Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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Herr

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^schgsiet, und die Lutherische-urchgehends eingeführet. An.

den 7. aug. trug er mit einwilligung der Land - Ständevie regierung der lande seinem ältesten Printzen aus starb dar-M den 28. aug. und ward zu Freyberg begraben, mit wendas Churfürstliche begräbnis seinen ansang genonuuen.

Auie gemahlin war Catharina, Hertzogs Magni von Meck-^nvurg tochter, mit welcher er r. söhne hatte, unter welchenA nnltelste Printz Severinus, an. i-n;.zu Inspruck/ allwo erMren sollte, verstarb, der älteste Mauritius und dermngsteAgustus aber die beyden ersten Churfürsten Albertimscher lmieMveftn; und z. töchter, Sibyllam, Aemiliam, Srdoniam.

, 8zx. üb. XV. bitt. Imtker-m.

8axon. Vt-«2e/r, 8 LX 0 N.numi 5 m. svllogs.

..Semicus, mit dem zunahmen Mullrix, oder der erleuch-te' Marggraf zu Meisten, in der Laußmtz und mdemOster-fawn- erster Landgraf von Thurmgen aus der MechmichenMlre. Sein vatter war Dietericus, Marggraf zu, Meisten,

Ue. Mutter aber Judith, eine tochter Hermannl , Landgra-N «'Thüringen und Hessen. In den vätterllchen landenb/Mrte er an 1221. allein wegen der erdfchafft ferner mutter^am er gwsse streitigkeiten, als an. 1248. deren bruder,

Henricus Raspo , ohne leides - erden mit tobe abgegangenEs hatte nemlich dieses Henrici Rafponis und der ^u-anderer bruder, Ludovicus, eine tochter, nahmens So-

Brak!>«^^ steh gelassen, welche mit Henrico V. Hertzoge zu , .... ,..

leresöhn gleiches nahmens gezeuget. Die,er letz- ,vird. An. 1292. starb jetzt-gedachter Hertzog Wilhelm ohnek>o . ssen mutter prätendirten alles, was HmrrcuS ma- smder, und zwischen den 2. übergebliebenen brüdern, unserm

terar-iü. ^abschafften besessen. Henrrcus von Meissen that Herkvg Heinrich dem ältesten und Hertzog Albrechten zuGöttm-

kriea?^^ ' und darüber kam es zu einem weit-ausseyenden , entstund dahero grosse Uneinigkeit, indem jener das land,dessen^ Endlich traf man einen interims-vergleich, vermöge welches er schon gewisser Massen innhatte, zu lassen nicht ge-

HertzoginSophia vonBrabant die Landgrafscyafft sonnen war, dieser aber heimliche anschlüge machte, sich in

graUsZngegen Marggraf Henricus von Meisten die Land- poMon zu setzen, welches ihm auch nach vieler unruhe ge-- »UWE.... ^ ^ , daß N ^9;. von dem lande, und an. 1294.

durch einen nächtlichen Überfall und hülste seiner anhängetin der stadt, auch von der stadt Braunschweig selbst sich Mei-ster gemacht. Worauf Hertzog Heinrich sich mit den seinigennach Grudenhagen begeben, und eine beständige Hof-Haltungdaselbst angelegt; wiewol er auch zü Osterrode und Hertzbergfitem zum Saltz der Helden sich zum öfter» aufhielt. Am letz-ten ort ist er an. 1,22. gestorben, und zu Eimbeck in St. Ale.xandri Stift beygesetzt worden. Von seinem ehestande undAndern flehe in der Sraunschrveigischen geschlechts-rrzeh-lung. sonderlich Joh. Letzner, in der Dass

selischen und Eimbeckischen chronick, 1 ll>. III. c. i;. BüntingsBraunschweigische und Lüneburgische chronich x. züs.leg.

