Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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n;„^csemms , oder Hoxeniius , (Johannes) Lono-

L^^U Lttttich , und 8 ckolaüicus oder Idsologslis von St.Wert, im XIV. Lculo. kam aus die welizn Hocsem m der, und ward in geschäfften seiner klrche sehr oftbey S'At, und ihre angelegenheitsowvl bey dem Papst alsKönige und bey dem Hertzoae von Brabant chm anver«an"i2 Er Unterließ eine Historie der Bifthoffe von LuMchvonlas an. 1,48. Joh. äs ChapeauvMe, L-moiucus dera» "'then Arche, hat sie nebst einigen andern dergleichen stucken" drucken lassen. Johannes von Hocsem

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sthrleb'«.'.^"st"um'en

. Nockn^'"men orucren iaj>en. Joyanncv ovi,

8 ue einige andere wercke, als: LiZirum klttrum utriu 8 -^-i^48 SS ilucloium L vdilnlopdorum, Lc. Er starb, ch in bet- in der capelle zu Wingaerden beerdiget, wokirche seine grabschrift zu sehen ist. Xa-

^Zod Lelg.

^>e>> dvvve,?'" ttuß in der Schwedischen provintz Helsingen, derUrsprung hat, der obere und niedere Hodal ge-^°er de^Ve oberhalb Linsdal sich vereinbaren, und mit ein-"0°lhnischen meer - busen zufliessen. *

^ 'ansieuts,/^ bekannter ort in dem wüsten Libyen, allwo sicherfrischen pflegen. Er lieget 6 . tag - reisen vonMger k„_,lchen rneere, ist mit keiner mauer umgeben, und inN tob.schweifender Araber Händen, welche der Chri-st stlitli- „ ? lmd. Es giebt allhier viel datteln und gersten.

d !>i bestehet darum, daß sie gvld, kupfer und

^lege-, VxAardarey und nach Tombut herum führen; ihrer" Und stök.,auch in den benachbarten wüsteneyen vom ran-„tzodeukE^u erhalten.

«Mehr g,,fUerg , eim alte adeliche familie in Nieder - Sachsen,,Abk; in der Grafschafft Hoya an der Weser ihren sitz/ ^dem sie aber von den Grafen daraus vertriebenalo! Ah!d.,, Ue sich j„ dem Lüneburgischen niedergelassen, undle^kaliz ^bas schloß Hodenberg erbauet. Als sie dasselbe«Mische tULchiisset, hat sie das schloß und flecken Hudenmüh-a rg aor ^ uud Verden angelegt. Marquard von Ho-Atyio^,' Hudenmühlen florirte üm das jähr i?;o. als-dd-k. " auk . ,1,,^ ^ Ät-Nit-Yci

- auf Harburg , und Fürstlich - ZeÜischer Hof - und

chqii v-. Sein söhn gleiches nahmens ist an selbigem Hofe

qAo von Land - Rath worden s von welchem herstammetsto !UerE?t>enberg, der an. 16;0. Fürstlich-Lüneburgischerund Abgesandter an unterschiedene Höfe gewe-^sdik 8-rx. inksr.

MeyL' eine Gräfliche familie in Schlesien, welche in denU>id n^rn Troppau und Neisse unterschiedene güther be-dA »,,r,>,"ach anfange des XVII. stesuli zur zeit der Bohmi-Mähren dahin gekommen. Carolus, Schwe-hg'blich „m 1641. in der schlackst bey Wolffenbüt-anMai, ^ Graf von Hoditz, Herr aus Hennersdorff, Jo-P''„X'wald und Hertzogswald, war Kayferlicher wieUihMn in Polen und Schweden Rath, Cämmerer,ijgUu, an ,,uthummcr Ovveln und Ratidor Lands -Haupt-Ludwig Maximilian war an. 1660. Kayser-Hg.Ubcy d^Merr, Lehn-Rechts - Beysitzer in Böhmen, und>s»?tyi<y,,, s Bsschoffc zu Olmütz. Maximilian Georg, Lands-Uier /iiurstenthums Neisse, hinterließ bey seinem an.

