48
h e n
h e n
Veranlassung deS Papsts an. 124z. wider Fridericum II. zumKayftr erwehlet, und an. 1246. zu Aachen gecrönet, (b) hat-te auch anfangs guten fortgang ; dann er schlug Conradnm,Friderici söhn, ohnweit Franckfurt; belagerte aber hieraufReutlingen und Ulm vergebens, und wurde an diesem letztemorte verwundet; wvrauf er sich nach Wartburg ohnweit Eise-nach zurück zog/ allwo er an. 1247. an einem durchfall starb, (s)Seine feinde hiessen ihn den Pfaffen-Ronig / weil er vonwenig weltlichen Fürsten / und nur von den Ertz-Bischöffen zuMayntz , Cöln und Trier, und den Bifthöffen von Straßburg,Metz und Speyer erwehlet worden, (ä) Er hatte mit seinendrey gemahlinnen/ Elisabeth, Gertrud von Oesterreich, undBeatrice von Brabant, keine kinder, weshalben der Thürin-gische stamm mit ihm zu ende gieng, und succedirte hernach inThüringen Marggraf Heinrich von Meisten , in Heffen aberHeinrich das Aind. (3) Firstar, cst e. 49. L»-
p. 250. (c) 5^. 3ll sn. 122;. leg.
< 7 v»/-acir cbron. issogunt. 3 p. p. 575. (c) sn.
1246. L leg. Z. 3. (ä) gci sn. 1246.
eonf. gründlicher bericht von Landgraf Heinrichs
in Thüringen Römischen Kbnigs-wahl, L miUg. Ilenac.x. 4;. legg.
Rayser von Constantinopel:
Henricus , ein Franzost, succedirte seinem brnder Baidur-no VIII. der zugleich Graf in Flandern war, in dem Constan-tinopolitanischen Kayserthum. Als er die post von Balduimgefangenschafft bekommen, nahm er gleich die regierung übersich, und wurde an. 1206. gecrönet. Die Griechen, welchedes regimeuts der Lateiner gantz überdrüßig worden, wolltensolch jißch unter dieser neuen regierung vollends gantz abschüt-teln , wurden aber von Henrico überwunden und geschlagen.An. i2io. strafte ihn der Papst wegen einiger den Geistlichenvorgeschriebenen gesetzt. Endlich starb er zu Thessalvnich an.1216. und zwar, wie einige sagen, wurde er durch gift hinge-richtet. Petrus von Courtenay, Graf von Auxerre, welchersich mit seiner schwester Iolanta vermählet, succedirte ihm.
, sbron. snn.
Krexorai, üb. II. v« c?a»§e, Nist. äs Lontlsni.
Hertzog und Röntg in Böhmen:
Henricus I. Hertzog in Böhmen, und Bischoff zu Prag;siehe Brzetislaus Henricus.
Henricus II. Hertzog in Kärndten und König in Böhmen,kam wegen seiner gemählin Anna, die des letzten BöhmischenKönigs aus Primislai l. stamme, schwester war, nach dessentode an. izo6. auf dem wahl-tage in Vorschlag ; weil aber eintheil der Stande aufRudolphum von Oesterreich, Kaysers Al-berti I. söhn, gestimmel, und dieser sogleich mit einer armee kam,muste er zurück stehen. Nachdem aber Rudolphus gleich imfolgenden jähre gestorben, kam er, ohnerachtet aller mühe, dieder Kayser Albertus vor seinen andern söhn Fridericum an-wandte , aus den thron. Weil er aber das geld nur aus demReichenach Kärndten schleppte, und auf nichts als sich zu be-reichern dachte, verlohr er die liebe seiner Unterthanen, die ihnnur spottsweist den krämer oder kaufmann nennten, undverursachte, daß er von seinen Unterthanen auf einer allgemei-nen Reichs-verstrmmlung a'n. /?2o. wiederum abgesetzet wurde,und kam Johannes von Luxemburg, Kaysers Henrici VII.söhn, an seine stelle. IM. Lokem. p. 494.
, c. 8- p-178- La/t-r». spie. üb. III. c. 17. mileell.stec. I. Üb. VII. leck. i. c.; 4.
