Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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nium III nebst den vornehmsten Bisthöffen und Aebten vonLeutstbland und Franckreich, worunter auch St. Bernhar-dus war, ihr wesen etwas genauer zu untersuchen, und alsselbiges richtig befunden wurde, auf dem Lonmlro zu Trierru confirmiren. Wie denn solche auch die Päpste AnastasmsIV. und HadrianE bestätiget, ja sich und die gantze kir-che ihrem gebär gar sorgfältig anbefohlen haben. Dre starbden i? iept. an. i igo. Man hat von ihr Viüonum librosL« ^vL 8 Loberü Lonk^oris; XXXVM. ;

Lx^strionem Xegul« 8. LeneäiÄi; kbvüsorum 5. äsXsramDmura Ubros IV. Tvitbemitti, cbron. Dukaug. i7«.

ve, bist. Utter. x>. 4?6-

-Hildegardis, war Kayfers Carolr A. andere gemahlin.Wer ihre eltern eigentlich gewesen, ist noch nicht ausgemacht,indem sie einige vor des Hildebrandi, Hertzogs in Schwaben,tochter ausgegeben ; andere aber sagen, sie sey der Jmmatochter, und des Neby, eines sohns des Hertzogs Godofrcdrvon Alemannien, enckelin gewesen. Sie wurde an. 772.vermählet, starb aber den ;o. apnl an. 78;. zu Thwn-ville, und wurde in der Abtey St. Arnulpht zu Metzbegraben. Er hat mit ihr gezeuget Carolum, König in Olt-Arancken, Pipinum , König in Italien, Ludovicum I. Rö-mischen Kayser, und Lotharium, nebst etlichen töchtern. Ls-»-gäneal.

^»ildegastus , soll ein alter Gallischer kbilolopkus undPoet gewesen seyn, so um das jähr -40. gelebt, und des Kö-nigs Sunonis leben versweise geschrieben haben, wie es Seni-ler anmercket. Weil er aber nichts meldet, wo er solchenbericht her habe, und solches werck weder von andern gülti-aen scribenten angezogen wird, noch auch sonsten zum Vor-schein kommen ist, so wird nicht unbillig gezweifelt, ob jeein solcher Poet und sein buch gewesen. Hm/?»«,, in sppsnä.sä bibl. Oslneri. D-F-'r", äs äitt. Dut. 11b. III. c. 12 . *

hil dil l )7

k>n?'K erkennten in fachen , so die freyheit angiengen,

^' .Rlchter, daß also der Bischvff, in Hoffnung stme lachentzLV'vartlg leichter auszumachen, durch Plemont sich nachauT-^kehren entschloß; allein die Walllser Ireffen chn durchmannschafft an seiner reist verhindern, und vcr-" w ihr land zu kommen, da er sich denn ;. monatund hohen berge in einem Hospital aufhalten muffen,st man ihm auf 6. meilen der stadt zu nahem erlaubt,vj/Ae mit soldatm bewacht worden, bls er ohne semes Ca,sei? ? ?erbewußt einen vergleich unterschrieben, vermöge des-einer an. 161?, von dem Capitul hinzuaethanen be»

, bey Bischof und alle seine nachfolgn ihr recht anWeltliche Landes-hoheit verlohreN, welcher vergleich denn sbabgehandelt Päpstliche blumws, ohn-

aller seiner bemühung, den innhalt desselben nicht er-

^lschofflichen residrntz.

ll^^ebrand , t^roackimusl prokestor Ibeologi» zu Helm-und nach'mastKmraL zu Zelle, war

nov.^622 auf v^^^brWalckenried ^bohren.

2 "vatter, Fridemüs, war Prior dafelbst.. Er wurde baldre^iM wohl angeführt, dergestalt, daß er in dem i4. lah-sche^es alters bereits einen Lateinische» so wol als Teu -s^,., vrrs rn fakx-ik-.» wußte. An. 1S40. kam er auf dreAule nach Norlhaustn, und an. »641. im aug. nach Jena.

Christ^?' streng er nach Leipzig, und wurde daselbst voner nNvrv Preibisio zum Poeteu gecronet. Am 164;- kamr"lnA?'lmstädt, woselbst er mst gutemihre an. 1048. erlaubnis erhielt, auch die Theologie und^?atstuitäten ru lehren Er wurde bald hierauf Lonre-

ivln^IMendüttel, aber nach adlauf eiues jahrs an. lüi i

An. : wkestor ikeoloZiN und der Ktrchen-Hkstorlen bestellet.

