Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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hin hip

oder paucke , weil man wegen gedachten ge-losi-n ^-.x Bommel rührte. Es wurde dieser ort von den gott-verunÄ/1 h"liq gehalten, von dem Könige Josia aberknock-» ! v ^ und schreiben die Hebräer, daß er alle todte aase,bw° ,„ und andere unsaubere dinge hieher dringen, und um sel«Hölle ein stetig feuer halten lassen. Endlich soll die

>/< vv thal den nahmen Oestenna bekommen haben,

p.lng ?' XXIII. ic>. VII. ;i. L'/a^/r gram. 8.

7.,°^.- , ^ A al. apuä 77attr»A. äs ^ure Hebr.n.soF.

r>. ' ^owgr. 8. c.;;y. Jüdisches heiligthum, s.;4.

Oestenn. in stex. keutagl.

Cvwua ' ein ort im Spanischen Estremadura unweitDlarag^Wen, welchem König Philippus III. den titul einerl>. "chafft beygeleget hat. 8. sttat äs l'Lkxaglis

cierer?,?^§^kH'^, waren zu Lacebämon drey gewisse Offi-tenj-d.^'u>e von den Lpkoris erwehlet wurden. Selbige wehl-der ^r besten kerls aus der stadt, als welche der kernvhn^.^. ^Eisthen mannschafft waren, und , Lguites,^ uicht zu pferde fassen, genennet wurden. DieWrvna ^wüsten solche fleißig exerciren, und über ihre auf-ansticht haben. (Vag,'«,, äs Kep. stassä. 7k/e«r-"L. t.SLon.

Eoksl, von ) », Lguitatus, und ,Übkr die'^^ch ;u Athen zwey Personen, welchen die aufstichtsich nich. anvertrauet war. Sie konnten also alle, die> >vuU ,ii^ vlelten, abstrafen , und es durfte ohne ihren vor-'We„ „»t!^und von denen aus seiner zunft zum kriege ausge-iu einer -.«v^ulen eine besondere rotte ausmachenden rcutern,H>vhl h- Mern gehen. Sie hatten acht, daß sich die soldatenbe nicht".,?/ ?le leuthe nicht so sehr mitnahmen, und ihre pfer-bepackten. Sie hatten unter sich gewissebagnie a?e' ^ nach gelegenheit über einen trupp oder com»» Waren. T'o/Ie//«, 6k 8j§o»r«,, äs Xep, sttsten.

K- ' des Weltweisen mannes Cratetis, (der st. 17.

A°Vre„ NM. ^ ;6,6. L. L. ;28. gelebet,) ehewcib,Ä^n v-..,? Maronea. Sie hatte sich in dessen Weisheit der«nrennd^det, daß weder seine armurh, noch der Unwille ih-,>," »0^/ noch andere grosse anerbietungen derjenigen diet«,^l>jch. /nen stände und grossem reichthum waren, und siede ' '»dem sprachen, sie von dieser Heurath abhalten konn->,1.' den ?orgab, daß, wenn man ihr uicht zulassen wür,»L > dq ^/rtem zu heurathen, sie sich erstechen müste. End-biel.stetem/,Mts verfangen wollte, bat die freundschafftÄ" al>e ^!.'dlbst, ihr diese heurath auszureden, welcher auchta^vgel,, "'o beredtsamkeit anwendete. Als aber alles nichtsga^uiid m^ .wies er ihr seinen buckel, legte seinen stab,vor ihr nieder, bezeugend, daß diests seinlik« ^ sie a Ware, und wenn sie seine frau werden wollte,Twtä^^bens-art mit ihm führen. Allein Hipparchiawendig machen , giena mit dem Erntete untereb, Wwch! Mi stchwibbogen, woselbst sich stets viel volck zutz^gle, und vollzog daselbst mit ihm öffentlich dieİInen "llen leuthen in die äugen fielen, hielt

hiev ^ kür,i?5'l/l vor. Wie denn die Lynisi, als Erstes war,Cie ' aucv Ü? A? / und an sich selbst nicht schlimme werckeiva .I'vöi,^ wnst öffentlich zu thun nicht ungewohnet waren.rn"'°erall»eh auch des Cratetis gantze lebens-art an, undfc>Me war herum. Als sie einstens bey dem Lysimachoihv /?' ^vlio„:?^lhte sie Theodoro, dem Atheisten , folgendenoder 8opkilma. Wenn ich das thäte, wasriiit Obigen. let, konnte man mich keiner Ungerechtigkeitkeir,I^)te f^ venn ihr euch selbst schlüget, thätet ihr solchesschön ^"gere»,i A wenn ich euch schlüge, konnte man mich»s li v °l>ne Wkeit beschuldigen. Allein Theodorus, ob er esvder ^ w wol mit Worten aufzulösen gewußt, wollteva>^g»f die auf eine recht Cynische art beantworten,

