Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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üii-ä Wilhelm zum Hertzoge der Normandie, wel-

die beständige gewohnheit blieb, daß nemlich

wanki» " ^Hne der Könige in Engelland zu Hertzogen der Nvr-an di-Flacht wurden, bis endlich die Normandie an. 1260.den Kn^M?'^ kam, und hingegen die provintz Waüis vontzen ^A^^ern völlig eroberr wurde, da denn die älteste Prin-^omge jederzeit Printzen von Waüis genennet wordenl1er u Ehielte Henricus durch seine gute regierung die liebe al-allec,«» Seinen eigenen Hof reformirte er so , daß

jeniä/« Unterthanen daran ein exempel nehmen konnten. Den-schenA/ vor seiner zeit der Cron etwas schuldig gewesen,gebr.,..^r alles, setzte die Engellander wiederum in den freyendee ,,W des ftuers und lichtes, und führete die gewohnheitex das - Mn wachten ein. Den erben des hohen,Adels gabsie sMj?. FZ'um, ihre erb-güther frey zu besitzen, ohne daßSleia,?.,von ihm lösen dürften, und verpflichtete sie, der-Adel p?^ ihren lehens-leuthen zu verstatten., Dem unternverfaß« te er, in Heuraths - fachen nach eigenem gefallen zuNis -uN. °vne daß sie gehalten wären, bey ihm erstlich erlaub-katbetpn ^' jedoch daß sie nicht mit seinen feinden sich verheu-länae Qi verordnete auch ein gewiß maas oder elle nach derverka,,«'!!^ eigenen arms, die durchgehends im kauften under sicifhx"».^brauchet werden fokte. Dasjenige aber, womitdqß ^ wnoerlich bey ftinen Unterthanen in gunst sttzele, war,schwanke gesetze Königs Eduardi Lonkslloris wiederum inDraico,L,stuchtx. desgleichen, daß er sieh mit Mechtild, Königsläuqa ^i"t" Schottland tochter, deren mutter von den ohn-lete, ^Uorvenen Sächsischen Königen herstammete, vermäh-«nder das Normännische und Sächsische geblüt mitein-Etz „ebff *Ulget wurde. Die Bischöfflichen sitze zi, Carlisle undauch d>»^?en Abteyen von Hithe, Reading und Cirencester, wieUnd „,j. ^chbstey von Dunstable wurden von ihm aufgerichtet,reu ^ »^ukuiiften begäbet. Er brachte auch die Umversitä-Köyjg.^'Uubridge und Oxford, welche unter den Dänischenglgyk Lantz darnieder gelegen, wiederum in ihren vorigenwaljach ^ ben Päpsten hatte er nicht weniger, als die da«Mst, n, Kaystr, wegen der investitur der Beschösse grossen- w. chM bch aber feines rechts ebenfalls wie die Kayser bege-w<L»ch,^.ward auch der cölibat der Geistlichkeit unter ihm^ eingeführt. Mit dem Könige in Franckreich führ-dey 20. jähren krieg, und ob gleich etliche mal frie-sich? wurde, ward solcher doch allemal wieder gebrochen.Keils d/n , traf theils die vestung Gisors in der Normandie,M>ickchchchens-eyd, den Henricus wegen dieser provintz anwege» ^ leisten muste. Henricus erhielt endlich feinen zweck

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Key hchw ersten, aber von dem valsllagio konnte er sich nicht(stehe den artickul Ludovicus VI. König incha». ^ , da alles umständlich erzehlet worden.) Nachdem

Me ja?- endlich einen beständigen frieden gemacht, ward er^eh dx/Lbernach wegen andern Ursachen wieder genöthigt,li;. ,, wandle zu gehen, starb aber daselbst den i. dec.^blj»«' "Ud ward m Enqelland begraben. Er hatte 2. ge-^>»e.ö,e obgedachte Mechtild, eine sehr abergläubischevon Löven. Mit dieser letzter« hatte er keineeiyxr,„er Estern aber 2. söhne, Wilhelm und Richard ,ver»,/?.chter, mit nahmen Mathildis. Seinen söhn Wil-Uaa> wett er mit des Hertzogs von Anjou tochter. Daseinem jüngern bruder Richard wieder zurückKa^^geu "d gieng, wurden sie mit allen bey sich habendenersoffen. Mathildis wurde zuerst an dentob» v»«Kcum V. und hernach an Gottfried Plantagenet,cn/Keß sie j?W°u in Franckreich vermählet. Nach des KayfersUen Henricus nach Engelland holen, und ihr,

de». w>d i,,?wüßiqcn und einigen erbin, von allen untertha-vb)>.^d der A?^derheit von Stephano, feiner schwester fohn,»^?^ue schwören. Nichts destoweniger riß dieser Ste.Henrici tode die Cron an sich.