Henncus, Hertzog zu Vraunschweig und Lüneburg, warAlberti des grossen/ohn, wegen seiner aufführung Notokiis,oder, nach dem Mönchs - Latein lVlirgbiiis, der wunderlichezugenannt, bekam in der vätterllchen theilung das sogenann-te land über den, Walde, darinnen Grudenhagen , Eimbeck,Osterrode, Hertzberg', Lutterberg, Gebelhanfen und Duderrstadt gelegen, item die halbe stadt Hameln, Saltz der Hel-den , die Grafschafft Catelnburg, den dritten theil der geist-lichen lehen zu Vraunschweig, und am Rams-berge für Gos-lar , und das gantze bergwerck zusamt der forst zur Claußund auf dem Hartz. Er wohnte meistens auf dem schloß zuGrudenhagen, daher seine linie den nahmen bekommen»Anfangs war er, als der älteste unter seinen brüdern, mitder, vätterllchen theilung nicht zufrieden, nahm auch keinenbeständigen sitz zu Grubenhagen, sondern verfügte sich zu sei-nem jüngsten bruder Wilhelms nach Braunschweig, und maß-te sich in dessen nahmen» weil er noch sehr jung war, der re-gierung an; womit zwar der mittelste bruder Albertus zuGöttingen nicht zu frieden war, doch aber, so lange Wilhel-mus lebte, sich weiter nichts mercken ließ, als daß er unfernHertzog den wunderlichen Heinrich nennte. Was wegendes schloffes Herlingsberg mit ihm paßirt, welches eigentlichzu des jüngsten bruders Wilhelmi antheil gehört, wird unterdem artickul Herlingsberg erzehlt. Gleich wie auch die qe-schicht oder fabel mtl dem ratten-fänger zu Hameln, die unterseiner regierung paßirt seyn soll, an feinem ort berührt

m<u,^?^Aüringen in besitz nehmen sollten. Hierbey ließsich U,v bts an. i2z9. Hertzog Albertus l. von BraunschweigThürin^M streit mischte, und die Meißner mit gemalt ausrstuz Um vertreiben wollte. Weil nun der Marggraf Hen-schch in Böhmen sich befand, so drang dieser seindblpl, ÄA bis nach Naumburg und Merftburg. Allein Ru-^A»idchenck, ein Meißnischer vom Adel, dessen güther dierg eh ' hweigtsche trouppen verwüstet hatten , versammelteec -v ziemliche anzahl seiner lands-leuthe, mit welchenaufs 's,!/, / bey Beftnstädt an der Elster die Braunschweigertseylttzlug, und ihren Hertzog in eigener Person ge-M welcher erst nach anderthalb jähren unter har-

MdsH Mungen seine freyheit wieder erhielt. Wegen denM zuk^n Thüringen und Hessen bestätigte man nochmalsHe the^^gedachten vergleich, welchen auch nachgehends bey-Mit hat,-'tandig in acht nahmen. Ausser diesem wichtigenKi.ir^ „Henricus von Meissen noch unterschiedene andere.

- eichs u,.', °/r in dem kriege,welcher von wegen desTeutschm*Merkcit e» ungläubigen Preussen geführt ward, seineHtafen «„„yen. An. 1240. muste er gegen Albertum, Marg-Nsite, ^Z^V^uburg, welcher ihn in der Laußnitz beun-i^dina^ Waffen gebrauchen, wobey ihm das glück nicht»! war. An. 1246. starb seiner ersten gemah-

bruder, Fridericus II. Hertzog von Oester-nun derselbe keine Ander hinterließ, so wollteu, L^ahlin recht aus die Oesterreichische lande aus-va die Stände der erledigten provintzen an.

: a,Urm zu Tuln gehaltenen Land-tage solches ver-^r Böhmische Cron-Printz Ottocarus, wel-

^eurü,V"^ verlassenllE dornen von der cron unsers Heylands, etwas von dessen creutzs

su.u>s Nr anAgln Ln 7 durch erLuna und LK etwas von St. Catharinen-öl, so er mit von dem berge«»L ^l-r S-na gebracht, geschenckt,. Gedachte goldene bulle des Kay-

