Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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kr d?»„^E>len. ürEe WMäustigkeiten gefallen ist; wlekatked/!lähren, da er das erste buch Mosis vor dempstul erklären vorgenommen, blos bis zum vierten ca-ay. ^E-reiten mögen. Sein tod wird gemeiniglich insvn im»von denen nemlich, welche ihn für eine per-le,, dan,, äs llslliZ den Carthäuser halten wollen. Mastricus e,' u diesem zu gleicher zeit auch ein anderer Hen-bey ^ gewesen, der im Carthauser-kloster St. Maria

Ne Vera!« ^ gelebt hat. Er kan mit Langenstein nicht wol ei-derstlat-« 9^westn seyn , weil dieser letztere sein leben auf Uni-stvriret " ^-N^acht hat/ auch da er schon an. i;8i. zu Parisdaß wol bis an. 1428. kan gelebt haben. Neben dem/

ein^ vA^rson schon ums >N)r 1408. von selbigem, als von

Niyi / redet, da er ihn slsristimre memorise Vi-

^°rnekma-^d)?un dessen , der zu Paris und Wien gelehret,Obiger ,/5 ist Lonlillum siacis, so zu beylegung der zudreyen ""schwebender ärgerlichen kirchen-trennung unterausaenan^üen zweckte. Von andern unter diesem nahmenter d,xa.!!^nen fthristen ist es noch so klar nicht, welchem un,Aden ."wen solche zuzuschreiben seyen. Die tiwl davon?! "eyni sck stec. XV. 6e (sript. eccleft

ivyga- ' Ä icrcht. sccles. , in bliki. ?a»r«/ea«, pro-

, blbl. Larckms. von der Hardl, Lonsil.

don Huntrngdon, wurde also genennet, weilAncoln '?d.o^u8 daselbst war. Vorher war er Lsnonlcu« vonAepha«- 7>te „i der mitten des XII. stecull u»ter des Königshistorisch. «?" Engelland regierung, und schrieb verschiedenebey E>w°,, ^cke, worunter die vornehmsten sind seine Historie^s. "d in ic>. büchern; IstbeIIu8 äs Lonteintu Kluncli,Ocstre/ ^1'. aä LN. H2z.

^enr» , bist. lirtsr.

E'g aus von Ralkar , der krancke zugenannt, gcbür-M Lynch.- Hertzogkhum Eleve, war voökoi von Paris,Mustr, zu Cöln. Nach diesem ward er ein Car-din x/«.uud bekam die wichtigsten stellen seines ordens , in-R auch zu Cöln, Rurmond, Straßburg, rc. war. Err^deychchzchUal dem General-Capitul beygewohnet, und ver-Kv laAchMb selbigen ordens visttiret. Er starb an. 1448. imi-;cha>vy°ch^ues alters, und hinterließ Xvüriuin II. Virgin^;

chMaliz « Ue Oräins <L krograllu Orä. Lürrkuk.; 8s3lsin 8xi-Ai, ; ; kchstolzz <Lc. bibl. Lelg. ?e-

- ^^I.Lartkus.

ch der gchMb von Markebourg, Vlcariu« von Balliscadan^teiyj^uvIlNlschen viosces im XV. Aculo. Er schrieb invch','4ri ch.'?rache 1;. fibrös Nnnalium bis auf seine zelten,i«x ibetych'che Camdenus zum theil seinem Britannien cin-bÜ-d llvar auch hernach an. i6;z. zu Dublin Englisch,llp^uß der/». ^"diger, doch nicht gantz vollkommen bey dem

l^ripwr ss.bonick Hammeri heraus gegeben worden,

Demi ' "'"Ern.

