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AA' indem sich der Hertzog gutwillig nichts nehmest ließ.^PAlpss Ulrich zu Halberstadt hatte die achrs-erklärung nicht-Domren, und schon an. 1177- zugegriffen, mustebsd ^Uiber Halberstadt verbrannt, und sich gefangen sehen;§7jUnchoffs Philippi zu Mayntz armee wurde in Westphalenia>,i Graf Adolphusvon Holstein aus seinem lande ge-ll^! die städleNordhausen und Mühlhausen abgebrannt; derw in Thüringen, Ludwig, nebst seinem söhn HermannAber an. ngr. kam der Kayftr selbst mit ar-viff " tu des Hertzogs lande, eroberte gantz Bayern, und die^..^vmsten stadte in Nieder-Sachsen » worunter Lübeck war,mir ta , - gelegenheit zur Reichs-stadt gemacht, undPrivilegien versehen worden; Braunschweig aberhon ra .zuals nicht eingenommen ; Bardewick hatte dem Her-oen rhore verschlossen, welches derselbe, wie wir bald sa-sich L ' entsetzlich gerochen. Vor diesesmal aber mustelra^V Hertzog ergeben, nach allerhand vergebens gepflogenenund o " n 8 r. auf dem Reichs-tage zu Erfurt erscheinen,Kayftr fußfällig werden, - welcher ihn zwar mit thrä-dern r ^"^en aufhud, aber doch den Reichssschluß nicht hin»rj.„ssonnle, oder wollte, welcher darinnen bestund, daß Hen»gis^ s>on allem , was er besessen, nichts als die Braunschwei-ke n? w Lüneburgischen lande (welche nemlich damals nochMeiid,' ^^rhen waren'» behalten, und in den nächst-kom-Teuu>? ^ lahren, von Martini an. 1182. an gerechnet, denseiner ^ ^oben nicht betreten sollte. Er gieng daraus mitKoni« ^mahlin «ah Lindern zu seinem schwieger-vatter deindie, tk-'is^" 6 Eand Henrico II. hielte sich theils in der Norman-<M iiv Engclland aus, und kam noch vor verflossener zeitdes Dm a/"rück , indem er durch seines schwieger-vattcrs undbracht? Ermittelung von seinem eyd losgesprochen wurde;Und ein neues wapen, nemlich die Leoparden, mit,sein >(,„!? bck, zu Braunschweig gantz stille. Er fand aberden "'cht in solchem zustande, wie ihm versprochen wor-<Mck, bey adwesenheit des Kaysers in Italien , jederihy a,, p des Hertzogs allodial-landen zu sich genommen, wasdeniKssdunckle. Er beschwerte sich zwar dessentwegen bey1189 ,,, ^^rr an statt der satisfaction wurden ihm an.Mit mas Boslar drey vorschlage gethan, daß er entwederin dgg ? was er jetzt hätte, zufrieden seyn , oder dem zugPer nn^wbte land aus des Kaysers Unkosten beywohnen,veyd^ w i- 'ahr ausser Teutschland sich aufhalten, und inVn<v,,Mern fallen nachgehends der restitution gewärtigEr erwehlte das letztere, und gieng wieder nachbee hM. Unterdessen ließ des Kaysers söhn und Statthat-MNy geschehen, daß in unsers Hertzogs landen jederZusehe« Me, was er wollte. Dahero derselbe nicht längerbie ^ , P»»te, zumal da er erfuhr, daß auch seine gemahlin,.PAick s'iToraunsthweig gelassen hatte, verstorben ; sondern.-Mus Heinrich nach Braunschweig sendete, bald
M di? ^selbst folgte, und zwar um so viel mehr, weil8 er, j^wge von Engelland, als sein schwäher und schwa-.w>ederf,,„ster darzu vermahnten. Bey dieser seiner andernPste, setzte er sich erstlich an der Elbe wieder etwasAst, . Lübeck, Lauenburg , und fast gantz Holstein
stey g»gX.ichßorte Bardewick , um vorgedachter schimpfli-, .»Übssung, und neuen spotts willen, auf den gründ,stadt sv. stw die Zerstörung dieser stadt zur aufnähmem^bdx^jL""eburg gelegenheit gegeben, unter dem artickulms.^'ur sss.ist^Tiulesen. Der Römische König oder Reichs-stst ststblch, des Kaysers söhn, gieng darauf an. n yo.
