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Ni"erstOnci!lum zu Ephesus geschickt, um den Eutychianem zuY»d ; Weiler aber sahe, daß daselbst alles ander recht" lugieng, machte er sich nebst seinen qefährtenHieraufum dem Leoni von allem Nachricht zu ertheilen,die ^ er an. 461. zum Papst erwehlet, schrieb wider
ConcilMd Eutychianer , bestätigte die allgemeinenrief«,,, -nicaa, Ephefus und Chalcedon gehalten, und be-fand eines nach Rom, um die kirchen-zucht wiederum inte» unds,Ä^"' Es sind auch bis dato einige von seinen schuf-sachfvla,-.. A" vorhanden. Er starb an. 467. und hatte zum"ist- licss.. ^"uplicmm. >!k»a/k<rss«^ in vita kontiücum.^eer.p.2^, ^
?.ebvyre,i ^b von Acles, war von geburt ein Franzose, an. 401.^rinenc;s-l.^Mng auf antrieb des Honorati, welcher der ersteErhoffM Abt war, in desselben kloster. Als Honoratns Bi-<nis lieb-Worden, begleitete er selbigen dahin, kehrte abertati tvd? I..^"'i^mkeit wiederum in sein kloster. Nach Hono-bey de„, Bischoff zu Arles. Er präsidirte an. 4 z y.
wie auch^„ ?» Riez, und an. 441. bey dem zu Orange,v»f444. bey einem andern, so man daselbst gehalten,
I' Hier»,» Chelidonius, Bischoff zu Besansion abgesetzet wur-erneuerten sich die streitigkeiten zwischen der Are-?riwgL Viennensischen kirche, wegen des Vorrechts dersttzte Nk>„,j?^r des Metropolitanats. Auch appellirte der abge-dv« dem an den Papst Leonem l. welcher nicht allein
'Eesich j ayser Valentiniano ein rescript auswürckte, Hilariusanal»?br provintz inne halten, sondern auch einen 8y-Tieng )', um von dieser sache zu urtheilen. HilariusAsse m ^^Ä^usse nach Rom, und suchte den Papst auf alleMich Gilgen, weil er aber sahe, daß derselbe keinen aus-sen, vbn>w?Ete, kehrte er, ohne von ihm abschied zu neh-«? ^apsi Schketer sache wieder nach Arles. Dieses verdroßWa>>, mehr, welcher dannenhero alles, was HilariusLM, und weil selbige kirche ohne Haupt war, wurdeMer h "Onchoff von Freius oder korum Julü , als der ältesteMs anu AiAioffen des Metropolitanats von Arles, ersehen,-nAFch zu nehmen. Endlich wurde die sache durchspMe, ^ , welche Hilarius deswegen an den Papst
ej» ^SckUt. Es haben einige behaupten wollen, als,chew c^elagianer, auf welche feite damals die meistevi ^„a„A.Hvovence geneigt waren, und ob er gleich vondÄ"na gehalten, doch nicht in allen stücken seiner
^ichiedxff/Asen. Er starb den z. may an. 44y. Er hatiierc!; irrsten hinterlassen, als: Vitsm Unnorati ; Lsr-c ^' äe Oeneleo8 liiltoriü; sspsstolAS r>ä Lugusti-
E^vuliz 8. Öeneül. , cie vir. illullr.
in ckron. L-o, episs. 87. in
li?. OsII. Lkrik. yr,e/-re/, cllüert.
p. bitt. ksI-, 8 - lib. II. c. 2 , bistor.
fA" kirclAb, gebürtig von Sardis, war Viacom^ der Römi»n-' Vr wurde von dem Papst Liberio nebst dem Luci-sg„M ^„M" und dem Priester Pancratio an. z-;4. an denli» > ?""um geschickt. Er vertheidigte bey solcher Ge-
Mnen glauben auf dem Mayländischen Lcmci-,Mr, Ananec mit solcher hertzhafftigkeit, daß ihn der.sjssst y,w "^r von den ketzern eingenommen war, deshalbenge» ^i<l»er ,^?btsen ließ. Hernach fiel er in das lcbilms derha,,!>Aeiche s,"/ weidete nicht allein die gemeinschafft derjeni-tAeie auck?^ Wwachheit oder forcht gefallen, sondern be-r>ev?^heroas, ° taufe derketzer keine rechte taufe sey, undDr»' St st von selbigen die taufe empfangen,-aufs<8?ch'W.mus nennete ihn den Deucalion der weit.fra^.^dkos,, ^'08 über des St. Pauli Episteln, welcher unterweN über d<i«^<chten mit zu finden, und die tzuseiiionss oderEv Mit lte und Neue Testament, so unter Angustini^üv. p^^bssen, werden ihm zugeschrieben.ssisi sei 3N. ; 54. , äs fcrixt.
