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Vierdter Theil. He - Mc.
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hie

dciikl X ^ nahmen, als welcher eine heilige stadt be«Nnch dinsp.,?^ sottin Atargate, welche daselbst verehrt wurde.Lärche» ein Ertz-Bischöfflicher sitz unter dem Pa«

XVl ^^„^i^iiochlen. /V,W 5 «,. üb. V. L. 2 ;. ,

Ätere,« s^"'. 8 ec> 8 r. ant. üb. III. s. 12 .ber jetzig-«/- , eine alte stadt in Groß-Phrygien, oder nachv°r zeste,, -,«"^""" 9 ' in der Natolischen provintz Germian, sochiei, ein Ertz-Bisithum unter dem Patriarchen vonAntio-'ß, baun,'^i?^- Die Türcken nennen sie Bamboukkale, dasWissen s/l!-.„ "-Surn, wegen den daselbst herum gelegenenbleibst! von .. Man siehet daselbst nichts niehr als über-«n, ' »uen temveln und bädern , auch mineralische quel-

''^-farbe Gesundheit sehr dienlich, und wegen der topa-^ierat sind. 5 xo». vo^sgs.dxx,",,/.^»tonius) ein Cölnischer buchdrucker, welcher we-f Band menge der von ihm ohne einiges menschen

'M ,E"alen heiligen Kirchen-vätler, da deren erste editionÄer berühmt ist. äs arte txpogr.

in ^m.Egyptischer ketzer, ssstrologus und zauderer zn endelvichxx,,^"- Er lehrte, daß der leib des menschen nicht >ver-niem-t«!""kerstehen, sondern allein die seele; desgleichen,°)Et; wurde selig werden, als allein die, so ehelos ge-r bedeut Paradies kein sichtbares ding noch ort sey, sondernMley; 1 !bvts mehr, als die freude und Vergnügung derverschied? ^ Melchisedech der H. Geist sey. Gleicher gestalt«Mers, „«/^ auch das wesen des Worts von dem Wesen desM eine »? vMlich es einer lampe mit 2 . töchten, gleich als obM faulere natur obhanden wäre, von welcher beyde ihrMi ähiHn,. Seine Nachfolger wurden Hierssisni, inglei-!!"stn entbip?^^ genannt, weil sie sich vom wein und einigenAb, st mi.m. Er verfertigte ein buch von den 6 . tage-wer-

tei.

si> Er verfertigte ein buch von den 6. tage-.v»--

M sick ^.^" kabeln angefüllet war; nichts destowenigera? aiizun--s'»?^ keine scheinheiligkeit viel verführen, seine leh-N gift ,,„men. Evagrius meldet, daß, als dieser betrügerkk« Mus, ^ ?en Egyptischen Mönchen ausgestreuet, der AbtZUe», i,'« br ihn durch vernunfts - gründe nicht bewegen^ endlich durch ein wunderwerck überzeugt habe.

D Mgm, es sey einer von seinen discipeln gewesen.^ bler. 67 . M/airr«, üb. VI. äs ssrini-

si ^eren c«r,e, üiü. ür.

ist Prvn!ü kleine Französische stadt auf einer an der kü-

j>, vo« ^Me gelegenen insul, zwey Meilen von Toulon. Sie

dkv > Gr-^^benMarsilianischen colonien, Olbia (welchesliavAte des^'chen kprache glückselig heißt) genannt, wegenstv» k>> Ar-« " 9 en bodens. Nachgehends bekam dieser ort den«I-Sey, s»"', hon wachem die jetzige benennung, Hieres ent«ein ?ber lj-«-„/^kalls einigen auf dem Mittel-meer gleich ge-h°j,hec vegpst,., en msuln gegeben worden. Sie war vor zeitenf„ssLe land n.^d!atze der küste, allwo die pilgram, so in dasWürd- ^^Een, absegelten, ehe der see - compaß er-«.^Dl^ke stadt und Herrschafft ist vor altem denin llliiw Marseille zuständig, und ein gppansgium oderköhne gewesen. Gottfried II. hat sieRingern ssh» äs Fos gegeben , dessench Aniou kolchebesessen, bis an. 1257 . daCarolus, Her-bald -r Maine, ein bruder Königs Ludovici 8 an->»e,i Austin Mrch seine Heurath mit Beatrix dem Gräflichen»ych/? sO '^^vence diese Grafschafft in besitz genom-»aw^"g>aen E? , daß er keinen freyen und von ihmkranv.^W am,-!« lande dulden wollte, wie er dann einenssttiv M 6 e unterjochet hat, bis aufRogerium undBer-Hj°(getha„, Herren von Hieres, welche ihm starcken wider-kstlte!? W belaa„«^^ ^ sich gezwungen sahe, sie in ihrer stadteintk» sie auch monat lang tapfer ausge-

