Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
141
JPEG-Download
 

hil him

die^A^LclegeiihMeii bekommen; so wollte er doch niemalsdach/o», gemeinde verlassen , und starb an vorge-

terstki^liss? ?- üug. an. 17;«. Von seinen schuften sind un-knüdil- ^lehrte abhandlungen den Observstic>nibu8 l.ixü-dere, worden. Sonsten aber hat er noch viel an-

da sin), . v !?^^theils kleine fchristen in druck gegeben, alsWelch- äs Leliquüs Läsmi, A äs Libliotllecs efu8,

ssemnli,!» ss^oUcii Lpoer^pbi» Vet. Teltsmenri zu finden;ouin ^sticum; Lommentsrius in klslmum XDI.

tionez - 0-?° ^ K OZi8; Verschiedene academische Disterrs-iur Nachricht von der Reformation Lutheri, etwas

vder wp Ä^Morie in Alt-Dreßden; der Geistliche Pilgrtm,Ehesvki, ^ ^nes Christen nach der Ewigkeit; u. a. m.fchrsst ,,«7 Grabner hat von seinem leben in einer besondernHilfst, er» ^ dem titul: Gute Hand GOttcs über Herrn LI.ausführliche Nachricht gegeben.

tinAn bnus, (Johannes) ein Franciscaner-Mönch aus Thu«lveq bea^° ^ anfänglich zu Erfurt, muste sich aber von darauf >v-,ss^ weil er die mißbräuche der Mönche strafte. Hier-vrsgch. er sich nach Eisenach, wurde aber um eben diesert»n, da«j„ " von den Mönchen ins gefängnis gelegt. Als erbey dem v n/twas hart gehalten wurde , und deshalbennicht erwsss Guardian um seine erledigung bat, jedoch solchegen, „ Abu konnte, sagte er, er wolle alles mit gedult ertra-Mdern ^ nichts wider den Mönchs-orden gelehret,nber eine?^ einige mißbräuche gestraft hätte, es würdestvffen n,,-.un. i;i6. aufstehen , der sie gar über den Haussen^-i4c« 1 °-' Er war wegen seinen prophezevungen, die ersicher söi«X?tUl Daniele nahm, gar berühmt. Melanchthon,unidjqet u° lchriften gesehen, mercket von ihm an, daß er ver-Uen^>,,( »u. i^ig. wurde des Papsts gewalt zu fallen begin«wehr wi-x. und nach dergestalt abnehmen, daß sie nimmer-whc würde können aufgerichtet werden ; um das

Und an ,) wurden die Türcken in Italien und Deutschland ,isfi Gog und Magog über gantz Europam herrschen;W haben Würde das ende der Welt seyn. Auch soll er ge-^;n M'(.°as kloster zu Weimar würde zu einem zeughause,^w sch^Meburg zu einer schule, und das zu Wittenberg zu ei-. ^/'vauje gemacht werden. L/e/a«cHr/>o», spoloZis äug.

^ voÜ8 inonsliisis, §r vol. II. ep!ü. p. 81. Lläamr8 - L/o^»sr mvlt. iniguit. srmsl. k. I. p. ;.

^>!i°ri- ° l eccl. Ls. XVI. 1 eÄ. III. x. 272. Arnolds ke-* ^ H' Hb- XVI. c. 2;. §. 2. S»A/e.

eine gottheit, welche in Sicilien ist verehretMte, davon man daS bildnis neben die Ceres zu setzen

sch^lche 8iw zugenannt wurde. tib. X. Es

eigentlich und mit gewißhcit zusagen, was diesebnch , ^en, wenn nicht der bemeldte Athenäus in seinemWsv Checke, daß die Dorier ihren XoKosN e.egi^ "et haben, welches der geist war, der über die mühlenN zn^. Latte, so daß sich dieser Mühlen-Präsident nocht>er göttin der früchte schicken kan. Diesesc!M hat noch andere bedeutungen, die aber Hieher

bedeutung aber, da es bemeldten Mühlen-Ceres will , nimmt ihn als einen , welcher der göt-^Vbliy ^ aatergeordnet war , wie etwan Hesmochus, der^iwer-,' ^blcher in dem tcmpel zu Delphis stund.