in^lariu«
dev a alter A" Poitiers in Franckreich gebürtig. Er nahmso Essigen um." Christlichen glauben an, wurde aber durchvattÄ", wit dem Priester Helwdoro in der Schrift
«'Vde erweku" einmüthiglich zum BWoff in seinemgewN'A- Es hat selbiaer auch, nachdem er schonCvna? üch aar'jKne frau behalten. Wider die Ananer er--l»teA"üam en,5^I' »bergab auch deshalben an den Kayser^ nAdaßerLbesondere schrift/darinnen er ihm ernstlich^fbrf^iluna dei- ^.tzcr nicht mehr annehmen, hingegenmöchte ^^iaubigen , und zumal des Athanasii,^räla??" schon dass!"M diese freyheit verdroß Constantium,A)a,t ." gethan, verjagt hätte, wie er bereits anderner an ' Jndess)!, nicht einige Ursachen davon zurückArian°^6. auf ^schätze es doch ein jähr darnach, alsÄries ^ gesprochen c'ONLiilo zu Beziers etwas hart Wider die"eigenUrsat»' „Ä A auf anstiften des Saturnini vonMürtzv lehre von den^^lentis, welche wegen obgemeldterer sich?uf vier jA .^Eschen Bifchoffen waren entsetzet' w ihnen Mng rn Phrvaien verwiesen wurde; und
als
er zurück in GaAen"ü-e^^ werden, dahin , baß er^wor. geschickt wurde, woselbst er den remm
Lyerl.
hil
glauben erhielte. Als nachgehends unter Julians die recht-gläubige mehr freyheit wider die Arianer erhielten, versammeltte Hilarius verschiedene Loncilia m Gallien, darinnen sowoldie Arianische lehre, samt denen zu solcher behuf gemachtenschlössen anderer zusammenknnfte zu Ariminum und Seleuciaverdammet, als auch absonderlich Saturninus von Arles undPaternus, Bischoff zu Perigueux, derentwegen entsetzet wur»den. Nachgehends gieng er nach Mayland , um Auxentimnvor Valentiniano, als einen irrigen und gottlosen mann, anzu-klagen. Weil aber Auxentius, wie ihm wenigst von dem ge-gentheil schuld gegeben wird, nur um sein Bißlhum zu behaltensich verstellete, und in der mit Hilario und io. andern Bischöf-en von dem Kayser geordneten Unterredung, sich gut orthodoxerklärte, und hingegen Hilarius immer fort fuhr, denselben, obwäre er dennoch heimlich der Arianische» stete zugethan, anzu-klagen, erzürnte sich der Kayser, und schickte Hilarium als einenunruhigen köpf wieder zurück nach Poitiers, woselbst er den r;.jan. an. z6y. starb. Wir haben noch einige schritten von ihm,so an. l6;r. zu Paris in fol. aufgelegt worden , als da sind rcle Iriinmre Ickbri XII.; aä LonstgMium stiber ; säverluSärisnos sck Luxsnckuin läber; 6e 8xnocll8 sckverf.ssrigno8 stiber»Lommentarii in klslmo8 ; Lommenrarii in lVIsttkreuin. 8.
8. lib. I. c. 6c ;8-
8am»ia>'rz'a»»5, 6all. Lkriüian. LoLr»«i«§, aä iz.jan.x. 117. Orc t'r«. *
^ilbre, Helbre oder Helbrie, eine insul von Cheshire, sobey dem ausfluß der Dee, nahe bey West-Kirby liegt.