i dqz - "swee in des Hertzogs lande, verheerte dieselbenK,stli»schststst » Hannover verbrannte er, konnte aber vorn>^lsv a,'Z./elbst nichts ausrichten. Der Hertzog befandsein-"P^get, aufs neue um friede zu bitten, undlmMckuw Pbben söhne, Heinrichen und Ludernm odernn^Prayf P.^Komg zu geisseln geben. Der jüngere starbloschen Augspurg, der ältere aber muste mit dem Ro-P bicht sg V, l» Apulien gehen. Dieser, als er sahe, daßdem ststMrt wurde, wie ihm versprochen worden, auchstbb wmia ^Astvvliche kranckheiten bey der armee einrissen,ka^ ^ausgerichtet wurde, machte, sich heimlich davon»n«. steltuna t,??l!str beschwerlichen, und wegen des Königsba,^dessen >L°Lst-gefährlichen reise zu Braunschweig an,Darauf Ve der bisherige König Hamens nach demLeucht ms iAen tobe seines vatters Kayser, und suchtetelegen, os,^"gen Hertzog Heinrichs zu rächen; schicktedaiÄk besänftig,pachtet der alte Hertzog ihn durch Gesand-e>„jstbe abexn;s^s"chck , eine armee in. das land, welcheMei^b "nterthan-n^s ruinirte. Es kam noch die untreuebxxAkr des Lerkn^U, sonderlich Ludvlphi von Wenden,Mem ^ Vogt zu Braunschweig war, und Ee-
wnge auch auf seine feite gebracht hatte.
^sekt^.Weifte M°a Hanrich gieng, ihnen zu leibe, ero-«E^atten, durch s,?.l^"st Wolffenbuttel, welche dieselbenKinsickv? auch mit durger zu Braunschweig, der-
durm m ^b^bellen ram?/^aiem, Wenden und Pema, >vo-bvrf, A^ard, hatten, gethan. Darauf wurde
Thmj^ bein nunm^ A' Stederdurg, zu Tulleda einemHenriA v, gehörig , eine^N^urgischen Amt Kelbra in""d unserm ?///^«ung zwischen dem Kayser«Mor. T°^/^Hertzoge gestiftet, wobey auch des.Theil.
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den jetzt-aedachter söhn gleiches nahmens die bisher Mwe;gerte Investitur über die Pfaltz am Rhein erhielt. Daß aberdamals die mauren der stadt Braunschweig angerissen wer-den müssen , ist falsch, (b) , Nun ließ Hertzog Heinrich dieHoffnung , das verlohrne wieder zu erlangen, fahren, undwendete im alter seine zeit auf alte geschichte, die er sichvorlesen ließ , that auch den kirchen und klöstern , sonder-lich zu Braunschweig , gutes. Er hatte durch einen fall vontPferde an dem einen fuß schaden genommen, und wurde nochvon einem durchbruch überfallen, wider welchen er (viel-leicht aus beysvrge vor gift) keine artzney brauchen wvllte-Er schickte sich demnach zum tode, ließ seinen söhn den Pfaltz-araftn, wie auch seinen Beicht-vatter, Bischofs Jsfried vonRatzeburg, zu sich fordern,' und starb mit ftandhafftem ge-müthe, und andächtiger Vorbereitung, den;, oder 1;. aug,an. i-yz. im SLsten jähre seines alcerH nachdem etwan 14.tage vorher der donner in die kirche <Ot. Blasii zu Braun-schweig geschlagen, wodurch der Hertzog in die äusserste ge-fahr zu verbrennen kam, und daraus nicht durch mensch-liche hülffe, sondern durch einen heftigen Platz-regen errettetworden. Es war dieser Hertzog im übrigen von mittelmäs-siger statur, gesetztem leibe, starckem und weissem angesichte,grossen schwache» äugen, und dunckeln haaren. Er ist inseiner jugend den Ritterlichen exercitien mit fleiß obgelegen,hat es auch in selbigen zu einer ziemlichen Vollkommenheitgebracht. Von feiner großmuth , tapferkeit und beständig-keil hat uns sein leben beyspiele genug gegeben. Von fernengemahlinnen und Andern ist unter dem artickul Draun-schweigisch geschtecht Nachricht zu finden, l» lid.VI. c. ;4- (tz) l..c. p.q... (c) l- L. ?. (cl) <L (s)
acl VitciLr. Ilb. II. tit. p. 585. (k) I. c. x» ich. ch)
1. L. p. ;o. (k) , 1. c. p. L krXpo-
lici Lteäsrburg. tülwriLL iirurLtlo clo llemico Leone, cuinnoris Win. I. rer. (lerm. P. 4;o. leqg. BÜNliNgS
Braunschweig und Lüneburgische chromck s lvieibomio emcncl.x. ich- iegg. origin. L inerem. kruniuic. p. 40-
ch. Disput, rrä Ligurinl VII. 100. ,le lflenrieo
Leons. Ziegters schauplatz der zeit, ä. 6. AN8- n. ;. Die6enLÄlogiL-shat accurat ausgeführt Feller in der genealogi-schen Historie des Hauses Braunschweig-Lüneburg, e. n. x>.
