Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
47
JPEG-Download
 

h e ü

- wiewol die neuere scridcnten vo» der MusamMt^ vieles fabuliren. ( 1 ) An. 11--5. suchte derd^i,.- Im-ser zu einer creutzfahrt zu bereden, es hatte aberts,!n« Eerne lust darzu. (m) Vielmehr war er bedacht , seinenst/N ^ bevestigen, und brachte es dahin, daß die Stau-nur,«!'"! lohn Fridericum zum Römischen Könige erwehlten,die ^ selbiger damals nur i. jähr alt war; (n) ja er suchteti^.^bler-wurde gar an sein Haus erblich zu bringen, undSiem Alanden einen Vorschlag, krafft dessen er Neapel undder a Teutschland vereinigen wollte, auch andere wegent>x>.„ lueceßwn in den Rcichs-lehen den Ständen angenehmelki> machte, hingegen von denselben verlangte, daß

Kayscrthum erblich bey seiner familie lassen sollten. Esaber ' ' ^

der^

Mittlerweile'rebellirten..

dakw, einen eigenen König; daher der Kaystr an. n y6.tvid-! ' und sehr grausam handelte, wie er denn demsenl aufgeworfenen Könige eine crone von glüendem ei-Nr„Mietzen , ^ mit nägeln auf dessen köpf schlagen lassen,

sclwn/r mich einiger verwandten seiner gemahlin nicht ver-NicSin ' conspirirte dieselbe wider ihn, und als er an. 1197. zute Mitten in diesen Unruhen unvermuthet starb, argwohn-

«e» daß fle ihm selbst mit gift vergeben, (p) Jedoch zei-tadr, k ^^Menten an , daß beydes Confrantia schon einigeUnali'i^ Mein gemahl, und zwar bald nach der odgemcldtena^'?'Uhen belagerung Neapolis/ todes verblichen , und dannzg U.M Kaystr selbst erst an. 1200. nicht zu Meßina, sondernlich»,, Mo verstorben sey. Sonst starb er auch in dem Päpst-rr fssnn, womit ihn Jnnocentius III. belegt hatte, weilauch ^vrliche lehen-erkänntlichkeit nicht sollte abgestattet, undiich-Mst in bestellung der Bißthümmer allerhand ungebühr-»TÜrgenommen haben. (px) (siehe Constantia.) Sein

he n

47

Flormtz, zwar wol von dem Kaystr ernstlich bekriegt, üherdoch niemals zum gehorsam gebracht worden, wobey noch dar-zu dessen armee, so anfangs ziemlich starck und zahlreich ge-wesen , endlich gar sehr zerschmoltze. Endlich, als er ausdem Florentinischen seinen abzug nehmen , und auf dieser ftadtvornehmsten Heister und seinen ärgsten feind in Italien, denKönig Robertum, losgehen wollte, starb er zu Bonconventvhnfrrn Siena den 14. aug. an. iziz. Insgemein wird da-für gehalten, er sey von einem Dominicaner-Mönch, nah-mens Bernhard 6 s Monte Politiano, welchen die Florenti-ner hierzu erkauft , vermittelst einer vergifteten Hostie hingerich-tet worden, welches aber die Catholischen nicht einräumenwollen , sondern vorgeben, er habe sich durch den rothen Ita-liänischen wein zu starck erhitzt, und die rothe rühr darüber anden hals gezogen. Es sind auch in der that sehr starcke beweis-thümmer vorhanden, daß jenes geschrey falsch sey, Massen,erstlich Johann Villani, ein Florentiner, der zu dieser zeit ge-lebt , und was vorgieng von zeit zu zeit aufgeschrieben, um-ständlich meldet, wie der Kaystr schon vor seiner abreist vonPisa sich etwas unpäßlich befunden , hernach in dem Senesi-schen, wodurch er zur Neapolitanischen expedition reisete, im-mer kräncker worden, so daß er sich der däver von Maccreto zugebrauchen nöthig erachtete, von welchem ort er sich endlichgen Bonconvento bringen lassen , und allda gestorben sey.Wobey zwar nicht zu läugnen , daß Villani sonsten für seinvatterland ziemlich paßivnirt gewesen, aber auch dabey diesesgewiß ist, daß, wo zu selbiger zeit nur dergleichen gerächt umFlorentz herum ergangen wäre , solches von ihm nach derauch in andern dingen habenden gewohnheit nicht wurde ver-schwiegen geblieben, und wenigst öffentlich widerlegt wordenseyn. Sonderlich war dieses Manns gemüth von dergleichenarglistigkeit entfernet, weiche mäste gebraucht seyn worden,wo er die umstände von dem anfange des Kaysers kranckhelt,

svsi« "^genommen haben. (vv) (iieye u.oniran»».- wv cr vir um,muss vv» vc», »»sänge vcs acayjers rranckheit,

g/" war Fridericus II. von dessen gcburt aber wunderliche dm- und wie solche allmählich zugenommen , bis sie demselben zu-

