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Vierdter Theil. He - Mc.
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weist, die er von dem Desargnes gelernet hatte. Eben diesesthat er auch in seinen figuren, von welchen allezeit die entfern«ten sich gleichsam in einem nebel verbargen. Er war auch ei-ner von den ir. Professoren der Academie, und starb den 28.dec. an. 16; 6. da er 51. jähr alt war. L- , vis äesVeimier.

Hirnheim, eines der ältesten adelichen geschlechter inSchwaben, dessen stamm - reihe Bucelinus mit Alberto , ei-nem Ritter, an. 1140. andere aber mit Rudolpho (der dasim Fürstenthum Oetlingen gelegene kloster Zimmern gestiftet)an. nangefangen. Von des erstern nachkommen, davonsich einige von Ratzenftein (von einem Ritter-sitze dieses nah-mens) zugenennet, war Walther zu ansang des XV. KeLuIiHauptmann der Gesellschafft St. Georaen-schildes, und Vice-Dom zu Amberg. Von seinen enckeln starb Conrad an. 1517.als Dom-Dechant zu Augspurg; Bero aber hatte söhne:Eberhardum, der an. iz6o. als Bischvff zu Aichstätt gestor-ben ; Hieronymum, Fürstlich - Würtembergrschen Hof-Mar-schall; und Johannem Sebastianum, Ritter, und ss bl. I).von dessen nachkommen Hieronymus II. Abt zu Strahoff undMühlhausen gewesen. stemm. k. I. Burgemeifter,

vom Schwäb. Reichs-Adel.

sslftkl, waren alte geschlechter in Italien, in der land-schafft der Faliscer, so anjetzo zum Kirchen-Staate gehöret, un-weit von Rom. , Sie waren sonderlich deswegen berühmt,weil sie bey den jährlichen opfern, so man dem Äpoüini, oder,wie andere wollen, Feroniä, der göttin der wälder, auf demberge Socrate, anjetzo il Iftonte cli 8. Oreste genannt, zuthun pflegte, aufdemfeuer giengen , und doch dadurch nichtbeschädigt wurden, weswegen sie der Rath von der Pflicht inden krieg zu ziehen und von allen auflagen frey machte. Dochhat schon der alte Römer Varro der fache nicht glauben wollen,und eine gewisse salbe angezeiget, durch welcher anschmierungsich diese leuthe vor dem schaden des feners bewahrten, iv,-En. Ist). XI. A st>i 8erD> ex Vsrrone. F/r»r'«i, stist. nntur.Ist). VII. c. 2. , Ist). V. La^-'e. *

MssLMI. ein volck unter den Sammlern, deren Haupt-stadt Hirpinum war, so anjetzo, nach Leanbri bericht, nur eindvrf ist, Arpaia genannt. Der Hirpiner landschafft ist heutzu tage dasjenige, was wir II krlncipsw olcm nennen , so eineprovintz in dem Königreiche Neapolr ist, deren beste stadte sindBenevento, Conza, Avellino, rc. Äi-aLo, 1st>. V.

Hirsau, Hirschau, zu St. Aurelio, eine ehemalige be-rühmte Bencdictiner-Abtey , in dem Hertzogthum Würtembergunter Calw, an dem flusse Nagolt, welche um die mitte desXVI. steculi mit einem Lutherischen Abt besetzt worden. Siehat um das jähr 64;. von Helezina, einer verwittibten Grä-fin von Calw, den ersten ansang genommen. 02/» imnst.Luav. 6erm. lacra, ?. I.

1- Dieses kloster liegt seit an. 1692. in der asche. Es ist zudrey unterschiedenen zeiten gleichsam von neuem gestiftet wor-den. Neben vielen andern, von welchen Crnsius in derSchwäbischen chronick V. II. Ist). X. c. 1;. ein besonder registererzehlet, soll auch Graf Conrad II. von Würtemberg selbigesgegen dem ende des XI. lstcust reichlich beschencket haben. An.1^19. wurde es von dem Schwäbischen bund erobert, und an.

