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de!«,!?-. Hingegen nahm das Parsemmt von Euyenne zu Bour-König an, und Grenodle wurde auch durchP",^es unter seine botmäßigkeit gebracht. Im folgendenin er zwar von dem neuen Papst Gregorio XIV.
Vie,"""Mthan, welches ihm aber nicht viel schaden verursachte,ihn dr/U '"achte ihm seine eigene partey einige uirruhe , indemMischen zu Veränderung der religion anhielten/ dieaber bey der ihrigen zu erhalten suchten. So tha-Nbl,u ^ ^"ch ""ier einigen bey ihm befindlichen Printzen vornvon ^ "achtheilige anschlüge hervor, indem der Cardinalh-nj'Iourbon lieber selbst König gewesen wäre. Nichts desto-nen f-^Mie er den krieg beständig fort / suchte die verschiede-Niacn,? w gut es ihm möglich war, im zäum zu halten /ließ " Catholischen Hoffnung von seiner bekehrung , undaber Gottesdienst überall ungekränckt, vor die Protestantengeina^» te er die unter seinen vorfahren ihnen zum Vortheilaus Kn^»pacifications-eciicla, und gieng also / nachdem erckunaand sowol als aus Deutschland eine ziemliche verstür-be ade?, ^ri, noch zu ende desselben jahres vor Rouen, wur-tzvqs april an. 1^92. genöthiget, bey annäherung des Her-ten kj- N Parma, die belagerung aufzuheben. Hingegen hat-Prov-n!- "^bn im vorigen jähre den Hertzog von Savoyen ausbeste» ^vertrieben, allwo er schon an unterschiedlichen ortenvon ° Sefaßt, und er selbst brachte / nachdem die belagerungtzvg L" aufgehoben war, die Ligistische armer und den Her-lvjx -oarma in selbiger gegend so in das gedränge, daß fie,sey h weynt, gantz über den Haussen hätten können geworf-en wär? ? wenn es dem Marschall von Biron ein ernst geme-ngt Zum wenigsten konnte sich der Hertzog von Parmade d^ V/b noth nach den Niederlanden ziehen. Endlich wur->hn, an « i^g an. r;yz. seiner Unruhen überdrüßig/ zumal es? iderwär/' mangelte, und unmöglich war, es länger so viel> "Wirkn ' " köpfen recht zu machen, inmaffcn denn die Re-chn -n ^"""'anders Haupt zu erwehleN, die Catholischen auchte» vffen'tljA^n' drohten. Wie nun vollends die Spanische par-
Den 27. febr. folgenden jahrs wurde er zu"" l, Bischoffselbiger stadt, ge-linder Ligisten Händen war.di?IL'"" König durch ein heimliches Verständnis Paris"ach „«^dänische besatzung abziehen, und alsdenn ergabenM begqh ^'d nach andere ansehnliche städte mehr. Um dieselbeMel, ein^V baß ein junger student, mitnahmen JohannLne > uchhändlers söhn, den 27. dec. an. 1594. nebsttzV deyr Wüthen sich mit in das Königliche gemach eindrang,fflwg ' den König umzubringen. Indem nun der
einxch ^vorkommende gnädig empfieng, führte der böswicht"der h wmer einen gefährlichen stoß auf denselben. Weilbey sothaner ehr - bezeigung zu gutem glückeein-?" kch,? (.fuhr das messer in den untern kinn - backen ge-w,-,', öahng'w ledvch keinen andern schaden, als den verlastihre, ber ol^"rsachte. Der Mörder wurde ergriffen, und,
>tch A anstalt machte, einen neuen König zu wehlen, ent-ihr, ^^enricus den Catholischen glauben anzunehmen, wor-wö derchx, wach auch die Vorstellungen des berühmten Perro-gteng deshalben nach vorher zum schein geschehenerN stch. ""st den 2;. jul. zu St. Denys in die messe , undM>eff vvn , ohne den Papst zu fragen , durch den Ertz-Bi-
wv»atx "Aurges absolviern. Nach diesem schloß er auf;.KwerHertzoge von Maine einen wasscn-stillstand, derÄ und nach verlängert wurde, inner welchem Vitry,Kote ,^Lyon^ Orleans, Bourges und andere vornehme
^ Tvuen und Dnon MÄ stMe absolntwn
"Michdem Könige vomPapl^^^ vonAdMiarchent? beretts vor einem rahe dmÄ ^ von an ^bchte m"
