Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
55
JPEG-Download
 

h e n

ihA von, Papste den titul vskenlkris käei erworben , gutenWl gehabt habe. Nur war schade, daß man ihn bey solcherwhigkeit nicht theils auf bessere art, theils auch zu andernzW" wissenschafften angeführet. LsAcks»-«, , Iw.

^VII. Lr« Kitt. ä'Lnxl. liv. XIX. /Er, elox. kb.VI.

, äe csttkns viror. illuttr. x. i77- 8«^^, Kitt.fMm. Lnel. SttEe, Kitt. ttekorm. Lnxl. L- Kitt. ctu

^orce cle Henri VIII. Kitt. «enr. VIII. Kitt.

eel. Lnxlic. N/vr«r, Flor. LnZI. Se/r-a»«r, lik. XVI. LtcrLLrevtts Henriei VIII. , Kitt. ä'Lnxlet.

ge^^tcus, der älteste söhn des Königs Henrici II. von En-tcr ,,«/ ^/cher ihn mit seiner gemahlin Eleonora, einer toch-Den i Wilhelmi, Hertzogs von Aquitanien, gezcuget.lu». an. 1170. ließ ihn in dem siebenzehenden jähresein vatter, entweder aus einer sonderbaren gewo-

stv ^en ihn , oder damit nach seinem rode die succeßiön de-schgff'"ser streitig gemacht werden mochte, durch den Ertz-Bi-Dorck, Rogerium, lolenntter crönen - auch denund bischen König Wilhelm / nebst dessen bruder David,ihn, ^ciste Grossen von Engelland, den eyd der treue beyin Es wird erzehlt, daß der alte König Henricus II.

getr^?^ Person die erste schüssel bey dieses seines sohns tafel auf-svlckE" daß dieser letztere, da gedachter Ertz - Bischoffgl'N- ' als ein gantz ausserordentliches zeichen einer vätterlichenvnr en, s uhmt, zur antwort gegeben: sein vatter, welcherals Grafen söhn wäre, konnte mit gar gutem recht ihm,aber n I« ?duigs söhn, dergleichen ehre erweisen. Wiewol esseines A.?aß der junge Henricus ein Lollega und Mit-Regentethnr Walters seyn sollte , so behielt dennoch dieser in derantrieb Ochste gemalt vor sich allein, welches jenen ausehrq^ eines durch die geschehene crönung noch mehr erwecktenNiackt a.ud auf heimliches anregen des auf die Englischedessen fluchtigen Königs von Franckreich,. Ludovici VII.dnra, §,,Mr Margarethäm er geheurathet harte, ingleichenIvh/,,' 'bere unruhige köpfe und durch fernes jüngern brudersWider ^„Vorzug in der liebe seines vatters verleitete, daß er°^ui er b ^ en an. 117;. öffentlich die waffen ergriff, nach-anch s-j°aryer sich nach Paris begeben. Seine Mutter, wietey, . bruder, Richardus und Gottfried, hielten seine par-u> deg K« sx-sam in kurtzem sowol in Engelland , als auchalte Le„N"schen provintzen in Franckreich, so weit, daß derder ajf"ls sich fast gantz verlassen sahe; allein mit hülffe ei-"n six., von 20000. in Brabanl geworbenen soldaten ander-er .?.'Ksach>

achter

hen gar bald zu seinem Vortheil. Dessen unge-

d>e he>s.^lärte er sich, daß er dem jüngern Henrico entweder5,>er sch,z^vn den einkünftcn des Königreichs Engelland, nebst?>e, tixblMn, oder die helfte von denen, so aus der Norman-avden -„allen denjenigen , so aus der Grafschafft Anjvu ge-?chnix„ Wen , abtreten wollte. Als man dieses nicht anzu-aaß endjMchrte, setzte er den krieg mit solchem succesi fort,x» eiuxss M-i l74. seine drey söhne mit schlechtem bedingun-la»gereLj.„ ^den schliessen meisten. An. i>8z. ließ sich derMter uiiufW gebrauchen, die irrungen , so zwischen seinem« tlfrjch a seinen abgedachten zwey brüdern , Richard undN; an/; dan neuem entstanden waren, in der güte beyzule-A s° sckufr selbst schlug sich endlich zu den letztem, jedochejn^s-.bx..fem fortgang , und zugleich mit einer solchen ge-Fs debxx lVUhlgung über diese abermalige revolte, daß er inük5azLsittssel, woran er in dem gemeldten jähre ng;. (diesteschicht-sthreiber setzen das jähr 1186.) mit tobeb.anseht»,„"/über sowol sein vatter, als auch die Engelländer,v!a h?"er Uffr treflichen eigenschafften, sich sehr betrübten.- l. y lt reine leibeö-erben» 75-e 0/