Röntge in Castilien:
-Henricus I. war Alphonsi IX. söhn von Ekeonora aus En-gelland , und succedirte seinem vatter an. 1214. da er nur 7.yder 8. jähr alt war. Er wurde an. 1217. durch einen dach-zie-gcl erschlagen, als er in einem thurn spielete. ^Vs^st.nist. lib. VIII. , lib. XII. c. z. L 6.
-Henricus II. äs In Nercsä zugenannl, Graf von Trasta-mare. Er war Alphonsi XI. natürlicher söhn, welchen er nebstvier andern von einer maitresse gezeuget; von seiner rechten ge-rnahlin aber Maria von Portugak hatte er Petrum , so mitrecht der grausame zugenannt wurde, als welcher seine eigenegemählin , seine Mutter, einen von seinen brüdern, nebst vie-len andern mehr ermordete, und seinem vatter in der regierungfolgere; weshalben dieser Graf mir dem grösten theile des Kö-nigreichs sich wieder ihn auflehnete. Petrus schlug Henricum,welcher sodann in Franckreich flöhe, daselbst von Carolo V. hülf-fe erlangest, und gantz Castilien unter sich brachte. Nichts de-sto weniger wurde Petrus an. 1567, wiederum eingesetzt, undHenricus durch hülffe der Engelländer geschlagen. Allein da?ener wieder zu tnrannisiren anhub, wurde Henricus von neuemrn das Reich geruffen, welcher mit hülffe der Franzosen Petrumms nach Montiel verfolgest, und ihn daselbst an. 1)69. tödtete.
A so kam die Crone von Castilien an Henricum und seine näch-tiger , welche sie noch bis aufdiesen tag besitzen. Die Königevon Aragomen , Navarra, Portugall und Granada, inglei-chen Johannes der Hertzog von Lancaster , Königs Eduardi inEugelland söhn, welcher Petri LrnäeÜn tochter zur gemählin^Hatte, bemuheten sich , Henricum von dem throne zu strichen;-llein er schlug sie alle mit einander, wurde aber dennoch zu»
letzt durch den König kvon Granada an. n 7 y. mit gift verge-ben , oder starb, wie einige wollen, am podagra. Sein söhnJohannes folgest ihm in der regierung. ba-, 7 -« bist. lliipan-
lib. XXV. c. 20. , k. III. L. 19.
lib. XVII. bist. äs 8ret. üv. V.
Henricus III. Johannis söhn, der kränckliche zugenannt,wegen seiner schwachen constitution , succedirte sturem vatteran. 1 ;yc>. da ek nur r i. jähr alt war. In während seiner Min-derjährigkeit wurde das Königreich durch dieienigen, so sich derregierung anmasseten, sehr zerrüttet, zumal die Grandes diemeisten tafel-güthcr an sich gezogen, so gar, daß der KönrgHenricus, als er von der jagd einsten zurück kam, seinen Man-tel versetzen muste, ehe er etwas zu essen bekam. Die scriben-ten erzehlen von ihm, er habe bey dergleichen anlas anferinne-rung einiarr getreuer diener etlichen gastereyen seiner Grossenverkleidet zugesehen, und wie er aljö durch seine äugen über-zeugt worden, daß diese zwar Königlich, er aber kaum als einEdelmann lebte, hakte er bald hernach eine anzahl dieser Her-ren , welche ihm ungefehr aufwarteten, befragt, wie mancheKönige von Castilien ein-jeder aus ihnen gesehen hätte. Als nuneiner von dreyen, ein anderer von vieren, die ältesten vonfünfen sprachen,?have der König geantwortet: Er, der viel jün-ger , kennete deren bey dutzrnden. Solche Köniae aber wärensie, die Grossen, führeten aber ihren Königlichen pracht ausseinen Mitteln, die sie sich mit unrecht zugeeignet; ihm wäre esungelegen, dergleichen unheil länger zu erdulden; rc. woraufer sie grnothiget, das meiste wieder heraus zu geben. Er brach-te nachmals seine aufrnhrischen Unterthanen wieder zum gehor-sam , und schlug die Könige von Portugall und Granada au»seinem lande zurück, lebte aber nicht so lange, daß er den su»ceß seiner Waffen wieder die Mauren hätte sehen können , son-dern starb zu Toledo an. 1406. im 28. jähre feines alters. bhinterließ von Maria aus Aragomen Henricum und IsabellaM,die ihm in der regierung folgten. lib. XVIII. L XIX-
