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Vierdter Theil. He - Mc.
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152
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liches daraus ins Lateinische übersetzet, und zum theil cdtrekhat ; als: 8ti1lmZlIeti Dpilkolsm sä Dsilism <Lc. Er ist an.1717. (nicht 1718.) gestorben. Er hat auch verschiedene aus-wärtige vocationen gehabt. Seine vornehmsten schritten sind:LollsZium kukenäorstsnurn; äs ^ure kcsnsrum Dioer lmgulsris;^mct. äs Lelio Lxpistionrs; Lominslit. äs Kations conLionsn-äi; Orst. äs Dtiiltats kersgrinstioius LnslicsnD; 8peciminscollsZü ftilftici; vitp. äs Ovnrsäino , uitimn 8uevlL Lucs;nebst verschiedenen andern disputationen. L c'E,» /«.

Gelehrte Zeitungen, sä sn. 17^7. LoL, KL litcer.k. III. <Lc.

Hochftrat, (JacoSus) ein Dominicaner von Cöln, wurdealso von seinem geburts-vrte, so in Brabant gelegen, benennet.Er studirte die Philosophie zu Loven, promovirte auch daselbstan. 148;. in MMrum. Hierauf wurde er ein Dominicanerund Prior desselbigen ordens zu Cöln , auch DoÄor und krotst-tor ltieowNX, und ihm die Untersuchung der ketzereyen in derdrey geistlichen Churfürsten landen anvertrauet, worzu er sichnach seiner art gar wohl schickte, da er zugleich klager und Rich-ter seyn wollte, und steh gar nicht dauren ließ, denen, welcheer zu stürben suchte, irrthummer und ketzereyen ohne den gering-,sten gründ anzurichten. Gleichwie er aber den Protestanten sehrgram war, also war er der ersten einer, welcher wider Luthe-rum geschrieben, verfolgte auch vorhero den Erasmum und Jo-hannen: Reuchlinum, dessen schritten er wollte verbrennen las-sen. Als aber Reuchlinus an den Papst appellirte, trug selbi-ger dem Bischofs von Speyer die fache auf, welcher durch gewissst darzu bestellte Richter die fache untersuchen ließ, die den Hoch-strat, als er nicht erschien, zu den Unkosten condemnirten, undReuchlinum los sprachen. Hermannus, Graf von Neuenar,wußte ihn auch zur raifon zu bringen. Denn als er nicht zum be-sten von ihm geredet, stellte er nicht allein in einer solennen re-de , die er im nahmen alter Teutschen 8tuäiolorum an den zuFranckfurt an. 1519. neu-erwehlten Kayser hielte, vor, daß derHochstrat eine rechte pest vor Teutschland wäre, sondern befahlauch seinen Unterthanen,des Hochstrats Convent nichts mehr vonkäse, eyern und dergleichen , wie sie sonsten jährlich gewohntwaren, zureichen, welches dann das rechte mittet war, Hoch-straten zu bändigen , maßen er hierauf, ehe ein fahr verflossenwar, dahin gebracht wurde, daß er dem Grafen einen schrift-lichen widerruf zustellen muste. Er that hierauf eine reise nachRom, und meynte, die fache mit dem Reuchlino vor sich gutauszumachen, nahm auch viel recommendationen und grosseqeld-summen mit, ja es liessen sich die Colnischen Ideolog, ver-nehmen , daß , wenn der Papst nicht wurde vor ihn den aus-spruch thun, sie von ihm abfallen wollten; allein er richtete mitallem diesem zu Rom nicht viel aus. Als er nun sahe, daß erdurch die hierzu bestellte Richter kein gut urtheil bekommen börs-te , brachte er es dahin, daß ein jeder von den Richtern seinemeynung schriftlich eingeben muste, und die fache darauf liegenblieb. Bey seiner rückreist passeten ihm unterwegs, als er vonNürnberg nach Cöln reisen wollte, einige von des Reuchlini an-hange auf, welchen er auch nicht würde entgangen seyn , wanner nicht bey Zeiten wäre gewarnet worden, und deshalben vondem Marggrafen ein geleit erhalten hätte. Es ist merckwür-dig, daß dieser grosse ketzermacher selbst sehr grober ketzereyenbeschuldiget, auch zum theil überwiesen worden, wie dann Cor-nelius Agrippa , wo man ihn nicht in ruhe ließ, deswegen miteinem grossen buch gedrvhet hat. Allein seine Heftigkeit gegenandere' oft unschuldige erhielte ihn immer in sicherheit. Erstarb endlich zu Cöln den 21. jan. an. 1^27. Paulus Joviuswill, er sey aus Verdruß gestorben, weil er mit so vielen satyri-scben schriften durchgezogen worden , so aber nicht statt findet.Er hat viel schriften hinterlassen, als: Asrgsnesm Liftlolo-

