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Vierdter Theil. He - Mc.
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übrig sind. Allein so viel man aus des Photii ertract, den erdavon machet, ersehen kan, hat er zeigen wollen, daß die lehrePlatonis mit des Aristotelis lehre gar genau überein käme, unddaß diejenigen, so darinnen einen unterscheid suchten, beydenicht recht verstünden. Insonderheit suchte er die lehre vonder providentz und den fatalitäten, sowol als von des men-schen freyen willen, genau zu erklären , und gab vor, daß dasfundament hierzu in der lehre von der Wanderung der seele auseinem leibe in den andern begriffen wäre. Er wollte , auch be-haupten , daß Plato gelehret hätte, die Welt sey aus nichts er-schaffen. Er verheurathete sich auch, und weil seine frau be-sessen war, bemühete er sich, den teufel auszulreiben, aber ver-geblich , hingegen ein anderer kbilolbpbus, Theosebius, wel-cher des Hervdis lehrmeister gewesen , soll denselben, ohne daßer die beschwörungen je gelernet, gar wohl vertrieben haben.Doch wird die eigentliche art, so er dabey gebrauchet, vonPhotio nicht angcinerckt. , üb. V. c. 2. L«^o»rr«.

bist. kbil. III. L. 18. Prolog, in Hisroclem.

, üüi. ütter. *

* hierocles, ein Orsmmaticus, publicirte die Xoriti-im Im-xerii LonlisntinopoliMiri, unter dem nahmen Synecdemus;es ist nichts als ein register der provintzen, und eine andeutungder in jeder liegenden städte, benebst den nahmen der darin»seyenden befehlshaber und beamten. Der ?. Banduri hatdieses kleine werck in dem ersten theile seines Imperü Orisnmliseinrücken lassen, so wie es Holstenius in den Römischen didlio-thecken gefunden. Die nahmen der städte sind öfters gantz ver-kehrt genennet, doch ist das wercklein noch gantz , obschon derk. Carl äe St. Paul es vor defect gehalten, «sein alter be-treffend , so kan es nicht wohl später als im VI. Louis zu-sammen getragen worden seyn.

* ; dieses ursprünglich GriechischeWort, welches heilige figuren oder abbildungen bedeutet, wirdinsgemein von den Egyptischen figuren gebraucht, deren sie sichbedienet, ihre geheimnisse der religion, Philosophie und Theoso-phie aufzuzeichnen und anzuzeigen, und ihre Sitten-und Staats-requln dadurch auf eine verdeckte art durch sinndilder vorzu-stellen. Sie pflegten solche zeichen in stein, ertz, und anderswo,besonders auch auf den mumien, Pyramiden, obelisken und an-dern öffentliche» gebäuden auszubauen, einzugraben oder abzu-mahlen. Sie machten vor dem volck und den fremden allezeitein grosses geheimnis aus diesen sinnbildern, und waren fast nurdie Priester, und nicht einmal allezeit die Grossen des Reichs,denen es dieselben zu verstehen vergönnet worden. Daher vie-le fremde Weltweife, unter andern die sonst berühmte männer,Solo», Pythagoras, Orpheus, Plato, sich darüber bemühet,und dieselbe zu verstehen , und etwas daraus zu erlernen ge-trachtet haben. Herobotns redet auch davon, und da er erzeh-let, was er von den Priestern davon erklären hören, fällt eröfters mit grossem respect auf seine Unwissenheit, und spricht,daß dieses oder jenes ihm die Priester nicht haben erklären,und ihre wissenschafft darinnen profaniren wollen. Viäo

IlieroglypbiLÄ. in seinem tractat äs loiemiu

mykeriolä L lymkolica Lgyptior. bist. ckes Mks

tom. II. p. Y24. Lc. Oa/ü/mm, ?. I.

