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hernach bey seiner linie, besonders auch stadt und Amt Hild-burghausen, bey der Pflege oder Fürstenthum Coburg beständiggeblieben , bis es endlich nebst dem Gericht Schalkau durch dietheilungs-recesse von an. 1679. und i68->. von dem GothaischenHanfe von Coburg abgerissen, und Ernesto, des Hertzogs Ernestikü sechstem söhn, mit noch andern Aemtern zugeschlagen wor-den. Gedachter Hertzog Ernst hat darauf den 27. may an.1685. den gründ zu einer neuen restdentz in der stadt Hildburg-haufen legen , und solche folgends auferbauen und zu ständebringen lassen. Zu dieses schlosses annehmlichkcit und commo-dität trägt sowol dcr anmuthige prospect auf die durch den wie-sengrund vorbey flieffende Werra, gegen über situirte berge, undin dieser gegend liegende dorfer, als der dabey angelegte schloß-garten, dasjäger-reut-undzeug-haus, renn-bahn, fafanen-haus,rc. viel bey. Hertzog Ernst Friedrich, Hertzog Ernsts söhn, hatdie stadt meist neu erbauen, und nach der Holländischen oderneuen fagon anlegen lassen. Es ist allhier auch die Regierungund Lonslitorium für die zur Sachsen-Hildburghäusischen lass-des-portion zugehörige städte und Unterthanen angelegt. HönsCoburgische chronick. annal. 8axon. GpangenbergsHennebergische chron. p. i 99.
f Gachsen-Hildburghäustsche linie, ist von Ernesto, desHertzogs Ernesti kü sechstem söhne, gestiftet worden. Er warden i2. jul. an. 165;. gebühren, stund an. 167;. als Rittmeisterunter seines bruders Heinrichs regiment zu Pferde, und befandsich an. 1677. bey der Spanischen und Holländischen armee inden Niederlanden. Nach seines vatters tode lebte er unter vor-mundschafft seines ältesten bruders Hertzog Friedrichs, undwurde ihm zur erhebung seines deputats bey gemeinschafftlicherregierung im Gothaischen Hause i.) die stadt und Amt Eißfeld,2.) Amt und stadt Heldburg,;.) Amt und stadt Hildburghau-sen, 4.) Amt Veilsdorff aßigniret, welche stucke er aber erst an.1678. in besitz, und durch die punctation ä. an. 1679. und haupt-receß ä. an. iszo. mit seinen brüdern, mit mchrern jm-ibuserhielte, da er zwar die administration der pukbcorum seinembrnder Hertzog Friedrich zu Gotha, mit dem die 4. jüngstenbrüder ein corpus formirt, perpswa commistlone auftrug, aberdie gewähr des Reichs-Fürsten-stands sich dabey ausdunge. An.1680. den ;o. nov. vermählte er sich mit Sophia Henriette,Fürst Georg Friedrichs von Waldeck, Kayserl. und des heil.Röm. Reichs, wie auch der vereinigten Niederlande General-Feld-Marschalls , tochter zu Arolsen im Waldeckischen, wo erauch seinen Hof gehalten , bis an. 168;. da er den ;. jul. indem residentz-schlosse Heldburg seinen einzug gehalten, nachdemer durch den sogenannten erläuterungs-receß mit Hertzog Frie-drich zu Sachsen-Gotha den 16. sehr. an. 168z. 9.) das Amtund stadt Königsberg , so Hertzog Heinrich sein bruder bisheroinne gehabt, nebst andern orten bis auf 1000. fl. nachschuß-gelder noch zu seinem vorigen lands-antheil bekommen. Dochnach dem verlegte er seine restdentz nach Hildburghauscn , dahernun auch diese linie benennet worden. In gedachtem jährewohnte er dem entsatz der stadt Wien, an. 1689. über dem ent-fatz der vestung Gran, wie auch der belagcr-und eroberung vonNeuhäusel, weiter an. 1689. der belaqer-und einnehmung dervestung Kayserswerth und damaligen campagne in den Nieder-landen, ferner an. 1690. der schlackst bey Flenry als Obersterüber ein