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»i» » 2 '"-' "»»-Halb ->b-r!. schantzm. ES hat s-M,«s ki-diesem "on dem schonen wald oder busch, darinnen vorist sie n^Hertzoge von Brabant ihre lust gehabt. An. H82.»n de? «^Eltzog Gottfried von Brabant, den man Gottfriedeinem mm/^b "rnnet, erbauet, und hernach an. ny6. mitveslmp, .? "ud graben umgeben, auch nach der zeit mehr be-Kömaä ^Mden. Der Papst Paulus IV. hat allhier auf desrichtet « lE*" H- in Spanien begehren ein Bißthum ange-worden aber durch die religwns-anderung aufgehoben
sind kirchen zu unsrer Frauen und zu St. Iohannis
destuna ^ sonderlich zu sehen. Die Holländer haben dieseaber cm ^85. 1600. und 160;. vergebens angegriffen,derennä^s^^ Hai sich Printz Friedrich Heinrich von Oranienin riner 4. monatlichen belagerung bemächtiget, und siesitzen. ^hrral-Staaten gemalt gebracht , die sie auch noch be-ider die "legende gegend heisset Nairie äe Rois le vuc,
und is> Ä^perey Hertzogenbusch, Asforaws 87IVX v'ucis,theile/ 6-, von den 4. quartieren von Brabant. ManIveland „«^zLrbiethe, welche seynd Oosterwick, Kempenland,ano Maesland. Orvck», , amig. Lrah. i?«rccra^är».
7s , toxoZr. circ. öurg. x. , ohs.
"Llz.
^rrtzogeu^idt, siehe Rolduc.
Angs«^"., (Bartholomaus) war aus einem bekanntenffrillirte Arn geschlechte entsprossen, und ist der einzige Re-Äinan-?n?rr die stelle eines Intendanten und Controleurs dervtirch, tzg-" Sranckreich bediente. Er erwarb sich dieselbe da-bnd vvrb«.^ die armee, so unter dem General Turenne stund,ibuderer dem Hertzog Bernharden von Weimar, dessen be-Siite wm-Ip nd Hervart gewesen, zugestanden war, sowol durchAdamM ^ E austheilung ansehnlicher geld-summen, welche^enerm dem seinigen herstyoß, bewegte, daß sie ihrenerklärt bau derselbe für das Parlement wider den Mazarinsuchte. sie, verließ, und alfo desselben vornehmen zu nichte. endam ?iewol hierzu auch sonderlich Erlach, damaliger Com-Men -.von Breysach, und der schon seit Hertzog Bernhardspu, xj,? vornehmste General der Weimarischen armee gewe-N Könw»'is beytrug. Hernach leistete er dergleichen dienstek-Zu,. "°ch einmal, da er die am Rhein stehende trouppen,, diss^enne die gefangenen Printzen wollten befreyen helf-^ichh ^.doeschuß ».Millionen auf des Königs seile erhielt.>sf,b»er. ul *d?6. als ordentlicher Staats-Rath, und hätte,k^-ie ihm von dem Hofe vorgeschlagen worden, seineN Eöy„ imidern wollen,dieOber-Aufsicht der Finanzen bekom-iüyg^"- Er hinterließ zwey söhne und eine tochter, und ist,, haß q,, whn als Königlicher Rath und Requetenmeister, imgestorben, die tochter aber nebst ihrer Mutter"Mn. is erruffung des edicts von Nantes in Engelland ges
k> Äervel' ^he Harvay.
vk!^, um? - (Gentianus) ein berühmter voäkor der Sor-eMku ^j..^anomLU8 zu Rheims , war gebürtig von OlivetI^glich , und lebte um das jähr i;66. Er war an-k "-vthriu'^ec zu Crevant ohnfern Beaugency , der CardinalssÄat auf E" gab ihm hierauf ein Canonicat zu Rheims.
