Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
61
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lk!"" !»m erbm von Pottugall ein ; wegen Leo» und Castl-der verordnete er,daß ihmAlphonfus,König von Aragvnien,

Es ^ tochter zur ehe hatte, daselbst succediren sollte,«ababer auch nicht hierdey , sondern nach seinem tobeAlnk» vsse rrvu bl en, welche endlich dahin ausschlugen, daßGall 5 i ^ obgedachten Raymundi söhn, nicht allein

sich , sondern auch Leon und Castilien zusaminen bekam,Do>-,» 5 ^oreni Kispsm-L nennte, und gar von Henrico indiesikn ^Vatendirte, daß er sein Vasall seyn sollte; darzu sichden ss,.', och nicht verstünde, sondern die Waffen wider densel«laa^..« " ^ aber vor ausgang des streits an. 1112. in der be-Alvlwn^ Astorga starb. (I) Sein Nachfolger war sein söhnk- Henriquez. (s) , ein coLvus, »ä

I>^' , *07;. und das äiploms bey Loöz'onÄs in kbilippoNickt ( b ) Auch und haben es

(6) m gewußt. ( L ) sie I'origine 6es Kais äs VortuWl.

Und pöem F'/o^r«cewss, den publiciret,

bent//^° der in der collection der Spanischen scri-

des Sandovals enthalten ist. (e) O«c 7 ^e«e, bitioireäebx,yAOMs p. 2;4. L 274. (s) L^a«5lao«, 5 a«/a und/VlkZncn dtß mit einem OODVO 0 /AÜ««S. (Z) In /.«ssta-r,«Be» 62. (k) Siehe die ü,b Ist. s. angeführte locs. (i)k>. in kbilippo kruä. p. yy. 8o«/ä, LulitÄN. Ilberst.

b welchem es Leibnitz in seinem L06. .sur. 6ent. äixl.III, p- 2. gesetzet. (st) spleileg. vet. sorlpt. rom.

litz, I 0 ) en los prlncipios llel sse^no cls kortuMl,

^ III. , cbronio'a äel Llonko VI. und

, MonLrcviL stobt. lib. VIII. o. 14-

' Cardinal und hernach König von Portugall,Prink-a ^ Emanuelis fünfter söhn von Maria, einer gebohrnenvon E" von Castilien. Er war nach einander Ertz-Bischoffdem Evvra und Lisabon; endlich wurde er an. 1^42. vonlem Paulo III. zum Cardinal gemacht, und nach abgeleg-^elche/i ualat succedirte er an. 1578. seinem Vetter Sebastian»,den. gu Wica gelobtet, oder doch wenigstens gefangen »ver-erbe von ^ ^ aber ziemlich bey jähren, und kein männlicherdenkn "k m Königlichen geblüte vorhanden war, die Praten-Zteich er zur Cronc sich hauffen-weis anmeldeten , und dasdaß /x ? övvffe sorge setzten , so hielten die Stände bey ihm an,Ue>n Anen iebzelten einen aus den Prätendenten zu sei-samex >,ÄoIger ernennen sollte. Henricus aber, als ein furcht-«edjx o-""o dabey der reqierungs-künste unerfahrner Herr, spiel-en. w seinem hohen aller in die länge hinaus,setzte erstlichlebe Px?: nach Tomar einen Reichs-tag an , citirte alle und, l,«k ^deuten förmlich zu einem solennen succeßions-proceßgab auf die letzt gar vor, er wollte sich selbst noch ver-lache ' ob er gleich 6g. jähr alt war. Hierdurch ward dieU'-e», '"Mm getrieben, und der König Philippus II. in Spa-ten , h.-'0 der mächtigste und vigilanteste unter den Competen-vchlix, ^indessen zeit, Henrici Beicht-vatter, Leonem Hen-vllein Ii,,,?^then, welcher den König antrieb, daß er nichtleiste aff^'uurn, Prior» von Crato, der bey dem volck dieÜblich v!I xvn hatte, aus dem Reiche verbannte, sondern^g PhilM«. Reichs-Ständen proponirte, sie sollten den Kö-ren» «H^vum II. ju Spanien zu ihrem Herrn annehmen. Jn-r die Stände, welche meistentheils alle keine tustu. ch darüber berathschlagten, starb Henricus an.i;8o.Uvtzte« !!'^ eben der stund und tage, darin« er vor 6g. jähren^ Kööjgvorden. WoraufPhilippus II. König in Spanien sich«is vd bemächtigte. Von allen diesen fachen hat nie-

»» o°>-^'vhVllcher, und mit grösserm verstände geschrieben,

^ol? vnionL clel llovno äi?ort0A:ülo allg Oo-

^^chcm , so auch in das Lateinische übersetzt worden;sorget r^«a«n,IMor. sui tLMp. 1 ib.I.XV.I.XIX.I.XX.