Manns wiietzo Termini, von dem alten nahmen Istier-l>^ aus», Nw alte stadt in Sicilien , welche die ZancläerwÄ' Hannik stroms, so gleichen nahmen führet, er-bes?^w awU« 2 ^ ein Carthaginensifcher Feld-Oberster, (fore^ West s.M temde der Römer nicht zu vermengen ist (ero-Mnwe^uach einer scharfen belagerung , und sehr tapfe-vbni^dt Bürger, mit stürm, da denn alles, was inwfen wurde, niedergemacht, und die gute stadtbekehr.y^fwurde, jm vierten jähre der XLII. Olympiuclls,whrvvr Christi geburt, und 240. nach deren er-te» vaginenf-? oie Zancläer. Etwas zeit hernach baueten dieriL» ^dvchMe neue stadt nahe bey dem stem-hauffen der al-s-fMen ^^l der andern feite des -usses, und gaben ihr denN ware»^ UimerenkL»' von den heissen badern, so da-Steii^lche noch heut zu tage berühmt sind. DemrL'n der D' ^er allhier gebohren, wurde eme ehren-/qMwar LM aufgerichtet, die wegen ihrer kunst sehr be-().» IM. XIII. e/«Er 8lLiIia smigus. <V/-

>»k'»»n,lb -

taru??' güy. Freyherrliche familie in Kärndten, wel-L«Mz?Lunfchweig, und an. 1165. zu Zürich denlw klvssex . Ihr erb-begradnis soll sie von ur-alten0??KärndtFbach haben. Antonius ist an. ^4^ Me-

8 enezOg^>C^fen. Lttce/r'»«,, üemmat. p

an. izgr. zu Stolpe in Pom-nach Wittenberg, und tractir-

K»a. iahr^ie Ü. nach Wittenberg, und tracttr-

vayern^^ bald darauf , nach welcher zeit er sich nachw!,rd^ , Gressen begab. Nach einer durch

> über -.oksstion d-s f " Speyer übergeben, wie nicht* dieses jtim daselbst. Als er an. 1614.

bersten Pfarrer allda ernennet wurde,

him hin 141

nahm er das folgende,ahr zu Giessen den gmäum vocioriz an,und wurde an. 1617. strok. 1keol. daselbst , hat auch solchemanite mit grossem lobe so lange abgewartet, bis ihn an. 1642. den;i. mart. der tod von aller arbeit ausspannte. Unter seinenschriften sind folgende zu mercken: Zeluira kllgristuVan8 ; L-stvi-ric>-kapilmu8; Iclea boui Oymnssti; stastlonal« Lesäemicum ;Loliegium stnti-kilotmianum; Lollegium Irenieum; äs L:mc>ni-csw, )ure LsncmiLo L Vkeologia 8ckolaüiLa; LolleZium /In-ti-l.sonium ; ssrr,eistu8 äs 8srixt. 8. Lowmentar. in Lp. sä 6s-Ist. <L kbilein.; ssrigs kropiietiss L Oisputstionss vsrike.re, wem. Tkeol. p. 1462. 8x?r2e/. ternxl. bcmor. p. 140. *

Himmelscron, ein ehemaliges berühmtes CistercienseeNonnen-kloster, in dem Marggrafthum Bayreuth , zwischenCulmbach und Gefräß , welches Graf Otto zu Orlamünde ausdem dorf und schlösse Pretzendorf an. 1280. gestiftet. Heut zutage wird es einMoster-Amt genennet, und pffeget sich die Lan-bes-Herrschafft öfters daselbst zu divertiren. Lairitzena bist»Palmwald. TV-urM. Brandenburg, staats-geographie.

-Aimmels-Porte, ist i.) ein Jungfrauen-kloster Cistcrcien«ser-ordens in Francken, und demBißthum Würtzburg, nahe beydiejer stadt an dem Mayn gelegen, fo seinen ansang an. 12; r.von dem dasigen Bischoss Hermann bekommen hat. /äe«

Long. Liü. 8. Kerub. 2.) Eine Cistercienser-Probstey zudem kloster St. Urban in dem Lucerner-gebiethe gehörig, unter-halb Rheinfelden gelegen, allwo ein von St. Urban abgeschick-ter Probst residiert. *

-Zimmeltrud , eine concubine Caroli N. die einige vor deßsen rechte gemahlin ausgeben. (Siehe Larolus M.) mcrit. in Lsron. tom. III. sä sn. 771. n. 1. lscjg.