152;. von den aufrührischen bauren verwüstet. An. 1542. ent-wich die philosophische Facultät von Tübingen, und an. 1594.der Würtembergische Printz, Ioh. Friedrich, von Tübingenwegen der pest nach Hirsau. An. 1677. den 2;. jun. starb derWürtembergische Hertzog, Wilhelm Ludwig, gantz unverse-hens in diesem kloster. Unter der ersten stiftung waren nochkeine Aebte in diesem kloster; von der zweyten aber bis aufdie dritte hat selbiges 12. von der dritten bis auf die Refor-mation ;2. von dieser aber bis auf gegenwärtige zeiten 22.Evangelische Aebte gehabt. Von den Catholischen ist Geb-hard an. no?. Bischvff zu Speyer worden. Unter ihm leb-te der gelehrte Mönch Conrad, welcher unter dem nahmenPeregrini vieles geschrieben. Unter den Evangelischen war 0.Ioh. Parsimonius oder Karg, welcher die kormulLm Loncor-üise unterschrieben, und an. 1588. den 16. dec. gestorben.Ferner v.. Ioh. Brentius, Johann Osiander , zugleich vire-ckor LonMorst, und vornehmer Staats-Minister am Wür-tembergischen Hofe; Eberh. Friedrich Hiemer, Philipp Hein-rich Weissensee, und v. Christian Hagmayer seit an. 1740.Unter den Mönchen war insonderheit berühmt, Adelhard,welcher an. 92;. oder 924. gestorben, nachdem er 2;. jähr blindgewesen, und den tag nebst der stunde feines todes drey jährvorher gesagt, nebst verschiedenen Heiligen. Acht von diesenMönchen sind hin und wieder Vischoffe worden. Nach derReformation wurde das kloster mit Fürstlichen älumms besetzt,und darnach zur vierten land-schule gemacht, welche an. 171;.in das kloster Denckendorff übertragen worden. Von dem klo-ster Hirsau hat übrigens der berühmte anfangs Spanheimi,sche, nachgehends Würtzburgische Abt zu St. Jacob, Johan-nes Trithemius, welcher vorhin selbst darum gewesen, einebekannte chronick geschrieben, welche von an. 8;o. 1170. ge-het. annsles, pMm. lyüttemb. /V?-

L-rLk)-, 8uev. L XVnrronid. Lcr. tupxlemeiUL nft

memor. Tbeol. XVürteind. x. 129. s H/. ms-

nuscrlpts. ^

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Hirschau,

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1, ist eine kleine stadt in der Ober-Pfaltz;. meilen von Sultzbach und von Pfreimbt, nordwärtslegen. Von den einwohnern daselbst werden allerhand la^liche begebenheiren, fast auf die art wie von den SchildbMgein Sachsen, oder von den Schepenstädtem in dem Brau'schweigischen gebieth, erzehlet.

Hirschberg, ist eine feine und wohlbewohnte stadt inESchlesischen Fürstenthum Jauer, nicht weit von den Bsomisch-und Nteder-Laußnitzischen grentzen, in der gegend / >uder kleine fluß Jaick in den ßuß Bober fället. Vermöge rAlt - Ranstädtischen convenlion ist vor dieser stadt an.eine Lutherische kirche und schule angelegt worden. Die e>>wohner treiben starcken Handel mit leinwand. Eine meile:von, in dem gebiethe des Grafen von Schasgolfch,det sich ein gesund-bad, welches auch von entlegenen orten vbesucht wird.

s Hirschberg, oder Hirschperch, Hirschperg, HirsbeOHirsperg, Hirtzberch, Hirtzperg, Hiersperg, jat.Iperga, eine Grafschafft und schloß im Stifte Aichsta"Francken am flusse Altmühl nahe bey Berngrieß, ist jetzo ^Bischvfflich Altmühl-Amt. Von den ehemaligen mächtig,Grasen dieses nahmens, die sich auch von ihren schVDolenstein und Kreglingen genennet, hat Swigerus dasthum Aichstätt gestiftet. Gebhardus ist an. 1042. daseid!' Mschoff worden, und hat nachgehends unter dem nahmen -s.ctor II. den Päpstlichen stuhl besessen. Gebhardus II. ist ^an. 1125. bis an. 1149. gleichfalls Bischvff zu Aichstätt lst>sen. Gebhardus IV. der letzte seines geschlechts, starb an- E'zund vermachte feine güther dem jetzt-gedachten Stifte-Land - Gericht aber überließ er an die Hertzoge zuweil Hirsperg ehemals zu Bayern gerechnet worden,wpogrspblL VmriLise, p. 6. Lucä Grafen - saal, ?-Spangenbergs Adels - spiegel, ?. i.iib. x. c. 15.