UvdMull-« " - ber gewalt weichen, und in einen accördb»a-n ^hörd-n ' krafft dessen sie die stadt Hieres mit allen zu-almN and-?/ '. Abgedachtem Hertzoge Carolo übergaben, undAstn! biel «i-b^er und land von ihm empfiengen. Es wirdHchia^^ärten^,^^ gemacht. Man findet auch nirgendsselbst Kirche «-/ ^llhier. Es ist in gemelkter stadt cine Col-M 5 weltliche Lanonicos, welche an. 1572 . da-

ke am^vrde« r^wum Is Blanc, Bifthoff von Toulon, sindbtvvbMs- sitz /j nachdem der daselbst an. i? 44 . gestifte-b>g a«^' an. Lieutenants von dem Seneschall selbiger

höria-« ."? 4 . Toulon verlegt ward, richtete der Kö-

bedieui-«^ em edict einen andern mit allen dazu ge-^EnVen vor^«' Bey der an. 1707 . von dem Hertzogesi'ichi-Mche Kotw /Mwenen belaqerunq von Toulon landete^ kroveno l"'"»- ^ Siehe 8 TOLLHIWL 8 .)

* . ' ran,, je, ^äs /«/i'oi-c'e, nouv. äeü:r. äs lafsix Ziert, ^ r?2. *

Hwrd^,flupt!stud^ÄVe stadt, welche Dom Jean äs Persesich übe! ^ groß , , Ehorasanischen ausgiebt. Sie ist aus-yau>^ovov. s-„, "b die menge ihrer einwvhner erstrecketMEt flnd^/ welche /, ' Wenn man die Vorstädte, lust-gartenstsische /'i-barzu rechn/bh ausser der stadt rings herum ange-a!^be de^ » L"smam!'kb wag ,hr umfang über 6 . Fran-??'ch Mir Habin ' ia Sie liegt auf einer höhe an demhgt i^"ben, daxxs!?.' >si mit guten manren versehen, wieo- thurme rin!s ^"b Wasser kau gerichtet werden,, "ngs herum, welche alie ungefehr einen

hie izi

musqueten-schuß von einander entfernet sind. Nach einigermeynung soll es die nemliche seyn, welche Ptolemaus RheaMnennet. Öav-Hi, Ltst äu 8vpiä,

Hierocäsarea, zuvor Hierapolis genannt, eine stadt inDoris, so eine provintz in Klein-Asien ist, zu Lydren gehö-rig. Dieser nahme-ist ihr dem Cäsari zu ehren gegeben wor-den, wie vielen andern geschehen. Es befand sich aühier einberühmter tempel der Persischen Diana, wovon die einwohnervorgaben , daß er schon von Cyro wäre erbauet worden, undwann auf die aitäre desselben gantz todte asche, und darüberdürres holtz gelegt werde, sich solches von selbsten entzündete.Dieser götzen-dienst wurde zum zeichen dessen ersten Ursprungsimmer nach Persischer art verrichtet, und mästeten auch dieeinwohner deswegen dem tempel das recht eines ahssi oder freyenorts zu, welches demselben in der unter Kayser Tiberiogeschehenen Untersuchung bestätiget wurde. Es soll ein lochan diesem orte gewesen seyn, aus welchem eine tust heraus kam,wodurch diejenigen, die sie in den hals gezogen, getödtet wur-den. Es giebt auch daselbst einige Wasser, welche alle dareingeworffene dinge in stein verwandeln. Eben diese stadt schei-nets gewesen zu seyn, welche kurtz vor der obgemeldten destä»tigung des ahli neben eilf andern städten in Klein-Asien durcherdbeden gantz zerfallen, auch deswegen von Tiberio neben an-derer beyhülffe die erleichterung des tributs erhielt. lUrn,onnal. üb. II. c. 47. L ük. III. c. 62. *