-Aieron I. des Dinomenis söhn und des Gelonis bruder, Kö-nig von Syracnsa, welcher, als er die stadt Gela unter sich ge-bracht , so glücklich war, daß die stadt Syracusa sich ihm un-terwarf , da er nur einige bnrger, welche aus der stadt vertrie-ben waren, dafelbst wieder einsetzen wollte. Er übergab hieraufdie stadt Gela diesem seinem bruder Hieroni, und bemühete sichnur, die stadt Syracnsa in bessere aufnähme zu bringen. Erregierte daselbst sehr glücklich, und erlangte durch seine siegrei-che waffen grossen rühm, machte sich auch durch seine gute re-gierung bey seinen Unterthanen sehr beliebt. Hieran aber, derihm auch in der regierung von Syracusa Olymp. üXXV. ;.II. L. 276. A. AI. ?;o6. II. 0. 478. folgte, war gantz anders gesin-net, indem er sehr geitzig und heftig war, dergestalt, daß viele denVorsatz hatten, ihn aus dem Wege zu räumen; allein das anden-cken seines bruders hielte sie noch zurücke. Er suchte seinen bru-der Polyzelum , weil er sahe, daß er von den Svracnsanern ge-liebt wurde, aus dem wege zu schaffen, zumal er ihn vor verdäch-tig hielte, als strebte er nach der Crone. Er wollte ihn dan-nenhero den Svbaritern, welche durch die Crotoniater einge-schlossen waren, zum succurs schicken, damit er etwan im streitemit umkommen möchte; allein Polyzelus merckte es, und be-danckte sich davor. Weil er aber sahe, daß er seinen bruderdadurch heftig erzürnet, retirirte er sich zu dem Theron, Königevon Agrigent. Durch dieses Theroms Vermittelung wurden bey-de brüder einige zeit darauf wieder mit einander ausgesöhnet.Ehe noch diese Versöhnung erfolgte, hatte sich Hiero zum kriegewider Theronem gerüstet, um daß er seinen flüchtigen bruderaufgenommen. Mein wie die bürger von Himera sich diesergelegenhett bedienen wollten, Theronis joch abzuschütteln, undHieronem heimlich anlockten, ihrer stadt mit seinem kriegs-volcke zu nahen, war dieser so großmüthig , daß er seinesfeindes rebellen anzunehmen ausschluge, und dem Hiero diegantze fach erofnete ; welche that den gleich darauf gefolqtenvergleich am meisten beförderte. Allein Thrasidaus , Th'ero-nis söhn und Nachfolger, qieng von seines vatters klugen undfriedfertigen rathschlagen ab, und fleug einen unglücklichen kriegwider die Svracufaner an, indem Hieron ihm in daö land fiel,

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da eS denn zu einer Wacht kam, welche Thrafldäus nebst se^Königreiche verlohr. Hieron starb endlich in der stadtin dem zweyten jähre der I.XXVIII. Olymp. II. 0 .287-;;i7- A- L. 467. nachdem er n. jähr regiert hatte. Erselbige stadt, nachdem er die vorigen einwohner daraus EMwieder erneuern lassen» und eine Griechische colonie damangelegt. Wie er denn auch selbigem orte den nahmengab, er selbst auch, nachdem er in den Olympischen und VMsehen schauspielen den sieg davon getragen, den nahmennssenlis annahm. Ihm succedirte nicht sein söhn DinoiEobschon er den vatter überlebte, sondern sein bruder Thral»>lus, welcher sich aber durch seine tyranney bey den Svr»^',nern dergestalt verhaßt machte, daß sie sich wider ihn empor» ^und es dahin brachten, daß er gleich in dem ersten jähreregierung Olymp. ÜXXVIII. z. II. 0 . 288. A. AI. ;yi8-466. einen harten vergleich eingehen muste. Er retirirte 10aber in Italien in der Locrenser land, und lebte daselbst vorin der stille. Die Svracufaner richteten hierauf wiederum e'freye Republick an, wobey sie sich bis auf des Dionysii M»ney Olymp. XLIII. 4. II. c. 14Y. A. AI. ;^79. A. L. 4 --i'Mhielten. Hieron hat dem tempel des Apollinis zu Delphss' Lherrliche geschencke gewiedmet. Von seiner ersten gemahn»^des Rheginensischen Königs Anaxilai tochter war,' hatte er ^ne linder; von der andern aber, so des Nicoclis tochter w" ^hatte er den Dinomenem. Oä. Olymp. I. L sEb

II. III, Heroalarr« üb. VII. c. 155. i;6. ^

lib. XI. o. 167. üb. XIV. üb. I.