vlÜL Norslis; vsstruüionsin Lsbal-e; üxoloZiss aliquot cou-trs fteuclfti'unm; vekenüonsm krlnci'puin Llemannixe contraketrum Kavennatem; ,fuliiiicstorium krincipum contra eun-äem ; contra kresbMroa Loncutünariog; äs kurgatorio; äsIstbercars Llrriüiana; äs Liäe L Operibus Lc. Or».

Spill. lib. VH. sp. 26. bibl. Lslg. Lra/E/, lib. XIX.

ex. 29. ssoE!, in slog. c. Z4Z. in vita fteuclüini. D»

D'», hilft, äea aut. socles. *

* hochstrat, (Theodor von) ein mahler, war zu Antwer-pen m, 1596. gcdohren. Er gieng mit seinem vatter, um denVerfolgungen zu entgehen, in die vereinigte Provintzen, undwurde zu einem goldschmied gethan, da er lernte mit dem grab-sticbel umgeben. Hierauf bekam er tust zu reisen, und begabsich anfänglich in Teutschland, allwo er die art das sicher zuversuchen lernen wollte, deren sich die Teutschen bedienten.Er ward daselbst mit einigen mahlern bekannt, welche in ihmeine tust zu ihrer kunst erweckten.. Da er hernach wieder in dieNiederlande kam, und ihm sein vatter befahl , einen gold-schmieds-laden anzurichten, erklärte er sich bey der Mahlerey zubleiben. Er legte sich hierauf gantz allem darauf, und wardeiner der besten mahler.

* -Hochstrat, (Samuel von) ein mahler, ward zuDor-drecht an. 1627. gebohren , lernte die anfange semer kunst vonseinem vatter; kam aber darnach weiter unter dem bekanntenNemdrant van Ryn. Er folgte anfänglich der art seines lehr-meisters, gewöhnte sich aber dieselbe nach und nach ab, und«eng an porlkaits zu mahlen. Er that eine reise nach Italien,nicht allein um sich in seiner kunst zu üben; sondern auch der

liebe einer weibs-person los zu werben. Er reisete überda der Kayser Ferdinand ihm eine güldene kette, samt emcr« ^gleichen müntze verehrete. Da er nach Rom kam, eopss'M.die vornehmsten gemählde, wie auch die antiquitäten bam ^Nach diesem begab er sich in Engelland, von bannen erniger zeit wieder in sein vatkerland kam, und den »9-an. 1678. starb.

* Hochstrat, oder Hoogstraten, (David van) ein Alehrter Holländer , war zu Rotterdam den 14. mertz an. l ^gebohren , und studirte zu Leiden unter anderm insondcrycusprachen und Artzney-kunst, in welcher letztern er auch o«e >«de eines DoÄoris erlangte. Nach diesem lebte er eine wen ,Dordrecht, und wurde von dar an das Amsterdamische «Hw ^1 mm beruffen , allwo er zuletzt die stelle eines Donrsüon» §hielte, an. 1722. aber, weit er sein gehör verlohren , st« ^amt wieder aufgeben muste. Als er nachher» den 1 z. lwven' §an. 1724. des abends nach Hause gehen wollte, und wegen ^starcken nebels nicht wohl sehen konnte, fiel er in einen ^und gieng wenig tage darauf mit tobe ab. Er hat des oeruv §ten Iani Broekhuizen Lsrmms an. 17H. zustimmen an Alicht gestellet. Seine eigene fchriften sind: Ein HollaELateinisches ssxicon; Noten über den Phädrum, Terenu 1und Corneltum Nepotem , so nach art der editionen m nvelplftn, eingerichtet; ingleichen viele Holländische und L»« ^sche getichte, wovon die erstem in einem quart-bande, d>« ^ten in zwey octav-bänden heraus gekommen. Groß ausmein Holländisch Lexicon.

