Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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147
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^lekn^^^^E Perspectiv-kunst ziemlich hervor. Nach^anderk/^/^?§ auf die Astronomie und Geographie , durch-charte da«»» Österreichische lande, und verfertigte eine land-en dam^ ' ^ mit einer dediccttion an Ferdinandum ,

einey, Römischen König , durch Johann Mergeln inauch uichmtt zu Nürnberg heraus geben lassen. Er hat«che Anw°^'druck gegeben: Eigentliche und gründ-^ulirte ,,„^"3 in die Geometrie, sonderlich aber, wie alleM unrcgulirre c-orpora in den gründ gelegct und in

M solle,i ^L^rachr , auch mit ihren linien aufgezogen wer-Nürnd m.^liarb zu Nürnberg an. i;6o. Doppelmayrsund künstler.

oder Hircha, eine von den insuln, die man X^e-in die ste briäes nennet , welche unter allen am weitestenE r. 5v. weilen von dem nächsten lande liegt. Sie. Men" ng und eine breit, und befinden sich etwan ic>.^'geben ^^auf. Sie ist, wie die andern, mit grossen festen. A konim-» M man nicht anders als durch klettern auf fel-a^inena^Ean. Auf den felfen befindet sich eine ungläub-Vd. ii,,,,°ogel, worunter etliche von ungewöhnlicher grösse« e ne„,,p, iefec art ist sonderlich einer, welchen man Gare-von»„V der grösser ist als eine gans, grosse eyer leget,

^ ^schied-« rn durch einen grossen welssen steck an der brüstM .'st- Die einwohner füllen dessen magen mit fettgetro,p«^^" m der insul, und wenn solcher in dem ca-Ag , so verkauffen sie ihn ihren nachbauern aufdemMei. als ein wider allerhand befchwerung dienlicheserstenstoöster Handel bestehet in federn, welche sie ver-N dern»sIdre gröste Übung ist diese, daß sie auf den fel-r,,U sie a^ettern. Sie haben wenig körn, deswegen be-^" 8 . der eyer und der jungen see-vögel zu ihrer nah-I»? ^llei, ist molcken und wasser. Ihre schaafe sind

Äe Hörnern unterschieden, denn sie haben lange schenckel,ck. S und anstatt der wolle blaulichte haare. Von der

lösche rst,Jchaafe machen sie butter, und eine artkäse, wel-ba» "ttyrasJ und beißend ftynd. Sie halten ihre feyer - tagede» ' das in ihren kleinen capeüen. Die weiber

h.emrw, und die männer steigen auf die felfen nachll»V^ 8 erä,'.^ . lribut, den sie ihrem, Herrn geben, beste-V^llen "mertem hammel-fleifche, in gedörrten see-vögeln,

. strit. p. 1272.

tbi^gsrnf ein Römer , so zugleich mit Vibio Pan->v>d^"Mer war, welche beyde in der schleicht bey Mu-kr^kay,?« Antonium L. v. 711. st. öl. ;94i. st. C.

da man D. Brutum, welchen Antonius, un-We!. b-^ude des Cäsaris tod zu rächen, allda eingeschlos-hWe Wmmg befteyen wollte. Er hatte vorher» unterejfxj^Men gedienet, auch dessen partey im bürgerlichenIm übrigen lebte er sehr prächtig, undstl,m .einaecm.» r?en, welcher die allzukostbare Mahlzeiten zuij -6 ^et, welche sich Cicero unter andern so wohlde^llaer <' ^ er zu sagen pflegte : Hirtius wäre seinsie,, r rede-kunst, und sein lehrmeister in

>less?^ge,,h-„ ' weil nemstch Hirtius auch bey seinen gro-

llen V dies-. ehecn amtern sich von Cicerone im reden lehrenSeUr dey ihm oft zu gast asse. Die Gelehrten eig-Äleen Estjm" ^ achte buch von des Cäsaris Gallischem krie-adriyjs^ iohreiben ihm auch die Lommenronos von dem""d Spanischen kriege zu. , in epitt.

r .rs n. <;;. //.-s/E , in I!. snnsl. Paciti. t^o/-§^Rben^ 1 - staLrrcr'ttr, bibl. I.LL. p. ro.

djsMtzel 1' ^he Hertzderg.