L. III. c. 2z. *
Henricus IV. der ohnmächtige und freygebige zulst-nannt, succedirte seinem vatter Johanni II. an. 1454. Imansang seiner regierung legte er einige streitigkeiten bey, die ekmit dem Könige von Navarra hatte, und ergriff hierauf d"Waffen wider Jsmael den König von Granada , und hernachwider den Muley-Hasen. Nachdem er sich von seiner ersten gAmahlin Bianca von Navarra scheiden lassen , vermählte er sichmit Johanna von Porta. Weil er aber vor sich nicht verrußgend war kinder zu zeugen, so bat er seine gemählin, daß siesichhierzu eines favoriten Verwandt äs Is Cueva bedienen möchte«Hierauf gebahr die Königin eine tochter, welche Johanna 1oder wie einige wollen Elisabeth genennet wurde. Bertraiwäs la Cueva aber wurde zur Vergeltung seines hierinnen erwiese-nen gehorsams zum Grafen von Ledesma und zum Großmeisterdes ordens St. Jacobi gemacht, wie auch zu den besten ehren«'amtern im Reiche befördert. Hierüber erzeigten sich die vor-nehmsten Herren des Reichs sehr mißvergnügt, und bemühest"sich, aber vergeblich, ^Henricum von dem thron zu stürtzen-Als er an. 1474. zu Segovia dieses zeitliche gesegnete, erkläre"er seine vorbesagte tochter Johannam zur Cron-erbin, weisstdannenhero einen krieg zwischen ihr und Henrici schwester Iw*bella, so an Ferdinandum vonAragonien vermählet war, ver-ursachte , der endlich so ablief, daß die letzte den sieg, und alMauch die Crone erhielte. , üb. XXI. bilk. Hissen-
a L'ai'ez-aSe««. KrtM-'
üb. III. 8a/>/. exempl. üb. IX.
Henricus von Castilien, Ferdinands III. söhn, ergriff AWaffen wider seinen bruder Alphonsum, König von Cäsium
und Leon
Luvo-
. , wurde aber geschlagen und genöthiget, St. K
vicum und Carolum I. Könige von Franckreich und Sici»^
um hülffe anzuflehen. Der letztere erwies ihm grosse freuv^schafft, gleichwol erzeigte sich Henricus darqegen so undanckva«daß er Conradinum wider ihn aufwiegelte. Allein Cacowschlug dessen armee, ließ Conradinum enthaupten, setzte E''ricum in einen eisernen kefig, mit einer grossen kette uino ,hals, und führest ihn solcher gestalt durch Neapolis undlien mit sich herum, , bist. äs 8.1.oük.
Röntge von Engelland:
Henricus I. mit den: zunahmen (^lericun, wegen ,lehrfamkeit. Er war Wilhelmi des Eroberers jüngster sovlund succedirte an. noo. seinem bruder Wilhelmo II-
uno succeoirie an. 1100. Miem oruoer WllyelmoSein ältester bruder Robertos war gleich un gelobtenals Wilhelmus II. durch einen unglücksfall getöbtel
pessell
Dieser qelegenheit bedienete sich Henricus, und nahm m ,abwesenheit besitz von der Crone. AIs Robertus zurückwollte er sein gluck versuchen, und setzte eine armee bey v" ^mouth an das land, wohin viel Engelländer zu ihm kamen« ^ließ sich aber bald in der güte dahin bereden, daß er gegenjährliche pension von marck die Crone Henrico uvezJa, als er im folgenden jähr seinen bruder zu besuchen Anach Engelland gekommen, ließ er auch diese pension nach- .st-reuest ihn zwar hernach, und wollte aufs neue einen pjefangen. Henricus aber kam ihm zuvor, fiel in die Norm»ein, schlug ihn in einer schlackst, und als er ihn gefangenbemächtigst er sich des gantzen landes, und behielt Roo .^s-bis auf dessen tvd fastjähr lang gefangen, (.steh'! ^ tu*
y
y
d
dl
dl
bi
te
<»
>v
d,
ra
ll!
te,
'h!
te