waAl» her, «vpWm zurück stossen, fiel also über die Hip-einx>> , sggJ »v r,ß ,hr das kleid vom leibe. Als sie geschiedenHwn. »ue„, einen vers aus einer tragödie vor, vonwär, Hin ab,v ihren rocken lind spindel verlassen hatte,hchx ' ssaM ,s,""lwvrtere gar wohl: daß sie eine solche fraul>sschri°k"°fophirenÄ^/. vb sie unrecht gethan habe, daß sie, a>g .n als spinnen wollen. Sie hat einige bucherb>e ^^pothesez Pbiloiopkicgs; Lpiciieremsta

»lcht Mekv 'I'hsoäorum Ltkeum; VragMäiLS ,lü-. IV" ' bng sind. , in üoriäis p.

/-««L ^.I- ^ "

< ' ^^rknri n, ' 1.0 civ. vei lik. XIV. c.

A» 8??§Vchug' f- o. 14- L^/e. *

will. V» aus Bitb«n- berühmter üstronomu?, gebürtig^ischxssv hat zwi chw'^'', oder von Rhodis , wie PtolemäusOUV. und LsXIII. OI^mp. oderda? V" des PtviemT "vr Christi aeburt 1.28. iahr,M er die aLl'Nius qM ^'lomerons und Ptvlemal Lverge-! a wvh,Mernisseu !^/bm ein herrliches lob, und sagt,^"babt,"d^!,1"^?vechnen gewußt, die gestirneden nacbf^?'^ der sterne und ihre grosse rich-"ttn feele einen lunterlassen. Er schrieb deru göttlichen Ursprung rn. Von ihm ist

ürom.20.

hip 14z

nichts mehr übrig, als ein Lommentarius über des Arati Phä-nomens. 8txttöo , üb. I. 6k II. 8«rrta,. , lib. II. L. 26.

L ro8- , äs ssient. Nsthem. x>. 159. KaA/e.

^ivparchus, des Pisistrati söhn, ein Tyranne von Athen,oder mit-gehülffe in der tyranney seines drupers Hippias, wel-cher nach des vatters tobe Ohmp. I.X 111 .2. /nv. 227. g.N. -457. ä. L. 527. regierte. Er war gelehrt, ästimirte auchGelehrte; schickte dannenhero dem berühmten Poeten Anacrevn-eine galeere von ^0. rudern zu, um ihn nach Athen zu holen, erbehielt auch den Poeten Simonidcm bey sich, welchen ^ ggxwohl versorgete. Harmodius und Aristogiton todteten ihn L.17 . 241. Olymp. sXVI. 4. ä. Ist. ;4?I. st. L. zir. lN wahren-den spielen, oder unter der prvceßivn, die w dem feste der ksna-tken-eorum gehalten wurde, und soll ihm solcher tod des nachtsvorher in einem träum durch zwey Griechische verse, welche ,e-doch sehr dunckel, angekündet worden seyn. Auch versichertAristoteles, und andere, daß dieserwegen demHarmodw undAristogitoni, als welche das vatterland befreyet hatten , statuenaufgerichtet worden. Le^ar«,, lib. V. 0. ^rstgce/e,,Hbetor. lib. I. s. kisilir. *

* -Aipparines, ein söhn Dionysii §umoris, des Tyrannenvon Syracusa / bemächtigte sich der regierung, und verjagte Ca-lippum Er regierte 2. jähr, nemlich dasund 4. in der LVI.OIvmp Siehe nach , was für eine kriegs-list er ge,

braucht, um sich über Syracusa meister zu machen, lib. V.

