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Vierdter Theil. He - Mc.
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ward er zum Diaconat in'seiner vatter-stadt beruffen, welcheser an. 161;. mit dem Archidiaconate zu Iauer verwechselte ,hierauf an. 1617. als Pastor nach Reichenbach kam, an. 1629.aber wegen der Reformation daselbst verflossen, und 2. jährdaraufnach Großwandritsch zum Pastors und Inspektors über2. kirchen beruffen wurde. Er ward das folgende jähe wiedernach Reichenbach beruffen, muste aber viel Verfolgungen aus-stehen , und endlich an. 16;5. weil die Arche geschlossen wur-de , nach Breßlau weichen. Erwarb hierauf an. 16;8. nachOels zum Probst bey St. Marien, Prediger zu Döberten, desFürstlichen Lonlistorii Asssssore und der Priesterschafft des gan-tzen Fürstenthums Leniore erwehlet, und starb an. 1651. im76. jähre seines alters. Er hat viele homiletische schriften,welche unterschiedene mal aufgelegt worden , und worunterauch seine Paßions-Betrachtungen zu zehlen, geschrieben. Un-schuldige Nachrichten, 1717. x. 971. fegg.

* -Ziller, (Matthäus) ein gelehrter Würtembergischer ssbsv-logus 7 ward an. 1646. den 15. febr. zu Stuttgard qebohren ,allwo sein vatter Marcus Hiller Würtembergischer Regierungs-Raths-8ecretsriu8 gewesen. Seine studien, die er zu Stutt-gard angefangen, setzte er fortan. 1662. in demkloster Hir-schau, an. 1664. in Bebenhausen, und von an. 1666. an zuTübingen, in dem Fürstlichen 8tipenäio, allwo er auch an.1669. die Nagistsr-würde, und an. 167;. die stelle eines Re-petenten erhalten. Hierauf wurde er an. 1677. Diaconus zuHerrnberg, hernach an. 1685. Kloster-l'rLcsptor zu Beben-hausen, folgends Professor zu Tübingen, und zwar an. 1692.Äogis-e, luetapbyliLcs <L I-ing. Usbr. an. 1698. OrsessrOriental. läng. urä. und ssbeol. extraorä. wie auch Lpkoru8des Fürstlichen 8tipenäii , und Viücatnr der Würtemb. schulenob der Steig, nachgehends designirter Abt zu Herrenalb, unddenn endlich an. 1716. Abt des klosters Königsbrunn, allwoer auch an. 1725.de» 5. febr. im 79. jähre seines alters ge-storben. Seine schriften sind: ^iagrapkia drammatisN üe-dr-LL, welche er noch als 8tuäiolu8 zu Tübingen an. 1674.heraus gegeben ; Institutionsa läng. 8anÄL ; I-sxison batino-flebraisum ; 87Ntagmata Hermsnsutioa, wobey auch sein tra-ctat, äs Osmrnis in kectorali kummi konrikois ; ssr. äs strca-no Xeribb <L Xeri, worinn er beyde 1ektions8, textualsm undmarginalsm, vor gut und authentisch hält, und um dieser neuenmeynung willen von Wagenstil, Heidegger, Schudt und andernungemein gelobet wird ; Onomastison kasrum , Teutsch, an.dem Stuttgardischen Bibel-werck 6s an. 1704. wie auch in Li-KIÜ8 ksntapli8 ^anäsrbeslrianis 6s an. 1712. und Lateinischzu Tübingen an. 1706. Dieses wird von den Gelehrten fürdas beste werck von dieser art gehalten. Endlich kam erst nachfeinem tobe an. 1725. durch besorgung seines tochtermanns Sal.Pfistcrs, damaligen Kloster-Prs-Lsproiia zu Bedenhaustn, undnachmaligen Special-Superintendenten und Stadt-Pfarrerszu Balingen, nebst dem leben des aucboris zu Utrecht heraus:Hieropbylison, darinn die in der Bibel gemeldete pflantzen er-läutert werden. Er hat auch Grotii LKristum patientem mitanmerckungen heraus gegeben. In manuscript hinterließ er:

Iloä^nana 8cripturN 8. per moäum LsxPi sonkcripta; Lom-mentariolum in.sobuin cumVerk. sob. Locceji; Lommenca-rium in Hisron^mum äs fo cis HebrXi8; ssbekaurum fingure

8. HerineneutiLnm Ls. Dieser schriften herausgebung habenTonrnemine und Collin sehr gewünschet. ma-

nulbripta.

