Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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155
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.^lehrten leuthen überall bekannt, durch»^nulcr^? ^"vthecken , und suchte die raresten coäices undvei, seliv ^ ?"> ' war auch den antiquitäten und inscrrptto-> en. Er brachte seine meiste lebens - zeit mit in-spvra^ ^ mgend in dem Oymnnüo zu St. Annä in Aug-^or auch an. 159;. in demselbigen ö^muslio lis-

Und ma^- 'o^ecLrius. Er zog viel schüler nach Augspurg,Mte leuthe, trug auch grosse sorge vor die biblo-sie mit den besten soälclbu8 angefüllet wurde. ErArte, an verschiedene Griechische bücher, die er

e ßarb an " ww seidige mLnuIcripta wohl zu statten kamen.

"e> 7q/,,, ' ^^^7- 8/>r2,/rr templ. tioii. LÄ/Ee/tt bibl. choi-

1° N ' ap. z 89. , p. n 2.

^erus mMannes leben giebt uns Johann Jacob Bru-Pn, besondern dissertation , so an. 1718. ausgegan-

gen den n bericht. Sein vatter hieß Petrus. Er ist ge-april, nicht den 14. besagten monats. SeinN nicht ^ar der berühmte Hieronymus Wolfius. Er schei-Astlen f,-^.. Preiset zu haben, indem er an. i;??. noch diegesetzt ^^Patrrt, an. 1581. aber schon dem L-ymnnIio vor-^Academi"' Daher gländlich, er habe diese 4. jahraus A-brjefp.P ^gebracht, zumal er keiner andern reisen in sei-ner krof^^dunq thut. Er bekam einsmals die vocation zu

dich'

rg bleik-^ "ach Nürnberg, doch wollte er lieber zu Aug-

ve^I der m^ hat verschiedenen Gelehrten durch couarw-dn?» Okrvs^""stupten gedienet, als: Hen. Savilio bey sei-; desgleichen Casaubono , Margunio, Syl-

^^äy)""^,Mern. Die von ihm heraus gegebene schriften

Pa>on7 'Agende: Orario OrLLL äs lwmani Lensns I>npluan ^liitmions, an. 1577. ksiiloni8 ßuäsei Opulcu-

an.

^^87. AomliiL gu-eäsm läcrW llLÜlii N. (IreZo-

l obsten! ' >7^^' »omiUL w

lkv ' iol n ^^^lanreni , Lnr^koüomi, L)>ri Lermani, an.

^amssseiii Orsllo in IrLNskgurLtiansm st. L. an.E^kij ^^^.Lonjugslia L nlia quieäam Larmili-l, an. l?8y.^. chN> Orgtio äs kill! L 8x>ir. 8. Oeimte , an. 1^9 l.

stvg O^anii koemsta sliguot lscra, an. 1592. 6re§.

sto. Lkrylostomi Orn-ki»"? sti L. an. 1594. änäromci Hkoäü Li-

^ Mwi^ iiKsetiombu 8 K stlion7mu8 äs Virmtchus <L

Üj°^alLuIg. ^uirigus

V ^c> g.^em st! L

an. i;9l.i; 94 >

III7NLÄ ,sn. eoä.

-m. eoä. 6reg. I^3risn7.enian. eoä. OeoKrapbica Uar-?botli Libliotkesa, an. 1601.

v äst' Oaralogua Orsecornm Loäicuin, gui kunlan '^>8 'lkugultanX , an. 159?. lstieroglypkisa täo-tiz Hz ' ^oä. 8 icolai Labasäse Orstio in kornsrarores,8cripti8 klurarski, an. 1^97. Nerms-üy ^ ^tromachsmatica, an. eoä. MattbLi Lama-

s^^äium kbetoriess , an. eoä. üppianiicho. Lbr^lotkoini äs 8 acsräotio I-ibri VI^Kagogiaäil? iimxliLS 8

8sripturarn sasranp, an. 1602. sto. Lkry-IuäL08 Homili'L VI. an. eoä. LclogiL VeZaiio-ch° , g.cho;. LLLleüaüisua , an. 1604. Origens8 contraächgvs ich krocopii Hilkoriar. lib. VIII. an. 1607.

k<> ^Aili ^ ' ch Hl- ab Lnna Lomnena Icripti , aN. 1610.a ^Monii LremitK, an. 1611. kbilo äs dlums.

