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hete , muste der Papst der Investitur der Bisthöffe absagen, x. 2;;. 6»a Üb. Vii. c. 14. p. 147- <7i-E §--^. ->ciWorauf der vergleich zwischen dem Papst und dem Kayser durch sn. mz. x. 28;. leg. L/e/Mo/ä. ebron. 8lsv. 41. Ls-
zertheilung einer Hostie bestätiget wurde, davon beyde ein stuck- p. sp. tom. III. (I) sä sn. in6-
leinnahmen, mit dem beygefügten eyd-schwure, daß derjenige, (rn) /äemsäsn. mz. (n) sä sn. mc- feg.
so am ersten den vergleich brechen würde, vom Reiche GOtles vlr. llafcksl. II. L,a^. ebron. Lsllln. Ilb. IV. c. 6z-
abgeschieden seyn sollte, (g) Hierauf ließ sich Henricus von dem leg. Lrn-äM sx. La/r,s. wm. III. mlfeell. p. 47 rPapst zum Kayser crönen , (b) gieng siegreich wieder nach Lsnevenrsn. In ebron. sä sn. m8- Oräerie. üb. XII-Teutschland , und ließ seinen vatter sogleich ehrlich zur erden x. 846. vir. 6els6l II. (0) sä sn. nrr.
bestatten. Aber kaum war er aus Italien, so ließ der Papst 6emi>/«e. ä. s. L«-cn, in ebron. sä sn. 1121. leg.
den mit dem Kayser aufgerichteten traccat von dem Loneilio Ls- v. rsbulss sx. wm. XII. sä sn. 1122. In-
tersnens,, welches aus 2;. Cardinalen , 140. Bischöffen, und üit. lur. pnbl. tom. II. tir. i;. p. 102. eoä. I. g. äi-
eben so viel Aebten bestünde, vor null und nichtig erklären, plom. k. 1. n. 2. x. 2. (p) vit.Luä. Lrslll. ä-
und den Kayser durch den Ertz-Bischoff zu Vienne in Franck- säsp. 1124. ä. sn. (g) sä. sn. uri-
reich in bann thun. (!) Doch wurde dieses nichts zu bedeuten äe ä. s. Occ»
gehabt haben , wenn nicht die Dachsen aufs neue wider den LVj/.' Ilb.Ml. c. 17. conk. crit. In Lsron. wm. IV. sä an-Kayser einen aufstand erregt hätten. Es war nemlich der Graf 1125. n. 6.7. (r) e^-rs». Kr7^. sä sn. mo. sä
von Orlamünbe ohne leibes-erben gestorben, daher der Kayser sn. 1114. bitt. Xeg. LnZI.
seine güther einzog. Weil aber die Dachsen behaupteten, daß
er solche wieder einem andern zu lehen zu geben schuldig, auch Henricus VI. der ernsthasste zuqenannt, Friderici lin-der Pfaltzgraf Siegfried wegen seiner mucter darauf anspruch bswiL söhn, ward gebohren zu Nimägen an. 1165. (s) und
machte, kam es bald zu einem aufstand. Der Kayser nahm an. H69. im fünften jähre seines alters schon von seinem
zwar anfangs die vornehmste mißvergnügte beym topf , es vatter zum Römischen Könige ernennet, auch mit einwilligung
ward auch Siegfried in einem schmarmutzel umgebracht; allein der Stande zu Aachen von dem Ertz-Bischoff zu Cöln gecronet.
weil der Papst der Sachsen sich so eifrig annahm , und der (b) Er führte bey lebzeitcn seines vatters schon die regterung in
Hertzog von Sachsen , Lotharius, heimlich nach der Crone Italien, desgleichen in Teutschland, als sein vatter nach dem
strebte, ward die fache dadurch nur ärger, und kam es an. gelobten lande gereisct war, (c) und vermählte sich an. n86.