^Mieter, (Oswaldus) Professor ftiris zu Jena, warben20. oec. an. 158z. zu Freyberg in Meisten gebohren, allwo seinvatter Oswaldus Hilliger Stadt-Richter war. Er legte dengründ der studien in seinem vatterlande, aieng an. 1601. aufdie Academie Leipzig, und als er daselbst ein jähr gelebet,nach W-ttenberg, woselbst er sich 4. jähr aufgehalten, undnebst dem lurs die Philosophie und Historie tractirt. Vondar begab er sich an. i6c>6. nach Jena, da er mit ernst das stu-äium,iuri8 trieb, und in selbigem jähre die Doktor-würde er-langte, Er besuchte hierauf die vornehmsten Academien vonDeutschland. Als er nach feiner rückkunft an. 1610. den erstentheil seines DonsIIi enuclsati edirte , wurde er dadurch der-gestalt berühmt, daß man ihn an. 1616. zum Professor undAssessor des Schöppen-stuhls machte. Er war sehr? gukthätiggegen die armen, dahero er an. 1617. ein capital von 200.Meißnischen gülden verordnet, wovon dieDiasoni zu Jena diejährlichen einkünfte sollten zu gemessen haben, wie er denn auchandere 200. gülden unter die armen auszutheilen verordnethat. Kurtz vor seinem ende wurde er mit dem malo Kypo-cbonärisso starck befallen, worzu letztlich ein lieber schlug , dar-an er den 25. wart. an. 1^19. starb. Sein Donellus enu-clesw8 wird von allen R chlsgelehrten sehr gerühmt,nomenclstor krok, Zen. orat. psrsnt. tksatr.

vir. krok. )uris ^snenk.

Hilpershausen, siehe Hildburghausen.

* Hilpertus, (Johannes) war zu Coburg an. 1627. den14. may gebohren. Sein vatter war Leonhard, ein kecker da-selbst, die Mutter aber Barbara, Georg Seitzens, Superinten-denten zu Eißfeld, tochter. Weil er von jugend auf eine grossebegierde zum studiren von sich spüren ließ, so schickten ihn die-se seine eltern an. 1641. mdasiges rrsäsLoLium, zwey jähr

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darnach aber ins O^mnastum, darinnen er solchen sieiß ^wies, daß er an. 1645. öffentlich in Griechischen verfen »»>der geburl Christi perorirte, auch endlich an. 1646. demüo valedicirtc. Er begab sich hierauf nach Altorf, das mgende jähr aber nach Jena, woselbst er an. 1649. die bEstsr-würde erhielte, gieng hernach nach Witteuberg, legte Mdafelbst auf die Theologie, und ließ sich publice ässpu»rMhören. Weil er aber lust hatte noch mehr Universitäten zu/sehen, so machte er sich das folgende jähr nach Helmsta/ 'und ward dafelbst, weil eben die Professur der HebräistWspräche vacant war, mit selbiger versehen, verwaltete aberbige nicht länger, als bis an. iü;6. da er nach Hildesvei"als Superintendent beruffen ward. Er nahm solches mit freuden an, ließ sich dieses jähr noch in Helmstädt zum Dokt/sskeologi» creiren , und verwaltete sein amt mit aller treue»bis er endlich durch ein heftiges lieber gantz ausgezehret, a»'i68c>. den 10. may verstarb. Seine schriften sind : stävea

W8 Domini nottri äefu Lbristi triplex beroico oarmine co?7koriptur, Helmstädt 160;. in 4. Dissertativ äs 8enstbu8 IM'rioribub L Lnims rstionnli, ibiä. 1607. sskeolo^ia in p" 'du«vikput-itionibus propobm, i6iz. lU3§ni MMeriiti8, äs Leo in c-nne mnnifsssrito, i. e. 6e kerkona L?nu.

, brevi8 L ümplex rexetitio, Jena 1614. '

kerr. OLrüolic-r plersbgue omne8 Lontroverfui8 nossriri8 kumms brevicste sxliiben8 , Halle 1615. kpiltolL ->6 ^,oam f.snZenmsMel von Sparre, super scienäo kissckaüi n^berti äs Loens vomini 8crixto, Helmstädt 1616. .