u» tobe Franciscum Antvnium, Kayserlichen Cam-

un !)0 an. 166;. qebohren. Maximiliani bruder starb> Grüß. seine dritte gemahlin Polyrenam Su-

lM,

Mg Kg''st' von Mannsfeld, als witcib. Mit seiner erstensU»ds, Carharina, Ottonis , Freyherrn von No-stpki,. 5 ^eyo°Mptmanns in Schweiduitz und Jauer lochter,OdsN, so . Antvnium , so ledig gestorben, Franciscum Io-'ch an. >6yi.mit Anna Magdalena, Freym vonIrjLarolum Iofephmn , Grafen von Hoditz undVk/Äer, soÄHofflich - Olmützifchen Rath und Lehn-Nechts-Ea,, Hlet, uch mit Eleonora Barbara, Gräfin von Tentzrn,EgÄ'stbe ,^'che ihm verschiedene Ander gebohren. LucäI>.'i7r4. Lehmanns jetzt - herrschendes.. Wartens Fürsienfp. x>. ;;r.wird "uhme, welcher dem Peruanischen meer - bu-

xvn"^bred) ein hochgelehrter Engellander, florirte^ 80 . allmo er

sseculi.

> -ür. i^s Er ss, dlrte'zu Oxford , allwo er Lsl-

. ch btnn OoiiLgio dackkgmenli, hernach an.

lI^Und^ärriu

' ferner an. i68y. mc»-

u. ^"Plicher Lroksstor der Griechischen spräche

^uem war. Wegen seiner qeschicklichkeit wurde erEillvtWbüan zweyer Ertz - Bischöffe von Cantelberg,Noch w Tbomä Tenifbn, nach einander ange-^ jungem jähren gab er seine villerm-

d^ben m.,^am LristeT an. 1684. heraus, welche ihmJs durchgehends grossen rühm erworben ,

^ o^pe»(ii^x!^iorn wider ihn erregt, welcher ihn inW"8en^wrrlsm n-n ' m k. Melam spottsweise nur .suve-' und mit grossem Hochmuth em-grö^'ag von ^ ^ aichls schuldig, und behauptete^ wrrcke ^ Uwvositwn des falschen Aristea in sei-

5 'vblior.

stiiLLstsueeus Ideo-

1. lexridus Origin. Vers. ftrrec.

fvx^> ravscr und mit solchem Nachdruck, daß we-^' ^'sterr X,» sOßw beypflichteten. Man hat über daslost. Nnlals; ftsckgrgm. Lcdlsmat. novi

LnAlLauI ; Phe Lsse ok 8ees vscsnt dv unjust or uncanoni-

Lsl ckeprivarion gegen einem tractat H. Dodwels, in welchemderselbe das recht der entsetzten Bsschoffe verfochten ; Ists ste-surreÄion oktste Lme boäv ssserteck. Er hatte auch vor ein

LyrUÄgMÄ ttiüorico - Lbrouologicum äs ktolemLiJ Lg^pü Xe-

8ibri8 und anders heraus zu geben, daran er durch den an. 1707,erfolgten tod verhindert worden. L«