- ein viro, welchen andere von Brune nen-

schchM uiw Sucher -ILms, war von Cöln gebürtig, lehrte zuka!!> beliebt 'Ächte sich bey den ?3tribus des Costnitzer-Lonsilüdjx A» Nach diesem wurde er ein Carthäuser, und be-diean ich "nes Priors in verschiedenen klöstern, bis err>n>f 'An Erstarb Er hat unter andern 4. bücher überöiirl ^oclLs^^bteben. Osx/a-rch c. Z2. Zs lcri-

, üb. II. 6s vits LZrcbuk. s. 7. ,

mit dem zunahmen 8eptimelenli8, weil er von"ulo "Zlorenkch"! kleinen schloß ohngefehr 5. Italiänischemei-studi- Aact,d!!^^^en, gebürtig war , letzte m dem XII. 6e-»!. 4M er ru -in,»« inUen «r„nd in seinen

ein chch. aelchchÄ ^ zu Bologna einen guten gründ in seinen- bägljch.4 ut er in den geistlichen stand, und eklangteeß. ,,..x vensiicium, verlohr aber selbiges durch ei-

nen

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. und kam damber

V' A Wvsrü^s korwn« « ^ ^

Mch Pvlyeary. LMr W , neW

gelehrt«buchhaMer ^ aEAtÄramschen Übersetzung am "

^NeyloM. starb an. !Z?6. oder w ^b^-adeN.und stegk in dem kioster M L.

IIvrvIvAum 8LprenttK , s L 8anÄis->.^o-« 8ermouss äschsmyois . in oon -

W. 8»I!a»am, in LÄis 8MÄ. inew-1 ' .« EmbrUN UM

xch L>mricus von Su;e, ward ErEMW OW « m

^lchr Christi i 2 ^. nnd Cardmal-welchem

deswegen er vMenüs zugenannt ww A^er zeck mnahmen er meistens bekannt ist. Er itzMde z ^Men, «u

sM geschicktesten in den Canvnischen Recht g^ ^ weswegen

^tie auch grossen rühm in Zuce erw r beyge.

?^an ihm die lob-syruche von Vons Le , öanvwm ge»legest Er hat eine 8nmmsm Juris strvckrs und ^

Ästox. ste«rea» IV. Check.

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schrieben, welche man insgemein die 8ummsm insumtAm odersuregm zu nennen psieget. Dieses buch ist an. r;;7. und r; 7 ;.zu Basel gedruckt, und auch zu Lyon an. i;88. und 1597.zweymal wieder aufgeleget worden. Er hat auch einen Lom.mentsrium über das llesrstLle , aus beseht des Papsts AleZan»dri IV. geschrieben, welcher zu Rom an. 147°. und 147;. undzu Venedig an. 1498. und 1581. ist gedruckt worden. DieCanonisten halten sonderlich diese wercke sehr hoch, und alsdie quelle, woraus die übrigen, welche über dieft Materien ge-schrieben, meistentherls ihr klares wasser geschopfet haben.Man kommt nicht eigentlich überein, in welchem jähre er ge-storben ; einige setzen das jähr seines todes an. 1267. andereaber erst an. 1281. die Herren von St. Marthe aber bewei-sen mit ziemlich guten gründen, daß er an. 1271. gestorbensey. 7 )tt ?r«, hibl. äe8 aur. LLsieüsst. äu XIII. ssscle.

'Aenrieus Hiakorits , war ein Lauonisus regulsris ausFrießland in dem kloster des berges Thabor, und lebte indem XVI. steculo. Er hat Hilkoriam mixt-un geschrieben3 ngto Lbrilto bis auf l;oi. bibl. Lslg. l , cks

ILripror. briste.

Henricus von Zoemeren, wurde von einem flecken in Bra-banl also genannt. Er war voLor Hleologii« zu Paris,krvksllor zu Löven, und vessnus der kirche zu Antwerpen.Der Cardinal Bessarivn ästimirte ihn sehr hoch, wie er dennauch auf sein bitten nach Rom gieng, woselbst er an. 1472. ingrosser reputation starb. Er hat geschrieben Lawinen pnm«ksrtl8 Oislogi 6uilielmi Osllami; Volumen Lpiltolsrum; Lpi-stalsm cke cspts stonstantinopoli. blkl. Lslg.

, äs Hili. stst. lib. III.