mi. bey Gerbstätt zu einer sehr blutigen schlicht, darinn der mit Constantia, des Königs in Sicilien Rogerii tochter, wel-
Kayser 45000. mann verlohr, und das seid räumen muste. (st) che allbereits über 50. jähr alt war, aber ihm dennoch einen
Von dieser zeit an verlosch des Kaysers ansehen in Sachsen der- söhn gebahr, so nach ihm unter dem nahmen Friderici II. re-
gestalt, daß diese wie ein eigenes Reich waren, vor sich selbst giert hat, (siehe Constantia.) und mit welcher er nachgehend»
Reichs-täge hielten, und der Hertzog zu Sachsen , Lotharius , Sicilien erbte, (ä) Als sein vatter an. 1190. im gelobten lande
dem Päpstlichen Gesandten als ein Konig audientz ertheilte. (I) starb , succedirte er ihm ohne neue wähl oder crönung in
Der Ertz-Bischoff von Magdeburg that den Kayser gleichfalls Teutschland , ließ sich aber im folgenden jähre den 1;. apr»
in bann , und der Ertz-Bischoff zu Mayntz war demselben tod- nebst seiner gemahlin zu Rom von dem Papst Cölestino III. crö-
feind, indem er von geburt auch ein Sachse war. (m) Henricus nen, (e) und zwar mit dieser ceremonie, daß der Papst mit
ließ die Sachsen hierauf unangefochten, und gieng vielmehr dem fusse die cron wieder herunter stieß, um dem Kayfer zu er-
an. ri 17. unter dem vorwand die länder der verstorbenen Grä- kennen zu geben , daß er ihn allemal, wenn es ihm gefiele,
fin Mathildis zu erben , nach Italien , und forderte bey seiner wieder absetzen könnte; wiewol dieser umstand von keinem
ankunst von dem Papst die bestätigung der vorigen tractaten, Teutschen noch Päpstlichen scridenten, sondern allein von einem
und eine neue crönung, und als solcher nicht barem willigen Englischen aufgezeichnet worden, (k) und also noch zweifel-
wollte, ließ er sich von dem Ertz-Bischoff von Vraga in Portu; hasst ist. Die Römer erwiesen dazumal einen grossen haß ge*
galt, Burdino, welcher eben damals zu Rom, und des Papsts gen die einwohner von Tusculo , welche sich dem Kayser bey
eigener Gesandter an den Kayser war, crönen , und als Pascha- seiner ankunst alsofort unterworffen ; denn sie schleiften die
lis bald hernach zu Benevento , im Neapolitanischen, dahin stadt, ermordeten die meisten einwohner, und schnitten denje?
er sich retirirt hatte, starb, machte er gedachten Burdinum nigen, welche beym leben gelassen worden, die Hände und fW
unter dem nahmen Gregor« VIII. zum Papst, dargegen aber ab , daß sie ihr elend beweinen könnten; (g) wiewol die Italicdie andern Cardinäle Geläsium II. wehsten, der jedoch zu Rom ner melden, es hätte sich diese stadt zuvor wider die Römcknicht bleiben konnte, sondern nach Franckreich flöhe, auch, empöret, und wäre ihnen hernach von dem Kayser übergebestnachdem er daselbst den bann wider den Kayser publiciret, mit worden , um sie nach gutbestnden zu strafen, als dieser vostlode abgieng. (n) Der Kayser wurde nach diesem wegen des den Römern mit grosser ehr-bezeugung war empfangen wor*noch unruhigen zustands in Teutschland wieder genöthiget, den. (gg) Hingegen ließ sich der Kayser nach Königs WilhelmItalien zu verlassen, und der inzwischen an Gelasii stelle er- mi II. von Dicilien tode angelegen seyn, die Königreiche Ne6"wehste Papst Calixtus II. kam nicht lange hernach nach Rom, pvlis und Dicilien an sich zn bringen, die er wegen seiner ge*und bekam Burdinum gefangen. Weil nun seine Xuncii in mahlin prätendirte, die aber Tancredus, des bruders der KabkTeutschland wider den Kayser scharf agirten, dieser auch sich serin natürlicher söhn, durch hülffe der Unterthanen , und de»besorgte, es möchte ihm wie seinem vatter gehen, so überließ er Papsts, der des Kaysers nachbarschafft ungern sahe, schondie fache an. 1122. der Reichs-versammlung zu WormS , um besitz genommen hatte. Der Kayser nahm auch im anstwfl
mit dem Papst einen vergleich zu treffen , so daß man auf bey- Upulien ohne sonderliche mühe weg , als er aber Neapel bela*