An nahm er den titul eines DoÄoris HieoloßiL an.

wurde er zum Prediger der Teutschen kirche m ^ildegrin oder Hildegrino, erster Bischvff zu Halberstadt,wnch?^gen vvcirt: allein weil' er solches ausgeschlagen, ^ar ein gebohrner Frreßlarider, und hieß fern vatter Thiatgrim,tnff«. ^ bald rum Lz,.,-r^,l^,wermtendenten nach Zelle ve- Mutter aber Eiafdurg, fern ältester bruder Listiger, Abt

zu Werthen und Helmstädt, auch endlich Bischvff zu Mün--- unmiltVX LSSISU» oscri» ster. In seiner jugend wiedmete er sich dem studieren, und

; äs krecibus vetsrum Lkristinnorum; stimnis sich mit seinem bruder bey dem einfall des noch Heyd-

^ ^ ' . utschen Witlekindi in Frstßland nach Rom, und ohngefehe

an. 78z. in das kioster St. Benedtcti lVlont. LMn. Ais seinbruderjähr darauf von Carolo stl. beruffen wurde, in Frieß-land und West-Sachsen das Evangelium zu predigen, hatihm vermuthlich unser Hilvegnn, als Diaconus, hülfficheHand geleistet, wie er denn noch an. 796. diesen nahmen ge-führt. Hierbey hat er sich zum öfter» in dem kioster Wer-then an der Nur, welches von seinem bruder und ihm aufdas vätterliche erde gestiftet worden, aufgehalten, bis ihn Ca,rvluö N. im IX. Lculo zum Bischvff zu CHLlons in Franck-reich gemacht, wie er denn an. 809. noch Lpistopus Laäeio.N6NÜ8 yelsset , in welchem jähr er seines bruders Ludigericörper in Werthen begraben. Nach dieser zeit ist er zum er-sten Bischvff in Halderstadt, vermuthlich um das jähr 8'4.von Luvovico ?io bey antritt dessen regierung verordnet wor-den. Das äixloma aber, so er in diesem jähre darüber erhal-ten haben soll, und worinn das Stift von aller weltlichen in-risdictwn eximirt wird , ist wol schwerlich genuin. VonVerrichtungen ist keine Nachricht vorhan-er gelobt wird, daß er für sein Bißthumnebst seiner Abtey Werthen fleißig gesorget, und es mit vieldonationen zu vermehren bemühet gewesen, an. 827. den 19.juu. verstorben, und zu Werthen begraben worden.smiguit. Dalberiiaä, p. zr.

-Hjldericus, so auch Hunericus genennet wird, weil seinvatrer diesen nahmen führte, war ein Kvnig der Vandalen,und succedirte dem Thrasimundo an. ?r;. welcher ihn eyd-liä, verband, die Bifthöffe, so er verbannet hatte, nicht wie,der zurück zu ruffen. Jedoch damit Hildmcus sein verspre-chen nicht brechen dörste, so rief er sie wieder zurück, ehe ernoch den Königlichen nahmen angenommen hatte. Er regier-te 7 jähr , und wurde durch Gilimers intriguen von dem

throne gestossen. (Siehe Gtlimer.)

-^iweshelm, eine grosse und wohlgebaute stadt in Nieder.SMftn, nebst einem unter das Ertz-Stlft Mayntz gehörigenBtMum. Es ist eine neue stadt, und daher nicht wahrschein-lich daß es Ptolemäi Eali^ium sey, wie einige davor hal-t!>» Sie liegt an dem flusse Jnneche, 7. oder 8 . meilen von^eüe, und in dem Bißthum gehet die Catholische reltgion imNang?^ ^"l der Adt ^

Sonst ist die stadt ziemlich groß, wird m die alte und neueÄMetheiket , und eine jede HM ihren eigenen Rath, wie siedenn auch mit gar schönen prwrlegren versehen ist, und ehe-mals !nttr den Hanseechädten begriffen gewesen. Es hatteselbige vor zeilen einen Mssen^McN, wovon die Artzvge

zum General-Superintendenten nach Zellech starb den 2;. oct. an. 1691. Seine schriften sind:

MnMvX LcclesiW 8acris publicis , Ismplis Lr

^0 krecibus vetsrum Lkristianorum; Xicuais^ öene inorienäi; äs Xuptiis veterum Lbri-Veterum sacris L prokirüs ; äuZultaL LuZusti Ducis Lruuluic.; Vita Xterna ex^ ?steli5s ; Tbeologis äoZmatieä ; primitiv»

ls, pro Lekunctis; 8scra publiea vsteris

. , v'er sorumgus variis Oräinlbus; äs Die-

Äd ^aeleüa: Lc. memor. Tkeol. x. 198.

s,'Mburg (Henr.) war zu Zörbig im Hertzogthu...her bN sl.mertz an. 1663. gebühren, und in feinem

>gh>:e° ^»rr.mertz an. rssg. gcvoyrcn, u»r> >u ,»»>.».

L anver?^Alrorf geschickt, woselbst Heinrich Linck, sein na-Mwr, vor seine erzichung möglichste sorge trug.

Adders er die academische Oollegia, und hielt sich15.. aa Sturmium, Wagenseilen, und gedachten Lincken.erhielt er daselbst bey der Acadcmie die stelle eines>'"d ü. jähr hernach wurde ihm die krofeLo In--luris anvmrauet; nachdem er vorher an. 189;.haste, ^"oriz äs luribus kersouarum egregisrum dtspu-

z?o 8 - Ward er profeüor psnäebtarum, und risoicrioii exiniirtder Republick Nürnberg, hernach nach einiger Hädegrilli übrigenEr würv-^imsrius, zu welchen ämtern an. 1719. den, ausser, daß^?es Fürstlichen Sultzbachischen Raths kam. -

in "'Oaeni ^en 27. junü an. 1729. und hinterließ lutro-te^cläi 7,7, ^mcipia luris, Altorf 771?- in 8 . Lommeut.

D, as ksuäiäs ; Distert. äs ,jurs V^iläiänZistus 8 e-cn ^ kalatino proprio , Altorf 1717. in 4. ^uris-

U^h"-näin^arvertsm lscunäum mors« koäiernos pergusm- ^onstäsrLtLm , ik. 1714 . in 4 . Disssrt. äs keu-

vom adestchen S^W-iehn,d^^g„ng der Rsto1 er-un>^??e 8 srviüorum kstillabum, -^9. M 4 -

Lchn-dirnste, chlä. l 7 °?- ^ ^'^ons äs Lguo Tgus-

kr? aä LrVuiL äestm^o' ^ ^ LehN-pUe'

171z Hecc-DrmstsM^ x^uäum,

in äsXxcuiuons Moäu inkereMs, '

w^^^rsUrmv LcheÄwitsm nan n ^ ^ äs ^rrno-riss^,^^uno vecietorio 1624^ rwä- ?, ^ in 4. äs Zuä nvu slauko kvs mixw' ^ ^ ,720. M 4 . ü

in - xrovinclalmm Mgns p . . ^pNata,

» 7 is ^ Esmxsstivo Livmm väcsn 0 ^

/«»-öre. Gelehrte

Vvn a.-

DfMWEs, war eine Teutsche von Ebu^us der

Sebürtig. Ihre eitern warm «bm .

^ ihrer welchen sie an. 1098- gebvhren. 0^ ^ L'"";., 'ssissdem Teutschen kriege ein gut stuck be-

der Achten 5 ". SOtt Widmet '«nd wuroe Braunschwelg UAKigm kriege hat der Kayftrttche

MKÜ w,!».» «. s°M-"-t'L

^Äeit in ^wol wegen ihrer gelchrsamkett als ftom-^ vffenbaT^^hm gewesen, insonderheit aber von H-Histor ?^ berühmt. Dieses bewog den Papst Enge»

>"r. The».

General Pappenheim < ....

wen, Hertzog Friedrich Ulrich von Bralmschweig'aber ami6z4- dieselbe eben auf solche art wiederum erobert, unddie Ligistlschen volcker, die ftlbrge entsetzen wollen, bey Sach.stnstätt geschlagen, worauf die Jesuiten aus der stadt weichen

M r müssen.