^ker/le>'/rVr Kilt. rer. Xorimb. 6. §. z.sp. ale re»

manuscr. äiplom. tom. VII. x>. 76. VSN FalckenfteiNSalterth. I. ;8- §. 2. x>. 16;. Iunckers anleit. zur mittlernx. z87- feg. Hunds Bayerischer stamb. I. p. 90. x-v.

rar. 6erm. coiulu. I. c. 2;. p. 1; 1. scl - F

Iib. iv. 6t. 8.8- i. ?. 66r. Von Falckenfteins Nords'terth. I. ;9.8- r. x. 168. II. 5. abs. 2. x. 419

Hirschfeld, stehe Hersfeld. ^

Hirschfeld, eine von den ältesten und ansehnlichstenchen familien in Meisten. Gerhard ist an. 12^1. Landnn.^,in Preussen gewesen. Agnes wird an. 1487. unter die 7^,tißinnen zu Hoff gezehlet. Bernhard war um das jE * A-Chur-Sächsischer Rath, und befand sich unter den VmAiDdu« der kirchen und schulen in Sachsen. David auf-Otter^florirte um das jähr 1581. als Chur-Sächsischer

Rath. anusl. 8sx.

6erm. s-icr

proär. Älisn.

Hirschfeld, ein flecken in der Ober-Lausitz an dem HNeisse, eine meile unterhalb Zittau, welcher stadt es iejw ^gehöret; ehemals aber hat es adeliche besitzer gehabt,an. 1420. Heinrich von Kyau solches besessen; an. i?o°. v ^te es der Rath zu Zittau völlig, indem vorher schsr> M»'stücke an ihn gekommen, durch kauf an sich. Imund dem ;o. jährigen kriege hat der ort viel erlitten,gen auch durch die dahin sich retirirende Böhmische es»'"ziemlich zugenommen. Grosser» Laus. merckw.

Hirschhorn , eine kleine stadt, nebst einem veste» DMan dem Kecker, in der Unter-Pfaltz, eine meile von gt»gelegen, welche nach abgang des gjeichfolgenden adelEschlechts an Chur-Mayntz gelanget.

Hirschhorn, eine adeliche familie, welche man v0Ms»wig, der von den Römischen Rittern Cervicorno ersetzsen seyn soll, herzuführen pfleget. Es bekleidete aber ^be die charge eines Königlich - Französifchen Statthm^ ALyon und Maßilien, und gieng an. 754. mit tode ao- „,,rto war an. 1412. Konig des Ritterlichen Esels - ordM '^ h »dessen bruder Melchior ein Mitglied desselben. Hans VM'rühmter Jurist, starb an. 1440. nachdem er Chur-PM ^ v-Hos-Richter, und des Engellandischen Königs HA«ERath gewesen. An. i6zr. ist Friedrich, Chur-MMk.Erb-Truchseß, der letzte seines geschlechts, ohne ma»m', ^ben verstorben. Humbracht, vom Rheinisch. Adel csb.» >ce/. Itcminllt. k. II. p. 121. seg.

Hirsperg, siehe Hirschberg.

Hirschthal, ein Nonnen-kloster Dominicaner-ordsM^s

halb der stadt Bregentz, an dem wasser Bregentz gelegen- ^„4sangs auf dem Hirschberg an. 1422. von den Grav „ - e-und Steffan von Bregentz gestiftet und erbauet wor^ 0erste Aebtißin war Elisabeth Simlerin von Pfullenba^chrwar dieses kloster so unglücklich, daß es von dem steam» !>Ämalen getroffen , und endlich gar eingeäschert woroc>wegen es auch an. 1464. hinunter in das thal verje«?bri/e»'. ftbret. Iil>. X. p. 157. b. *

* Hirschvogel, (Augustin) ein liebhaber der matyen ^wissenschafften, war auch sonst ein glasmahler.