Kanit^ '^t werden, (siehe Fridericus II. Kaystr, K. Con(K) ' Henrici VI. gemahlin.) (3) sank. lle. leg. b. <L 6.

vri» j,. 26 sn. , 169. p. 262. Lenvo/ch a Xa^a/,

р. r.. tom. I. x. ;8;. <7o/o«. 26. 6. 3 .

(ej 26 sn. 1191. p. rzr. 26 2m 1166.

с. 5^8. sä sn. 118z. Ilb. IV.

2y. com. I. y. 4zi. 26 2N.

v c. 28.26 3 n. 1186. p. 211.

k-Itzg 1- XVII. in ün. v. ;rr. Orra sbron. üb. VII.

^ /loveae», in vst. ftisstsrä. I. p. 66z. 6^711.*>84. Ist,, m. L. 14. p. zzo. ^/öexr. sä sn.

x. 227. 26 sn. H8z. p. z6?. (s)

c., "nt. .7^». L'o/s». 26 2N. 1 iyi. Otts cke 5 .

V Ht>o. 36 3 N. H92.

/.»z-ee. Ist,. IV. L. 4. p. ;88. ( k) KoZe»-.

2nnal. LnZI. pari. post.

^ ^8y. (^) äe Orce^o

(ub stiLbsrä. I. 36 2N.^ 4.^. Vtz, , 36 2N. 1191. p. 6z9'

, 6-I. (gg) lib. V. s. i z. (b) 6'i'»'»».

I c. v ^ cle 6e»'»ia»s, 26 2ll. 1191. KoFe»-.

'si>, kp'r/bsün. lib. III. s. ult.

liy^- j-, k>- ;89- leg. Ort»s-- 5. L/gst s. 26

(i) 36 2N. 1191. (ü) tksZer'. 6e

1 c. 36 an. 1192. L leg. 36 an.

^ a. 0.. - ^öerr. 36 3 N. 1192. K 1194. Oa^le/r'. l?o/o^.

^ Zn. 1,90. Lo(-

sä ' '

L. 61. p. 27z. (1) Orrs 6» 5. L/gst c. ;9-leg.üb. IV. L. 20. k/^/xe^F. 36 3N. H9Z. leg.

Sr>, Ouelk. krins. 26 2N. H92. Oorle/i'. Os/o».

0^«^ K/AattZ. 36 3n. 1194. ä» 0.

' ^ä zu. 119z. leg. 36 66. 33. 1^rFa»r,

(m) 26 2N. H95- (u) Otto

Sä ,' 41' a6 an. 1194. A c. 4?. a6 an. 1197.

1;?6. x. 262. 0»-/pE. aä an. 1197. p. r;;.

sonst

ist""«

'lb. V

' lib. v ^ ^ , ,

g. P. 440. 8t«ü. sä sn. 1198-

<>'» lwp. ^ iirrisr. üb. I. tst. 2. p. 14;. (0) (t'r/Ler.

^-11. c. 19. Letz. x. 20;. 6oLe/.

M ' Tsst. VI. c. 61. sonst 6. 1 . x. 66. steg.

t l- s n ^6 an. 1197. lib. V. c. 1. leg.

V p- 26^,' ^ 1 , 1 ' Orr» .V. c. 4?.p. 222. staust.

. Lostnöclr. 6. I. (pp) ^rFa»r, lib.

> c.

„Sen

alle

-llb gu. 1

wu 7 d 7 Ausvn.

l;c> 8 .