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rftaml-s Henry Fitz - Emprefs, desgleichenaus^!«^"wmt, weil er die mode Mit den kurtzenderL^ds m,.Kou nach Engelland gebracht, war ein söhndvnd^hildx, Aagenet, Hertzogs von Aniou, welcher ihn mitdasi jKsts Köm^s^"K Tochter, gezeuget hatte. Drey dinge sindbere/? stiller sonderlich merckwürdig : Erstlich,

stellest wurde ^ t>as Normännische und Sächsische geblutg,ch^er ein? seine mutter eine Normännin von vät-Welek,!!,^daß mn ^ber von der mütterlichen war; zum

durch ^stch hernc,^ " jUs Plantagenetische geschlecht anfieng ,taine ?"die schV m,t Richards III. endigte; drittens, daßtz»ch,und Mach uut>schafften in Franckreich Anjou, Tou-rne„ "onge, Guyenne^n^nach durch eine Heurath Poiton,Und fl-Denn er heurarv."? Zascogne an die Cron Engelland ka-§w„chAlune, die-wa^Estonoram, eine erbin von Poitoustr qE'^ch vermählet ae,^sorts an König Ludwig den VII. inK>n ql"gtt , aber hernack^- ' ""d mit demselben auch 2. toch-'and^lchieden worden ^ ehebruchs beschuldiget, und vonden grtÄ/, ee das beste i--^?uch dem tode Henrici I. in Engel-dahero^ Cron; (siehe den vorhergehen-"tstor. Leauco« ^ uefter Stephanus, Graf

