Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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Äe öttltc zurück zu dringen. Wiewnl nun HIp.

öe ste Amazonen sich sehr tapfer wehrte, so mu-

cher endlich dem Hercules sich gefangen geben , weis

Zehrte. geehrten und freunde, dem Theses,

Nn^gM.^tus, des Jrenäi diftipel, ein berühmter Bifthofflichx welcher um das jähr r;o. getödtet wurde. Et-

Ostia. lhn zu einem Bischoffe von Rom, andere vonnus l» Är» ^ Porto unweit Rom. Es hat aber Stepha-^ifchvff k?»ne am wahrscheinlichsten dargethan, daß er einHiervnvm^ dorto in Arabien gewesen. Eustbms und St.jvhre« eignen ihm viel bücher zu, die aber allesamt ver-handelt ' vis auf ein einziges, so von dem Anti - Christve statu? etlichen krsgmemis. Man hat ihm zu ehren ei-sten kircd^"'?orichtet, welche in dem alten gemäuer einer wü-^rdin-iiä Munden, und an. 1551. durch Vermittelung desveclli Cervini in die Vaticanische bibliotheck ge-jitzend, a>, pch Es stellet ihn selbige vor als auf einem stuhlr auf solchem Mit Griechischen buchstaben ein Lz-slus ka.ph>. ^jähr xingegraben ist. , ckron.

, llo Lsript. ecclesi c. 61.

» ,,' xroleg. aä varra lscra. (?avk, Nist. lit.

TKebsnug, ein Griechischer scribente, wel-u ledenä rck verfertigt hat. Man weiß die eigentliche zeit,nan in welchem jähr er gelebt, nicht gewiß, dochPttrr habe Elche muthmassungen, daß er im X. stsculop" den smiquitstibus Caninii finden sich einigefeinem Llirorüc«, wie auch in des N. Cotelierse-i Mvif a!.? „H'ppolytus hat auch das kleine wercklein vonNen, °^ln geschrieben, welches der k. Combefisius in^ biblidchecgm kaerum heraus gegeben hat.

s?» ^acar^!^os, war einer von des Neptuni nachkommen,t a, ivdnn,''Ohn. Er überwand die Atalantam im wett-lauft«.^cges >hrgoldene äpfel in den weg warf, die sie un-d^^rmMvheben sich bemühete. Nach diesem erlangtener sich mit ihr. Weil er aber, der fabel nach,ein?^endkn ^ ihm diesen rath gegeben, deshalben nicht denbel^ܰNlln?,?^^ abstattete, soll ihn selbige göttin dergestalttert^ivvknn ^n, daß er seiner frau in dem tempel der Cy-Ne i?^de,l^ ^?llen, worüber die göttin dergestalt verdit-- v>il, oaß sie ihn in einen löwen, seine frau aber in ei-TiIivpo wandelt. 0^«,,X. memm.l>v» ^' »ick, mil dem zunahmen vxsrrb^ros, soll eine stadt inein vi»l„?"t von ttlpvons Lesio gewesen seyn, welchesLn» ^ ^owässer, welches sie fast auf allen feiten ge-tm!, »hei, benennet worden. Über die ehemalige be-E verq,.Md läge dieses orts können sich die scribenten nicht^ P. M KL«. üb. V. L. 4. 8s/r». ü. 27. acl

stadt j^voazösifch Lone, und Lateinisch Ilippo Ilegius,dÄ?icaner^^,"! Africanischen Königreiche Algier, so von^^ed Eillgneb genennet wird, wie Marmoliusddn ^'st sonderlich von des Augustini BifchöffiichemNan^elcher auch daselbst verstorben, als die stadtXv>, ^n Llüi" belagert wurde. An. ;y;. wurde hier-e. ?' gehalten. (siehe Lone.) , ich.

i/v. ' "0. XXIX. c.c?i°F«^r not. orb. sntlg. lib. IV.

ist ' war bey den Römern die göttin, welche die^Pv^vstrde.aLn"u>cht haben sollte, und dahero mehrentheils»Ui ,5 vder' ,x. angemahlet ward. Manche nennen sie auchi» n ,^>uona. Die fnhrleuthe und andere, so viel< ^"^ngen, pflegten bey ihr zu schworen.

stua»'?- ^ nähme einer sehr schönen jungfer, wel.Alle,« ^bx,,, wens Fuivius Steüus, mit einem Pferde soll ge-l.b n,^ist ej ,u«o welche hernach zur göttin Hippona worden.