s Hochstraten, eine in Brabant an dem flusse Merca,Meilen von Antwerpen gelegene stadt, nebst einem schlosst' ,i„>che den titul einer Grafschafft führet, und achtzehm dorstr A,ter sich begreift. Sie gehörte ehemals, als eine HerMMdenen von Buren, von 'welchen sie durch herirath an die M >von Culenburg , und von denselben anf gleiche weise annium Lalain, Herrn von Montigny, gelanget, welcher vo««^,rolo V. zum ersten Grafen von Hochstraten gemacht wo« ^An. 17)9. belehnte Kayser Carvlus VI. Ricolaum Leopost^Fürsten von Salm, mit dieser Grafschafft, und ließ der!«' ..den titul eines Hertzogthums beylegen. gsagr.

»en bist. inliZn. lib. II. c. 49. Hühners luppl. tom. Vltt-

Hocke, Hacke, ein adeliches und zum theil FreyherrA,gefthlecht in «vchlesien, welches sonderlich in den Fürstenw „vmern Iauer, Liegnitz und Glogau bekannt ist. FriW« ^Lucas Hacke stunden an. 1294. bey Henrico Lrallo,zu Breßiau , in grossem ansehen. Conrad Hocke wa«izn. bey dem Hertzoge Henrico zu Glogau ein vornehme«valier. Renczko genannt Hacke, verkaufte an.

Perrvwitz in dem Oelsnischen. George Hocke von TU'^waldau war an. 146;. Bischosszu Trrbent. Fmntz/Matthiä Kriegs-Obersrer, defendirte an. 147;. die stad«lau wider die Polen, und blieb an. 147;. in der beiag«des schlosses Sabacz. Ein anderer dieses nahmens w«st^.1480. Hertzog Heinrichs zu Münsterbedg Regiernngs-^-Frantz Hocke von Thomaswaldau auf Iackschenaupern m dem Oelsnischen, Waran. i?8?. des OelsnWch'Mstenthums Landes - Hauvtmann. Friedrich von Ho«V,,,>>>>Thomaswaldau und Mühlgast, war an. i6;2. Haust'Edes Preichauischen Haltes. Hans Ernst von Hock sst.Mcksersdorff und Fellendorff , war an. iszz. des KoE'chet'Land - Gerichts in dem Glogauischen FürstenthumHans Asmann von Hock auf Mühlgast und Zeiper«' I«te an. ,6^6. als des Liegnitzischen Fürstenthums Lauv«:'Mtester. Georgius Sigismundus , Freyherr von Hst«Thomaswaldau , war an. 1695. Kayserlicher Cämmest«'der Furstenthümmer Schweidnitz und Iauer Landes-«-^,Mund Landes - Aeltester. An. 1719. florirte ausMittel - und Nieder - Gläsersdorff Hans Nicol auf SE« Wi,Fellendorff und Alt-Wolau, als des GlogauischenL,, Athums Gmauischen kreises Landes-Deputirter.Mühlgaffischen linie aber , die zum theil die E

würde führet, lebte Friedrich Alexander, Freyherrcke aufSeifferdau, Dittersbach und Pakußwitz.stsche curios. ' . ^ai'E

Hockerland, oder Hockeria, auch pogesama S .Hestist em theil von Preussen , am frischen Haff, welche»dem Könige von Preussen untmvorffcn ist, und an V».^sche Preussen grentzet, wohin auch die andere heli«« »Holland ist die beste stadt darinnen. M

Hocota, ein grosser Cham oder Kayser der TartaÄ t>«cher, nachdem er seinen General Gebesaide ausgesto^ch'westliche gegenden der weit zu erobern, darauf in eigen ^nach osten gieng, die Caspische meer-enge paßirte,ter-quartier unten an dem berge Taurus nahm.

ftühlings darauf unterwarf er sich alle daselbst heruwAfl

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natisnen, gieng sodann »» <,„-^nv>en, vauc,c

stadt Cambalu, und machte sie zur Kayserlrchenrefioe«/,

ses war die letzte von seinen conqueten ; denn ob er ^war, die grentzen seiner Herrschafft von einem meere^. ^ ^andere ausznbreiten , so belustigte er sich doch dermaii, ^ ^

Ost-Jndianlsthen luft und fruchtbarkeit / daß er eshielt, in seinem lande stille zu sitzen, und r«M

-j/E» äitqull. äs Lkstsi».