von Mors, ihm zuvor gekommen, und die regierung an sichgerissen, verfolgte er poch sein recht, landete auch würcklich da-selbst an, und nachdem fowol er, als seine mutter Mathildis,eine Zeitlang mit abwechselndem glucke wider Stephan um ge-krieget, auch dessen einziger söhn Eustachius mit tode abgegan-gen war, so wurde ein vergleich getroffen, und darinnen Hen-ricus von Stephano zum söhn und erben angenommen, wel-cher auch seinen andern söhn Wilhelmum, den er noch hatte,Henrico schwören ließ, wiewol Stephanus und Wilhelmusselbst bald darauf starben. Henricus ließ sich also den 19. dec.an. H54. durch Thibaldum , Ertz-Bischoff von Canterbnry,crönen. Kaum saß er ruhig auf dem throne, so giengen diekriege mit Franckreich an, welche bis an seinen tod wahreten.Henricüs wollte wegen den Französischen provintzen, die er be-fasse , und die fast halb Franckreich ausmachten, Ludovico Vil.die lehens-huldigung nicht leisten , und weil er diesem an macht,und vornemlich an der klugheit zu regiersn überlegen war, somachte er demselben viel zu schaffen, (siehe Ludovicus VII.König in Franckreich.) Nichts destoweniger maintenirte Ludovi-cus seine ober-lehns«herrlichkeit, worzu ihm zwey affairen, in dieHenricus verwickelt war, favoriffrten, nemlich der streit mitdem Ertz-Bischoffe von Canterbury, Thomas Becket, und dieempörung seiner eigenen söhne. Henricus hatte, da er die Cro-ne überkommen, ermeldten Thomam zum Cantzler, und nachTheobgldi tode gar zum Ertz-Bischoffe von Canterbury gemacht.Er zerfiel aber nachgehends mit demselben, weil er die weltlichenrechte der Cron, und der Ertz-Bischoff die gemalt des Papsts inweltlichen dingen mit allzu grossem eifer behaupteten, und die-ser sonderlich nicht leiden wollte, daß die geistliche Personen vorweltliche Richter gezogen würden. Der Ertz - Bischofs wardzwar auf einem von dem Könige angestellten Loncilio vielerlasier beschuldigt, und aller würden beraubet; er entkam abernach Franckreich, und fände daselbst bey Ludovico Vil. allenschütz, that auch Henricum II. etliche mal in bann. Nach lan-gem streit kam es endlich zum vergleich, und der Ertz-Bischoffwar bereits wieder in Engelland angekommen. Als aber derKönig bald hernach wegen einigen neu-entstandenen schwierig,ketten ohngefehr in diese Worte heraus brach: Hilft GOtt!ist denn niemand, der mich von dem unruhigen Pfaf-fen erlöse? unternahmen sich einige von dessen Hof-leuthen,ohne desselben vorbewußt , dieses zu bewerckstelligen, und er-mordeten den Ertz-Bischoff in der Dom-kirche zu Canterbury,gleich da er vor dem altar stund und messe las, am Christ-ta-ge an. 1170. Da der König von der geschehenen MordthatNachricht bekam, wurde er darüber sehr betrübet, und pro-testirte, um die schuld von sich abzuwältzen, daß er die facheden Päpstlichen Leg-ais zu untersuchen überlassen wollte. Dar-aus ordnete der Papst ihrer 2. ab, welchen der König bis indie Normandie entgegen gieng , von denselben aber keine ab,solntion erhalten konnte, bis er gewisse bussen übernommen,darunter sonderlich war, daß er;. weilen nach Canterburybarfuß gehen, und allda bey dem Capitul - Hause ;o. streichemit ruthen von den Mönchen empfahen, auch einen' creutz-zug, wenn und wohin es dem Papst gefallen würde, vorneh-men sollte. Dieser streit hat zu den unruhen der söhne Henricigelegenheit gegeben. Dann weil Henricus von dem Ertz-Bi-schoffe und von dem Papst in bann,gethan worden, entschloßer sich , seinen söhn Henricum zu crönen, und ihn neben sichdie regierung antreten zu lassen, um seine sncceßion desto ve-sier zu setzen, woraus ihm aber hernach grosse ungelegenheitzuwuchs, indem der König in Franckreich dem jungen Hen-rico, der seine tochter zur gemahlin hatte, einbildete, der vat-ter hätte die regierung abgedancket, und an ihn übertragen.Die Schvttländer geselleten sich gleichfalls darzu, in meynungbeute in Engelland zu machen. Ja, die gemahlin Henrici II.selbst, welche wegen seinen maitressen eifersüchtig war, unddie zwey andern söhne Richardus und Galfredus, liessen sichwider den vatter ausbringen, und machten ihm föwol in Ensgeüand als in der Normandie viel zu schaffen. Allein derKönig Henricus machte durch den glücklichen succeß seiner Waf-fen ihren anschlag zu nichte. Den Konig in Franckreich nö-thigte er um frieden zu ditten; William, der Konig in Schott-land, wurde an. 1174. zu Alnwick in einer schlacht gefangen,und um seine freyheit wieder zu bekommen, genöthiget, demKönige Henrico wegen seiner Croue (wie die EngelländischenHlilorici bejahen, die Schottländer aber verneinen) zu huldi-gen , und Cumberland und Westmorland, 2. nördliche Graf-schafften, welche bey 200. jähren, nemlich feit Malcolmi I. zeiten,in Schottischen Händen gewesen waren. .Der Graf Rober-tus von Leicester, weicher der redeilen radelsfuhrer gewesen,wurde überwunden und gefangen genommen, die stadt Lei-cesier aber verbrannt. Ehe noch dieses geschahe, hatte derKönig Henricus an. 1171. Jrrland erobert. Denn weilsich die kleinen Könige, worein Jrrland vertheilt war,nicht vertragen konnten, auch emer davon aus dem landegetrieben wurde, und Henricum um hulffe bat, schickte derKönig erstlich Richardum, den Grafen von Pembroke, mitgar weniger mannschafft demselben zu hulffe. Als aber die-ser mit großer tapserkrit den vertriebenen König wieder ein-setzte , und desselben tochter heurathete, auch gar von demlande meister zu werden gedachte, gieng Henricus selbst nachJrrland, da sich der Graf gutwillig unterwarf, und deswe-gen von Henrico das land Leinster, wo Dublin lag, gescbenckt

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