6e kr°L-ääLmiti8, Helmstädt 1656. in 4. ssr. äs kosnieen^,!vikputMio äs äuäisorum klsgeHstionibu8; äs Oloris ssew?'potterions; piedrseoruni kkilokopliia aäverfu8 stuä-eos;ägspis ; äs kerteverLntiL 8Lnctarum ; Christliche Creutz-Uw^Weisung, aus Pf. XI.I1. Hildesheim 1619. Davids Guud'.Hirt, aus Ps. XXlll. Lpitome Okemniriani Lx:>minis N>Lvecretis Lonciiüssriäemini, Hildesheim 1622. Davids^bens-Blume, aus Ps. LIll. ss>. 1624. Trost der Gerechten aUmitten im tode, aus i. Tim. 1.15. ss>. 1425. Wahrer EHA,L-Tod und Leben, ib. 1625. Selig verstorbener gutes Sabi>A.theil im ewigen leben, aus Esaj. I.XVI. 25. ibiä. 1625.Pauli Christenthum und Cron, aus 2. Tim. IV. 7. 8-der Kinder GOttes Verlangen und Erlangen , aus Ps. stib. soä. Gläubiger Christen hoch-gewünschte Sünden-V'.,gung, aus 1.J0H. I. 7^ ib. 1626. Geistlicher Leuchten-TrEuvom amt und lohn treuer anfwärter GOttes, aus Luc. x .z 5. 47. ib. eoä. der Ackerleuthe GOttes Trauer - '

Licht gegen Todes-Mnsternls, aus Luc. II. ibiä. i6;8-che Himmelfahrt des Propheten Eliä, ib. 16)9. Kurtze U.böse Lebens - Zeit, aus Ps. XL. 10. Alter-Predigt, aus AI.XXI. 9. r;. ibiä. 1640. GOttes Trostberg, aus Psibiä. 1641. Lebens Bitterkeit, Sterbens Süßigkeit, ibiä. AstCreutzes Aufnahme und Creutzes Nachfolge, aus Matth. x^,.24. ibiä. 1Ü47. St. Pauli Scheidens-Lust, aus Phil. l-Ä'eoä. des Propheten Daniels Todes-Bvte, aus Dan. x)!^-zibiä. 1648. Angst-Verrichtung und Angst-LinderungDavids, aus Ps. LXVI11.5. ibiä. 1649. sechs Zusagen ^ p,ivauf Invoc-tvir , aus Pf. X01. 15. 16. ibiä. eoä. Lebens 5 p,Sterbens-Erklärung St. Pauli, aus Röm. XlV. 8- »b-Jacobs Rahel in der geburt geblieben, aus 6en. XXXV- 's1651. die Auferweckte Tabea, aus ästl. IX. ;6. 41. >blä- ^GOttes lebendige Todte, aus Es. XVI. 19. ib. 1652. Crou..^Gerechtigkeit, aus 2. Tim. I V. g. ib. eoä. Erweckter LMSohn zu Nain, aus Luc. VII. ibiä. eoä. Höchste yckschasst Pauli, aus 1. Cor. ll. 2 ib. eoä. Creutz-PredigtCreutz-Tracht und Creutz-Trost, aus Ps. XIcki. 12. ibiä-- OllAbrahams Heimfahrt, aus 6en. XV. 15. ib. eoä. Sieg^'vom Sieg der rechten des HErrn, aus Ps. LXVlll- .ib. eoä. Jobs Lebens-Klag, aus Job XIV. 12. ib. ^4'des-Nutz und Todes Nutzgenossen, aus Esaj. I-Vl. 2. w-Tröstlicher Christen-Tod, aus 2. Tim. IV. 6.8- ib.re, äiar. Lauensteins Hildesheimische Kirchen-unv^mations-hist. ll. c.;. §. 14. p- 85. ksgg. ^

-Zilpoltstein, Hippolstein , eine kleine stadt nebst^ st»schlösse, auf einem berge, an dem Ursprung des flusses -»v h"'der Ober-Pfaltz gelegen. Sie gehört Pfaltz-Neuburg/ er'in dem XVII. Leulo oie ehre gehabt, Johann Friedesidentz zu seyn.

* -Ailscher, (Paul Christian! ein Lutherischer PredA/^zu Waldheim in Meisten, allwo fein vatter k-rssorüor gewesen, an. 1666. gebohren. -lachdem er zu ^ ,die nöthigen gründe in den wissenschafften mit allem s. Mleget, zog er an. 1685. nach Leipzig , und machtt ' p, I ,bey seinen Lehrern beliebt, daß er erstlich von L-denn aber auch von Dr. Alberti ins Hans genommen» .beyden zum Informators ihrer söhne bestellet murre. . ^ ,1 ,dessen erhielt er auch an. i ü88. die würde eineswurde hiernächst an. 1694. IkeoloßiL Lacs-ilavreu»^^er an. 1695. zum viacono, und an. 1704. »um / hekB gNeustadt bey Dreßden, damals Alt-Dreßden genalMl,^^^^wurde. Ob er nun gleich nachher« zu weiterer §"^1"