^4-147-

Fridericus, Printz von Wallis, Jacobi I. söhn,s^llein uf^94. den 19. sehr. in Schottland gebohren, zuDv daiuaisderjenigen, welche die Cron-folge in Engel-^ci„ tz.ssw dein Stuartischen Hause zu entwenden trachteten.?a er "ahm ihn gleich an. 160;. mit nach Engelland,nian°^ Reichs erlangte, erklärte ihn aber erst^1 tvd zum Printzen von Wallis; doch erlebte

"a- isir vatters nicht , denn er starb den 16. novembr.^faltch".achden, er sich auf der reut-schule erhitzt, und ei-^ lcy dx,« darauf gethan hatte. Viel haben geglaubt,Mligen ij-bMan M gegeben worden , dessen man den^Huldiget, ^ a des Königs, den Grafen von Sommerset,«^auch dess.fchen Henricus niemals leiden können, wieN. der Prink" ?an daran mit theil soll gehabt haben, in diekE verächtlim verliebt gehabt, die er aber hernach

>vrnmerset da er ihr Verständnis mit dem von

erf^"raths ^"rtz vor seinem tobe waren unterschie.

Lald die FanLN^.vvr ihn auf dem tavet, und solltees wurde Eb/ ^ld die Savoyische Printzeßin heura-ein H^r von Florentinische angetragen. Er

ausfcirer begiech^'f Hoffnung, treflichein verstände undWe2^" der ProtestanuF"'^"^ beste, und vomemlich dastU hf/r sty willens g^Men religion zu befördern. Manliig w^sen, und dem ' den Hof seines vatters heimlichÄ,ff"ekreich, a,.^ egs-zuge beyzuwohnen, den der Kö-^ vieiD'us IV. an. ,6i°. vorhatte, wel-deffen tobe vernebm?« ll' daß er sich bey der zeitungu nen keß, er habe seinen andern vatter

hen 55

verlohnn. Die Engelländer hatten so ein grosses vertrauen zuseiner liebe gegen die religjon, daß sie sich vest einbildeten , erwerde das Papstthum über den Haussen werffen , auch schonwetten sollen angestellt haben, daß Konig Jacob durch des Prin,tzen beförderung zu Rom wurde gecront werden. Weil er nunüber biß überaus leuthselig war, hieng ihm das volck ungemeinund so sehr an, daß sem eigener vatter darüber eifersüchtigwurde, und sich über seinen tod nicht sehr betrübte. Sonder-lich sahen diesen fall die Höfe von Franckreich uiw Spanien ger-ne , weil der Printz mit dem Grafen von Soissons und PrintzMoritzen von Oranien partey gemacht, auch sehr geneigt zu seynschien, sich mit dem Hertzoge von Savoyen genau zu verbinden.

Kitt. ä'Laxier, tom. III. Ä« inemorie tom. il.

Kitt. cks kouis XIII. liv. III. x. Z4;. legg. /«rLo/. Kitt. xenesl.wagn. Lrir. p.

henricus von Glocester, war der jüngste söhn Caroli l.Königs m Engelland, und an. 1640. gebohren. Er war einPrintz von grosser Hoffnung, treflichen gemüths-gaaben, undsehr tugendhaften Neigungen, davon er in seiner zarten jugendunterschiedliche merckmahle blicken ließ. Zum begriff der fa-chen , die er lernen sollte, war er so geschickt, daß er alles, wasman ihm einmal vorgesagt, mit nicht ungereimten zusätzen wie-derholen konnte. Der Abt Montag» sollte ihn in der Catholi«schen religion unterrichten , darzu er aber diesen Printzen nichtbringen konnte, ob derselbe gleich nur zehen jähr alt war, undda sich der Abt auf den beseht seiner mutter berufte, antwortetederselbe, diese habe ihm, er aber dem Abt zu befehlen. Seinetapferkeit erwies er hernach an. 1657. in dem treffen bey Duyn-kirchen, da ihm Don Juan selbst das zeugnis gab, er habewie ein wahrhaffter Engelländer gefochten. Er starb zu White«hall den iz. septembr. an. 1660. memottes.