W crone zu Mayland, und der >.evn , yer zu AMnou idurch drey Kardinäle, Papst GemenM^ ftldiger ^t ni^Legaten; jedoch so, daß der Kaystr m sladNast iagWM meist« in Rom war , und nun » Neapow m ftch»

dvcher die trvuppen Roderch des Konisi ° ^ zu z

^uelphjschen factivn, deren Haupler du O i ^ feinde auM hatte, auch endlich, weil kein U"tt k/anüaen muste, du eSttPeters-kirche zu vertreiben, sich ^»ateran zu ewAE

yung in der kirche von St. Johann mäst voll 4

Mv gieug diesem Kaystr sein rühmttches va ya Teutscher^',von statten, da er meynte das RvMisthe E ^ dtt stavliwn wider in vorige Hoheit zu setzen, wagen ^ mvruuurMayland ihm die thore ösnete, andere stadtt a

letzt den tod verursachet, zu verdeckung der schandÄat seinerlands-leuihe, gantzüch errichtet hätte. Zu geschweige» aückvdaß er viele andere Missethaten der Florentiner unveMen Anen schrssten einverleibet hat , welche denselben nicht mehrehre machen, als die Vergiftung dieses ihres heftigsten ftindsthun möchte. Allein zu diesem ersten bewcisthüm kommtnoch em anderer viel starckerer hinzu, daß nemlich die gemah-lin und erben dieses Kaysers, als das geschrey von dergleichenthat etwas zeit hernach auskommen, dem Bernhards 6s Man-ie Politiano ein schriftliches und wohl verwahrtes zeuqnis st-ner Unschuld gegeben; welches von Leibnitio in seinem LocllcsZuris stentium 6iplomatiso von Wort zu Wort eingebrachtworden ; wobey dann nicht in zweifel zu ziehen , daß diesersich der Wahrheit solchen Instruments wohl werde versichert ha-ben , ehe er es dafür ausgegeben. Sonsten brachte Henricns^ 11 - die Cron Bohmen, durch henrarh seines sohns JohannisMit Elisabeth der tochter Wenceslai IV. Königs in Böhmen,an. iz11. an sein Haus, und besiehe damit seinen söhn.a»5 lstce> 7 nr, 6s stlenrico VII. L-M. Ke>-o, in annal. aci sn.izoZ. in skron. a6 an. i;c>8. '

in skron. üirlsug. p'r/la«, kill. klorenlin.killoris Henris, VII. stebMa««- skron. 8pir. lib. VII c 10Fuggers spiegel der ehren, p. 260. äs ve^

ro mortis gen. guo Hsnrisus VII. obiit. * .

Henricus VII. des Kaysers Friderici II. ältester Printz auserster ehe, (s) bekam von seinem vatter das HertzoqthumSchwaben, und weil derselbe in Italien viel zu thun hatte,ward er auf dessen ansinnen an. 1220. von den Standen zuittTeutschen König unter dem nahmen Henricns VII. erwehlt, undzu Aachen gecrönet; weil er aber noch jung war, wurde ihmEngelbertus, Graf von Jsenburg, und nachdem dieser an.122z. umgebracht worden, Ludovicus, Hertzog von Bayern,zum Vormund und Reichs-Vicsrio an die feite gesetzt, (b) Erverwaltete auch anfangs die regierung mit grossem rühm , hiel-te unterschiedene Reichs-täge, (s) ließ sich aber endlich von demPapst Gregorio IX. wider seinen vatter verhetzen, und machtean. i2z4. aufdem Reichs-tage zu Boppart mit einigen Teut-schen Ständen, und mit den städten in der Lombardey widerdenselben einen bund. (6) Der Kaystr Fridericus II. aber kameilends aus Italien in Teutschland, und hielt an. 12;;. einenReichs-tag zu Worms, allwo er die sämtlichen Stände überseines sohnes Mißhandlung erkennen und urtheilen ließ. Ver-möge dieses Urtheils ward König Heinrich zu Worms arrestjret,und nach Heidelberg, von dannen nach Alzen, endlich in Si-echen geführet, allda er nach fünfjähriger gefängnis starb. (e>Seine gemahlin Margaretha, des Hertzogs Leopold! von Oe-sterreich tochter, gebahr ihm zwey Printzen, Fridericum undHenricnm, welche aber von Manfredo, Friderici II. mächten»söhne, mit gift hingerichtet worden, (k) (s) ^1 sn.

H4I. x. ;8s. 0 o« 7 . LbAkn-, gä g« 1221.

(b) ttem. I. s. L sä sn. i-rz. an. 1222

sä sn. irr;. 1224.122c. 1227!(6) 6oäe/I. Oa/s». sä an. ir;4. (s) läe»,, Zä ^n. 12;/.

26 3 N. ir;r. (r)otag. 36 sn. irr;. < 7 ^s«. ^l«.sä 3N. irr;. 36 3 N. irr;.

-Zenricus Racho, Landgraf von Thüringen und Hessen,Hermanni I. söhn, und Ludovici VI. brnder, (») wurde auf

verans