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, wobey derschlacht aber
Gotha wiederum zu einem treffenvbnw?it m! ^welfe,hasst war. In der dritten jcyiacyl averreck/s/ ^tkrsebura verlohr der Gegen-Kayser Rudolphus dienachdem ^ starb gleich darauf an. 108°. zuMerseburg,Niem-«? ^ erblickung seiner abgehauenen Hand seinenkam Henricum bereuet, (siehe Rudolphus.) Er be-
sei>,/f'^aittgllch hegräbnis, und Henricus wünschte/ daß allehielt - lb herrlich möchten begraben werden. HieraufW berathsch^ ^o«o. einen Reicks-taa ru MannN. daielbst
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an. 1080. einen Reichs-tag zu Mayntz / daselbstHaun ^ ob der Papst macht habe / einen Kayser in
sua und ob der Kayser den Papst Gregorium mit
»ei, Eo"ne ? Als nun 19. Bischöffe / so daselbst erschie-Slet»^nsd^.Een, daß der Kayser die Bischöffe in Italien2c «in ^ hierüber zu rath ziehen sollte / so stellte derselbe denzs ein Lonoilium zu Brixen an / Welches aus
(gr^Wohen bestund / und durch allgemeinen schluß den PapstBisZ «M VII. ab - und an dessen statt Guibertum, den Ertz-sttzte ü Ravenna / unter dem nahmen Clementis III. ein-und ^Lch von andern nicht erkannt / und ihm Victor III.auch s«? ?bffen tode Urbanus II. entgegen gesetzt worden / diekanm von den Catholischen allein oor wahre Papste er-Kqya>v en. (siehe Gregorius VII. ) Sodann gieng deripq, Alpen/ schlug eine rebellische armee bey Par.
und Npi^^te Rom den 2. jun. an. ic>8z. mit stürmender Hand/welch/.. A"e den Papst Gregorium in dem castell ist. Angel»/zu t«I^ver von dannenwegflohe / und bald darnach an. 1085.stch da«Ä/? Üarb. Indessen da der Kayser zu Rom war / undFra,,ch.!ü/ von Elemente III. crönen ließ / fielen die Sachsen inhülffe ^ / hauseten darinnen gar übel/ und erwehlten mit
vvn nu>.°^ertzvgs Weisst in Bayern / Hermannum / Grafenrun, ö/emvurg, insgemein den Rnoblauchs-Rönig genannt /Und an Er ward aber wieder von ihnen selbst verstoßen,""^bracht, (stehe Hermann.) An dessen statteiner Marggraf Egbertum von «Lachsen / welcher innach Z-', At mit dem Kayser / der indessen aus Italien wiedereiner n/NMland gekommen / flüchtig werden muste / und inCacho umgebracht ward. ( siehe Egbert.) Als nun dieIch sie g/im)en, daß es mit ihnen nicht recht fort wollte / stell-en einlna/? ^ sollten sie mit dem Kayser sich in gütliche tracta-L 8 in -E?' ""d brachten es dahin / daß an. 1036. ein Rcichs-vttig iad^eyer gehalten wurde. Allein der Papst Victor III.
. tn,itt»Nvn an / in Italien wieder den Meister zu spielen; erÄffeine Heurath zwischen der Gräfin Mathildisss^lffisch!"?gen Welffen in Bayern / wodurch nicht allein das» von der partey des Kaysers abgezogen wurde /
»Um verführten auch des Kaysers eigenen Printzen Con-- "v zych öer vatter schon zu seinem Nachfolger ernennet /?ffer arw-/Mo von Lothringen gemacht, auch würcklich mitue beredt/,/vider den Papst nach Italien geschickt hatte. Dennvöllig, „Mn, daß sie ihn zu einem König in Italien machenUMät dieser ließ sich auch würcklich an. 109?. in solchergasten Allein / obgleich dadurch Henrici fachen in
^tandx^" "efen, so erhielt er doch hierauf von den TeutschenMfviq-/ vay sie seinen andern söhn / Henricum / zu stinemL.ve zyfa^.svennten / -dieser aber zuvor mit einem leiblichenan>u,,7l^"uste / sich bey des vatters lebzeiten keiner regie-vvn^u- Es trennte sich auch der junge Weiss wie-kb/!^. gemahlin Mathildis / und nahm des Kaysers