Röntge von Franckreich:

-Zenricus I. Königs Noberti söhn. Als mit dem tobe sei«nes vettern Henrici an. 1000. das Hertzogthum von Burgundledig wurde, bekain er dasselbe von seinem vatter; wie aber seinälterer bruder Hugo mit tode abgieng, wurde er von demvatter an. ior?. zum Cron-erben erkläret, und überließ Bur-gund seinem iungern bruder Roberto. Seine mutter Constan«tia, welche Roberto geneigter war , suchte zwar solches zuverhindern, sie erreichte aber ihren zweck nicht, und beyde brü-der blieben auch, so lange der vatter lebte, gute freunde. (Sie-he Robertos, König in Franckreich.) Als aber derselbe an.io;i. mit tode abgieng, fieng die mutter ihre intriguen vonneuem an, brachte es auch dahin, daß mele städte sich für Ro-bertum erklärten, auch unterschiedliche Grosse (worunter für-nemlich Balduinus IV. Graf von Flandern , und Eudo, Grafvon Champagne war) seine partey nahmen , und Henricus ge-zwungen wurde, sich zu dem Hertzog Roberto II. (III.) in derNormandie zu retiriren. Es währte aber dieses nicht lange,denn er schlug mit des Hertzogs von Normandie hülffe der Kö-nigin armee, und zwang seinen bruder friede zu machen, undsich mit dem Hertzogthum Burgund zu vergnügen. Seinemutter starb auch gleich im folgenden jähre, wodurch die unruhevöllig geendiget war. (a) Die söhne des Grafen von Champa-gne , Eudouis, fiengen zwar nach diesem von neuem an zu re-belliren, und hetzten des Königs bruder Eudonem auf, daß eegleichfalls die waffen wider denselben ergriff. Aber Henricusgieng ihnen bey zeiten auf den leib , schlug sie, und bekam sei-nen bruder gefangen , den er lange zeit verwahren ließ. (K)An. lozs. nach dem tode des Hertzogs Roberti II (III.) vonder Normandie erhub sich eine unruhe, indem die vornehmstenvom Adel in diesem Hertzogthum, Hertzogs Roberti natürli-chen söhn , welchen er zu seinem erben verordnet hatte, nichtannehmen wollten. Henricus suchte anfänglich diese Unruhensich zu nutze zu machen, und zwang wurcklich Wtlhelmum, daßderselbe das 5 cm Tillieres, so den Hertzogen biöhero zu einemschlüssel zu den Französischen provintzen gedienet, rasiren mu-ste; hernach aber nahm er Wilhelm; partey wider seine Compe-tenten. Jedoch als er von ihm wiederum erzürnt worden,stund er einem neuen feinde des Wilhelmi bey, und trieb ihnanfänglich sehr in die enge; als aber seine armee von Wilhelm»vermittelst einer kriegs - list geschlagen worden, zog er sich wie«der zurück, und ließ Wilhelmum in ruhigem besitze der Nor-mandie , bis an. io;4. da er, auf anstiften einiger malconten-ten Vasallen Wilhelmi, einen neuen krieg mit demselben ansieng,über sogleich nach der ersten campagne, da er den 'kürtzern gezo-gen , wieder friede machte. (Siehe wilhelmus Longoettor,König in Engelland.) An. -ozy. ernennte er seinen ältestensöhn Philippum zu seinem Nachfolger, und keß ihn auf einemsolennen Lonailio zu Rheims, welchem auch die Legaten desPapsts beywohnten , crönen. (<-) Zu seiner zeit hielt der PapstLeo IX. ein Loncilium zu Rheuns m Franckreich, und sitzte ei-nige Bischöffe daselbst ab; welches der Konig zwar vor einen ein-ariff in seine authvritat hielte, aber doch zukeß, hingegen, alsPapst Nicolaus II. nach diesem zu gleichem ende nach Franck-reich kommen wollte, ihm den zugang nicht verstattete, (ä) Hen-ricus starb an einem fieber zu Vnry m Bne den 4. aug. an.ic>6c>.(e) Er verheurathete sich erstlich mit Mechtild, des KaysersConradi II. tochter; es starb aber selbige noch^vor dem beylageran. l°;4. (k) dannenhero vermählte er sich mit Anna, Kö-nigs oder Hertzog Georgens oderJaroslai aus Neusten tochter,

E 4 mit