Zierocles, war der amkor des buchs,welches den titul führet,chi-sss-v^x oder liebhaber der Historien. Wenn man dem Tzetziglauben soll, hat er viel wunderliche dinge darinnen vorgegeben,indem er gesagt, daß in der hitzigen 2ona die leuthe so grosse oh,ren hätten, daß solche ihnen wider die sonne schatten machten,nicht weniger auch die fuß-solen an den deinen, wenn sie solchein die höhe huben. Er berühmte sich, daß er solches gesehen,auch wollte er gehört haben, es gäbe menschen, die gar keinenköpf, und andere hingegen, die 10. köpfe, 4. Hände und 4. füssehätten. Man kan nicht vor gewiß sagen, zu welcher zeit er ei,gentlich gelebet, jedoch scheinet es nicht, daß es eben der Hiero-cles sey, welcher aus der stadt Hyllarima in Carien gebürtig ge-wesen , und aus einem ürületa ein küilolopkub worden ist.

cbil. VII. bist. 146. öa->/e. *

-Aierocles, lebte zu ansang des IV. Lcuü, und war anfäng-lich Präsident in Bilhynien, hernach aber Gouverneur von Ale-xanbrien. Er war der vornehmste Urheber der Verfolgung, wel-che die Christen unter dem Kayser Diocletiano erduldeten. Erließ sich aber nicht begnügen, selbige durch seine gewalt zu er-schrecken , sondern suchte sie auch mit seiner feder zu widerle-gen. Zu dem ende verfertigte er 2. schriften < worinnen er be-haupten wollte, baß die H. Schrift dadurch, daß sie ihr selbstenwiderspräche, ihre krafft verlöhre. Er war gar heftig wider un-sern Heyland und die Apostel, und stellte eine vergleichung anzwischen Christi und des Apollonii ssx-msei wunderwercken, umdarzuthnn, daß Apollonins Christo in diesem stücke gleich käme,oder selbigen wol gar überträfe ; Lactantins und Eusebiusaber haben wider ihn geschrieben. Es wird gesagt, daß derMärtyrer Aedesiuö einsten mit einem grossen eifer befallen wor-den , indem er, als Hierocles über die Christen zu Alexandriengeeicht hielt, zu ihm genahet, ihn mit harten Worten angelas-sen, endlich gar in das gesteht geschlagen, zu boden geschmissen,und erinnert, nicht mehr wie dishero wider die Christen zu ver,fahren. Doch ist auch wahr, daß Eusebms hievon sehr dun-ckel redet, und sich vergnüget hat zu sagen, Aedestus hätteden wider die Christen allzu feindseligen AlerandrinischenAmtmann mit Worten und in der that beschimpfet, ohne daßer im übrigen desselben nahmen vermeldet. Die aber allesklar ausdrucken, und den nahmen Hieroclis deutlich hinsetzen,als lVletsxürsKe8 und die Griechische ÜISNTÄ, haben bey wei-tem nicht das nöthige ansehen, daß sie eine solche fache könn,ten gläublich machen , welche auch in der that an Aedesio soleicht nicht zu loben wäre. oonrrs Ulsroslsm. lr.

äs hilsrtyr. kalMinN , c. 5. p. ;26. <L ^a/e/rr«, in notis. c?a-rv, üilk. ütter. ös?/?. *

Zierocles, war des Alypii söhn, der in Engelland comman-dirt halte, und welchen der Kayser Julianus Lp»li3t-i nach Je,rusalem schickte, um den tempel daselbst wiederum aufzubauen.Weil damals die Christen sich gern an denen rächen wollten,welche ihnen in den vorhergegangenen Verfolgungen allzu grossedrangsalen angethan hatten, so wurde auch dieser unter des Va,lentis regierung nebst seinem vatter angeklagt und greulich ge-martert, daß er saget» sollte, was man von ihm verlangte. End-lich als er nichts bekennen wollte, wurde er zur strafe des fenersverdammt und geführet; allein,da dieselbe vollstreckt werden soll-te, kam das volck hauffen-weife zu dem Kayser, und bat instän-dig vor ihn, daß er endlich gnade erhielt. Er war in seiner lu-gend Libanii lehrjünger gewesen, von dem er gar hoch geschähetworden. ep. 284- äs incompreü. Dsi NLtu-

r3. , lio. XXIX. *

-Hierocles, ein Platonischer ksslnläpüus aus dem V. Len-in, lehrte mit grossem rühm zu Alexandrien, und verfertigte 7.bücher von der providentz und dem kato, welche er dem Olympio-doro, der durch seine Gefandtschafften dem Römischen Reiche zudes Kaysers Honorii und Theodosii des junctern zeiten grossedienste gethan hat, zuschrieb, wiewol selbige bücher nicht mehr

übrig