schenk gelea-.^'^"" dorfim Züricher-gebiethe, ohnweitWe-tress'^Mein berg im Züricher-gebiethe, zwi-st>ern ' st> an - ^^en und dem Syl-fiusse, welcher wegen demivai^ ayd >^.44;. an St. Urbans-abend zwischen den Züri-Ük N und ^,?^^en Eydgenvssen von Lucern, Ury , Unter-» ' p- '67^^?' Ea vorgegangen, bekannt ist.ai^ktrei ckwn. Olaron. p.24;.*

stl^^eichx,'H.ein fürnchmes Patricien-gefchlecht in Zürich,dgstedem viele kluge männer hervor getreten , die

als ausländischen kriegs-diensten, demr. ias,?ssandte?^ '^.rühme gedienet. Salomon wurde an.

darauf AKonig Ludwig XIII. in Franckreich , undUranMen g,'"Bürgermeister. Caspar sein söhn wurde an.HrayAr, au ?/«" Ge,andrer aufJnspruck; an. 1669. Bür-nach A'f-A^andter an König Ludwig XIV. in^Ye>, landet>"fishetm ; an. 1682. nach Glaris wegen be-j7«r xj^ege» bed^»^ ^'d an. 168?. an den Hertzog von Sa-sehr sch^.a"g»,s der Reformirten Piemontefer. Er^ualifimter mann, und starb den 2.^rtyxMr, an 14^0 ' Hans Ludwig, wurde an. 1696.

Bai»' 6arb abe^' Erster Feldherr, und an. 1710. Bür-5 'tttsix^onivn, objg^/4- tage nach der wähl. Hans Caspar

Ach? der Herren srvß-fohne, waren Oberste in

unsern,Stankt '^^aten. Ein anderer SalomonH^ster. " ' U"d Hans Heinrich an. 172;.

r * Aiv».' E'rchen-qeschi wrn HotttN-

^'"lnAUHeiin /Dyrstelers geschlecht-buch. *

Histv^^n-kloster in^haiu, Hiryenhayn, ein Re-^der^ Wetterau m der Fuidifchen

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Marck, hat an wassern, eschbächen, weyhcrn und Wälderngute Versorgung. In deS klosters dezirck ist eine eisen-hütte,Dazu der Steinberg die eifen-steine giebt. Ehedessen haben dieHeßischen Landgrafen da unterschiedliche rechte auszuüben ge-habt, welche endlich Ludovicus an. 157s- an die daran theilhabenden Grafen von Skollberg, Budmgen und Hanau gäntz-iich abgetreten. Ltisrculsr. blsikov. sp. s'Ez-?»-. feleck. ^ur.

L bitt. wm. II. p. 46;. feg. Es ist vermuthlich dieses klostereines mit Hirsenhaghen, dessen Bufchius äs rekorm. stionatt.c. 6 . sx>. L.ers^!,. icriptor. rer. krunluic. wm. II. p. 482. ge-dencket, und solches zur Mayntzischen viceces rechnet.

Hiserle von Lhodau, siehe Lhodau.

Disiam, ein Calif der Saracenen. Er succedirte seinembruver Gezid II. mildem bedinge, daß Valid, Gezidi söhn,nach ihm regieren sollte. Er wär so verschwenderisch, daß er700. kleider-gemächer hatte, die allesamt mit den kostbarstenkleidern angefüllet waren. Wann er reifete, hatte er allezeit6vc>. cameele bey sich , die mit feinen kleidern und leinen zeu-ge beladen waren. Nach feinem tode fand man 12000. fei-ne hemder in seinem kleider-gemache; allein Valid ließ nichtsdavon heraus nehmen, so gar, daß Hisiam auch nicht ein lei-lach hatte, worinnen man ihn hatte begraben können, undalso sein Cammer-dtener genöthiget wurde, ihn in ein erbärmlichleinen tuch einzuwickeln. Dieser Hisiam ließ Johanne vama-scenc, die rechte Hand abhauen, weil man selbiaen ohne gründbeschuldiget, daß er an den Kayfer Leonem ILuricum einenaufrührifchen brief geschrieben hatte, (siehe Johannes va-

mslLenus.) , bitt. cls8 leonoLlsttos.

Hiökias, siehe Ezechias.