Tem Geistliche Churfürsten:

^H42^^',.^tz-Bischoff und Churfürst zu Mayntz, ward?/vsönljch fehlet, und von dem Kayser Friderico Lsrbsroüawa„,,vvesttrt. Ob er nun wol den rühm eines gottsfürch-Mrelte, /o harre, auch von dem Papst das kallmm an. H45.jß ^rum Vs doch an. n?z. dahin, daß er ordentlichN Nieder'^letzt wurde. Er begab sich hierauf nach EimbeckLxju?. Mss tt und lebte daselbst nur etliche monate. Inkauper o >oll er öfters gesagt haben: Lui äivss Lanonicus,di-obe seinen 'Eu«, menclicus Lmloopus. Es melden einige,u^^chuldiaii^^Erer Arnoldum nach Rom geschickt, um.^sderlea-n . welche die Lsnonici wider ihn eingebracht,kuvk verdamm/«^ 5 ^ habe zwey Cardinäle bestochen, daß^ da es denn geschehen sey, daßdeiche» der E von diesen Cardinalen aufdem

c,da_.We dermassendlotzlich gestorben, der andere aber an eben^dlsstn, und baw k^"d worden, daß er sich selbst die fingervvSvttricus li ' hernach seinen geist aufgegeben,gewiss» aus Sckw^'^vffund Churfürst zu Mayntz, warlegteaL Er «^»gebürtig, allwoseinvattereinbeckerElvstee^" schein A ein Barfüsser-klvster, und

Man p/!"es ordens m o»?"^dte bücher, daß er sowol in denLeschiew damals qemem??rn und Basel Professor, oder, wierlL^^V erwehlet wurd^ ^'" der mutter-sprache nennte,«er heilige SchM .'i «ls auch den grallum eines vocko.«lstor. Le«reoA^" gvosscm vs>hm davon trug. Nach

hen 6i

diesem nahm ihn Rudolphus von Habspurg zu seinem Beicht-vatter an, und halfihm, da er den Kayserlichen thron bestiegen,an. 1274. zu dem Bißthum Basel, nachdem er vvrhero einezeitlang die stelle eines 8ecrewrir bey ihm vertreten. Ja erstund in solchem credit bey dem Kayser, daß er ihn, als seinenAbgesandten, nach Böhmen schickte, um den König Ottocarumauf bessere gedancken zu bringen. Wie es aber dem ungeachtetan. 1276. zu den Waffen kam , so war es ihm hauptsächlich zu-zuschreiben, daß es damals ohne blut-vergussen abgieng. Hier,auf verfügte er sich in sein ihm anvertrautes Bißthum, undbesaß dasselbe in guter ruhe» bis er an. 128;. mit Reginaldovon Burgund, Grafen von Mümpelgard, welcher feinemStifte an. 127z. das schloß Pruntrut mit gemalt entzogen hat-te , zu thun hekam. Es lief auch auf seiner seile- so glücklich,daß er sich durch hülste des Bischoffs zu Straßburg und ei.niger Kayserlichen trouppen, bey welchen sich Rudolphus selbstbefand, nicht allein von Pruntrut und Mylan, so ein vestesschloß war, aus welchem bis dahin den Bischöfflichen Unter-thanen viel schaden beschchen, meister machte, sondern auchden gedachten Grafen nöthigte, alles dem Stift abgenommenezu restituiren, und die Herrschafft Blamont nebst andern zehcn-den von ihm in lehn zu nehmen. Drey jähr hernach, nemlichan. 1286. gieng er als Kayserlicher Abgesandter in Italien,mit der instruction , in dem nahmen des Kaysers und desReichs, die Welschen städte, gegen erlegung grosser summe»gelbes , von dem Reiche, welches ohnedem wenig nutzen vonihnen hatte, gäntzlich loszusprechen. Nachdem er diese com-mißion verrichtet, und mit vielem gelbe wiederum in Teutsch,land ankam , ward ihm seine gehabte mühe mit dem Ertz-Biß-thum Mayntz belohnet, um welches eben damals Peter Reichvon Reichenstein, Dom-Probst zu Mayntz und Basel, und Ger-hard von Evstein, Ertz-Priester zu Trier, so in einer mißhel-ligkeit der Mayntzischen Dom-Herren beyde erwehlet worden,am Römischen Hofe stritten; da denn der Papst, ohne zweifelauf heimliches begehren des Kaysers, sie beyde hindan setzte, undHeinrichen zu dem wichtigsten Ertz-Bißthum ernannte. Dochgenösse dieser solches nur zwey jähr, indem ihn der tvd an. 1288.den 18. mertz hinweg nahm. Er ward insgemein BischofsGürtelknopf genennet, weil er sich, als ein Franciscaner,stets mit einer knotigten seyde gürtete, und kam bey den O-mo-inols zu Mayntz wegen seiner geringen ankunft in schlechte Hoch-achtung ; ja sie sprengten bey seinem leben aus,er sey ein schwartz-künstler,und nach seinem tobe machten sie ihm dieses exitaxlssum:

dluckipes Iwtiües! non curst LIerus , ubi stes,

Lum non In coelis, lies ubicungus voll«.

Mc-. L/o'rpesM». cln'on. Lp. Lalil. U8.

Urstisens Basel-chronick. chronick der Bischöffe zu

Mayntz. x.; r;. *

henricus IN. Ertz-Bischoff und Churfürst zu Mayntz , warein gebohrncr Graf von Virneburg. Er wurde an. -; 28. er-wehlet , gelangte aber erst an. r;;i. zu dem wurcklrchen besitze,indem einige Dom - Herren Graf Baldumum von Lutzeiburgibm entgegen gesetzt hatten. Weil er es mrt Komg Ludwigen ausBayern hielt, so ward er an. i;4<r. von dem Papst in den banngethan, und Gerlach, Graf von Nassau , an ferne stelle ge-setzet ; doch kehrte er sich wenig daran, und nahm dazu GrafCononem von Falckenstein zu seinem Loachuwr an, wiewol dasErtz-Stift viel dabey ausstehen muste. Zu seiner zeit wurdensehr viel Jüden in Mayntz verbrannt, weil man ihnen schuldgab, daß sie die brünnen vergiftet, und dadurch die damalsaraßirende pest angerichtet hätten; desgleichen ihnen dann auchan vielen andern orten, sonderlich in Ober-Teutschland wider,fuhr; wiewol es gewiß ist, daß ihr grosser reichthurn sie nochweit mehr schuldig gemacht, als die zugemessene, aber in derthat aar nicht glaubliche, vielweniger erwiesene Vergiftungende? wasser. An. n?2. begab er sich des rechts, du- Könige inBöhmen zu crönen , welches die Ertz-Brschoffe von Mayntzlanae reit ererciret hatten, wie dann auch die Bsschoffe vonPrag und Olmützdtshero unter dem Ertz-Stlfte Mayntz ge-standen waren. Wie nun zu dieser zeit Kayser Carolus IV. manderm seine erb-länder anfalle weise empor zu bringen suchte,also bemühete er sich auch, das Bißthum Prag in ein Ertz-Biß-tbum zu verwandeln, und selbigem Olmutz zu unterwerffen,wodurch beyde von Mayntz abgerissen, mithin auch das recht,die Böhmischen Könige zu cronen, an den Ertz-Blsthoff zuPrag übergetragen wurde; und nmste Ertz-Bischoff Heinrichin alles willigen, weil er und sein Stift damals sonst vielfältigangefochten waren; wiewol einige der meynmig seyn, als wennHenricum der geitz vermocht hatte, ihm solches zu verkaufst«.

äe Lpssc 6erm." rer. Nog. Ild. V. x. 8;;. sag.

ssaa- bllk. lib. II. p- 272 . *

henricus I. Ertz-Bischoff und Churfürst zu Cöln, war ei.ne/vom Adel aus dem geschlechte von Molenarck. Er wurdean. 122;. erwehlet, nachdem er em.ge mhr Probst zu Bonngewesen , und ließ sich eifrig angelegen seyn, Graf FridericumruJsenburg, welcher seinen Umecsssorem umgebracht, zuver-dienter straft zu ziehen. Sein tvd erfolgte an. 12;?. L«ce/.

6. 8. k. I- orlg. Nsro.

. Hmricus II. Ertz-Bischoff und Churfürst zu Cöln, wurdean. i ;»6. erwehlet. Er war em Graf von Virneburg, und er-

L hielt