rede OonLilio l>u Trident eine sehr wichtige und ernst-an rrmverh°n?"en, darinnen er von der Nothwendigkeit einerij'bce aiiffErung mit Nachdruck redete, und was dieses fallsru,,^rnng und bezeigung der Vätter auszusetzen sey ,den?«^ gütlich heraus sagte. Ein gleiches that erzuiw^u Su," vieserwegen gleich darauf mit dem berühmtenw j„wero gewechselten briefen, wie man solches alles8 " bey k-,.-bekannten Itleinoires äu Loncile cle Trsnte,
dei-Mus c>^<>hwten gebrüdern .kutEis zuschreibet, und inwn!?"' antreffen kan. Sonst hat er auch nochIlz/i? Lccwu Ache wercke geschrieben, als da sind: äe rexa-
<le ü ' L fEicoium viscixlina ; lle slonäll vel rkläsnäa' r», wvrtz v ostons vomini; äs LIsnäeüinis Natriinonüs ;' billl ; äs vitanäo Otio, Lc. D» ^ar,-
L« Oo,« ^ bibl. kräng. v«
< , biltolrs ä'OrlsayZ. Ilckrrck«^ , äs scrlxt.
E'?Ä)i^Mischoffvon Rheims, war aus einem vor-^gn. rchte ln Franckretch, und wurde nach des Fulcvnis
i!-»
<llich ^männeÄ-^ch^ii'choff ernennet. Er ließ sich sowol^leMttfallene^wI ^um Christlichen glauben zu bringen, alsÄs n/ryn, hU ^rchen-disaplin wieder anzurichten, sehr an-§gtoi,,s Machte verschiedene Provineial-8ynoäv8. Ser-N zw^wxlex iE?* Achaten des stuhls zu Rom, der Königsi» l^?? rn beyde» Eantzler in Franckretch. Er wußte
^tu,^rn uicht umu^vohl aufzuführen, war aber gegen die-sicich 1 " lo. iuuji an ^""ckbar, indem er seinen feind , Rober-ichier 'Mge nach Rheims crönete; allein Herveus
Mt Qd^logie des Kan^?N"g' Andreas äu Chene will ino"' HerrnvonM^Millon versichern, daß dieserPrä-v 4 r. K bist. ij^M^hatlllon an der Marne, bruder gewe«^ H- ^r»rs,». in supplem. lib. V.
KLu. «« o-,,.cd,L
^iß mgu ch ^hoen erste« ^ in den alten Historien sthr. io gar genau nv^ni!M ihre ersten Wohnungenavch nicht. Einige wollen, sie waren
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aus den Nordischen landen, so ehemals mit dem nahmen Scan»dinavien beleget waren , entsprossen. Es wäre aber selbigesScandinavien noch vor dem Trojanischen kriege durch emegrosse wasserffuth dergestalt überschwemmet worden,daß sich vielevon den einwohnern anderswohin begeben müssen. Daruntersollen auch die tteruli gewesen seyn , welche ihren marsch gegenmorgen fortgesetzet, und sich hinter dem Schwachen mecre nie-dergelassen hätten. Um diese gegend sind sie bis auf AlexandriA. zeiten geblieben , unter welchem der Uemlorum König, An-thyrius, kriegs-dienste gethan haben soll. Nachdem aber Ale,xander Ä. verstorben, hätten die Ueruli ihr altes vatterland wie,der besuchen wollen,und sich dahero an der Ost-see um die gegendniedergelassen, wo heutiges tages Mecklenburg und Pommernzu finden, woselbst sie die Werten sind genennet worden, (siehewerten.) Hugo Grotius will, daß nach des Kaqfers Tra-jani zeiten die tteruli mit denen aus der insul Rügen in Scan-dinavien übergegangen wären, aber kurtz vor des Kaysers Iu,stiniani zeiten durch die Dänen von bannen vertrieben worden»Procopius giebt vor, sie hätten sonsten jenseit der Donau ge-wöhnet , und dergestalt an macht zugenommen, daß sie die Lom-bards ihnen zinsbar gemachet. Nach diesem wären sie durchdiese letztem überwunden worden , als welche sie nebst ihremsichrer dem Rudolpho von bannen verjaget, und genöthiget, sichin andere lande zu begeben, da sie sich denn auf der insul Rügenniedergelassen. Hierauf wäre eine partey mit den Gothen inItalien gegangen , die andern aber hätten bey den Lepiäis ihreWohnungen genommen. Dieses ist gewiß, daß sie sich in demV. sg-Lulo in Italien gesetzt , woselbst ihr König Odoacer an.476. den Augustulum von dem throne stieß, allein er regierte nurbis an. 49;. als in welchem jähre er durch Theodoricum, Königder Ost-Gothen, umgebracht wurde. Die LepiäT aber giengenmit dem andern theile gar übel um, und nöthigten sie, unter derregierung des Kaysers Anastasii über die Donau zu gehen. Die-ser aber, als er sahe, daß sie etwas wider das Reich vornehmenwollten, schickte eine armee wider sie, um sie zum gehorsam zubringen. Sie wurden also von ihm geschlagen, und diejenigen,so von ihnen übrig geblieben waren, erhielten pardon, mit demversprechen, daß sie den Römern treu verbleiben wollten, welcheaber davon keinen Vortheil hatten. Als Iustinianus Kaysevworden, gab er ihnen einen gewissen strich landes ein, undreichte ihnen andere Nothwendigkeiten, welches sie sich dergestaltgefallen liessen, daß sie sich nicht allein ihm völlig unterwarfen,sondern auch den Christlichen glauben annahmen. Von dieserzeit fiengen sie an, ihre barbarische sitten abzulegen, und weitvernünftiger zu leben; denn sonst giengen sie meistenthcils blos,opferten ihren göttern menschen, tödteten die alten und krau-chen, und lebeten in allerhand lösten, /or»«»«?», lMor. 6 otl>.