Hin, war bey den Hebräern ein maas, damit man fließen-de ,achen zu messen pflegte, und hieltst) viel als 12. log oder 72.eyer. , äs msnst Hebr. 6oaäi-vr». Not. L Lsron.

Lä«. , äs mens. L pvnä.

Hinckelmann, (Abraham) wurde zu Döbeln , einer stadtin Meisten, allwo sein vatter, Martin Hinckelmann, ein Raths-herr und apothecker war, an. 16^2. gebohren. Nachdem erdaselbst einigen gründ gelegt, schickten ihn seine eitern anf daSO^musIMm nach Freyberg, von dar er sich auf die Universitätnach Wittenberg wendete, und unter Abrahams Calovio dieTheologie studirte. Als er sich hier vier jähr aufgehalten, warder in dem stadtlein Gardeley fteüor, und bald hernach Direktordes O^mnslli zu Lübeck, welches amt er n. jähr verwaltet, biser nach Hamburg erstlich zum Prediger bey St. Nicolai beruf-fen wurde, und kurtz darauf bey dem Landgrafen von Hessen-Darmstadt die stelle eines Ober-Hof-Predigers, General-Su-perintendenten , und bey der Universität zu Giessen LrokessionemTbsoloeise bcmorsrism erhielt. Doch an. 1688. ward er wie-der nach Hamburg beruffen, und bey der kirche zu St. Catha-rina zum Lsstor ernennet. Ais hierauf die streitigkeiten mit Hor-bio und D. Meyer» angiengen, muste er sehr viel ausstehen, undwurde, ob er gleich neutral verbleiben, auch keinem unter beydeusubscribiren wollte, von beyden feiten heftig angefochten. Als erden kurtz vor Horbii tode heraus gekommenen tractat üib tir.stimme des HErrn an v. Abraham Hinckelmannen, er-blickte, vermerckte er bey sich eine besondere Veränderung anseinem gantzen leibe, und bekam etliche tage hernach eine blut-stürtzung, woran er an. 169;. starb. Seine bibliotheck wardvon feinen erben, die Orientalischen und andern msnussriprsausgenommen, vor 21000. Lübische marck verauctioniret.Von seinen schriften aber, so theils auch in die Schwedischespräche übersetzt worden, sind sonderlich folgende zu mercken:TettuIIisni Lpologeticus, und Buch von der Gedult, Teutsch ;äobi Ibeologis Lvsngelics Hxpotkesibu8 kontiüciorum , ftsfor-instorum, Le 8ociiüsnorum oontrsris; Christliche Betrachtungvon der Reinigung des Bluts Christi; Isüsmsntum Llollsme-ä,8 Lrsb. <L Dst.; DseeÄio Vuriäsmsnti öosbmisni, daß aarnichts sey die msesris deS Wesens aller dinge; vierzig Fragen,betreffend die lehre Jacob Böhmens; Drirics Ilsmburgsnlis;Auserlesene Predigten, bestehend in gründlicher Erklärung un-terschiedlicher biblischer texte. Er ist der erste, welcher den Al,coran in Arabischer spräche heraus gegeben. memor.

Tdeologor. x>. 497.

Hincmann, ein berühmter Ritter in Engelland, behauptetemit mnlid und feder die lehre des Origenis, daß auch so gar diedösen geister nach einer langen quaal in der Holle endlich nochwürden selig werden. 6«a/terr cstronic. 8. XVII. c. 26. *

Hmcmarus, ein berühmter Ertz-Vischoff zu Rheims, warliis einem adelichen geschlechte daselbst, und von fugend aufnrter anführung des Abts Hilduini m der Abtey St. DenySrzogen, woselbst er auch sowol in den stndien, als m allem gu-en zunahm , und sich dadurch des Kaystrs Ludovici gnade er-oarb. Als Hilduinus an. 8?°. m Sachsen relegiret ward, be-reitete er ihn in seinem elend, und that ihm grosse dienste. Nach-»em an. 8n. Ebbo von dem Ertz-Blßthum Rheims abgesetzetvar, und dasselbe gantzer io. iahre leer gestanden hatte, wurder an. 845. auf einem 8 ynoä» zu Beauvais an dessen stelle er-vehlet, welches auch auf einem andern in dem folgenden jähreu Paris gehaltenen Convent confirmiret ward. An. 848. wohn-r dem Loncilio zu Cansiaco oder Crecy bey, auch siehet man in>enen wider Godeschalcnm gemachten betreten seinen nahmen