^ MM hatte. Denn als der va^esorgte / tzafi drr Ko-
LWreich reden hörte, »nd M auchv ' dcw^ ä'OssKönigreich gar kommen, ^Mt.da benn ^aß, ob
ta? nm die absolutwn andockt abhandei ' ^ Crvn
"üb äu Perron die fache s» Es vcr K°mg v ^dg-
Mch der Papst anfänglich wollte, VW Spw"^. Inne sonderit-M neue von ihm empfangen svM, Ege doch wur-
nche hmderniffe in den weg streuten, stände geb ^msten ,
Nachtheil der WmMen mweM ste eingehm ^
war wol das beschwerlichste' l ^ an. 'Elraes ,ehe-M der, der eeremvnie, weiche den* «Moss von BoE des
Mng, der Papst die durch den Ertz^WlM^^ ^MU g ^
MS erlheiite losMung vernichtete, unv einer langen ^^.Psalms die Gesandten bey iedem vers ^ geschehen , U^sethe aus dre schultern schlug. Nachdem d ?on G r^
Ms vollends gantz. Denn wie st^^i,erÄlchen stch ott ysthon seit r. iahren zum zwecke gelegt, so v" » Der
böge vvn Malne und Ioyeuse nunmehro mm) ^ Eam auch amdvn Gspernvn, der in Provence unruhe am «M ruhigen del tzbessere grdancken, und so gelangte der KoMg m einander d
Anes Reichs. Jedoch lag ihm einige iahre nmv^ angefanSpanische krieg hart aus dem halse, den er a - ^ hrANLde-M. Er hatte zwar anfänglich einigen vvrthe r Etagen,
^ennrä, und wurden die Spanier m der »wa
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hingegen eroberten selbige Durlens und Cambray, und an.1596. Calais und Ardres; insonderheit eroberten sie den l°.wart. an. 1597. durch list Amiens, welches den Franzosen her«nach viel blut und geld kostete. Als aber nun endlich Henricusgleichwol diesen ihm so nöthigen ort wieder erobert hatte, wurdean dem frieden zwischen beyden Cronen um so viel mehr gearbei-tet , weil der Konig in Spanien sich erschöpft hatte, und seinesjebens ende merckte. Es kam auch selbiger an. 1598. zu Ver-vtns zum staube, dergestalt, daß die Franzosen und Spanierwiedergaben, was sie einander seit an. r 559. abgenommen. Ineben diesem jähre nöthigte der König den Hertzog von Mercöur,der noch der einige rest von der I.igue war, und bisher in Bre-tagne krieg geführt, sich zu bequemen, und machte zum Vortheilder Hugenotten, die sich bis daher sehr fchwnrig erwiesen hat-ten , das berühmte edict von Nantes, darin« denselben weitmehr freyheit, als jemals vorher zugestanden wurde, daher» esauch erst im folgenden jähre, nachdem der Päpstliche Legat ausFranckreich abgezogen, publicirt werden konnte. Nach diesemfrieden nahm sich Henricus vor, den Hertzog Carolum Ema-nuelem von Savoyen zu demüthigen, werk selbiger zu des vori-gen Königs zeiten die Marggrafschafft Saluhzo weggenommen,auch in dem Spanischen kriege in Dauphins und Provence vielHändel gemacht. Der Hertzog kam zwar deshalben selbst zu demKönige, in meynung, mit ihm zu tractiren, allein weil er hoff-te , Spanien sollte sich feiner annehmen, oder sich aufden Mac«schall von Biron, mit welchem er in einem geheimen verneh-men stund, zu viel verließ , weigerte er sich, als er wieder nachHause gekommen war, den gemachten vergleich zu halten. DerKönig gieng ihm deswegen aufden leib , und nahm in kurtzerzeit alles ein, was der Hertzog drsseit der Alpen hatte. Endlichwurde an. rsoi. durch Vermittelung des Papsts, und weil derHertzog zu sehr ins gedränge gerathen war, zu Lyon friede ge-schlossen , krafft dessen der Konig dem Hertzoge die Marggraf-schafft überließ , davor aber la Bresse, Bugey , Valromay undGer bekam. In diesem kriege hatte der König gemerckt, daßder Marschall von Biron einige gefährliche anschlüge wider dasReich und