den feiten etwas nachgeben sollte. Der vergleich liefda hinaus, gerte, verließ ihn Henricus , des alten Henrici Leonis sohy kdaß der Papst die Bisthöffe in Teutschland durch den ring und wodurch er genöthiget worden, die belagerunq aufzuheben,stab, der Kayser aber selbige wegen ihrer lande belehnen soll- und sich nach Teutschland zu retiriren. Korans dann Tancr^le. (0) Er verglich sich auch zu Würtzburg mit den Sachsen, dus alles wieder einnahm, auch die Kayserin, welche der
wodurch denn alle Unruhen ein ende hatten. An. H25. wurden ser zu Salerno hinterlassen, um in seiner abwesenheit ftü^
die eiywohner zu Ruffach durch den unfug seiner leib-garde partey zu erhalten, durch verrätherey der einwohner gelangestdahin qereitzet , daß sie ihn aus der stadt jagten, und der bekam. (K) Der Kayser machte inzwischen in Teutschland b>e
Reichs-insignien beraubten, gleichwie er es seinem vatter ge- fachen mit Henrico Leone aus, den er bereits im vorigen jalM
macht hatte; weswegen er die stadt hernach mit stürm einnahm zu Dullete wieder zu gnaden aufgenommen, ihm aber die Eund verbrannte. In eben demselbigen jähre that er einen ein- sprochene restitution einiger länder noch nicht gegeben hatte. 07fall in Franckreich , und belagerte Rheims , um sich zu rächen, Als auch an. H92. der König in Engelland, Richardus, von perweil die Könige in Franckreich immer der Papste partey gehal- creutzfahrt aus dem gelobten lande nach Hause gieng,ward er von
te,i, und der bann wider ihn zu Rheims publiciret worden, (p) dem Hertzoge in Oesterreich, Leopoldo, angehalten, und weg»'
Als er von dar nach den Niederlanden gieng, starb er an. 1125. der streitigkeiten dieser beyden , desgleichen, weil er die mE
zu Utrecht, und wurde zu Speycr begraben, (g) Seine ge- hen in Sicilien unterhalten, von dem Kayser hernach selbst w
mahlin war Mechtild, des Königs in Engelland Henrici I. loch- lange gefangen gehalten, bis er an. 1194. versprach, iooo-^
1 er, von welcher er keine kinder hinterließ. 0 ) Und also war marck silbers dem Kayser, und zoooo. marck dem Hertzoge st'er der letzte von den Hertzogen in Francken , welches land nach bezahlen; wiewol jedoch nicht alle scridenten wegen diesersustEihm an Friedrich I- von Hohenstauffen , Hertzog in Schwaben, mit einander überein stimmen, (siehe Richardus I. Lor Leon^,'gefallen, weil solcher feine schwester zur ehe hatte, und also der König in Engelland, ü. Creutzfahrtcn, ic. Leopold,
nächste anverwandte war; die Kayserliche wurde aber erhielte tzog in Oesterreich.) Der Kayser schickte an. 1192. einen
Lotharius, Hertzog zu Sachsen, (s) Ln. g^l sn. fen, nahmens Berthold, mit einer armee nach Italien ,
1081. p. 264. (b) sä sn. 1109. (c) 60^6«. bekam noch in selbigem jähre seine gemahlin aus der gcfa"E,
,«rst. VI. c. <;8- (ä) ÄEer» vit. Luäov. VI. L. 9. p. 102. r/7/pexF. schafft zurück, (st) Nachdem aber an. 1194. Tancredus geswj)
sä sn. 1107. (e) sä sn. nog. leg. Otto lib. ben, gieng Henricus selbst mit einer grossen armee nach SlA
VII. c. I,. <7^0«. 5-^. sä sn. 1109. (t) ä. I. lien, wider dessen zurück gelassenen söhn, Wilhelmum, bebst;
, äs red. 8ilss. (g) Clvs«. sägn. 1109. leg. auch Neapolis und Sicilien ohne widerstand ein, und Ast .
x.717. Otto lVr/isZ. lib. VII. c. 14. P.I46. sä SN.HII. helmum samt seinen dreyschwestern , wiewol nicht ohne eiE
x. 255. Doäecdi«. ä. s. Olac. cbron. Osüin. Ich. IV.c. 42. beschuldigung des betrugs und gebrochener treue, gar g»U
in vits kslbksl. II. Lonk. com. XII. gen, liest denselben nachgehends im gefängnis elend, und wtz
sä sn.im. §.25. leg. (b) sä SN.IHI. lib.v. die Italianer klagen , nachdem man ihn zuvor geblendet, US
x.l67. (I) sä sn. III2. p. 256. bilior. Lontlf. L damit er auf allen fall keine kinder zeugen könnte,entmannet ya ^
Lom. Lngollfm. c.sp. KIKI. N8L. wm.II. P.249. te, dahin sterben. Für sich selbst aber nahm er die crone den
In oontin. inMwbi P.128. c?^o». sä sn. pct. zu Palermo an. Er verfuhr auch Wider einige rebellcii
Inr. vit. Luch LrsL c. 9. (st) sä sn. m;. grausam, und nahm unterschiedliche mit sich nach Teutsch^,