Holländisches regiment zu pserde, und weiter an. 1691.dem dritten feldzuge wider die Franzosen und damaligem treffenbey, woselbst er sich durch niedermachung eines Franzosen, wel-cher ihn gefangen, wieder befreyet. An. 169;. begab er steh indie Niederländische campagne, wobey er ebenmäßig grosse ge-fahr ausgestanden. Sonsten hatte er, ungeachtet abgedachtenrecessen , mit seinem ältesten bruder Hertzog Friedrich und dessen söhne zu Sachsen-Gotha, doch immerzu differentzien; rati-sicirte auch den Coburgischen succeßions-vergleich ä. an. 1699.den 6. april Nicht, und machte bey selbigem fall commnnemcaulsm mit Hertzog Johann Ernst zu Sachsen-Saalfeld, biser sich mit Hertzog Friedrich seinem Vetter an. 1702. den ic». apr.und mit Hertzog Bernhard zu Sachsen - Meinungen seinembruder an. 1709. den 2;. jul. vergliche, und steh mit seinen lan-den von dem perrecessum cl. an. 1680. formirten corpore los-risse , und dabey aus dem Coburgischen erbfall 6.) das AmtSonnefeld rc. von der Römhildischen erbschafft aber 7.) die Kel-lerey Behrungen, 8 .) die Echterische lehen, und 9.) hofMilitschbekäme; seine gemahlin, die den 14. oct. an. 1702. gestorben,hat ihm 10.) die freye Grafschafft Kühlenberg in Geldern gegenUtrecht zu auf seine linie gebracht. Er hat an. 1719. dieses zeit-liche gesegnet, nachdem er folgende 9. kinder erzeuget: i.)Er-nestum Fridericum, von dem hernach. 2.) Carolum Wilhel-mum, der an. 1686. den 29. jul. gebohren, und den r. april an.1687- gestorben. 9.) Josephum Fridericum Wilhelmum Hol-landinum, Kayserlichen General-Feld-Zeugmeister und Gouver-neur zu Comvrra, welcher an. 1702. den 8. oct. gebohren, dieCatholische religion angenommen, und sich an. 1798. den 9.april zu Hof, acht messen von Wien, mit Victoria von Sa-voyen, des berühmten Helden Eugenik erbin, vermählet hat.Er ward an. 1799. Reichs-General-Feld-Zeugmeister. 4.) So-phmm Charlotten, die an. 1682. den 29. dec. gebohren, und an.1684. den 20. april gestorben. 9.) Sophiam Charlotten, soan. 1689. den 79. mertz auf die Welt gekommen. ObgedachterErnestus Fridericus , Hertzog zu Sachsen-Hildburghausen,war an. 1631. den 21. aug. gebohren, und starb an. 1724. den
y. mertz, nachdem er sich als Kayserlicher General-Feld-^,schall-Lieutenant, und Holländischer General-Lieutenant hervchgethan. Mit seiner gemahlin Sophia Albertina, einer tock»Georgii Ludovici, Grafen zu Erpach, die er sich an. 1704. oM,leget, hat er 7. söhne und 9. tochter gezeuget, von denennur folgende drey erwachsen : 1.) Ernestus Fridericus - vvdem hernach. 2.) Ludovicus Fridericus, Kayserlicherster, der an. 1710. den n. ftpt. gebohren, und an. 17ti6. aug. von dem Herrenmeister des Iohanniter - ordens »Sonneburg zum Ritter geschlagen worden. 9.) Albern''Elisabeth, die an. 171;. den 9. aug. gebohren , und an.mit Caroto Ludovico, Printzen zu Mecklenburg-Strelitz, Amählet worden. Oberwehnter Ernestus Fridericus, HE?zu Sachsen - Hilddurghausen, wurde an. 1707. den 17-"Vgebohren, und trat an. 1728. den 16. dec. die regierung a'.Er hat sich an. 1726. den 19. jun. mit Carolina, einer tE.Phjlrppi Caroli, Grafen von Erpach in Fürstcnau, vermE'welche an. 1727. den 10. jul. Ernestmn Fridericum Carolu»'an. 1728. den 8. aug. Fridericum Augüstum Albertum, der»'1799. im junio verfchreden; an. 1790. den 8. oct. FriderssnWilhelmum Eugemum, und an. >792. den 21. jul. SopM.Amaliam Carolinam zur weit gebracht. not. kcoc°lib. iv. c. 2. Genealog. Handbuch.