-Genricus von Zütphen, sonst auch Möller genannt, waranfänglich Prior in dem Augustiner-kloster zu Antwerpen,gieng aber an. 1521. nach Wittenderg, machte sich mit Lu-thers bekannt, und wurde von demselbigen zum Lgseslsu-reo ijbeoiogikL gemacht. Nach seiner rückkunft beredete er dieMönche daselbst, die Lutherische lehre anzunehmen. Um die-ser Ursache willen wurde das kloster von den Cathvlischengeschleifet, und er die Lutherische lehre abzuschwören genö.thiget. Weil er aber selbige bald wiederum annahm, setz-ten sie ihn gefangen, hatten ihn auch bereits zum tode ver«urtheilet. Er entkam aber durch hülffe der weiber nach Wit-tenberg, und hielt sich ferner daselbst zu Luthers und Melanch-thone. An. 1522. gieng er nach Bremen, und ohngeachtetsich der Ertz-Bischvff nebst den Lm-wmcls und Mönchen ver-geblich bemüheten , solches zu hintertreiben, so fieng er dochan in des heil. Ansgarii kirche die Protestantische lehre aus-zubreiten. Von dar wurde er an. 1^24. nach Meldorp inDitmarsen beruffen; als er aber daselbst 2. Wochen gelebet,und wider der Ditmarsischen Beamten verbot 2. oder 4. malwider die Cathvlischen gelehret hatte, erregten die Mönche;oo. bauren, welche ihn den io. bec. mitten in der nachtvon Meldorp nach Heida führten , und da sie ihn übel zuge-richtet , den folgenden tag darauf lebendig verbrannten, undzwar an eben demselbigen orte, wo nachmals an. iz zy. dieDitmarsen von den Holsteinern eine grosse Niederlage erlitten.Lutherus hat von ihm geschrieben, die Historie von bruder Hen-rich in Ditmar verbrannt , so im sechsten Wittenbergischentheile Teutscher fthristen befindlich. K«l>r Märtyr-buch. /.««.Zrr Historie Henrichs von Zütphen. cVr^r», ackicmes L monum.Mlsrryi. bist. Nsrtz'r. Nsrtxr. 6erm.

veici-. skron. Oirmsrs. bist. Hutber. iftss.

36 bist. Lberson. Oimbr. x. 6 z 2 . Arnolds ketzer-historie, k. II.lib. VI. s. 8 - §- ! 4 -

* Henriet, (Israel) ward zu Nancy gebohren, vbwol seinvatter von Chalons in Champagne gebürtig war; von diesemerlernte er die ansänge der zeichnungs-kunst, und war noch sehrjung, da er nach Rom gieng, allwo er unter dem bekannten Tem-pest schlachten und jagden zu mahlen sich übte. Nach seiner zu-rückkunst in Lothringen, hielt er sich einige zeit allda auf, be-gab sich aber nachgeyends gen Parts, und arbeitete unter äuChene. Da Henriet sich nach des Callots art zu zeichnen be-flissen hatte, so fanden sich gar viel vornehme leuthe, welchediese art mit der feder zu zeichnen von ihm erlernen wollten;weil nun diese Unterweisungen ihm viel mehr eintrugen alsdas mahlen, so hat er das letztere hindan gesetzct, und sicheinig und allein auf das erstere geleget; beneben aber handelteer mit Callotischen kupfer-stücken, indem dieser grosse Meistereinig für den Henriet arbeitete. veMe«, encretisris ihr IssVIL8 L Ie8 ouvrsgs8 äes keintrs8, coru. III. x. z8z. Lce. säit.6e Trevoux 172;.

* Henrietta Maria, eine tochter Königs Henriei IV. vonFranckreich, und Mariä von Medrcis, war an. 1599. geboh-ren , und sollte anfangs mit Ludovrco , Grafen von SoissonS,vermählt werden, welche Heurath aber nicht zu stände kam,nachdem der König Iacobus I. von Groß-Bmannien, mitgrossem Unwillen seines volcks, um sie vor seinen söhn, dennachmaligen König Carolum I. anhalten ließ. Mit demftlbenward sie an. 1622. würcklich vermahlt, und erhielt m kurtzerzeit über ihn eine sehr große gemalt, der sie siel), die einfuh-runq der Cathvlischen religwn m Engelland zu befördern, undihrem qemahl zu einer unumschranckten Herrschaft zu verhelf-fen, gebrauchte. Als dieser deshalben mit seinem vvlcke inschwere streitigkeite« verfiel, gieyg sie an. 1642. nach Holland,

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