-Aispanrola, oder Sän Domingo, ist eine insnl aufderNord-see in America, zwischen Cuba, Jamaica und Porto-Rrcco. Die einwohner hiessen sie Ayty und Quisqneya, alssie Christophorus Columbus an. 1492. entdeckte, welches so vielhcisset als ein grosses land. Sie hat, nach der Spanieraussage, in die 400. meilen in der ründe, i;o. in der länge,und 60. in der breite, wo selbige am grösten, ;o. aber, mosteam kleinsten ist. Die luft darinnen soll sehr temperirt seyn; an-dere hingegen berichten, daß des morgens eine unmäßige Hitzedaselbst sey , welche nachmittags durch einen see-ynnd, welchensie Vtrason hassen, gelindert werde. Der erdboden ist frucht-bar , und giebt es daselbst eine trefliche vieh-wevde, cmcv einegrosse menge von Pferden, ochsen, kühcn und schwanen, rc.welche die einwohner der haut wegen jagen und tödten, dasfleisth aber den Hunden und vögeln überlassen. Die Spanierbesatzten diese insul mit dergleichen viehe, sintemal vor ihrer an-kuiifk wenig vierfüßige thiere darinnen waren, ausgenommeneine gewisse gattung, Hutias genannt, welche einem canini-chen ähnlich sahen, und eine art von Hunden, so gut genug zurjagd waren, aber nicht belleten. Es giebt darinnen einige ot-tern und schlangen, die ohne gift seyn sollen. Desgleichen hatman auch darinnen eine wunderbare art von käfcrn, Cucuyogenannt, deren äugen und säten, wo ihre flügel sind, so helleleuchten, als eine angezündete kertze, so daß man in der nachtDarbey lesen oder schreiben kan. Obgleich der erdboden hierselbstsehr fruchtbar ist, so wird doch nur an einigen orten etwas ge-dauet. Die vieh-tristen werden durch einige bäume, so manGuajabes nennet, sehr verdorben, welche eine frucht tragen,die einem apfel ähnlich siehet, roth fleisch hat, und voller säu-men ist, welcher herab fället, schleunig wiederum aufwachsetund zu einem bäum wird. Zucker-röhre und ingder wachsen all-hier in grossem Überflüsse. Die kräuter und gelben rüben wer-den innerhalb 16. tagen zeitig zu essen. In der provintz Cibaowerden viel gold-und silber-bergwercke gefunden, welche aberaus Mangel der arbeiter gantz nicht angebauet waren, so, daß dieeinwohner nichts als eine kupferne müntze brauchten. Die men-ge der einheimischen einwohner war sehr groß, welche aber mei-stentheils von den Spaniern getödtet, oder in den kriegen auf-gerieben worden. Das gantze land war vormals in verschiedenekleine provintzen eingetheilet, welche von unterschiedenen Für-sten regieret wurden; Hygey, Jaculaguia, Samana, Ctgnay,Daquimo oder Porto von Brasil, Baäruco, Hanigagia, Tara-gua, Hahabo, Eahaya, Marien, Cibao, la Vega Real, Mag na-na. Anjetzo aber ist es in theile unterschieden, welche sindBainora, Cubaho, Cajaba, Caßimu und Guacayatima. DerCanton Bainora hieß anfänglich Marien , in welchem Colum-bus ehemals ausstieg. Er bauete daselbst ein köre, cle Ir, Na,vedad genannt, worinnen er eine garmson von ;9. Castilia-nern ließ, als er wiederum nach Spanien zurück segelte, umvon seiner neuen erfindung Nachricht zu bringen. Als er aberwieder in die insul zurückkam, fand er, daß sie von den An-wohnern umgebracht waren, weil sie selbige allzuhart gehalten.In dem Canton Cubaho ist die Haupt-stadt Jsabella, welcheColumbus vor seiner rückreise in Spanien an. 149;. erbauet,und nach der Königin nahmen nennte. Das land Cajaba wur-de von den Spaniern wegen des vielen goches, s, ^ daselbst fun-den, das Rönigltchc ftld genennet. Die Haupt-stadt in Cnßi-mu ist Sän Domingo. In Guacayattma lst die Haupt-stadt Toa-na oder Chaona. Die Haupt-stadt der gantzen insul hieß anfäng-lich Neu-Jsabella, weil an. 1494. die einwohner aus Ait-Jsa-bella dahin gebracht wmden, nach diesem aber wurde sie SänDomingo genennet. Sie hegt auf einer lustigen ebene, ist mitschönen gedäuden gezteret, und der Gouverneur von der gantzen

N 2 insul