<.'""erck»« 1614. mehrentheils mit verdollmetschung

tzMy^ ^"ngen.

Ech^den' ^^Henhöven , ein stecken, nebst einem schlösse indE"Sen. ^em Schwartzwalde, zwischen Stülingen undvik^ gewiss^ Mret den titul einer Herrschafft, und hat vorHZchL's H°ss" Freyherren eines alten wohlgebohrnen stam-SezhPAfft den nahmen gegeben, welche daselbst die"ige ÄonW?.? ">ne gehabt, und darauf in das Hegöw

"lge q„v Äon denn!,? gehabt, und darauf in da-Avchi Aeln erg-n .^en ward Carolus an. y;8. zu einemM-P. i ' 7 > An P" turmcr von der Schwäbischen Ritterschafftbed, 7 ? 77 ,'I"^ Burckhard Bischofs zu Costantz, undumi^alche wurde Heinrich, Verweser des Biß-a>i. i,A. Ai, . Dom - Dechant zu Straßburg, so an. 1462.g a?ch war Anna Acbtißin zu Zürich, und starb

yg-t8o. hN' Dom- Herr m Straßburg und Costantz,letztens Zurrch. An. iz-8. wurde ein ande-

gi'sd^les gÄV' Bischoff zu Chur. An. i;?o. giengLTieh^ese H^Wechts, Albertus Arbogastus , mit tvde ab ,^/^Eripss°„ Wfft an die Grafen von Lupffen gekommen.

^ ' llernm. ^ ^ kroo. Imx. bist. mÜM.

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> . - 6srm. ^ou"ä. .. AN derWeUl

EL' nne luAge und woTEM^ ein E

E" Bremen und Minden. Eö 1«^^, Y--y.voE«^

M^ghwen Uror gewesen aufgerichtet woed^'V

b«E^nnt, nachgchends aber w ,ever m^^^^, welche r

^r.^Mletzt die einwvhner der alten sta ^ loio^.daM ll.

tbegtzg viermal abgebrannt, M n,ESre ko"M' and den vrt zu einer stadt erbauetv ^ smd.dw H '

Corbey eigenthümlich M^ ^, welche auche7^"Brnunschweigderselben schütz- w acht

^nKmVvgtdaselbst haben > der ^er«^^ der

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Hof 15 ;

dovicus kius die Grafen von Dassel zu des Stifts Corbey Ad-vokaten und Schutz - Herren gemacht, denen hernach die Bi«schösse von Hiidesheim gefolget,/o sind dennoch die Hertzogevon Braunschweig wegen der Häuser Neupnober und Fürsten-berg Schutz-Herren geblieben; wie dann auch selbigen dieVogtey und Hals - Gerichte daselbst zustehen. Jedoch äussertensich zwischen dem Abt Christoph Bernhard und Hertzog Nurdolph Augusts von Braunschweig irrungen, welche auch zurwürcklichen thätlichkeit ausgeschlagcn wären, woferne nichtChur - Mayntz und die übrige Braunschweigische Häuser diefache den 1;. april an. 1701. zu einem provistonal - tractat zuBilcfeld gebracht, daß nemlich die Braunschweigischen trouppenaus der stadt ziehen, die bürgerschafft aber ihres Landes - Herrngnade überlassen werden sollte. Es hat diese stadt, wie andereWestphälische städte, ihre besondere statnten, freyheiten, ge-rechtigkeiten, policey , gebräuche und müntze, auch wegen derschiffahrt von Bremen auf Minden seine nahrung. Es ist selbisge mit starcken mauren und thürnen versehen, und fliestet an ei-ner feite die Weser vorbey. Sie hat ein feines Rathhaus und;. kirchen, als St. Kiliani, St. Petri und die Brüder - Arche.Vor zeiten hat sie ziemlichen frieden gehabt, ausser daß der Bi-schoff von Paderborn, Graf Simon von Schwannberg, an.1271. der stadt feind worden , und ihr mit feuer einwerffen hartzugesetzt. Sonst hat sie in den Teutschen kriegen auch viel aus-stehen müssen. Letzner , Corbeyische chronick.

x>. bl.k.lib. III. L.26. EuropäischerHerold,

x. I. p. ;9V. Hamburg, hiftoris. remarquen, 1704. x. ;79.