. ' ^ « Eere fabel. in x -in.il. alln. uur.

Y) ^chvou ' ^owZer. ?Ek),, xsnrk. mM. x. r 82. *

!dk ü.vdechÄ'.vvn Epheso, Pythei söhn von Protis. Erde^^Ustblas^^Poet, und lebte nicht in der XXIII. OIvmp.

^cäiwe^.londem' oUmpchvX. Als er,durch die

, "rariux« .. v...w

«-"ick ?"rde, n^chonagoram und Comam von Athen ver-bek>«"iüfehel, /or sich zu Clazomene veste. Er war sehr0 ""^r ^ "^n von ftatur, welches ihn aber

Malt u»d Bisams ^"n es wird erzehlet, daß, nachdemei, ">li8/wahiet u '^..^blldhauer, ihn in seiner garstigenb- ^ , Hivvnn^?bgefetzt, damit die leuthe drüber la-

sch^f??V, um sich an ihnen zu rächen, sie in

fanget hAten ^Ü durchgezogen, daß sie sich bey-uyy Piln«„a -ik-« ,niu vwr erkicbtet

u,bewEk^'V^. Wnius aber will es vor errichtettz.u cu,a»"och svllm ae^E,?^?^len statuen, so selbige nachieidx Dicket, daß baden. Sonsten wird noch vonsvtiderl,^ seiner kleinen statur starck

.OviLZ'Messer, als andere, im werffen geü-^/stecrvu?^?rden. §^wel von ihm zu versichern, er wä-' ^okr^^oept. ^ Ibm V. s2z. üb. XII.ÄiÜ^» ^^' LÜrvnic. , Ilb. XXVI.

Theil.

c. s;.

hip hir 145

ksI?kO?OOkI8, ein volck gegen das Scythische meer zuwohnend. Es wird selbiges von dem Griechischen Worteso ein pferd bedeutet, und ^, welches so viel als ein fuß, be-nennet , weil ihre füffe den pferde-füssen gleich waren. Diesefabel mag daher entstanden seyn, daß sie leuthe gewesen,die sehr schnell Muffen können. iV/e/r,, Üb. III.

Hippos, ist eine stadt auf der östlichen feite der fee Tiberias,in dem Halden stamme Manaffe. Nachdem sie gantz wüsteworden, besetzte sie Pompejns lVI. wiederum mit cinwohnern.Augustus gab sie Hervdi dem Astaloniten , und dre Judenzerstörten sie in ihren kriegen aufs neue. 6 «^. 6 s bell.lsc. /o/lxlr«,, m vita p. 102;. <7e//«,rr uor. arb. aut. lib. III»csp. 1;.

^»ippothüon, ist der nähme eines alten NthemensischenHelden, welchem zu ehren dle Athenrenser eine von ihren 12.zünften Uippotboouri6s genannt, imin LrriL. x>. 4.

Kos K,äI,!roI. lltti'c. lib. I. 0.

-AiraM, König zu Tyro, Davids und Salomons freund.Ek war Abibaii oder Adimali söhn, sieng an zu regieren ll.Ä. 2yz6. L. L. 1048. und regierte ;z. jähr, nicht aber ;4.wie Ioftphus will. Er schickte dem Salvmon cedern von Li-bano zum tempel-bau, weshalben ihm auch dieser König 20.städte in Galiläa schenckte. Er starb L. N. 2989. oder 90. lk.e. 99;. oder 94. Bozorus sein lohn srwcedirte ihm. 2. Ke°.2. 7-00/-^. lib. III. sä äntol.

^iram, oder Lhiram, ein vortreflicher künstler in gold-sil-ber-und ertz-arbeit, von welchem Salomo die Cherubinen undandere zierrathen seines tempels verfertigen ließ, unter wel-chen 2. eherne fäulen, die 8 . eilen hoch und 12. ellen rund wa-ren ; rings aber um die fäulen herum war allerley gülden laub,werck, welches die litten bedeckte, und 200. eherne granal-apfel, welche in 2. reihen hiengen. i. KeZ. VII. cko/exb.lib. VIII. c. 2.