IM. 6 otk. <Z>oe. in pkres. sck Icrixt. 6 otk.
, äs süript. 8 uec.
-Herulo, (Bernardus) Bischofs zu Spoleto, war von Narniin Umbrien gebürtig, und studirte anfänglich mit grossem succeßdie ^ura. Endlich kam er noch in gar jungen jähren nachRom, woselbst er KskersnäArius itpostolicris, hernach äuäirokKotL, und endlich Bischofs von Spoleto wurde. Pius II.machte ihn an. 1460. zum Cardinal, und hierauf zum Legatenzu Perouse. Er war ein sehr gelehrter und die gerechtigkeit lie-bender Herr, aber dabey von grosser einbildung, wie unter an-derm aus folgendem zu ersehen: Als Fridericus, des Königsvon Neapoli, Ferdinand!, zweyter söhn, zu Rom war, besuchtenihn alle Cardinäle, bis auf den einzigen Herulo, welcher ver-wandte, daß ein Cardinal dem zweyten söhn eines Königes, wel-cher des Papst Vasall sey, die visite nicht geben müste. Er wurdezuletzt unter Sirto IV. Bischoffzu Sabina, und starb zu Romden ;. apr» an. 1479. sV, //. cömmene.
Aervorden, ein geistliches Frauenzimmer-Stift, dessenAebtißin eine Reichs-Fürstin,liegt in Westphalen an den grentzender Grafschafften Lippe und Ravensberg. Anfänglich ist es eineGrafschafft gewesen, soll aber zu den zeiten Kayser Carls desgrossen durch einen vornehmen Westphälischen Landes-Herrn,der aufdem Dorenberg gelebet, an. 790. zum kloster gemachetworden seyn, oder, wie andere wollen, durch den letzten GrafenWoiderum. Der Kayser Ludovicus kius hat hernach solches inseinen schütz genommen, Ludovicus II. aber verschiedene zehen,den darzu verehret. Andere wollen behaupten, daß dieses klostervon Kayser Ludwig dem frommen an. 82z. sey gestiftet wor-den , welches sie durch verschiedene cüplomseo erhärten. Undzwar soll es anfänglich ein Mönchs-kloster und dem Abte zu Cor»bey unterworffen gewesen seyn; wen» es aber eigentlich an dasfrauenzimmer gekommen, ist noch unbekannt. Unter selbigemstund ehemals die stadt Hervorden , welche aber die AebtißinAnna, gebohrne Gräfin von Limburg, an. 1547. an HertzogWilhelmen von Iülich überlassen, woraufes gantz unter Chur-Brandenburg gediehen ist. Die Aebtlßm ist em unmittelbarerReichs-Stand, und bekennet sich zu der Augspurgischm Confestfron, jedoch hat die Königin von Preussen, als Churfürstm vonBrandenburg, das recht, die pams-brrefe darinnen zu verge,den. Jetzo gehören dem Stifte annoch verschiedene land-güthevzu, nicht weniger ein ander adeliches Iungfern-Convent, dasStift auf dem berge genannt, welches an. noi. fundirt ist, undvon einer Decanißin besetzet wird. Er hat selbiges Stift einenziemlichen lehnhof von verschiedenen Fürsten und Grafen, des,
gleichen