Aieron II. König von Syracusa. Er stammte von des ^lonis familie her, welche eben daselbst regiert hatte. Allein .seine Mutter nur eine dienst-maqd gewesen, achtete ihn seM 5ter Hierocles gar wenig, und überließ ihn dem glücke.aber einige tage von den dienen genehret wurde, und diesager daraus schließen wollten, er würde einsten König »7gden, ließ ihn Hierocles wieder in sein Haus bringen, und ervihn mit grosser sorgfalt. Weil er auch in allem wohl zuncw7und sich bey verschiedenen gelegenheiten sonderlich hervorbewog es die Svracufaner, daß sie ihn anfänglich zuobersten Richter machten, und als er selbige stelle wohl ver>rtete, ernennten ihn alle städte einmüthig zu ihrem General-^pitain wider die Carthaginenser, endlich aber Olymp.

4. II. 0.48;. ä. AI- I7l^. A- L. 269. gar zu ihrem Könige- ^ließ sich hierauf ernstlich angelegen seyn, den krieg wider die-rmertiner, welche er bereits in etlichen rencontren gesch'EKfortzusetzen, und hatte vor, selbige aus der stadt Meßina, dettMsich wider alles recht bemustert hatten, zu verjagen. Weil!»Laber nicht im stände funden, ihm zu widerstehen, geriet!) es .ghin, daß ein theil die Römer, der andere die Carthaginenl^hülffe rief. Zu Rom stund man zwar anfänglich an, ob m^Mdarein mischen wollte oder nicht; jedoch würde beschloßem 0,der Mamertincr anzunehmen, welches denn zu dem erstenscheu kriege anlas gab. Zu dem ende wurde der Bürgern»»Appius Claudius in Sicilien geschickt, welchem die Mamer» ,zihre stadt übergaben, nachdem sie die Carthaginenserverjagt hatten. Die Carthaginenser belagerten hingegen l»e 0^Meßina, und machten mit dem Hierone eine alliäntz ,.hierauf sich mit ihnen cvnjungirte. Allein Appius Claudiuste dem kriege durch eine Wacht den ausschlag zu geben, we^^.den er erstlich A. II. 490. Olymp. LXXIX. 1. A. AI. zyro-264. die Syracusaner angriff, und ob sie sich gleich Ewehrten, wurden sie doch genöthiget zu weichen, da sicv^,Hieron nach Syracusa retiriren muste. Als aber ApP>»^Mdiuö wider die Carthaginenser eben dergleichen victorie erE'^,und sich dergestalt meister vom felde sahe, gieng er vorcusa, und belagerte selbige» ort. Hiero», als er sahe, da« »FSicilien in schrecken gesetzt, und die Carthaginenser H"M»sehr geschwächt waren, ließ den Römern friede anbieten, >U,Msie auch annahmen ; wie er bann von der zeit an es he>»mit den Römern gehalten. Er regierte hierauf in die Mglücklich, war auch in grosser estime, weshalben ihm Wne eine statue zu pferde und eine zu fuß zu Olympia, aim) !./,,,Unterthanen eben dergleichen daselbst aufrichteten. Ersonderheit gar freygebig, welches auch aus den reiche»cken erhellet, welche er den Rhodisern reichte, als wMEdurch ein erdbeben gantz erschüttert worden. Er war der ^nic sehr ergeben, wie er dann unter des Archüiiedis direG^Bschiff erbauen ließ, welches eines von den berühmtestenaus der antiquitat ist. Auch hat er ein buch von dem »A-Mgeschrieben. Er überlebte einen söhn, nahmens Gelo», ^,,,ckSmit des Pyrrhi tochter , der Nereis, einen söhn, »Uß sirHieronymum , gezeugt hatte. Weiler aber fahr,biger zu der regierung nicht allzu geschickt, und also W,chte 7angerichtete regierung in Unordnung gerathen dürfte,die Syracusaner wiederum zu einem freye» volcke zu >' >»

Allein seine beyden töchter hintertrieben es am meiste»/sahen, daß von seines enckels regiment sie nebst ihren eyc ^die meiste gemalt haben würden. Er muste sich danneE. ^schließen, dieses Reich dem Hieronymo zu überlassen, lE^bey seiner Minderjährigkeit 1;. Vormünder zuordnete. ^ gEendlich in dem 90. jähre seines alters, und wie er es z»»he», geschah es auch, daß der zustand des Reichs in groll v»nung gerieth. üb. I. c. 8. L iü.

e. i L. Hd. VI. /.r'v-r«, Irb. XXII. ^ XXI'