N.Freyb-°evestmen. Weil er auch aus seinen bergwerckeuUMge LkVsVllchen reichthum erhub, so führte er eineer-spi°,?Tbaltung, und stellte unterschiedene turniere undM in ej»e^n. Sonderlich hat er eines an. 126;. zu Meissen,r? - letztere ,>?"dern !rit eines zu Nordhausen, gehalten, wel-den "2 'n andern"nM^^/^' F« ^cher zeit erwies Henricus, Hertzog zu Braunschweig und Lüneburg, ei»hon Lehmen des der-silbernen ketten, bekam in

Henricus der jüngere, Hertzog zu Braunschweig , undHerr zu Grubenhagen, wegen seinen reisen auch Henricus6rLLm genannt, war des vorhergehenden söhn. Er bekamin der theilung der vätterllchen lande das Eichsfeld und Du-derstadt, und ist wegen seinen reisen berühmt, die er nichtnur in Oesterreich, Ungarn,, Italien, sondern auch in Grie-chenland , Arabien und Palastina gethan. Auf dieser reisehat er auch die insul und damaliges Königreich Cypern gese-hen , und sich daselbst mit einer Königlichen Printzeßin Ma-ria vermählt. Es ist noch ein clixioma oder goldene bullevom jähr i;;s. vorhanden, in welcher der Cvnstanttnopoltta-nische Kayser Andronicus Paläologus ihn allen und jeden, dieer auf seiner Asiatischen reift antreffen würde, als seinen Vet-ter und artverwandten recommendirt. Er hat an. r;; 1. nochgelebt, als in welchem jähr er dem kloster Walckenried zwey

fers Andronici hat mit gelehrten anmerckungen

dem II. tomo 8 c-ript. Sermsu. x>. 467. ksgg. einverleibet, wor-,aus diese Nachricht , und was von dieses Hertzogs kindern inder erzchlung des Braunschweigische» geschlechts ange-bracht wird, genommen.

! aber haben ihmbedienen pflegte,Nachdem an. 1262. od-

e! mtt Herwq Bernhardo ^ dessm sokm'v

vie., andenn kumgetauschet. Er hals an. 5401. und in den folgenden

der landes-theilung das land zu Lüneburg. Daß er aber dochder Urheber des mittlern Hauses Vraunschweig ist, kommtdaher , weil seine söhne, Wilhelmus und Henricus, an. 1429»

" Ottone zu Lüneburg

tochter "Äerm mal n,tt des Königs Wenceslai in Bohr jähren diejenigen versolgen, welche fernen bruder Frrderrcvm,beurathxte-'r^,"A und als auch diese an. 1268. gestorben, erwehlten Römischen Kayser , umgebracht hatten, wovon inH'/Ain lrch Ix Elijabetham von MNtitz. Von der ersten ge- des gedachten Kayftrs Friderrn und bes andern bmders Bern-ds Dietericun, »ach sich, Albertum den unartigen hardi leben nachzusehen. An.1404. m Henrrcus von

g? «^.ureisen, von der dritten aber Fridericum Bernhardo, Grafen von der Lippe, m einem treffen bey dem

Endige welchen der einzige Albertus eine be- Oderberg an der Weser gesaugen , und nicht eher los gelas-

Uk betrNch^Mafft' hinterlassen: Was Henricum A worden' bis er eydlich, und durch bürgen versichert,??r rrzz. geftkt^ ? 'nsgmiein die zeit seines todes in das 100000. gülden ranzion zu geben. Doch, nachdem er etwaallem aus Villen „nistnnven ekeltet. dng t vierten theil bezahlt hatte , erlangte er von dem Kayser

Ruverto, daß er und seine bürgen von dem, was sie ver-brochen hatten, frey gesprochen, der Graf aber und seinebelffer in die acht erklärt wurden. Und weil die executionder acht unserm Hertzog aufgetragen wurde, gieng der lckma,,s das neue an, und wurde unter andern die stadt Hornvon dem Hertzog eingenommen und bevestiget» An. 14"^

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'^ye müffe^'lk^?^ aus vielen umstanden erhellet, daßreb. ' ^N. Meißn. thron, s-aönc. äo

Kittet/.

'Zienricua^ vraunschweig und Lüneburg:

^" vgen m Bayrrm^ ^ Henricus Leo, siehe unter den