^»ilck von Lorch, eine alte und ansehnliche adeliche familieam Rbein, deren stamm-reihe Humbracht an. 1248. anfängt.Nachgehends sind unterschiedene davon Schulchecsse und Amt-männer zu Lorch gewesen, und scheinet, daß der beynahme LorchDcher gekommen, weil sie anfangs zu Lorch gewöhnet, oder da-her entsprossen. An. 1848. starb Hans Hilch von Lorch, Kaysstrlicher und des Königs in Franckreich Oberster und Feld-Marschall ; dessen bruder, Philipp, anfangs Schultheiß und her-nach Amtmann zu Lorch, hinterließ Diethern, der die vätterlichecharqe erhalten, und ein ober-äller-vatter worden Johann Wil-helms des jungem , der an. 1681. als der freyen RheinischenReichs-Ritterschafft Ritter-Rath verstorben. Von dessen söh-nen lebte der ältere noch' an. 1717. als Oberster und Commen-dant zu Coblentz in hohem alter , und zwar ledigen stands; deriünaere aber kam an. 17H. als Holländischer Brigadier linver-beurathet mit dem Erb-Statthalter von Frießland, Printz Jo-hann Wilhelm von Nassau, im wasser um. Humbr. vomRhein. Adel rsb. 147- Seiferts ahnen-tafel.
-^ilda, eine Sächsische Printzeßin im VIII. I-Lculo. Sielebte in dem Stift Streenshalt in der Engelländisthen provintzBorckshire, und ist wegen ihrer gelehrfamkeit und gottesfurchkberühmt, so daß auch ein zu selbiger zeit wegen der Oster-feyexgehaltener 8^noä»8 sie consulirte. Sie starb um das jähr680» ,
* ^ildanus, (Wilhelm Fabricius) ein berühmter LKirurgu».llunv in dem dienste Georg Friedrichs, Marggraftn von Baden.Er kam an. 1586. nach Lausanne, und trieb seine kunst daselbstmit autem fortgang. Hierauf wurde er an. 161z. nach Bernberuffen, da er an. 16)4. in dem 74. jähre seines alters ge-storben. Man hat von ihm verschiedene chirurgische tructate,welche hoch gehalten werden. stexic. Univ.
tbestrum.
-^ildburghausen, eine stadt in Franckey an dem Werra-ffußaelmen. Sie ist ietzo die residentz eines Hertzogs von Sachsenaus dem Gothaischen Haust, Hertzogs Ernesti kü nachkommen,und wird diese Sächsische linie dahero die Hildburghausische ge-nennet. Die stadt soll ihren nahmen » nach der meynnng einesalten Thüringischen Lbronici, von Childeberto, des FranckischettKönigs Clodoväi, der an. 51;. gestorben , söhne, haben, der vonfeinem vatter Schwaben , Bayern, Oesterreich und das Frau»ckenland bekommen, und solchen vrt, wie auch Heldburg, er-bauet hätte. Anfänglich war der ort ein blosser unbemauertevmarck-flecken, bis an. ^24. Graf Bertholt» und Heinrich vonLeniieberq durch erlassung verschiedener anlagen und vergünstigauna der einnähme am ungeld die bürgerstbafft dahin gebracht,vak sie den ort mit mauren bevestigten. Derselbe ist unter denGrafen von Henneberg und bey der Pflege Coburg gewestn, bis^ von beyden ab, und durch Heurath Sophia, Fürst Hein-richs von Henneberg-Schleustngen tochter , an Burggraf Mbrechten zu Nürnberg gekommen,als dem gedachte SophiaHeld-burg, Hildburghausen, Eißfckd und Königsberg zugebracht Essind aber die,, ersten örter hernach an das Haus Sachsen geskommen, weil LandgrafBalthafar, st des Churfürsten FriderictI oder LsIliLofi von Sachsen vatters bruder war, des Burg»a'rafen Albrechts tochter Margaretham geheurathet, und Istsolche stücke mit und eingebracht. So ist auch unter ChurfürstVnderico II und Wilhelmo, Churfürst ^ridenc, I oder Lsilieossvon Sachs « stöhnen, Hildburghaustn Mit den übrigen stückenwstd? mit der Pflege Coburg zusammen gerathen, st daß an.
solche oder den ort lands Francken, nebst Thüringen Her-Noa Wilhelm in der theilung Mit seinem bruder, dem Churfür-sten von Sachstn, Meine bekommen. In der theilung mit^KurfürstErnsten und dessen bruderHertzog Albrechten an.1488.sind diese Fräuckisthe lande an^en Churfürsten kommen, urst