^.!.5vb auch der Papst Urbanus II. an. 1099. da eri>Ä-riiq n^ckveich zurück kam / nachdem er daselbst den erstenIvk'Zacket dem gelobten lande veranlasset; und obgleich^'liqt/Uer Paschalis n. ^n bann wider ihn erneuerte /^'eyk.z.vmselben doch Henricus mit dem versprechen / ei-besi !,g ^"Zutreten. Endlich starb auch Conradus, soinÄ^e rebelliret / in eben diesem jähre plötzlich. Al-Ane "vch für den Kayser glücklich gegangen / wanntzätt°„ de auch seinen andern söhn Henricum wider ihnsti» tz. m .Dann dieser ließ sich (durch die Vorstellung /versiü/siV rm bann der kirchen / und basern er in solcheman iur >vM,^ M besorgen wäre / der Papst möchte die Fur-s,L^^e>s. /""es^ndexil Kaysers bewegen ) bere-den / daß erer ' und - Versammlung nach Nordhausen aus-
rrvt / regier,,den Fürsten und Bischöffen vortrug / wiegan?"derbaS^^ ^ unterziehen beschlossen - welches dannvaSchwab//^"?e angenommen wurde. Er brachte auchbe?er mit einer^^ Bayern auf seine feite / und als ihm dersim Agenspura / die jedoch der seinigen nicht gleich war/unterw^^u bals kam, stellte er sich an, als ob err>em ^ ^ fußfälu^" sollte / und zu Coblentz bat er ihn auchdenen ^fachen eyde^ Ergebung / und versprach ihm mit ei-z» vkvi-^lchs-taae mu auf einem nach Mayntz ausgeschrie-La hnen. Zs 5 dem Papst und den Teutschen Ständen
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. ., u,g ^ . Papst und den Teutschen Ständen
mi/'acd er daselbu /dvm söhn hierauf nach Bingenvv„ M bedrohunsi ^ll auf dessen befehl gefangen genommen /und A.V'geben, wor!,?^ gezwungen, die Reichs - mügmaÄeichz Nachen Ständ/n ^ ^ von den Päpstlichen Gesandtenstr desiÄ^lch entsetzt",,^uf dem Reichs-tage zu Mayntz desverlassen ^ A'urde.^^vd Henricus V. sein söhn / zum Kay-uicht /"' daß er fast alte Henricus war nach diesem sonusaebä^? eme präbenv^/s starb / und wegen des bannes0 lück noch ,j./vhalten Stifte Speyer / so er sich
vh einmal versuck!^' Dieses verursachte / daß er seinMe / und heimlich nach Cöln und von
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dar «ach Lüttich entwischte / da ihm der Hkrtzog von Lsthrin«gen / der Bischofs zu Lüttich / und andere alle hülffe leisteten,auch den jungen Henricum bey Maas aus dem felde schlugen»Es hielten es auch alle Reichs - städte mit Henrico IV. undwehrten sich insonderheit Cöln und Nürnberg sehr tapfer. Hen»ricus IV. aber starb bey diesem anscheinenden glücke den 1. oderwie andere schreiben / den 7. aug. an. nc>6. im 46. jähre seinerregierung / und ;6. seines alters. Der Bischofs zu Lüttich ließden entseelten cörper in dem Münster zu St. Lamprccht ehrlichbestatten. Allein Her Papst und junge Kayser nöthigten ihn /solchen wieder auszugraben / und an einen ungeweyhten ort zusetzen. Jedoch wurde er von bannen nach Speyer gefuhret /und in St. Aftä capelle gestellet / woselbst er z. jähr unbegra-ben stunde / bis er an. im. von dem Papst Paschali des ban-nes befreyet / und sodann mit grosser pracht in die Kaiserlichegruft eingesencket wurde. Er war sonst ein Herr von majestä-tischem ansehen / von treflichem verstände und grosser tapfer-keil / indem er in 62. feld-schlachten meistentheils ovgesieget.Gegen arme leuthe hat er sich sehr mitleidig bezeuget, indemer solche zum öftern sechsten gespeiset und geträncket / auch zutheurer zeit viel unterhalten. Mit seiner ersten gemahlin Ber-tha / davon oben gedacht worden / hat er zwey Printzen / Con»radum/ so an. noi. an gift sein leben beschlossen/ und mitJolanta / Rogerii Grafen in Sicilien tochter, vermählt gewe-sen / und Henricum / so nach ihm Kayser worden / wie aucheinige töchter / als Agnetem / Friedrichs von Hohenstauffen ,Hertzogs in Schwaben / und hernach Leopoldi IV. Marggrafenin Oesterreich; Bertham / Marquardh Hertzogs in Kärndten;Sophiam / Godofredi/ Hertzogs in Brabant / und Adelheiden,Uladislai/ Hertzogs in Polen und Schlesien gemahlin / gezeu-get; mit der andern aber / die eine Rußische Printzeßin / Udo-nis / Marggrafen von Brandenburg wittib war / und mit ih-rem eigentlichen nahmen krirxeäes, auf Teutsch aber Adelheidhieß / hat er gar keine kinder gezeuget. ttn/>-.
