlin Mechtild, Marggraf Rudolphs von Baden tochter,einen einzigen Printzen, Wilhelmum III. indem der älteste Eu-charius jung verstorben war. Dieser wohnte an. 140;. demturnier zu Darmftadt bey , und hernach dem Loncilw zu Cost»nitz. An. 1426. that er eine reist in das gelobte land, starb aberunterwegs auf der insul Cypern. Er hinterließ von Elisabethaus dem Haust Lüneburg zwey söhne, deren der jüngere Hein-rich, verwunderliche genannt, dem altern bruder die regie-rung überließ, jedoch sich jährlich ;oo. gold-gülden vorbehiel-te. Nach diesem wurde er Lsnomcus zu Coln und Würtzburg.Ob er nun wol nach Fürst Wilhelmr an. 1444. erfolgtem tödli-chen Hintritt die halbscheid Hennebergischer lande wieder for-derte , kam es doch endlich zu einem vertrage, in w« lch- mFürst Heinrich das schloß und dorfKalten-Noriheim nebst 40.gvld-aülden jährlicher renken bekam. Er starb an. 147;. zu Kal-ten-Nvrtheim. Sein ältester bruder Wilhelmus VI. setzte das
D geschlecht