Hire, (Philipp cke !a) ein berühmter MchematieuL undSternkundiger in Franckreich, war an. i6;8- gebohren. Seinvatler war ein mahler, dessen kunst er anfänglich auch lernte,und, nachdem er ihn zeitlich verlohren, im 20. jähre feinesalters nach Rom gieng, um sich in der Mahlerey vollkom-men zu machen. Nach ;. jähren aber kam er wieder nach Paris,und sieng daselbst eine mahler-schule an. Weil er aber, um dieregeln der Perspective recht zu fassen, sich auf die Geometrielegen muste, kriegte er bald solche lust zur Mathematic, daß erdie Mahlerey fahren ließ, und sich der mathematischen wissen-schassten als seines haupt-wercks, gäntzlich befliß, dabey er diePhysic und Humrmiors eifrig trieb, und es sonderlich in derGriechischen spräche weit brachte. Er that sich hierauf derge-stalt hervor, daß er krokettor der Mathematic im Königli-chen Lollegio, einer von den besoldeten Mronomis in derAcademie der wissenschafften, ingleichen Königlicher Bau-meister und krokeffor in der Baumeister-Academte ward. Erwartete den mathematischen studien unermüdet, und ohne,daß er sich den Umgang mit leuthen sehr stören ließ, bis ansein ende ab, welches den 24. apr. an. 1718. auf dem Kö-niglichen OklsrvLwrio , allwo er gewohnt, erfolgte. Er hateinen söhn hinterlassen, der ihm in erkänntnis der mathema-tischen wissenschafften gleich kommt. Man hat ausser den an-merckungen, die er in der Academie der wissenschafften vor-getragen , viel fchriften von ihm, als: la Lnomoniciue; 8e.Alones LomLAS; Iskulgs MronomiLas; Älemoires cie ÜI2-rkem-irigue L äe ktt^ügue; Trsite äe IVIeLsriigue; Kegiss8cienrisrum HcLäsmire Lpttemeriäss Ko. So hat er auch dlLedition der Griechischen iAsrbemackcokum , die im Louvre ge-druckt worden , und die Herr Tavernier angefangen hatte, zustände gebracht. Gelehrte Zeitungen von 1713. num. ;y.und 68.

s Er ist zweymal verheurathet gewesen. Aus der ersten eheist ein söhn gleiches nahmens gebohren, von welchem obenMeldung geschiehet. Aus der zweyten war Johann Nikolauscle la Hire, welcher an. i68z. auf die Welt kam. Dieser leg-te sich mit grosser lust auf die Artzney-kunst, und zeigte in kur-tzer zeit feine gefchicklichkeit insonderheit in känntnis der pflan«tzen. Er wuyde daher an. 1709. in die Academie der wissen-schafften aufgenommen. An. 1710. nahm er den vocior-gradbey der Facultät zu Paris an, und wendete grossen fleiß auf diepraxin, wobey er aber seine übrige stunden zu gelehrten Unter-suchungen anwendete. Er hat eine ansehnliche sammlung vonpfiantzen, die er mit vieler gefchicklichkeit selbst gezeichnet hat,gemacht. Er bediente sich darin» nur zweyerley färben; dochrst alles so wohl ausgedruckt, daß man eine jede an sehr wohlkennet.

* -Aire, (Lorentz äs) ein Mahler, welcher zu seiner zeit ingrossem ansehen gewesen, war von Paris gebürtig, und einervon den 22. mahlern und bildhauern, aus welchen die König-liche Academie bestund, als sie än. 1648. gestiftet wurde. Erwar ein lehrjünger des Vouets; doch hatte er nicht eben die-selbe ürt zu mahlen. Man meldet, daß sie nicht von so gu-tem qeschmack, aber doch künstlicher, feiner und natürlicher ge-wesen. Seine landschafften sind mehr geschätzt, als seine figu-ren. Er liebte die sogenannte luft-perspective dergestalt, daß erallezeit in den weitesten entftrnungen dünste vorstellete, nach der

N weise,