-6»ivvarus, Fürst zu Orchomene in Böotien , wurde vonseimr Mutter Leucippe gefressen ; gestalt man erzehlet, daß alleweibs-versonen in bemeldter provintz in eine solche grimmigkeitund raserey gerathen , daß sie sich mit menschen-fleisch nicht ge-nua sättiaen können. Deren grausamknt zu stillen wurden ge-wisse sviele angestellet, und dem Baccho gewredmet, wobeyman sie mit dem schwerdt verfolgen und todten durfte.in Iloeot.

hippias, des Pisistrati söhn, und ein Tyranne von Athen,nebst seinem bruder Hipparcho. Als selbiger ermordet war,wollte Hippias dessen tod rächen; wie es denn würcklich denLarmodmm und Aristogiton die Mörder Hipparchi das lebenaekoüet, und die Athenienser nur harter von Hippia gedrucktworden. Aber in die länge wollte esboch nicht gut thun; Mas-sen über die von den Alheniensern bezeugte allgemeine mißver-anüauug letztlich auch die Lacedämvnier dazu kamen, welchendas Delphische Oracul durch listige Veranlassung Cllsthems, emesvertckebenen Atheniensers, gar ernstlich anbefohlen hatte, dieserssadt wiederum zu ihrer freyhett zu verhelffen. Als nun dieseAtben einige zeit belagert, muste Hippias nach ;. jähren endlichweichen , nemlich st. v. 24;. Olymp. I.XVII.st. stl. ,474-ü L ^0 da er sich zu dem Daus wendete, welchen er auchnickt wenia zum kriege wider die stadt Athen angesporret, unddemselben würcklich in selbigem feldzuge, so gut er kvnnte, d,en-sse ae isttt, b s er ndl ch in der Marathonischen schlacht sein ie.benveE wiewvl die ältesteGrlechischegesch.chc-schreckerHero-do"us und Thucydides nichts hrervon melden. Surdas hingegen,vnck ob»e Anen Urheber anzuziehen , will , Hippias Ware indeÄnfu Lemnos an einer schmertzhajsten kranckhcit verstorben.Sonsten hätten ihn anfänglich auch die Lacedamonier wiederMruseken gesucht, nachdem sie erfahren , wie man sie durche n faMs OrssuMm hintergangen hatte, auch wohl sahen,daß die Athenienser nach der nun erhaltenen freyhett ihnen nurmelir zu Haupt gewachsen wären ; aber vergeblich , weil dieselemere allzu gute Vorsorge zu haben wußten. 2 ^«^.

A sä Ltt lib- IX. sp. 1°. Ub. XI. c. 9. N>-E sä..6eM. 5«räa,.

hippias, war ein Sophist. Er lebte zu des Socratis zei,ten ss. 17 . ;i8. Olymp. I.XXXVI.1. L. lVI. ;?48- st. 0 . 4;6. undwar sowol wegen seiner wissenschafft, als beredtsamkeit, be-rühmt. Er hatte einen vortreflichen verstand und gedächtnis.Er kam bey einem Olympischen kämpf nach Pisa , allwo ernicht nur ansehnlich in kleidcrn aufzog, sondern auch derenkünstliche ausarbeitung von jederman bewundert wurde. Vonallem , was er an und bey sich hatte, war nichts gekauffet, son-dern alles, sowol kleider als schuhe, hatte er mit eigenen Händenverfertigt. Am leibe trug er ein sehr subtil gewürcktes cannsol,welches drey-drätig, und zweymal mit Purpur eingewürcket war;um den leib hatte er einen nach der Babylonischen art mit aller-hand färben bordirten gürtet, über dieses einen meisten manrel,so alles seine arbeit war. Nicht weniger hatte er auch den künst-lichen siegel-ring, welchen er an der stucken Hand trug, selbst ge-macht. Ferner zeigte er bey einer volckreichen Versammlung sei,neu ovalen öl-krug, eine kleine, aber künstliche strregel und der-gleichen , so er alles mit eigenen Händen verfertiget. , m.

äs Oral. 0 »r«trlra». orst. Institut. lin.Xll. c. Ultimo,in Hippia. in üoriäis lib-II- Lgt. artis.

* hippias, von Reggio gebürtig, lebte zur zeit, da Da-rms und Terpes regierten; er ist der erste, welcher die Siciliani-schen qeschichte beschrieben, und davon Myes nach der Hand einenauszug gemacht hat; sein werckwar m fünf bucher abgetheilet.Er hat noch in andern funf buchern em Lkromcon geschrieben,und die 0rigins5 Italjcss. SuwaS führet noch ein buch vonihm an, welches erstrMlicon oder sttgologica Hippie nennet.Einige qlauben, man sollte lieber LstrologisL lesen, wie es derSchvliaste des Arati verstanden hat. Denn Plutarchus sagt in

seinem