Stldebertus, Hertzog in Ost-Francken , und Kaystrsrad» II. bruder, wurde an. 991. zum Ertz-Bischoff von DWIerwehlct, und crönte an. 998. Kayser Ottonem IVI. M.äaber zwischen demselbigen und seinem bruder Henrico wdem Bischoff Richardo von Straßburg einigen zwiespalt Etet, wurde er nach Fulda in Hessen , oder wie andere wou«nach Hamburg verwiesen. Er hat etliche leben der Hem».beschrieben. , in Orions AI. cis Ulst- ^
1 ib.Il. c. 4 °. .
-Hildebertus von Lavardin, von seiner geburts-stadtgenennet, war von gar geringer Herkunft, wurde ein WonachCluni, hatte Berengarium zu seinem lchrmeister, und Hugow pvon Cluni. Hierauf wurde er l!rLln6i3Lomi8 zu Mans,an. H29. Bischoff daselbst. Es wird von ihm gemeldet,^er, ehe er Bischoff worden, ein böses leben geführet, ichdich-derlich dem weids-volck sehr ergeben gewesen. Dann daßtus und nach ihm viel Gelehrte in dem dieserwegen vonOarnutsnH geschriebenen briefAldebertum von Hildebcrw»terscheiden wollen, hat keinen genügsamen gründ. Als er ^i,07. von dem Engeüändischen Könige undHertzoge in dermandie Henrico geplagt wurde, gieng er nach Rom, und i«ch,bey Papst Paschali hülffe. Als er wieder von Rom karm ^de er in das gefangnis geworffen, und sollte auf Königsbefchl seine Unschuld durch eine feuer-probe darthun, welche^dition er aber nicht annehmen wollte. Endlich wurde er ^ ^Bischoff zu Tmirs, und starb an. n 9 6. Er hat verschiffgeschrieben, als: Lpistolas, worunter einige sehr scharfzu Rom im schwang gehende laster, und die allzugrossederen sich die Päpste anmassen, aus welcher Ursache .!" Ißt
von Flacio Ill^rico in den Ostalogum Vestinm Veritatisworden ; 8ermonL8 ; Vitam 8 . HuMM8; Vitam 8 .LMptiiic-s; bpitapkium io Lerengsrium , Versweise pktden, darinnen er diesen mann sehr lobet, und ungeacyu - ckwider solchen ergangenen bann-strafen ru erkennen giebt, ^ Aan dessen seligkeit nicht zweifelte; l.ibrum äs tzuerimmOonüictü Lpiritus §c Oarnis örc. kvo ep. 277-.v,
äs Isript. esclek. , äs Hillor. 1.3t. üb-
lprcil. tom. XIII. dass. Lbrist-
bi'll, I.utIier3N. Iss>. II. p. 192. , bist.
p. 107. Oave, bist. litter. * .A
* Aildebold , llrcbi-83Lell3nu8 kalalü bey Carolo ßS
dem lode Angelrami, und hernach Ertz-Bischoff von Com-Egeschicht seiner Meldung in einem brieft, welchen dieser ^ ^an den König Offa an. 797. hat abgehen lassen, nnvpck
Lbronico stßiobsräl an. 8n. und zwar als eines CanMi ^
Franckreich.^ Er präsidirte in dem Loncssio zu Mayntz/.
bist. äes Zraoäs OKciers.
-Hildebrand, ein König der Longobarder, succedirte ss'Vetter Luitprando mn das jähr 744. wurde aber 7. wonach Wnach genöthiget, seine Cron dem Rachis zu übergeben, E'das volck wegen seiner allzuftrengen regierung darzu
Latt/r O/rrcs«/ I,on§ob. äe I^eZno Itst-
Sildebrand, (Iodocus) ward an. 1612. BischoffÄ.„in dem Walltser-lande. Als man in seiner wähl begrtmch^chhatten die 4. vi^nitace« des Dom-Capituls mit den 7-in Waüis einen vergleich gemacht, darinnen sie sich drolo N. gegebenen, und von Carolo V. bestätigten verm'daß das Walliser-land dem Bischoffe von Sitten unter'seyn sollte, begeben. Darüber entstund, als sie an. ckvergleich öffentlich widerrusten, ein grosser streit, ^
Wallistr sich weder an diese widerruffung noch an andcUnterhandlung kehren w,ollten, ward der Bssassw «issckchbrand dabey so bedrängt, daß er an. 1627. nach Now .muste, und ob wol Urbanus VIII. dieser fache wegenser vor sich forderte, liessen sie doch demselben M sF"