; 49 . 5 sgg.
-Zenricus der schöne oder lange, Hertzog zu Sachsen,undPfaltzgraf bey Rhein,,war ein söhn Heinrichs des Lö,wett und Mechthildis, König Heinrichs von Engelland toch-ter. In seiner jugend muste er mit seinem vatter das elendin Engelland bauen, und einige jähre darauf neben seinembruder dem Henrico von seinem vatter als geissel überliefertwerden, da ihn crmeldter Kayser mit sich in Apulien nahm.Erzog sich aber daselbst seinen haß nur mehr auf den hals,als er aus dem lager vor Neapolis weg eilte, und seine völ-cker mit sich nahm. Worzu noch kam, daß er sich in sei-ner jugend mit Agneten , Pfaltzgraf Conrads tochter, ver-sprochen hatte, welche henrath der Kayser deswegen zu hin-tertreiben suchte, damit er nicht durch diese einzige erbinder Pfaltz zu der macht steigen möchte, seines vatters schimpfrächen zu können. Weil aber AgneS ihn lieber leiden moch,te, als König Philippum von Franckreich, welcher durch denKayser um sie frevele, so gelangte er endlich durch Vorschubihrer Mutter zu seinem zweck, indem er sie ohne des Pfaltz-grafen wissen entführte, weicher dahero viel mühe hatte,sich bey dem Kayser zu entschuldigen. Indessen war es ein-mal geschehen, und der Kayser wurde durch des schwieger-vatters zureden endlich dahin gebracht, daß er Henrico nachdieses rode die Pfaltz im lehn ließ. Hierauf that er eine reistin das gelobte land , nach deren endigung er die Kasten-Vogtey über das Ertz - Stift Trier zu unwiederbringlichemschaden der Pfaltz an Ertz-BisthoffIohanneM vpn Trier ver-kaufte. So bald aber der Kayser todt war, verfiel er wie-der in Kayftr Philipps ungnade, weil er seinem bruder Ot-tvni zu erlanaung des Kayftrthums wider diesen beystund.Die rechte würckung davon brach erst unter Philipps Nach-folger Kayser Frtdertro II. aus, welcher ihn an. 121;. in dieacht erklärte, und die Pfaltz Hertzog Ludwigen von Bayern ausMttelsbachischem geschlechte gab. Jedoch hat Heinrich bisan seinen an. 1227. erfolgten tod sich weder des tituls nochauch seines rechts begeben, dahero man beyde in den urkun.den dasiger zeit als Pfaltzgrafen bey dem Rhein antrist. Mitseiner gemahlin hakte er 2. merckwurdige töchter, davon dieerste Jrmengard an Marggraf Hermann lV. von Baden ver->heurathet wurde, und selbigem Durlach, Heidelsheim, Pfortz-heim und EMngen zum Heuraths-guth zubrachte; die aridemre aber bekam Otto von Wittelsbach, Hertzog Ludwigs vonBayern söhn, in anschung deren er nachdem todeHemkichSund seines vatters die Pfaltz im besitz behielte. Tue Sächsischenlande aber, als Stäbe, und was gegen Bremen zu liegt, welchesHeinrich in der theilnng, mit seinen bmdern Ottone IV. undWilhelms aus der vatterlichen erbschafft überkommen, benebstdem Braunschweigisthen, so rhm nach abgang seines brudersOttonis heirtt gefallen, muste er mrt der Marggrastn von Ba-Melken. tom. III. IL L. p. 2c)7. in an-
rw Lmnsüic. II. k. ch t6. p. ;;o. L coä. älpl. Fe-
lid. lll> ehr. Llav. e. 2. p. 418. -