seine Person mit dem Hertzoge von Savoyen schmie-de , und Biron hatte es ihm zu Lyon selbst gestanden, woraufihm der König das verbrechen völlig verziehen. Aber er setzteseine verrätherey dennoch fort, und würde grosse Unruhe ange,richtet haben, wofern nicht durch einen seiner vertrauten demKönige alles verrathen worden, welcher den Biron mir guterManier nach Hofkriegte, und weil er die von dem Könige selbstangebotene Verzeihung nicht annehmen, noch das geringste ge-stehen wollte, ihm nach urtheil und recht den köpf abschlagenließ. Nach endigung des Savoyischen kriegs ist Franckreichgantz ruhig gewesen bis an des Königs tob, binnen welcher zeitsich Henricus die aufnähme seines Reichs treflich angelegen seynließ, und absonderlich die Handlung nebst den manufactureu inanten stand zu setzen suchte, wie er denn auch vornemlich diestadt Paris mit treflichen gebäuden herrlich machte, der unter,schiedenen tust - schlösser zu geschweige,,, die er hin und wiedererbauet. Obwol die innerlichen kriege völlig durch ihn ge-dämpft waren, so blieben doch noch immer schwänge gemü-ther im Reiche, indem theils die Grossen vvm hohen Adel, unddie von dem kriege profeßion machten, nicht leiden konnten,daß in friedens - zelten andere von niedrigem stände, und diemit der jeder wohl umzugehen wußten, hoch an das brett kamen,theils die gütigkeit, die er öfters unverdienten und seinen ge-wesenen feinden erwies, bey andern eifersiicht erweckten, theilsdie verschiedenen religions - verwandten immer nicht genugvon ihm versichert zu seyn meynten, theils auch die Spanierden Ligistischen sauerleiq noch stets unter den Franzosen erhiel-ten , daher denn von zeit zu zeit anschlüge wider des Königs le-ben gemacht wurden, und hatte sich einsmals gar eine von sei-nen liebsten maitressen , die Mademoiselle cle Verneuil, so erzur Marquisin dieses nahmens gemacht, in dergleichen verräthe-rey gemengt. So machte ihm auch die eifersucht seiner anderngemahlin und der öffentliche Widerwillen, der stetig zwischen ihrund den maitressen war, grossen Verdruß. Nichts destoweni-ger war er bey allen andern Staaten in sonderbarem ansehen ,und half deren streiügkeitrn beylegen. Absonderlich aber hat ersich der vereinigten Niederlande kräfftig angenommen, und denzwölfjährigen stillstand befördern helffen. Sein Haupt - werck,welches ihm so lange, als er friede gehabt, im köpfe gelegen,um deswillen er grosse geld - summen gesammelt, sich überallbundsgenvssen und alle anstalten zu einem gewaltigen kriegegemacht, war, daß er erstlich die macht des Hauses Oesterreichbeschneiden , sodann das Ottvmannische Reich über den Haussenwerffen , und in der qantzen Christenheit eine neue Verfassungmachen wollte. Die gelegenheit loszubrechen , sollte die streiti.ge Jülichische erb - fache geben, die armee stunde schon an denqrentzen, und er war im begriff, m wenig tagen nach vollen-deten crönungs - solennitäten der Komgm nach derselben aufzu-brechen , als erden 14. mayan. 1610. mstmer kutsche, die zuParis wegen einiges gedrangs auf der gaste lulle halten muste,von Francisco Ravalllac erstochen wurde. Er hatte fich kurtzvorher zu verschiedenen malen vernehmen lassen , daß er stinlebens - ende nahe zu seyn glaubte, man redete auch von vielenanschlügen wider ihn, die aber niemals recht zu ergründen ge-wesen. Es wollen einige vorgeben, daß die Spanier, auch viel-leicht die Königin selbst darvon wissenschaffk gehabt. Von seinerersten gemahlin Margaret!)« von Valois, des Königs Henric, ll.
tochter,