-Hof, lat. Lurla Vsriscorum, die Haupt - stadt in dem Voigt-lanve, liegt ;. Meilen von dem Fichtelberge, auch so viel vonPlauen, Schlaitz, Wonsiedel, auf einem lustigen Hügel, undist mit einem walde umgeben. Ihren nahmen führet sie daher,weil ehemals auch ein meyerhof allda gestanden. Es war vordiesem ein düsterer wald herum. Zu des Kaysers Henriei IV.zeiten wurden anfänglich ;. raub - schlosser daselbst erbauet, ei-nes auf dem Clausenberg » wo jetzo die St. Lorentz - Arche, dasandere bey dem dorfe Gottendors, eine halbe meilc von Hof ,und das dritte aufdem Salenstein, dergestalt, daß man von ei-nem zu dem andern sehen konnte; allein weil den benachbartenaus selbigem grosser schade geschahe, schlugen sich einige vomAdel, nahmentlich die von Kvtzau, Sparneck, Rabenstein,Frilitsch und Lüchvv, zusammen, rotteten den wald aus, nah-men die schlösser ein, und schleifeten selbige. Damit sie abernicht etwa» wieder aufgebauet werden mochten, baueten diesel-bigm um das jähr 1089. ein dorf an der Saale, woselbsten sieeinige Anwohner hinsetzten; weit aber deren menge je mehr undmehr wuchs, wurde nach und nach die alte stadt Hof daraus.Bald darauf fieng man an auf den Clausenberg eine Arche zubauen, und weil die menge der einwohner so groß wurde, manauch häufig gegen Mitternacht anbanete, so entstund auch dieneue stadt daraus, welche anfänglich eine Reichs - stadt war.Als aber Bertholdus IV. an. n8o. von dem Kayfer Friderico I.zum Hertwg von Meran und Voigtlande gemacht wurde , be-kam er solche von ihm zu lehen, und versähe selbige mit privile.gien und statnten. Hertzog Otto N. sieng an. n;o. die neuestadt zu bauen an, konnte aber selbige nicht vollenden. Semungerathener söhn Otto II. bekümmerte sich nicht groß darum;als aber selbiger an. 1248. umgebracht ward, und Hofan GrafOttonem von Orlamünda kam, und zwar dieses wegen seinergemahlin Beatrix, so Hertzogs Ottonis N. tochter war, baueteer die stadt bis an die unterste Pforte fort, und erweiterte selbige.Nach diesem verkaufte Graf Otto diesen ort an Henricum Vogtvon Weida, welcher selbigen mit mauren, grüben, zwingemund rondellen bevestigen ließ, wie er denn auch daselbst seinenHof hielte. Kayfer Ludwig der Bayer besiehe Fridericum IV.Burggrafen von Nürnberg, mit der Ober-Herrschasst über diesestadt, weil er ihm in dem kriege wider Hertzog Fridericum ausOesterreich getreulich beygestanden, wie darüber ein besonderesxrivilsZiumden 27. oct. an. rzsz. zu München ertheilet,und deni8. sebr. an. iZ28. zu Rom durch Ane güldene bulle bestätigetward, jedoch behielten die Vögte von Weida annoch die Nutzung.Es kaufte aber BurggrafFridericus V. die gantze stadt folgendsHerrn Heinrichen von Weida um 8000. schock weisser grvschenab, von welcher zeit sie bey den Marggrafen von Brandenburgals Burggrafen von Nürnberg, geblieben, und zvm Bareuthisschen antheil geschlagen worden. Es hat die stadt ;. Vorstädte,deren die eine die Vorstadt, die andere die gebäue am graben ,und die dritte das Fischerdorf genennet wird. In der alten stadtist die Arche St. Laurentn, in der neuen St. Michaelis und St.Francisti, und die Hospital-Arche in der Vorstadt. Nicht we-niger gredet es daselbst ein berühmtes Lvmnsüum, welches Al-bertus AlAbiades an. i?4?. gestiftet. Sonst ist das Rathhausallda zu besehen, , csiron. oriZ. urh. Lur.

6k äs LurMMV. I^orico. Aenfth. eedern - hayn. dick.

VurilciX.

kunft, und hat ehemals das Erb - Marschall' an-

Regenspurg besessen, sich auch in den asim.und in Holland ausgebreitet. Gremold Lofer nm. u^ 5 ^'^ist an. 948. aufdem turmer zu Cvstnitz ^- -- LoPnFe.n

an. 968. aber Tur-nier-