Hoe von Hoettegg, (Matthias) war von adelichen eiternin der Kayserlichen residentz - stadt Wien den 24. ftbr. an. i; 8 o.gebohren. Zum vatter hatte er Leonhardum Hoe von Hoeneck,damaligen Rath bey dem Ertz - Hertzoge von Oesterreich. Seineeitern liessen ihn in der gottesfnrcht, wie auch in den adelichenund ritterlichen übungeri unterrichten, und schickten ihn auf dieUniversität Wittenberg. An. 1601. den 2;. oct. wurde er Xi-oenristus Ideologie, und in dem folgenden jähre darauf Chlw-Sächsischer Hof-Prediger. In dem dritten jähre wurde erüber die gantze Plantsche Superintendur im Voigtlande gesetzt,und kurtz hernach in Wittenberg zum voctors Iheologi-e ernen-net. Nachgehends wurde er nach Prag zum Virebtorio derTeutschen Archen beruffen , welches er zwar annahm, abernach zwey jähren wieder nach Dreßden als Ober - Hof- Predi-ger und Kirchen - Rath kam. An. 1604. reisete er mit seinemChurfürsten auf den zu Naumburg angestellten Land - tag, unddas jähr darauf muste er den Visitationen der Universitäten zuWittenberg und Leipzig, an. 1617. aber der in gantz Sachsenangestellten general - Visitation mit beywohnen. Über dieses,daß er mit dem Churfürsten zu selbe gehen müssen, ist er auchzu vielen andern wichtigen affairen gezogen worden. Mit Eli.sabetha Heidelbergers, aus dem adelichen stamme der Heidel-berger in Ruhdorff und Voigtstadt, zeugte er 6. söhne und 4.töchter. Die söhne, so viel derselben lebend blieben, sind zuhohen ehren - stellen gelanget, die töchter aber an vornehmeadeliche geschlechter vermählt worden. Er starb den 4. wart.an. 164;. Pufendorff will ihm schuld geben, als habe er sichvon dem Kayser mit gelbe bestechen lassen, um den Churfürstenvon Sachsen zu dem Pragerifchen frievens - schlusse zu bereden.Auch schiene er vorhero nicht wenig beygetragen zu haben, sei.neu Fürsten wider den unglücklichen Psaltzgrafen Fridericumund die Böhmen aufzudringen; wie dann seine sehr heftige feind»seligkeit wider die Reformirte nicht zu läugnen ist. Und wie ersich der Vereinigung mit den Reformirten auf das heftigste wi-dersetzte , also zeigte er nicht mmdere schärfe gegen das Papst-thum , und war sich nicht wenig zu verwundern, daß er an.16/8. da eben des Kaysers Ferdinandi II. und der CatholischmXigue macht in Teutschland am grösten war, sein sechstes buchüber die Offenbarung Johanms, unter dem titul: ^uckiLluinL XxLiäium, Kersrricls Lsb^Ionise Xomnns: , heraus gab;wie dann die Catholische in ihren streit - schriften wider die Pro-lestirende sich hierüber nur zu viel zu beschweren wissen, undimmer, wiewol nicht mit bestem recht, daraus beweisen wol-len , baß man auch von dieser feiten gerne gemalt brauchte, woman nur die Mittel darzu an der Hand hätte. Wenigst hatHoe dadurch die Verleumdung, welche anfangs von einigen wi-der ihn war ausgestreuet worden, als wäre er im hertzen Papi-stisch, mit Nachdruck widerlegt und zernichtet. Seine schriftensind folgende: 8olicla HeteüaAo kspiL <L Lolvinistürum; VeraLalvIniÜLrum Oeftrixtio; sabyrintdus ? 3 pistiLU 8 contm rmg38^3Lvki 6retleri; Lominsnwrius in Lpist. ?3uli 3ä 63l3t3s ;Lomment3rn>8 in Lpocnlxvlin Lo. Einige wollen, er habeauch die Vertheidigung des Evangelischen Aug - Apfels verferti-get , andere aber versichern, daß er nur die präfation beygefügt,Gerhardus aber das gantze werck ausgearbeitet. ms-

mor. Ikeol. in epist. 3cl Idom. Lrenium äs äskensto-

ne pupiUrs Xv3ngs1ic!L, x>. 8- in elog. ouoä

prXiniilt Ü3Wg. aä ulum LckNL Oominic-e. Assist. Lc-c/es. Nex. 6;8- , exxlic. äs I'flxoc. ä3N8

l'Lvertillsm. p. 2. *

-Höchst, eine zu dem Ertz - Stift Mayntz gehörige und zwi-schen den städten Mayntz und Franckfurt, nur eine meile vondieser letztern, gelegene kleine stadt, dabey der fluß Nidda sichmit bem Mayn vereiniget. Sie ist an. dem Ertz - Biß-thum von dem Kayser geschencket, das schloß aber von dem Ertz-BischoffJohanne, einem Grafen von Nassau, an. 1404. m,tsolchem eifer gebauet worden, daß er selbst, um seine Vasallendesto besser anzufrischen, kalck, steine, und andere Materialien,zugetragen. An. 1612. erlitte Christian von Braunschweig beydiesem orte eine grosse Niederlage. lVinckelmanns

beschreibung Hessen. ?. II. ci von der Wetterau. Lebender Churfürsten zu Mayntz, x. 7)6. leg.

Hocken, ein alles geschlecht im HoMnischen, daraus an.i ryo. und i;y7- Dietrich gelebt, und Moritz an. i;66. HertzogJohanms des ältern Marschall zu Hadersleoen gewesen.

«z> , äs AoILt. in äescript. Llrevir. p. ;42. Danck-

werths beschreibung von Schleßw. und Holstein, I'.l. s.;. p. 17.

Höstngen, (Truchseß von) siehe Truchseß.

Hoeicheu, eine stadt in Nanqmn, einer provintz in China,welche 5. andere städke unter sichhat. Sie liegt südwärts gegenChequiam zu, in einer geburgichten landschafft.

Hoeicheum, eine Chinesische stadt in der provintz Kintung,weiche neun kleinere stadte unter sich hat, und am meer lieget.

* Hoelda,