ttr/aeLei-c. vit. 8.Hugon. c.2. conk. LaZl crir. in La-ron. ä. a. L all an.rosz. sä sn.
ioz6. urtck tte»rrci sp. p. ;8i- Le>-^a/ä.
sä sn. 106z. cons tttt«ecc» sntiguir. 6or-Isr. lib. I. p. 70-7;. 8/Asttär viVsZ. tom. IX. Ooncil. p.
i2oc>. p. 220. vl/atta». Vcor. sä sn. 107;.
liiik. kell. 8sx. p. 10;. < 7 ^o». sp. p. 295.
Henricus V. der jüngere zugenannt / zum unterscheid sei-nes vatters / ward an. lotzi. gebohren / (s) und von seinemvatter Henrico IV. an. 1099. zum Nachfolger angenommen;belohnte aber demselben seine liebe mit solcher untreue / undundanckbarkeit / daß er ihn gar von dem throne stieß / wie unterdem vorigen articknl umständlich erzehlt worden. Nach seinesvatters tode an. no6. ließ er sich zu Mayntz nochmals von denTeutschen Ständen bestätigen und huldigen ; es ward aber auchalsobald eine conspiration wider ihn entdeckt/ darein Henricusvon Limdurg / Hertzog von Nieder-Lothringen und Siegfriedvon der Pfaltz verwickelt waren / wobey er gelegenheit nahm,den ersten / welchem er ohnedem nicht gut war / seines Her-tzogthnms zu berauben, (b) Gleich im ersten jähre wurde erauch zu Goslar von einem donnerschlage gerühret, welcherihn an einem seiner grossen zehen verwundete, einen theil vonseinem degen und schilde wegnahm / welches ihn dergestalt er-schreckte , daß er die an seinem vatter begangene untreue zu be-reuen anfieng. (c) Er hielte hierauf mit dem Papst Paschali II.den er zu einem gütlichen vergleich vergeblich nach Teutschlandeingeladen / zu Chalöns in Franckreich wegen dem streit / dieInvestitur der Bischöffe belangend / eine Unterredung / die aberfruchtlos war / weil jeder theil.steifund vest auf seiner meynungbeharrete / und nichts nachgeben wollte, (ä) Der Kayserwurde aber durch die kriege / so er mit Ungarn und Polen an-gefangen / diese fache auszumachen / eine zettlang verhindert.Dann er stunde Almo bey / welchen stin bruder Colemannus ,König in Ungarn / vertrieben / und bekam mit Boleslao III.Hertzoge in Polen / zu thun / weil dieser Colemanni parteyhielte; über dieses auch beyde sich von dem Teutschen Reicheabreisten wollten / er legte aber wenig ehre ein; (e) doch magnachher» ein vergleich gemacht / und der alte tribut / so dieseländer an Teulschland bezahlet / wieder erneuert worden seyn.(f) Das vornehmste aber / so Henricus sich nach diesem an-gelegen seyn ließ / war der streit mit dem Papst. Diesen zu en-de zu bringen / nahm er an. mo. mit einwilligung der Teut-schen Stande einen zug nach Italien vor / schickte aber einigeGesandten vorher ab / die es bey Paschali II. dahin brachten,daß solcher einstimmete / daß die Bischöffe ihre länder hergeben,hingegen die investitur allein von dem Papst empfangen sollten.Als Henricus an. mi. mit einer armee von 40000. mann nachRom kam, wiederholte zwar der Papst sein versprechen, weilaber Henricus den consens seiner Teutschen Bischöffe sich aus-bcdungen , und diese keineswegs darein willigen wollten, kames beyderseits zu thätlichkeiten und grossen blutvergiessungen,so gar, zdaß auch der Kayser m dem tumult vom Pferde her-ab gestürtzt, auf die erde geworffen und im gesichte verwundetwurde, welches ihn dergestalt m Harnisch brachte, daß er denPapst mit den Cardinalen rn einem besten eastelle enge einge-schlossen hielte, seine armee verschantzte, und mit den Römerntäglich scharmutziren ließ, welches zwey gantze monate wahrte.Endlich als Henricus die gefangener» enthaupten zu lassen dro-